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Autor Thema: Brille auf Rezept  (Gelesen 4746 mal)

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Offline Maxi99

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Re: Brille auf Rezept
« Antwort #45 am: 10. Juli 2017, 12:01:58 »
Hallo,
eine Brille komplett ohne im Internet zu bestellen ist wohl nicht empfehlenswert, so können die Augenabmessungen (Mittelpunkt) nicht vernünftig eingemessen werden. Es gibt allerdings, nach meinen Infos, einen Internetfirma, die Brillen via www. verkauft und mit örtlichen Optikern zwecks Anpassung zusammenarbeitet. Dies wird wohl aber nicht so beworben.
Bei einer speziellen Gleitsicht "Computerbrille" (Musiknoten sind auch klein) ist der Sehbereich anders. Vielleicht gibt es einen Zuschuß wg Teilnahme an Gesundheitskursen.
tschues
Maxi99

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Re: Brille auf Rezept
« Antwort #46 am: 10. Juli 2017, 12:15:37 »
@maxi, das Problem im Internet ist - es gibt meist nur Gläser bis stärke minus 6. Einen Anbieter habe ich gefunden bis Stärke 9 und dem Angebot bei stärkeren Gläsern anzurufen. Habe ich gemacht und es ist teurer als ein ortsansässiger Optiker.
Ja und außerdem kann man im Internet zwar vieles machen aber die Brille richtig anpassen, das man am Ende damit auch was sieht, das kann wirklich nur ein Optiker. Ich bin ja am abwarten was die KK entscheiden wird. Der Bedarf ist vorhanden und das sogar recht dringlich.

Das manche mit Optikern zusammen arbeiten habe ich auch schon gelesen. Mein "örtlicher" Optiker der evtl. infrage käme ist für mich ca. 50 km entfernt - also auch keine wirkliche Option.

Online rein

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Re: Brille auf Rezept
« Antwort #47 am: 10. Juli 2017, 13:28:24 »
Zitat von: Ribbe am 10. Juli 2017, 11:02:19
ich verstehe offen gesagt nicht , weshalb man mehr als eine Brille benötigt?

Wenn man keine Gleitsichtbrille etc. will braucht es unterschiedliche Brillen für Nah- und Fernsicht (natürlich abhängig von den jeweiligen Augen. Ich habe in beiden Disziplinen meine Schwierigkeiten, bin zwar noch reichlich von 6.0 entfernt aber muss mit Kontrastproblemen etc. kämpfen.

Offline Ribbe

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Re: Brille auf Rezept
« Antwort #48 am: 13. Juli 2017, 12:04:41 »
Zitat von: Ribbe am 10. Juli 2017, 11:02:19
ich verstehe offen gesagt nicht , weshalb man mehr als eine Brille benötigt?

Wenn man keine Gleitsichtbrille etc. will braucht es unterschiedliche Brillen für Nah- und Fernsicht (natürlich abhängig von den jeweiligen Augen. Ich habe in beiden Disziplinen meine Schwierigkeiten, bin zwar noch reichlich von 6.0 entfernt aber muss mit Kontrastproblemen etc. kämpfen.

Okay, das wusste ich nicht. Macht sinn! Im sorry  :flag:

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Re: Brille auf Rezept
« Antwort #49 am: 20. Juli 2017, 18:02:19 »
update:
Nach 5 verschiedenen Kostenvoranschlägen und vielen Telefonaten mit KK usw. habe ich z.Z folgende Informationen.

1. Rezept von Augenarzt auf dem stehen sollte "Bifokalbrille / Kunststoff" Nur  mit diesem Vermerk bekommt man dann einen Zuschuß für eine Gleitsichtbrille aus Kunststoff. Dieser Zuschuss kann knapp 100 Euro und mehr pro Glas ausmachen. Liegt mehr oder weniger am Optiker und am guten Willen der KK. Das herumreiten auf bestimmten Leistungen wie entspiegeln und Lotusbeschichtung seitens der KK ist nur Ablenkung. Ab einer bestimmten Stärke liefert kein Hersteller die Gläser unentspiegelt aus. Der Optiker kann diese Leistung gar nicht weglassen, auch nicht wenn ich als Kunde darauf bestehen wollte.

Mein Fazit ist jetzt: Ich lasse mir eine Gleitsichtbrille  von einem Optiker hier am Ort anfertigen. Kosten ca. 500 bis 550 Euro wenn der Zuschuss pro Glas um die 100 Euro beträgt.Damit kann ich dann wieder sicher Auto fahren. Dieser Optiker war so nett mich auf eine Aktion hinzuweisen. Wenn ich also noch ein klein wenig warte wird die Brille sogar noch etwas günstiger. Das Gestellt bekomme ich für 40 Euro.

Eine mir gänzlich neue Variante habe ich auch vorgestellt bekommen. Man nehme eine Einstärkenbrille die noch gut funktioniert und kaufe sich selbsthaftende optische Folien in benötigter Stärke dazu. Diese klebt man von innen auf die Brillengläser und hat eine recht günstige Gleitsichtbrille. Das Kleben ist eigentlich ein anhaften durch Kohäsion.

Freundliche Grüße schickt Alexa