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Autor Thema: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro  (Gelesen 25930 mal)

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Offline Angela1968

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Re: Ab 2018: Mindestlohn in der Pflege steigt
« Antwort #30 am: 27. April 2017, 14:02:18 »
Danke Meck,

habe gestern gerade noch nachgeschaut, und nichts gefunden, um wieviel der Pflegemindestlohn angehoben werden wird damit ich meinem Ziel ganz aus ALG II zu steigen näher komme.


Angela
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Offline Atalante

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  • Weg mit den "Agenda 2010-Reformen"!
Re: Deutscher Bundestag: Linke scheitern mit Mindestlohn Antrag
« Antwort #31 am: 27. April 2017, 14:46:12 »
...Sowohl CDU/CSU, SPD als auch Bündnis 90/Die Grünen kritisierten den Antrag deutlich und lehnten ihn ... ab.

-->> http://www.sozialticker.com/linke-scheitern-mindestlohn-antrag/

Und DAS sollte man den ganzen Schlafschafen, die dem St. Martin (wegen "sich um hart arbeitende Menschen kümmern") hinterherrennen, tausendafch um die Ohren hauen...oder denen, die glauben, dass gerade diese Partei sich wieder auf ihren einstigen Markenkern besinnt und sich gaaaanz plötzlich nach der BTW um die "kleinen Leute" kümmert!
Zur Erinnerung: Wenn es der sPD ernst wäre mit dem Kümmern um die "kleinen Leute" (und diese nicht nur im Wahlk(r)ampf plötzlich wieder als Stimmenbringer entdeckt werden, denen man IMMER WIEDER denselben Scheiß erzählen kann, um von ihnen gewählt zu werden), hätte man einen höheren ML schon nach der letzten BTW beschließen können, Mehrheiten gab und gibt es...rein rechnerisch, wenn aber eine Partei bis zu den Schultern im AR... der Wirtschaft steckt (Stichwort Parteispenden), dann kann doch kein Mensch, der auch nur zwei Meter geradeaus gehen kann, ernsthaft erwarten, dass diese Partei etwas unterstützt, was im Zweifel den Menschen helfen würde und der Wirtschaft ein paar Euro (und dem einen oder anderen Parteimitglied ein finanziell sehr gut gepolstertes Altersruhekissen in einem "Aufsichts"rat) kosten würde, wo käme man denn da hin?

MfG

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!(B. Brecht)
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)

Online CCR

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wäre schon wenn der Mindestlohn in ganz Europa eingeführt würde, dann sind auch weniger Gastarbeiter hier in der BRD.
Zum Copyright, im Text sind absichtlich Rechtschreibfehler versteckt, wer diese findet darf sie gerne behalten, ein Kopieren oder eine anderweitige Nutzung erfordert aber meine Zustimmung! Und nochmals, für eventuelle Schäden die aus der Nutzung dieses Ratgebers entsehen übernehme ich keine Haftung!

Offline NevAda

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Ja, ich bin sicher, das würdest Du gut finden...
FANG MAL AN ZU DENKEN!!!!

Offline ratlos

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mein Arbeitgeber hat schon bei Anhebung auf 12 Euro, verlauten lassen, dass es Stellen abbaut.
Ich erbringe keine entgeltliche noch unentgeltliche Rechtsberatung. Alle meine Aussagen stellen lediglich einen persönlichen Rat dar oder beruhen aus Erfahrungen

Offline Meck

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DGB : Höherer Mindestlohn - 146 000 Menschen in MV profitieren
« Antwort #35 am: 05. Mai 2017, 11:33:55 »
Der Nordosten profitiert nach Erhebungen des DGB wegen seines niedrigen Einkommensniveaus besonders vom gesetzlichen Mindestlohn. 146 000 Beschäftigte hätten in Mecklenburg-Vorpommern Vorteile davon, während es in Schleswig-Holstein 128 000 und in Hamburg rund 72 000 seien, teilte der DGB Nord gestern in Hamburg mit. Der Mindestlohn war zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro gestiegen.

