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Autor Thema: Arbeitszeit: Nahles unterstützt Gewerkschafts-Forderung nach 28-Stunden-Woche  (Gelesen 647 mal)

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Offline Meck

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Viele Menschen wünschten sich flexiblere Arbeitszeiten. Die Wirtschaft müsse den Arbeitnehmern entgegenkommen, meint SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles.

Für ihre Forderungen nach einem Recht auf die 28-Stunden-Woche hat die IG Metall Unterstützung von SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles erhalten. "Es ist gut, dass die IG Metall das Thema Arbeitszeit zu einem zentralen Punkt in der anstehenden Tarifrunde macht", sagte Nahles, die in der vergangenen Legislaturperiode als Arbeitsministerin in Merkels Regierung saß, der Zeitung "Die Welt" vom Mittwoch. Die Gewerkschaft will mit Forderungen nach mehr Geld und einem Recht auf weniger Wochenstunden in die anstehende Tarifrunde gehen.

In vielen Familien arbeiteten heute beide Partner und die Digitalisierung mache eine ständige Erreichbarkeit möglich. Immer mehr Menschen wünschten sich deshalb, dass sie ihre Arbeitszeit "selbstbestimmt flexibler gestalten können", sagte Nahles. Die Wirtschaft müsse den Arbeitnehmern entgegenkommen, wenn sie den Fachkräftemangel wirksam bekämpfen wolle.


-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/spd-fraktionschefin-und-arbeitszeit-nahles-unterstuetzt-gewerkschafts-forderung-nach-28-stunden-woche/20440954.html

Online coolio

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Die Nahles ist wohl nur noch mit Futtern beschäftigt!?
Fürs Hirn bleibt nichts mehr?
Fachkräftemangel mit Heimarbeit bekämpfen?
Ich lese nix von Fachkräftemangel, ausser das, was aus der Politik (über die BA) gesteuert wird.
Ich lese nichts über freie Stellen im qualifizierten Bereich, auser - s.o.?
Ich lese nur was von Arbeitslosen - aber die sind ja alle selbst schuld an ihrer Lage....
Nahles go home!
oder
Nahles, where do you go to?

Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline Der Bote

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Gehört in einen Sack mit das Dobrind(t)...und noch'n paar.
Physik studiert jeder lebenslang...ob er will oder nicht, spielt keine Rolle.
"Sag mal, bei euch im Kindergarten, sind da auch Ausländer? "Neee, da sind nur Kinder!"
Deutsche, kauft deutsche Bananen, deutschen Kaffee, deutsche Orangen, deutsche...!
Was nützt dem Wolf die Freiheit, wenn er das Schaf nicht fressen kann?

Offline TazD

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Wird dann bei mir von 41 auf 28 Stunden reduziert bei gleichbleibendem Lohn?  :scratch:  :lachen:

Offline MichaK

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Vom Lohnausgleich war aber nicht die Rede, oder?
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline Beluga

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Vom Lohnausgleich war aber nicht die Rede, oder?
Im folgenden Zitat steht die Forderungen der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie der Gewerkschaft IG Metall e.V.

Zitat
Datum: 11.10.2017
Quelle: http://www.heute.de/arbeitgeber-ig-metall-forderungen-voellig-ueberzogen-48113408.html

Titel: Arbeitgeber: IG Metall-Forderungen "überzogen"
[...]
Nach den Forderungen der Gewerkschaft soll in der Metallindustrie grundsätzlich jeder Beschäftigte das Recht erhalten, seine Wochenarbeitszeit für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren von 35 auf 28 Stunden zu reduzieren. Nicht wenige sollen dafür nach den Vorstellungen der IG Metall zusätzlich und unbefristet einen Teillohnausgleich bekommen: Alle Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie Beschäftigte, die zu Hause Angehörige pflegen. Nach vorläufigen Schätzungen der Arbeitgeber könnten nahezu zwei von drei Beschäftigten auf kürzere Arbeitszeiten mit (Teil-)Lohnausgleich hoffen. Die IG Metall geht eher von 40 Prozent aus.

Der dickste Brocken sind die mehr als eine Million Schichtarbeiter, die nach den Vorstellungen der Gewerkschaft für die ersten fünf Freischichten im Jahr einen Lohnausgleich auf dem Niveau der untersten Lohngruppe erhalten sollen. Das sind über den Daumen gerechnet 750 Euro jährlich für jeden. Die restlichen Freischichten im Jahr blieben ohne Ausgleich und würden wahrscheinlich auch nur von wenigen in Anspruch genommen.
[...]

Offline Dragon

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also bekommt man bei kürze Arbeitzeit auch weniger lohn?

Offline Angela1968

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Warum fragst Du da? Ist doch logisch wenn man weniger Stunden arbeitet das man auch weniger bekommmt.

Angela
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Offline MichaK

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Re: Arbeitszeit:
« Antwort #8 am: 14. Oktober 2017, 19:57:52 »
vielleicht erhellt ja dieser Artikel ein Wenig.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mehr-Geld-weniger-Arbeit-article20075834.html

Wochenarbeitszeit.

1850 mal so 80 Stunden
1900 etwa 60 Stunden
1950 etwa 48 Stunden
........................................... alles mit Lohnausgleich.

seit 1995 steigt die Wochenarbeitszeit allerdings gegen den langfristigen Trend.
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline CCR

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Zitat: Andrea Nahles im tagesspiegel.de
So will sie durchsetzen, dass die Beschäftigten ihre regelmäßige Arbeitszeit künftig ohne Begründung für eine Dauer von maximal zwei Jahren auf bis zu 28 Stunden in der Woche reduzieren können. Danach soll der Anspruch bestehen, auf die ursprüngliche Arbeitszeit zurückzukehren.

Zitat: CCR
Das geht ja schon etwas Richtung Bedingungsloses Grundeinkommen wenn 12 Std. weiter bezahlt würden, 2 Jahre lang.  :smile:
Wer immer die Wahrheit sagt, muß sich viel weniger merken.
Mark Twain