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Notfalls beziehst Du Dich halt nochmal auf die Anlagen zu Deinem Antrag.
Kostet einen Satz?
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Danke  :ok:

Die Urteile lagen dem Eilantrag bei. Mit ein Grund für meine Verwunderung, warum das SG von mir erklärt haben möchte, warum ich die Unterlagen(u.a.Aufschlüsselung Pauschalmiete und Stromangabe) nicht einreiche. Liest das SG Schriftsätze bei Eilanträgen?
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Den zweiten Link hast Du noch mit bekommen? Hier solltest Du zumindest die Eingangspassage mit den §§ übernehmen. GGf. hier nochmal gegenlesen lassen.
Welche Prüfungsfrist wurde Dir denn eingeräumt? (10-14 Tage wäre Minimum)
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 :sehrgut:

Oha. Stimmt. So hab ich das gar noch nicht gesehen...Dass adhoc Bedarf damit nicht gedeckelt ist, war mir  nicht klar. Der Maximalbetrag von 130€ stand auch schon in meiner letzten EGV.

Danke für den ersten Link. Das sind zumindest schon mal wichtige Hintergrundinfos.
Ich sehe, da wird mich am Wochenende die Schreibarbeit für/ gegen das Jobcenter wieder wertvolle Zeit kosten. Aber davon haben wir bekanntlich ja mehr als genug. Da käme einiges an Stundenlohn zusammen.

Ich gehe davon aus, dass ich das Ding bis Anfang nächster Woche noch nicht als Verwaltungsakt reingedrückt bekomme, denn übers Knie brechen will ich diese Schreiben auch nicht, da muss dann gleich jedes Wort sitzen.
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Eine Maßnahmezuweisung bedarf eines gesonderten Verwaltungsaktes, in dem u.a. obige Punkte abzuhandeln sind.

...desweiteren ist das Verlangen des JC von Zeugnissen und dem Lebenslauf gesetzl. nicht vorgeschrieben. Dies sind private Daten, die das JC absolut nichts anzugehen haben. Diese Dokumente sind ausschließlich nur dem AG auf Verlangen bei Bewerbungsgesprächen vorzuzeigen.

Oft nehmen nämlich die JC zu Unrecht einen Lebenslauf zum Anlass, um den Arbeitslosen in ein Bewerbungstraining zu zwingen, weil es der Meinung ist, das der LL nicht für eine Bewerbung geeignet ist. Da jedoch jeder neue SB eine andere Ansicht von Lebensläufen hat, kannst Du es denen selten Recht machen. Folglich schicken sie Dich u.U. sogar mehrfach in solche sinnlosen Maßnahmen.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Bitte um Durchsicht einer neuen EGV
« Letzter Beitrag von coolio am 18. Januar 2018, 23:34:23 »
unter 4)
Wenn ein pot AG Dich anruft und Dich für übermorgen kennenlernen möchte, stellst Du dann erstmal in Ruhe einen schriftlichen Antrag, lässt den Eingang bestätigen und wartest dann bis zu 6 Monate auf eine Entscheidung????
anders:
die vorherige Beantragungpflicht  erstreckt sich nur auf 'planbare' Leistungen, adhoc Bedarf (Vorstellunggespräche, JC Termine usw.) sind davon nicht umfasst. Nur als Beispiel.
Die neue SB hats nach ein paar SG Verfahren und Widersprüchen vll. in 10 Jahren mal geschafft, zu lernen, was wirklich im SGB stattfindet!
Die Gegenleistung des JC muss eine Ermessensleitung sein, nicht das was bereits aus dem Sozialgesetz geschuldet ist. Ein VV ist sicherlich keine Leistung des JC (kommt eh nur Dreck...)

Die Deckelung der Reisekosten auf 130 € bei bundesweiter Bewerbungspflicht ist genauso wirklichkeitsfremd wie die vorherigen Beantragung von Fahrtkosten.

Kurz: Das Ding ist/wäre rechtswidrig und unkundig ohne Ende.Daher fehlen mir fast auch die Worte....
daher findest Du vll. hier noch mehr:
Eingliederungsvereinbarung (EinV) ändern, aufheben, anpassen, ersetzen
(passt nicht so richtig - ich such mal weiter)
-----------
Hier kannst Du Dich in weiten Teilen beim Verfassen des Liebesbriefs dazu anlehnen:
http://hartz.info/index.php?topic=80417.msg819526#msg819526
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Habe keinen Arbeitsvertrag mehr
« Letzter Beitrag von dagobert1 am 18. Januar 2018, 23:29:47 »
Nun habe ich seit Letztem Jahr Dezember eine neue Fallmanagerin,heute habe ich ein Brief erhalten da steht drin das ich letztes Jahr gearbeitet habe und die bräuchte noch eine Kopie vom Arbeitsvertrag.
Dann lass dir mal ausführlich begründen, was sie damit will.