Zum 1. Mai sind dem Gewerkschaftsbund zufolge auch in einigen Branchen die Mindestlöhne angehoben worden. Den Angaben zufolge müssen jetzt im Gerüstbauerhandwerk mindestens 11 Euro pro Stunde gezahlt werden. Im ostdeutschen Maler- und Lackiererhandwerk stieg der Mindestlohn für Fachkräfte auf 11,85 Euro, im Westen auf 13,10 Euro. Ungelernte Arbeitskräfte erhielten nun bundesweit einen Stundenlohn von mindestens 10,35 Euro.


-->> http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/hoeherer-mindestlohn-146-000-menschen-in-mv-profitieren-id16739071.html

Offline Meck

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Uneinig waren sich Stadträte und Heidenheims OB Bernhard Ilg in Sachen Mindestlohn-Einhaltung bei Reinigungskräften.

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass ein Tagesordnungspunkt relativ schnell abgehandelt ist, wenn es darum geht, Reinigungsarbeiten an eine Firma zu vergeben. Doch bei der jüngsten Gemeinderatssitzung lief alles anders.

Es ging darum, die Reinigungsarbeiten in fünf Schnaitheimer Gebäuden gesammelt an eine Firma zu vergeben – zum Preis von etwas mehr als 100 000 Euro. Zuerst meldete sich SPD-Fraktionsmitglied Sabine Bodenmüller zu Wort: „Ich kann der Sache nicht guten Gewissens zustimmen, außer Sie können mir erklären, wie man da die Hand drüber halten kann, dass der Mindestlohn von 8,50 Euro wirklich eingehalten wird.“


-->> http://www.swp.de/heidenheim/lokales/heidenheim/grundsatzdiskussion-im-gemeinderat_-mindestlohn-fuer-putzfrauen_-14915319.html

Offline Meck

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Berlin: Mindestlohn bringt im Alter kaum Rente
« Antwort #37 am: 11. Mai 2017, 10:25:22 »
Der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro reicht nach Angaben der Bundesregierung nicht, um im Alter eine Rente über dem Niveau der staatlichen Grundsicherung zu erzielen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die unserer Berliner Redaktion vorliegt. Ende 2016 lag der durchschnittliche Bruttobedarf von Empfängern der Grundsicherung im Alter bei 804 Euro. Um eine Nettorente zu erhalten, die darüber liegt, würden aktuell 29,6 Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung benötigt.

-->> https://www.nwzonline.de/politik/mindestlohn-bringt-im-alter-kaum-rente_a_31,2,4147413538.html

Offline dagobert1

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Auch in einem Forum wie diesem gilt: Wer am lautesten schreit, hat deswegen nicht automatisch recht.

Offline Meck

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Deutscher Bundestag: Höhe des Mindestlohns
« Antwort #39 am: 25. Mai 2017, 12:29:25 »
Nach der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns und der Brutto-Stundenlohnschwelle in Kreisen und kreisfreien Städten erkundigt sich Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/12318).

-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_05/-/508068

Offline Meck

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Bundesregierung: Höhere Mindestlöhne für Leiharbeiter beschlossen
« Antwort #40 am: 25. Mai 2017, 12:30:19 »
Rund eine Million Leiharbeiter in Deutschland bekommen mehr Lohn. Mit einer vom Kabinett gebilligten Rechtsverordnung greift die von den Tarifpartnern bereits eingeführte Entgelterhöhung ab Juni auch für die nicht tarifgebundenen Leiharbeiter. Bis 2021 sollen die unterschiedlichen Entgelttarife in Ost und West dann angeglichen werden.

Alle rund eine Million Leiharbeiter in Deutschland bekommen ab 1. Juni mehr Lohn. Das Kabinett beschloss eine Verordnung des Arbeitsministeriums, nach dem die Entgelte auch für die nicht tarifgebundenen Leiharbeiter in den kommenden Jahren stufenweise angehoben werden.


