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Autor Thema: Ungleichheit: Das Ersparte vieler Deutscher würde nicht lang reichen  (Gelesen 172 mal)

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Offline Meck

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Viele Menschen in Deutschland hätten schnell große Probleme mit einem finanziellen Notfall: Jeder dritte Haushalt könnte seine Konsumausgaben nur wenige Wochen lang aus dem Ersparten heraus bezahlen. Nach dem neuen Verteilungsbericht des gewerkschaftsnahen Düsseldorfer WSI-Instituts haben die ärmsten 20 Prozent sogar praktisch gar keine Rücklagen. Die reichsten fünf Prozent der Haushalte dagegen könnten demnach von ihren Ersparnissen länger als 20 Jahre leben.

Die Daten des Verteilungsberichts 2017 (hier als PDF) illustrieren plastisch die großen Vermögensunterschiede in der Bundesrepublik. Nach Angaben der Industrieländer-Organisation OECD besitzen die reichsten zehn Prozent der Menschen hierzulande mehr als 60 Prozent des gesamten Vermögens. Nach dem neuen WSI-Bericht ist der Reichtum inzwischen noch etwas ungleicher verteilt als zur Jahrtausendwende. Vor allem bei den Einkommen sind die Unterschiede demnach seitdem deutlich größer geworden. Ökonomen machen für diesen Trend, der auch in vielen anderen Industriestaaten zu beobachten ist, unter anderem Globalisierung, jobsparende neue Technologien und den Abbau von Sozialleistungen verantwortlich.


-->> http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ungleichheit-das-ersparte-vieler-deutscher-wuerde-nicht-lang-reichen-1.3748889

Offline MichaK

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Re: Ungleichheit: Das Ersparte vieler Deutscher würde nicht lang reichen
« Antwort #1 am: 14. November 2017, 20:14:55 »
Ökonomen machen für diesen Trend, der auch in vielen anderen Industriestaaten zu beobachten ist, unter anderem Globalisierung, jobsparende neue Technologien und den Abbau von Sozialleistungen verantwortlich.[/b]

soso, das wollen Ökonomen sein. Leute, die Ursache bei der Wirkung suchen. Wenn es nicht so traurig wäre..... :lachen:
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)