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Autor Thema: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um  (Gelesen 389 mal)

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Offline Meck

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Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« am: 08. November 2017, 14:07:44 »
Die steuerfinanzierten Jobcenter schichten immer mehr Mittel, die eigentlich für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen gedacht sind, in ihr Verwaltungsbudget um. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Kreise der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, wird die Summe in diesem Jahr wohl erstmals die Grenze von einer Milliarde Euro übersteigen. Im vergangenen Jahr wurden 764 Millionen Euro umgeschichtet.

Kommen die Jobcenter mit den ihnen zugewiesenen Verwaltungsmitteln nicht aus, können sie Geld aus dem Budget für Eingliederungsleistungen umschichten. Dieses fehlt dann aber für Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen externer Träger. BA-Chef Scheele mahnt seit seinem Amtsantritt im April immer wieder eine auskömmliche Finanzierung der Jobcenter an. Sie betreuen das Gros der Langzeitarbeitslosen.


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Offline rein

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Re: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« Antwort #1 am: 13. November 2017, 13:51:08 »
In welchem Zweig die Leute bei der ABM beschäftigt werden JC oder externer Träger ist mir Schnuppe...

Offline götzb

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Re: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« Antwort #2 am: 13. November 2017, 13:58:52 »
Wenn das Geld für zwangsweise Dinge fehlt, die vom JC dem Arbeitslosen aufgezwungen werden, wie dieses beschissen Bewerbertrainings etc. pp. ist das positiv.
Besser wäre es allerdings, es würden die ganzen Bullshitjobs im JC wegfallen, die nur dazu dienen, Arbeitslosen mit schwachsinnigen Vorladungen zu drangsalieren.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Der evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Legale Sabotage gegen Zwangsmaßnahmen und Ausbeuterfirmen, niemals Verträge bei Zwangsmaßnahmen unterschreiben, und Lebensläufe vorlegen.

Online Lady Miou

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Re: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« Antwort #3 am: 13. November 2017, 14:18:10 »
Es ist schon sehr verwunderlich, die Arbeitslosenzahlen gehen von Jahr zu Jahr  zurück, aber die Verwaltungskosten steigen stetig.
Mehr Verwaltung für weniger Arbeitslose???  :scratch: :scratch: :schock:
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline NevAda

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Re: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« Antwort #4 am: 13. November 2017, 14:19:55 »
Es gibt eben welche, die lieber 15x telefonieren als einmal die kostenlosen Info-Broschüren zu lesen. Auch die müssen betreut werden.

Online Lady Miou

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Re: Jobcenter schichten immer mehr Geld in Verwaltungsetat um
« Antwort #5 am: 13. November 2017, 14:25:53 »
Zitat von: NevAda am 13. November 2017, 14:19:55
Es gibt eben welche, die lieber 15x telefonieren als einmal die kostenlosen Info-Broschüren zu lesen. Auch die müssen betreut werden.

Dafür gibt es doch die Call-Center, das machen nicht die MA der JCs, halt Auslagerung in die frei Wirtschaft auf Steuerzahlerkosten!
Würde kostengünstiger wenn die JCs diese Aufgabe selbst übernehmen. Was mehr Gelder für die eigentlich Aufgabe freisetzt, aber die Wirtschaft muß ja gefördert werden und nicht die Erwerbslosen.

Wir haben weniger Erwerbslose aber steigende Verwaltungsaufgaben, das passt nicht zusammen, selbst wenn diejenigen die noch erwerbslos sind mehr gefördert werden müssen, denn an den geeigneten Förderungen wird ja gespart für den Verwaltungsapparat.

In unserem Kreis ist es inzwischen soweit, das die Vermittlung von fast unzumutbaren Arbeitsstellen zum Mindestlohn ausgelagert wurde an ein Unternehmen " Unternehmensservice" , aber die Fördergelder für LEs werden trotzdem für Verwaltungsaufgaben entfremdet.
« Letzte Änderung: 13. November 2017, 15:04:54 von Lady Miou »
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Offline Meck

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Der Haushalt 2018 der BA: Gut gerüstet für die Zukunft
« Antwort #6 am: 14. November 2017, 19:50:18 »
Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute den Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen.
Folgende Themen sind dem Verwaltungsrat und dem Vorstand der BA dabei besonders wichtig:

Alle Menschen sollen die Chance haben, am Arbeitsmarkt integriert zu werden und beruflich aufsteigen zu können – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Dazu trägt die BA u. a. mit präventiver Beratung, Vermittlung, Weiterbildungsförderung und beruflicher Orientierung bei.
Das Arbeits- und Fachkräfteangebot soll gesteigert werden. Ein wichtiger Schritt ist eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, aber auch eine bessere Integration von Älteren und Menschen mit Behinderungen. Soweit nicht genügend Fachkräfte verfügbar sind, wird die BA auch international aktiv, um den Fachkräftebedarf zu decken.
Arbeitslosigkeit, die sich von Generation zu Generation überträgt,  muss durchbrochen werden. Durch eine verstärkte Förderung und präventive Maßnahmen sollen möglichst viele Übertritte in Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden.

Der Haushalt bietet dazu die finanziellen Rahmenbedingungen.


-->> https://www.arbeitsagentur.de/presse/2017-25-der-haushalt-2018-der-ba