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Autor Thema: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel  (Gelesen 21371 mal)

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Offline coolio

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #30 am: 13. Juli 2017, 01:25:15 »
Florian Wilde https://www.facebook.com/florian.wilde
Die Linke und Referent für Gewerkschaftspolitik
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Erstaunlich moderat geschrieben - mir wäre da was anderes eingefallen.
Gerade nach Maischberger heute Abend.
Lug und (Be-)Trug an der Öffentlichkeit. Nix mit Law and Order - Übergriffe der Polizei ohne konkreten Anlass  sprechen sogar die Öffentlichen!!!
Scholz raus, Scholz raus!
Scholz to hell!
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Offline Hexe

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #31 am: 13. Juli 2017, 13:54:48 »
Die Verpflegung sei mangelhaft gewesen, wie ein leitender Beamter bestätigte. „Wenn es über Stunden nichts zu essen gab, haben wir McDonald’s angefahren“. Auch die Fehlentscheidungen der Hamburger zerrten an den Nerven. „Jeder Beamte hat sich gefragt: ,Wie kann man so was anordnen?‘“, berichtete ein Berliner Vorgesetzter. Bekanntlich hatte die Einsatzleitung die Autonomendemo an einer denkbar ungeeigneten Stelle gestoppt – nur weil Vermummung angelegt wurde. Sinnvoller wäre gewesen, den schwarzen Block laufen zu lassen. Wäre es dann zu Gewalt gekommen, hätte man ihn an geeigneter Stelle aus der Demo heraus in eine Seitenstraße „schieben“ können.
Berliner Polizisten beklagen die schlechte Organisation in Hamburg

LG Hexe
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Offline Hexe

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« Letzte Änderung: 13. Juli 2017, 16:24:33 von Hexe »
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Offline MichaK

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #33 am: 13. Juli 2017, 17:30:11 »
Gerade nach Maischberger heute Abend....

oha, da ist mächtig was schiefgelaufen. Der CDU-Mann geflohen, der Polizeikommissar ohne Argumente....  :mocking: Der Journalist spricht Wahrheit - das schlimmste überhaupt ! Merkel wollte schöne Bilder für den Wahlkampf und Scholz wollte den Schulz beerben.... :lol:
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
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Offline Hexe

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Offline CCR

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #35 am: 13. Juli 2017, 17:56:22 »
Ausgerechnet in der SPD Hochburg, wäre München nicht angebrachter gewesen für eine solche Veranstaltung.
Zum Copyright, im Text sind absichtlich Rechtschreibfehler versteckt, wer diese findet darf sie gerne behalten, ein Kopieren oder eine anderweitige Nutzung erfordert aber meine Zustimmung! Und nochmals, für eventuelle Schäden die aus der Nutzung dieses Ratgebers entsehen übernehme ich keine Haftung!

Offline coolio

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #36 am: 13. Juli 2017, 18:02:09 »
Herrmann hätte gleich alle in Einzelhaft genommen und nach Absurdistan abgeschoben ....  :lachen: :lol:
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Offline Elmo

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #37 am: 14. Juli 2017, 07:51:47 »
Ihr seid alle vor Ort gewesen, oder?

Online Meph1977

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #38 am: 14. Juli 2017, 08:11:10 »
Nein mit dem Fahrad kommt man da so schlecht hin vom Saarland aus.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline Hexe

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #39 am: 14. Juli 2017, 12:44:32 »
Der G-20-Gipfel war gewiss kein einfacher Einsatz für die Polizei. Gegen die ersten Beamten laufen nun Verfahren. Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz bleibt dabei: "Polizeigewalt hat es nicht gegeben."

Nach den Krawallen rund um den G-20-Gipfel in Hamburg laufen aktuell insgesamt 35 Ermittlungsverfahren gegen Polizeibedienstete. Das bestätigte Christoph Lührs von der Hamburger Innenbehörde der WELT. In 27 Fällen gehe es um Körperverletzung im Amt, so Lührs.
35 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten nach G-20-Einsatz



Neben "zahlreichen Deutschen" sind auch Franzosen, Italiener, Spanier, Russen und Niederländer in Haft.

