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Autor Thema: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe  (Gelesen 638 mal)

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Offline movingman

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Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« am: 11. Januar 2018, 11:22:30 »
Hallo,

die Anwältin, die mich vor dem Sozialgericht vertritt, hat zum 1.12.2017 die Kanzlei gewechselt.
Ich habe ihrer alten Kanzlei mitgeteilt, dass ich von ihr weiter vertreten werden will und bin mit gewechselt. So weit, so gut...

Heute erhielt ich eine Rechnung der alten Kanzlei über 380 Euro - mit der Begründung, dass die Prozesskostenhilfe noch nicht bewilligt wurde.  :schock:

Ist das rechtens?   :help:
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Offline NevAda

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #1 am: 11. Januar 2018, 11:42:22 »
Was sagt denn Deine Anwältin dazu?

Offline movingman

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #2 am: 11. Januar 2018, 11:48:36 »
Die habe ich noch nicht erreicht, sie ist heute den ganzen Tag bei Gericht. - Ich habe um Rückruf gebeten.
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Offline mousekiller

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #3 am: 11. Januar 2018, 14:16:25 »
380,80 € sind eine Kostenvorschussrechnung für den zu erwartenden Prozess.

Sprich deine Anwältin darauf an, sie soll das mit ihrem alten Arbeitgeber klären. Wenn dir PKH zusteht und ein Beschluss darüber existiert, sollte sich deine Anwältin mit ihrem alten Arbeitgeber klären, wie das zu verrechnen wäre.
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Offline NevAda

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #4 am: 11. Januar 2018, 14:51:09 »
Grundsätzlich: Du hast einer Kanzlei einen Auftrag erteilt.
Dann wolltest Du die Kanzlei wechseln, tatest das. Hast Du der zweiten Kanzlei einen zweiten Auftrag erteilt?

Offline mousekiller

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #5 am: 11. Januar 2018, 15:22:13 »
Eine solche Beauftragung ist im Zweifel personengebunden und nicht kanzleigebunden. PKH-Beschlüsse sind es. Dort heißt es dann "Vertreten durch Kanzlei xxx, Herr/Frau Rechtsanwalt xxx.

@NevAda: der TE hat nicht die Kanzlei gewechselt, sondern seine betreuende Anwältin. Diese hat die Handakten dann mitgenommen, in denen sich auch die Vollmachten der Mandanten befinden.

Deswegen soll er bei seiner Anwältin nachfragen, damit sie klärt, wie die Vorschussrechnung zu verrechnen ist.
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Offline movingman

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Re: Anwaltsrechnung trotz Prozesskostenbeihilfe
« Antwort #6 am: 11. Januar 2018, 17:14:33 »
Hallo,

habe mit meiner RAin gesprochen, sie sagte, ich solle die Forderung dahingehend ablehnen, dass das Gericht noch nicht über die PKH entschieden hat. Und ihn an sie verweisen, damit ein Kontenausgleich gemacht werden kann - wenn die PKH kommt...

Gott sei Dank, ich hätte nicht gewußt, wie ich das stemmen sollte!
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