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Autor Thema: Gegenleistung für gemeinnützige Tätigkeiten: "Solidarisches Grundeinkommen"  (Gelesen 721 mal)

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Offline Meck

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Müll aufsammeln, Rabatten harken, Babysitten: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will ein "solidarisches Grundeinkommen" für alle einführen, die Dienst an der Gesellschaft leisten. Nicht alle sind begeistert.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Einführung eines bundesweiten "solidarischen Grundeinkommens" vorgeschlagen. Dafür sollten Tätigkeiten wie Sperrmüllbeseitigung, das Säubern von Parks, das Bepflanzen von Grünstreifen, Begleit- und Einkaufsdienste für Behinderte oder auch Babysitting für Alleinerziehende übernommen werden, nannte er als Beispiele in einem Beitrag für den "Tagesspiegel". 


-->> https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/10/berlins-buergermeister-mueller-solidarisches-grundeinkommen.html

Offline Meck

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Kolumnist Jan Fleischhauer: "Unser Grundeinkommen heißt Hartz IV"
« Antwort #1 am: 30. Oktober 2017, 16:54:00 »
Warum sollte man angesichts faktischer Vollbeschäftigung ein bedingungsloses oder solidarisches Grundeinkommen einführen? Der "Spiegel"-Kolumnist Jan Fleischhauer sieht darin wenig Sinn. Außerdem gebe es doch schon ein Grundeinkommen: "Es heißt halt Hartz IV."

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat eine weitere Variante des Grundeinkommens in die Diskussion gebracht: ein "solidarisches Grundeinkommen". Dessen Bezieher sollen im Gegenzug gemeinnützige Arbeit leisten: Sperrmüllbeseitigung etwa, das Säubern von Parks, Begleit- und Einkaufsdienste für Behinderte oder Babysitting für Alleinerziehende.


-->> http://www.deutschlandfunkkultur.de/spiegel-kolumnist-jan-fleischhauer-unser-grundeinkommen.2950.de.html?dram:article_id=399456

Offline CCR

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Ein Vernünftiger Vorschlag, aber ob da ältere Langzeitarbeitslose eine Chance bekommen wage ich zu bezweifeln.
Zum Copyright, im Text sind absichtlich Rechtschreibfehler versteckt, wer diese findet darf sie gerne behalten, ein Kopieren oder eine anderweitige Nutzung erfordert aber meine Zustimmung! Und nochmals, für eventuelle Schäden die aus der Nutzung dieses Ratgebers entsehen übernehme ich keine Haftung!

Offline Quinky

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Der "vernünftige Vorschlag" ist ein NULL-EURO-JOB!!!
WER gemeinnützige Arbeit für HartzIV leistet, wird sobald er Rentner ist umgebracht, da keine Renteneinzahlungen für seine ARBEIT geleistet werden.
WER arbeitet soll Lohn bekommen. Mit allen Renten-und versicherungstechnischen Gegebenheiten.
Wie dann der tatsächliche Lohn (mindestens Mindestlohn) mit seinen HartzIV-Ansprüchen verrechnet wird, steht auf einem anderen Blatt.
Jedoch gesetzlich erzwungene Sklaverei (nichts anderes ist der Vorschlag von Herrn Müller) lehne ich ab!!!

Gruß
Ernie

Offline Meck

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Nahles will Hartz-IV-Debatte beenden - Nahles fordert „Agenda 2030“
« Antwort #4 am: 14. November 2017, 21:20:54 »
Die Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Nahles, plädiert für einen Neuanfang der Sozialdemokraten.

Die Partei brauche eine Zukunftsdebatte anstelle des Blicks zurück, sagte Nahles auf dem Landesparteitag der Berliner SPD. Hintergrund ist die parteiinterne Debatte über den Umgang mit den umstrittenen Hartz-IV-Sozialreformen, die unter Kanzler Schröder auf den Weg gebracht wurden. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Müller forderte seine Partei ebenfalls auf, den Blick nach vorn zu richten. Die SPD müsse aus der elenden Hartz-IV-Debatte rauskommen, sagte Müller.

Der Politikwissenschaftler Neugebauer warnte vor solch einem Schritt.


-->> http://www.deutschlandfunk.de/spd-reform-nahles-will-hartz-iv-debatte-beenden.1939.de.html?drn:news_id=814364



Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles will lieber eine neue Sozialreform-„Agenda 2030“ reden als über die umstrittenen Hartz-Reformen der „Agenda 2010“. Die Partei brauche eine Zukunftsdebatte anstelle des Blicks zurück, sagte sie am Samstag auf dem Landesparteitag der Berliner SPD. „Armutsfeste Sozialleistungen, weniger Druck und weniger Kontrollen, sichere Arbeitsverhältnisse, das muss wirklich neu gedacht werden.“ Berlins Bürgermeister fordert „solidarisches Grundeinkommen“ - Nahles zeigt sich offen.

-->> https://www.merkur.de/politik/nahles-fordert-agenda-2030-zr-9299158.html