Hamburg.  Die Aufklärung durch die "Libellen" ist für die Polizei von unschätzbarem Wert. Kamerabilder der zwei Polizei-Hubschrauber können live in den Führungsstab übertragen werden. Damit sind die Augen der Polizei aber auch ein potenzielles Ziel.

Die "Libelle 2" stand am vergangenen Donnerstag, gegen 22.45 Uhr, über St. Pauli in der Luft und lieferte nach Auflösung der linksautonomen "Wel­come to hell"-Demo Bilder von den Krawallen am Boden. Plötzlich geriet der fliegende Posten unter heftigen Beschuss – durch einen Laserpointer. Der Pilot wurde von grünen Blitzen geblendet und musste, wie sein Kollege, verletzt aus dem Dienst ausscheiden.




G20-Gipfel in Hamburg: Woher kamen die Krawallmacher?

LG Hexe
« Letzte Änderung: 14. Juli 2017, 13:05:18 von Hexe »
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Offline Lady Miou

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #40 am: 14. Juli 2017, 13:47:37 »
Aus meiner Sicht und ich habe die Demo und die Vorbereitungen nur aus dem Fernsehen/Internet und von Verwandschaft aus Hamburg.
Hier wurde von der politischen Seite, Polizei wie auch Bürger verheizt und entrechtet, für ein Stelldichein von einem Wirtschaftsgipfel der nichts mit Staatlichkeit zu tun hat.

Polizisten wurde im Dienst unmenschliches abverlangt, siehe Arbeitszeit, Anweisungen und Versorgung, das diese aggressiv wurden ist also nicht verwunderlich.
Demonstanten wurden schon ohne Straftat unter Generalverdacht gestellt und provoziert (z.B.Übernachtungsmöglichkeiten verbieten trotz gerichtlicher Zusage)
Bürger schon eine Woche vorher entrechtet durch die Ausrufung von Gefahrengebieten wo zu der Zeit noch überhaupt keine Notwendigkeit bestand. (Grundrechtsbeschneidungen)

Somit wurde aus wirtschaftlichen (Handelsabkommen mit Japan) und politischen (Wahlkampf) Kalkül die aggressive Stimmung massiv aufgeheizt
und es ist daher nicht verwunderlich das die Situation eskalierte. Am Ende tragen wieder die Bürger dieser Stadt den Schaden und die Politik hat sich nichts vorzuwerfen und macht weiter als wenn es keine Opfer gibt (finanziell, psychisch und physisch).

Diese Wirtschaftsmarionetten sind nur noch zum  :kotz: :kotz:

Und sowas Grundrechtsverachtendes wird auch noch geschützt von unserer Exekutive (schwarzer Block der Wirtschaftsmarionetten).
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline Hexe

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #41 am: 14. Juli 2017, 20:14:47 »
Lady, hätte ich nicht besser schreiben können.Irgendwer sagte, eine ganze Stadt wurde in Geiselhaft genommen.
Nach G20 Gipfel - Polizisten spielen Tic Tac Toe mit Demonstranten

Seit mehreren Jahren berichte ich von Demonstrationen und politischen Ereignissen. Sowohl mit Fotos, als auch mit Texten. Ich habe Demonstrationen von Linksradikalen und Neonazis begleitet, war auf der Balkanroute und an der syrischen Grenze unterwegs, war bei Blockaden dabei und hab die Proteste in Tagebauten dokumentiert. Aber ich habe mich noch nie so unwohl im Nachgang meiner Arbeit gefühlt, wie jetzt nach den G20-Protesten. Und das liegt nicht vordergründig an den Aktionen militanter Gewalttäter im Schanzenviertel.

