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Zitat von: Macccccy am 21. Februar 2018, 09:49:52
Aber bevor ich was falsch gemacht habe, lieber noch die „Partner“  KBV mit anhängen?
Nein, aber mal die KBV, wie du sie nun abgegeben hast, anonymisiert hier einstellen, damit man weiß, worüber man redet.
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Das habe ich wirklich nicht gelesen, hatte mich schon gewundert das ich diese KBV bei dir nicht mehr in der FAQ gefunden habe.
Vieles habe ich ja aus der Partner KBV übernommen, nur halt das Wort Partner nicht mehr verwendet. 

Er beginnt auch ganz normal mit jeder zahlt seine Kosten selbst, dann Miete usw. also 70% wurden aus dem Partner Vertrag verwendet.

Aber bevor ich was falsch gemacht habe, lieber noch die „Partner“  KBV mit anhängen?

Danke für deine Hilfe.
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@Keen
Beistand hab ich (hoffentlich) gefunden, mit dem Rest fühle ich mich gerade überfordert.
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Zitat von: Jigme am 20. Februar 2018, 17:34:47
Und wir sind uns inzwischen auch einig, dass die Umzugskosten nicht gesondert beantragt werden müssen, wenn die Voraussetzungen für eine Zusicherung gegeben sind und dass die Belege nachträglich eingereicht werden können.
Dann musst du aber dazu schreiben, dass diese Kosten dann auf dem Klageweg eingefordert werden müssen.
Ist das jetzt dein Ernst?
Das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen unfair und mag das nicht einfach auf mir sitzen lassen.

Gerade im Hinblick darauf, dass meine Herleitung dieser Ansprüche durch einschlägige Grundsatzentscheidungen so gut wie wasserdicht ist.
Da ist wenig Spielraum für einen Ablehnungsbescheid.

Im Grunde MUSS dann jeder Antworter bei nahezu jedem Sachverhalt erwähnen, dass man den Anspruch einklagen muss.

Wie viele Widersprüche formulieren wir hier unter Nennung der Gesetzes- und Rechtslage, damit eine Klage eben nicht notwendig wird?
Ich denke auch nicht, dass es eine Widerspruchsabteilung bei meiner Begründung auf einen Prozess ankommen lassen würde, aber da steckt man nie drin.
Von da her hast du recht, dass man immer damit rechnen muss, dass eine Klage notwendig wird.
Aber ok, ich weise künftig gerne jedes Mal darauf hin. Damit habe ich kein Problem, wenn es hilft, dass meine Argumentation dadurch glaubwürdiger wird.

Der Rest in Sachen - wer genehmigt eine Kostenzusage des AV - sind Nebenschauplätze, wo ich durchaus einräume, dass ich mich da irre.



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Mag ja sein, ist aber unrelevant, solange der TE nicht gerade von einem dieser saarländischen JC betreut wird.
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Ich habe diesen genommen http://hartz.info/index.php?topic=7349.0
Da dort nicht das Wort „Partner“ vorkam . Diese aber auch noch leicht modifiziert.
Hast du auch mal gelesen, für welche Konstellationen der gedacht ist? Offenbar nicht.
In deinem Fall kann man den gar nicht nutzen. Außerdem befindet sich dieses Beispiel im "Archiv", und was steht da?
Zitat
hier sind alte, aufgrund Gesetzesänderungen nicht mehr gültige Ratgeber archiviert

Möglich wäre der hier: http://hartz.info/index.php?topic=30027.0
oder der: http://hartz.info/index.php?topic=37891.0

