Zur optimalen Funktion verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung von hartz.info stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Autor Thema: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)  (Gelesen 2778 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46614
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #30 am: 04. November 2017, 22:11:52 »
Findet sich noch einer, der dem TE realiter helfen will/kann?
Kontra alleine wirds wohl nicht sein?
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #31 am: 05. November 2017, 00:04:51 »
Zitat
Kabelfernsehen
Wie vollzieht sich der Anschluss eines Hauses an das Breitbandkabel? Müssen Mieter/innen den Anschluss dulden?
Welche Kosten entstehen dadurch? Welche davon müssen die Mieter/innen tragen?

Der Kabelanschluss eines Hauses kann durch eine Vielzahl von Kabelservicefirmen installiert werden. Die Bedingungen und Kosten für einen Kabelanschluss richten sich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den vertraglichen Vereinbarungen. In Berlin erfolgt der Anschluss häufig durch die Kabel Berlin/Brandenburg GmbH & Co. K‍G; im Folgenden wird daher aus Gründen der Übersichtlichkeit ein Kabelanschluss durch die Kabel Berlin/Brandenburg GmbH & Co. K‍G (kurz Kabelgesellschaft genannt) angenommen.

Beim Anschluss einer Wohnung an das Kabelfernsehen entstehen in der Regel Installationskosten und Gebühren. Die Gebühren gliedern sich in einmalige Anschlusskosten und laufende monatliche Gebühren sowie weitere Betriebskosten. Diese Kosten entstehen zusätzlich zu der normalen Rundfunkgebühr, die für die Nutzung von Rundfunk- und Fernsehapparaten an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zu zahlen ist.

 Die Baukosten für einen Kabelanschluss richten sich nach dem Aufwand für die Herstellung, er wird nur berechnet, wenn die Installation eines Übergabepunkts erforderlich ist. Des Weiteren wird ein einmaliger Preis für die Bereitstellung von Kabelanschlüssen zu Vertragsbeginn verlangt. Die Höhe der monatlichen Nutzungsgebühren ist u.a. auch davon abhängig, wie viele Wohnungen angeschlossen sind; für mehrere beauftrage Wohnungen gelten günstigere Tarife, die beim Normaltarif nach der Anzahl der angeschlossenen oder beim Pauschaltarif nach der Anzahl der vorhanden Wohnungen gestaffelt sind. Kosten und Gebühren können bei der Kabel Berlin/Brandenburg GmbH & Co. K‍G. (bzw. bei den anderen Kabelservicefirmen) erfragt werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Kabelanschluss zu erhalten:
Gemeinschaftsanschluss

In den meisten Fällen wird der Vermieter den Anschluss an das Kabelfernsehen beauftragen. Der Vermieter schließt einen Vertrag mit der Kabelgesellschaft über die Signallieferung bis zu einem Übergabepunkt im Keller des Hauses ab; die hausinterne Verkabelung durch einen Handwerksbetrieb nimmt der Vermieter selbst vor. Die einzelnen Mieter/innen sind dann Nutzer/innen eines Gemeinschaftsanschlusses und zahlen die Kosten und Gebühren an den Vermieter. Manchmal stellt der Vermieter nur die Grundversorgung und die Mieter/innen schließen für die Zusatzversorgung direkt einen Vertrag mit der Kabelgesellschaft ab; dann sind die monatlichen Gebühren für die Zusatzversorgung an die Kabelgesellschaft zu entrichten.
Klick

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46614
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #32 am: 05. November 2017, 00:13:18 »
.... und weiter?
Der Vermieter legt fest, war wie versorgt wird und was der Endverbraucher daraus verpflichtend zu leisten hat.
und sonst?
Hat der Mieter Vertragsfreiheit?
Ergibt sich die Verpflichtung somit aus dem Mietvertrag oder nicht?
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #33 am: 05. November 2017, 00:24:54 »
Nein, tut sie nicht. Ich hatte die Kabelbuchse in der Wohnung, hab aber SAT-TV geschaut.
Man muss keinen Vertrag auf seinen Name abschließen, dann fallen auch keine Kosten an.

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46614
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #34 am: 05. November 2017, 00:26:40 »
Jetzt wirds mir echt zu blöd!!!!
Keine Alternative wie Sat, Funk, Antenne machbar! schon gelesen?  :wand:
.... nur weil ein User, der grundsätzlich gegen alles und jedes ist, was nicht in sein eindimensionales Umfeld zu Lasten der elB passt ist, mal wieder geblökt hat.
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #35 am: 05. November 2017, 00:29:08 »
Es gibt DVB-T. Aber ja, mir wird es auch zu dumm. Solange der Anschluss auf den Namen des Mieters läzft, hat er zu zahlen.
Sonst soll er klagen.