Seit ich bei #G20 war, habe ich Angst

Eigentlich sind sie für Terrorlagen zuständig, die Spezialeinheiten der Polizei. Demos gehören nicht ins Portfolio der SEK. Bei den Krawallen während des G20-Gipfels kamen sie aber zum Einsatz.

Hamburg - Sie waren die ersten Spezialkräfte, die für ihre Kollegen von der Bereitschaftspolizei den Weg freimachten in das von einem tobenden Mob beherrschte Hamburger Schanzenviertel: Gemeinsam mit der österreichischen Cobra-Einheit gingen sächsische SEK-Beamte gegen extrem gewaltbereite G20-Gipfel-Gegner vor, die postiert auf Häuserdächern die Polizei mit Wurfgeschossen attackierten und so den Weg blockierten. Für SEK-Kommandoführer Sven Mewes (57) ist der Einsatz ein Paradebeispiel für das Zusammenwirken deutscher und österreichischer Spezialeinheiten und ein Erfolg guter Hamburger Polizeiführung. Im Interview berichtet er von der Nacht vom 7. auf den 8. Juli.

„Schusswaffengebrauch freigegeben“: SEK-Führer über Einsatz in Hamburg
LG Hexe
« Letzte Änderung: 14. Juli 2017, 20:57:32 von Hexe »
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Offline coolio

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #42 am: 15. Juli 2017, 00:31:58 »
Jetzt gerieren sich die Polit-Flaschen auch noch als Komiker....
Focus:
Zitat
Bürgermeister Scholz: Keine Polizeigewalt bei G20-Gipfel
Freitag, 14. Juli, 12.20 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat die Arbeit der Polizei rund um den G20-Gipfel erneut verteidigt. Auf die Fragen, ob die Polizei zu hart vorgegangen sei und ob es Anzeichen für Polizeigewalt gebe, sagte er am Freitagmorgen dem Sender NDR 90,3: "Polizeigewalt hat es nicht gegeben, das ist eine Denunziation, die ich entschieden zurückweise."
Zitat
G20-Krawalle: 35 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten nach Einsatz in Hamburg
Auch bei Demonstrationen mit überwiegend friedlichen Teilnehmern hatte die Polizei teilweise Pfefferspray und Wasserwerfer eingesetzt. Am Freitag vergangener Woche eskalierte die Gewalt dann im Schanzenviertel.
Was rauchen die eigentlich???? Scholz'schen Heimschnitt aus'm Gewächshaus?
Wer Lust hat auf mehr Absurdes -
http://www.focus.de/politik/deutschland/g20-gipfel-in-hamburg-im-news-ticker-scholz-verteidigt-beamte-polizeigewalt-hat-es-nicht-gegeben_id_7356403.html

Wenn nicht mindestens der innerhalb 14 Tagen weg vom Fenster ist, schaut lieber aus dem heimatlichen Fenster, statt in die Zukunft!
Uhu und Pattex für Sesselkleber sind wohl ohnehin ausverkauft....
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Offline Lady Miou

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #43 am: 15. Juli 2017, 10:04:43 »
Was doch sehr auffällig ist, das nach gut einer Woche immer noch keine genauen Verletztenzahlen unten den Demonstranten vorliegen, bzw. veröffentlich werden. Nun ja, das sind ja auch nur Bürger und keine Sesselkleber! :sad:
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Offline Turbo

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Re: Hamburg 07./08. Juli 2017 - Proteste gegen den G20 Gipfel
« Antwort #44 am: 15. Juli 2017, 10:41:24 »
Abseits der politischen Diskussion fand ich sehr schlimm, zu sehen, wie weit die Dummheit inzwischen fortgeschritten ist. 
Die Frage "warum bist du hier?", führte bei so einigen zu leicht dümmlichem Gesichtsausdruck und einem langgezogenen "öhm".
Das Verhalten vieler reihte sich nahtlos ein in die Rettungsgassenblockierer, Gaffer und Katastrophentouris. Hauptsache, nah dran und Handy draufhalten. Warum, weshalb, wieso? Egal, Hauptsache mittendrin.