Die Beantwortung der Frage
Zitat von: Macccccy am 20. Februar 2018, 12:47:59
Und wegen der KVB und KDU möchte sie den Hauptmietvertrag sehen. Soll ich ihr den zukommen lassen? Oder müsste sie den bei meiner Freundin anfordern?
ergibt sich aus dem Inhalt der KBV.
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Bei einigen saarländischen JC ist es so geregelt, dass der Arbeitsvermittler diese Entscheidung trifft, das Geld zur Auszahlung erfasst, den Bescheid erstellt und ein Kollege aus dem gleichen Team im Rahmen des 4-Augen-Prinzip den Vorgang freischaltet. Die Leistungsabteilung ist hierbei vollkommen außen vor.
Bei manchen gE verfügt der AV nur den Betrag und gibt den ganzen Vorgang ans B-Team ab, welches dann alles weitere veranlasst.
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Nach meinen Infos wird hier mind. nach dem Zwei-Augen-Prinzip entschieden, außer bei Bagatellbeträgen wie Fahrkosten zu Meldeterminen.
D.h. die IFK befürwortet den Antrag, aber eine zweite Stelle bewilligt ihn abschließend. Je nach Förderbetrag eine andere IFK, oder eine Führungskraft. Dann geht der Antrag zur Leistungsabteilung und dort wird der Bescheid erstellt.
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FAB -> Fachaufsichtsbeschwerde ist gegen eine Verwaltungsentscheidung gerichtet mit dem Zweck diese Entscheidung aufzuheben oder die Situation als Folge der Entscheidung zu ändern.
DAB -> Dienstaufsichtsbeschwerde soll eine Missachtung der Dienstpflicht rügen und hat damit Veranlassung dienstlicher Maßnahmen zum Ziel.

Klar könnte man jetzt argumentieren, dass der SB eine "Entscheidung" getroffen hat als sie die VV geschickt hat. So funktioniert das aber nicht. Die FAB ist hier nicht einschlägig. Die DAB führt hier derzeit ebenfalls nicht zum Ziel, da mE es doch viele VV sein müssen um von einem Fehlverhalten ausgehen zu können. Die Bemerkungen und Aussagen können nicht nachgewiesen werden. Ist beides daher nicht zielführend.

Nicht mehr ohne Beistand dahin ist jetzt erst mal das Wichtigste.

Ich würde den Sachbearbeiter schriftlich bitten vorher zu überprüfen ob die VV auch auf dein Profil passen und ein paar Beispiele nennen (am Besten die extremen Fälle) und dies auch mit der Wirtschaftlichkeit begründen.

Im aktuellen Fall würde ich den SB ebenfalls anschreiben, dass er es leider versäumt hat sich mit dir über eine individuelle Integrationsstrategie zu verständigen geschweige denn eine Potenzialanalyse durchgeführt hat. Du dich ausdrücklich zum Abschluss einer EinV bereit erklärst. Du aber mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen hast und beantragst deshalb die Feststellung der Erwerbsfähigkeit um anschließend eine individuell zugeschnittene EinV abzuschließen zu können.

Zusätzlich würde ich zum Arzt gehen und mich auf Grund der belastenden Situation AU schreiben zu lassen. Dies am Besten noch diese Woche mit anschließenden Folgebescheinigungen. Außerdem mit den Ärzten die Situation der Erwerbsfähigkeit besprechen um eine zielgerichtetes Attest/Befund zu bekommen.

In der Zwischenzeit kann man sich dann mal wirklich mit deinen Möglichkeiten auseinandersetzen.
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Hallo zusammen,

meine Schwester hat vor gut einem Jahr mit 47 Jahren ein Studium begonnen. Im Sommer vergangenen Jahres hat ihr Mann die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommen. Durch die Krankheit und damit verbundene Krankenhausaufenthalte hat sie das Studium erst mal unterbrochen. Nun ist ihr Mann vor zwei Wochen gestorben und sie steht finanziell vor großen Problemen. Sie würde das Studium aber gerne fortsetzen, da sie sonst keine Ausbildung hat und sicher so auch keine vernüftigen Job bekommen würde.
Sie muss jetzt sowieso erst mal Hartz IV beantragen um die Zeit zu überbrücken bis sie und die Kinder Wittwen- bzw. Halbweisenrente bekommen. Da mein Schwager aber erst 53 Jahre alt war, wird das sicher auch nicht viel sein. Es leben noch drei von sechs Kindern in ihrem Haushalt. Die Drei sind 19, 17 und 13 Jahre alt.
So, nun meine Frage: Hat sie irgendeinen Anspruch auf Hartz IV um das Studium wieder aufzunehmen?
Vielen dank schonmal für Eure Hilfe  :smile:
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