Zitat von: coolio am 05. November 2017, 00:26:40
as nicht in sein eindimensionales Umfeld zu Lasten der elB passt ist, mal wieder geblökt hat.
Ausgerechnet von dem, der ständig blökt.

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46614
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #36 am: 05. November 2017, 00:31:06 »
Und DVB-T  wird vom goldenen Engel gebracht? (und natürlich auch bezahlt)?
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline MichaK

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 6080
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #37 am: 05. November 2017, 11:03:47 »
Werde das entsprechende Teil vom Mietvertrag Morgen mal Hochladen.

warten wir d a s einfach mal ab. Da wird sich die Sachlage hoffentlich erhellen.
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline Klaus59

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 198
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #38 am: 05. November 2017, 12:42:38 »
Hallo@all,
habe mir nun den Mietvertrag meiner Bekannten geholt und Scanne mal dei Betreffenden Zeilen ein.
Hoffe ich habe das Richtig gemacht und es ist Lesbar.

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #39 am: 05. November 2017, 12:59:27 »
Das ist ein ganz regulärer Formularmietvertrag und nicht spezifisch.
Er bedeutet lediglich, dass Betriebs- und Wartungskosten für eine Antennen, SAT oder Kabelanlage umgelegt werden dürfen, wenn vorhanden.

Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 30404
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #40 am: 05. November 2017, 13:11:26 »
Ich lese da auch nichts von einer Bindung an Vodafone.
Bei sich die Schuld suchen: Auch so ein Ding, was immer nur die tun, die es nicht müssten und nie die, die es dringend sollten. (von unbekannt)

Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern. (Albert Einstein)

Offline Klaus59

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 198
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #41 am: 05. November 2017, 13:35:39 »
3. Ein Breitbandkabelnetzanschluss ist vorhanden:
Der Mieter verpflichtet sich, sofern er zum Betrieb eines Rundfunk- oder Fernsehgerätes eine Verstärkeranlage (Antenne oder ähnliches) benötigt,
nur den zur Verfügung gestellten Breitbandanschluss zu benutzen. Er trägt die Kosten des Betriebs der mit einem Breitbandkabelnetz verbundenen
privaten Verteilanlage entsprechend Ziffer 1 Satz 2. Hierzu gehören die Kosten entsprechend Ziffer 1 sowie die laufenden Gebühren für Breitbandanschlüsse.

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #42 am: 05. November 2017, 13:39:49 »
Ich lese da auch nichts von einer Bindung an Vodafone.

@Sheherazade
Bitte erklär du es ihnen hier- mich nimmt eh keiner ernst.

Übernahme Kabelgebühr bei Grundsicherung

Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 30404
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #43 am: 05. November 2017, 13:43:06 »
Der Mieter verpflichtet sich, .......nur den zur Verfügung gestellten Breitbandanschluss zu benutzen.

Und an den Anschluß darf man nur mit Vodafone-Vertrag dran?

Irgendwie bin ich mit dem Geschreddere der letzten Seiten aus dem Thema raus: Was wollt ihr denn überhaupt, keinen Breitbandanschluß oder nur keinen Anschluß über Vodafone?

Deine ursprüngliche Frage wurde ja beantwortet, da eine andere Anschlußmöglichkeit vorhanden ist, wird die Kabelgebühr nicht von der Grundsicherung übernommen. Die Kosten für DVB-T sind ja überschaubar.
Bei sich die Schuld suchen: Auch so ein Ding, was immer nur die tun, die es nicht müssten und nie die, die es dringend sollten. (von unbekannt)

Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern. (Albert Einstein)

Offline KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5768
Re: Kabelfersehen und Grundsicherung (Mietvertrag)
« Antwort #44 am: 05. November 2017, 13:47:30 »
Zitat von: Sheherazade am 05. November 2017, 13:43:06
Deine ursprüngliche Frage wurde ja beantwortet, da eine andere Anschlußmöglichkeit vorhanden ist, wird die Kabelgebühr nicht von der Grundsicherung übernommen. Die Kosten für DVB-T sind ja überschaubar.

Und wenn man sich benachteiligt sieht durch den Anbieter, dessen Verteiler im Haus ist, muss man den Klageweg beschreiten.