Den Arbeitsvertrag habe ich nicht mehr,da ist mir letztes Jahr ein ganzes Glas Milch drübergeflogen.
Spielt keine Rolle, der Vertrag ist eh beendet.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: JC fordert Gehaltsabrechnungen...
« Letzter Beitrag von Lockenstab am 18. Januar 2018, 23:21:02 »
Hallo zusammen...

ich hab jetzt am 15.12.17 in dieser Angelegenheit folgendes ans JC geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie telefonisch besprochen übersende ich Ihnen eine neue Verdienstbescheinigung.
Sollte diese wiedererwartend nicht Ihren Anforderungen genüngen, bitte ich um eine genaue Erläuterung wie diese auszusehen hat. Wie Sie der Verdienstbescheinigung entnehmen können, wurde der Zeitraum darauf vermerkt um den es geht.
Desweiteren ist mir nicht klar, was eine doppelte Datenerhebung mit der Bewilligung meines Weiterbewilligungsantrages (WBA) zu tun hat. Denn mit der Verdienstbescheinigung vom WBA aus 2016 sollte zu entnehmen sein, dass sich am Verdienst nichts geändert hat. Mit dem letzt gestellten WBA wurde dies erneut bestättigt.
Da ich gesetzlich nicht verpflichtet bin Gehaltsabrechnungen aufzubewahren, und diese bei der Höhe meines Verdienstes keinen Einfluss auf steuer- oder rentenrechtliche Dinge haben, habe ich diese auch nicht aufbewart, da ich der Annahme bin dass das einrechen einer Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers ausreichend ist.
Sollte dies anders sein oder sich inzwischen geändert haben, bitte ich mir die Rechtsgrundlage dazu mitzuteil.
Sollten dennnoch Rückfragen bestehen dürfen Sie sich gerne direkt zur Klärung dieses Sachverhaltes an meinen Arbeitgeber, Sxxxxx. Dxxxxx., wenden.

Hoffe Ihren Anfordeungen zu genügen und verbleibe,

mit weihnachtlichen Grüßen.

Lockensta

Habe immer noch keine Antwort auf mein Schreiben erhalten, und auch keine weitere Aufforderung noch irgendwas ein- oder nachzureichen. Mein Bescheid wurde bis Mai 18 vorläufig bewilligt, hätte aber dann doch ganz gerne einen abschließenden der dann auch wieder 12 Monate gültig ist (war der letzte auch schon). Mit welcher Frist kann ich die Herrschaften mal daran erinnern mir doch mal langsam einen endgültigen Bescheid zukommen zu lassen?

Danke schon mal
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Siehe hier: (nix BGB)
Urteile zu Unterkunftskosten
Zitat
- Urteil vom 27.02.2008, Az. B 14/7b AS 64/06 R:
Eine Pauschalmiete ist gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II vom Leistungsträger zu übernehmen.

Zitat
- Urteil vom 24.11.2011, Az. B 14 AS 151/10 R:
Keine Minderung des Regelbedarfes bei Pauschalmieten, keine Minderung der Pauschalmiete um den in der Regelleistung enthaltenen Anteil für Haushaltenergie.
Das Leistungssystem des SGB II lässt eine individuelle Bedarfsermittlung bei den in der Regelleistung enthaltenen Bedarfen grundsätzlich nicht zu. Die von der Rechtsprechung entwickelte Behandlung der Kosten der Warmwasserbereitung, die der Gesetzgeber mit § 20 Abs 1 Satz 1 SGB II nF ("... ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenden Anteile ...") fortentwickelt hat, ist auf die Stromkosten als Bestandteil einer Inklusivmiete nicht übertragbar.
(Anm. Ottokar: damit hat das BSG seine in B 14/7b AS 64/06 R vertretene Rechtsauffassung zum Abzug von Haushaltenergie bei Pauschalmieten aufgegeben.)
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Ebenfalls teilt das JC mit, dass eine Pauschalmiete konkret aufgeschlüsselt werden muss. Insbesondere die Position Strom.
Das kann ich dem § 556 BGB so nicht entnehmen.
Dass die JC das gerne hätten ist eine andere Sache.
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