-->> http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/bundesregierung-billigt-erhoehung-mindestlohn-leiharbeit-100.html

Offline Meck

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Steigende Preise: Zypries fordert höheren Mindestlohn
« Antwort #41 am: 25. Mai 2017, 12:32:07 »
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert eine Erhöhung des Mindestlohns. „Ich halte es für geboten, den gesetzlichen Mindestlohn bei der anstehenden Überprüfung anzuheben“, sagte die Ministerin dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Schließlich seien auch Preise und Mieten in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Zudem sieht Zypries „Spielraum, die Verdienste der Beschäftigten weiter zu erhöhen“. Höhere Löhne seien ein wichtiges Instrument, die Binnenkonjunktur anzukurbeln und den deutschen Handelsüberschuss im Vergleich zu den Vereinigten Staaten zu senken.

Der gesetzliche Mindestlohn war zuletzt zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht worden. Die Steigerung orientiert sich an der Entwicklung der Tariflöhne und wird alle zwei Jahre von einer Kommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern festgelegt.


-->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/steigende-preise-zypries-fordert-hoeheren-mindestlohn-15025054.html

Offline Meck

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Viele Mindestlohn-Verstöße bei Gastro-Betrieben
« Antwort #42 am: 29. Mai 2017, 22:46:47 »
Zehn Prozent der Gastronomiebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern verstoßen gegen das Mindestlohngesetz. Das ist bei Kontrollen des Zolls herausgekommen. Geprüft wurden 206 Gastro-Betriebe, für 21 wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag in Neubrandenburg unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums mitteilte.

-->> http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Viele-Mindestlohn-Verstoesse-bei-Gastro-Betrieben,mindestlohn410.html



Starnberg: Mindestlohn im Blick.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) befürchtet, dass im Landkreis Starnberg die Fahnder des zuständigen Hauptzollamtes Rosenheim zu wenig Hotels und Gaststätten kontrollieren. Es gehe darum, dass der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde tatsächlich gezahlt werde und "Kellner, Köche und Co" davon profitierten, erklärte Mustafa Öz, Geschäftsführer der NGG in der Region München. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls müsse daher ihre Kontrollen auch im hiesigen Landkreis "dringend ausweiten". Denn im vorigen Jahr habe das Rosenheimer Zollamt in seinem Bezirk nur 146 Gastro-Betriebe geprüft, also lediglich 3,3 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 192 Betriebe gewesen - dabei gibt es laut NGG in der Branche allein im Fünfseenland fast 300 Herbergen, Gasthöfe und Lokale.


-->> http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-mindestlohn-im-blick-1.3525569

Offline Meck

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Deutsche Gewerkschaften und Spediteure machen Druck: Der Mindestlohn soll künftig auch für polnische Kraftfahrer gelten. Doch die EU-Kommission sieht das anders.

„Der Mindestlohn wirkt“ – unter dieser Überschrift informiert das Bundesarbeitsministerium über die vor zweieinhalb Jahren eingeführte gesetzliche Lohnuntergrenze. Doch für eine Gruppe von Beschäftigten wirkt der Mindestlohn bisher nicht, weil sie seit 2015 durch eine „Interimslösung“ davon ausgenommen sind: Lastwagenfahrer aus Polen oder Tschechien, die Deutschland im Transitverkehr durchqueren, erhalten für ihre Zeit auf deutschen Autobahnen keinen deutschen Mindestlohn. Nach Ansicht der EU-Kommission darf das Mindestlohngesetz auf sie nicht angewendet werden – was aber zwischen Brüssel und Berlin umstritten ist.


-->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mindestlohn-fuer-polnische-kraftfahrer-eu-kommission-stellt-sich-quer-15036662.html

Offline Klappstulle

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Ach, Mindestlohn. Pft. Hier im Osten kostet Leben auch was, trotzdem sind wir hier immer die Gearschten, wenn es um Rente & Lohn geht.