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Autor Thema: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz  (Gelesen 11258 mal)

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Offline MichaK

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #30 am: 20. Januar 2018, 22:10:24 »
Dreimal im Jahr auf Kosten von eLB und selbstständigen Aufstocker in Urlaub fahren und die Miete bezahlen die auch noch!

Aber nicht doch. Alles selbst erarbeitet, steht zu...... wegen Wissen und Fleiß, und wegen der Ordnung natürlich. Alles ganz natürlich. ...... :grins:
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #31 am: 20. Januar 2018, 22:27:27 »
Gibts denn jetzt schon Zuschüsse für semi-professionelle 'Radfahrer'?
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Offline CCR

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #32 am: 20. Januar 2018, 23:19:35 »
Wer Hilfe braucht und Geld wendet sich ja hier

Sie beherrschen die Klaviatur aller steuerlichen Fragen und haben mehrere Jahre Projekte in einer Steuerberatungskanzlei oder der Steuerabteilung eines Unternehmens, idealerweise im Bereich Financial Services, gemanagt. Ernst & You.. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ...
Wir leben in einem System,  in dem man entweder Rad sein muss  oder unter die Räder gerät.


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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #33 am: 20. Januar 2018, 23:22:16 »
Das muss ich jetzt aber nicht verstehen?
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Offline Planloser

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #34 am: 21. Januar 2018, 01:00:04 »
Schau dir die Steigerung an und wodurch sie verursacht wird. Nicht der Endverbraucher braucht immer mehr, nein der Staat zockt ab, (Den größten Anteil am Strompreis machen Steuern und Abgaben aus. Im Jahr 2017 betragen diese rund 57 Prozent des gesamten Strompreises) *,um ihre Verfehlungen auszubügeln.

Nö, 2005 ist der Mehrverbrauch etwas abgeflacht als die Leute Strom bewusster konsumieren sollten. Dafür war ja die letzten Abgaben und Rot Grün gedacht: Der Verbrauch stieg damals stetig an da auch die Privatisierung die Stromkosten vorerst senkte. Die Leute gehen aber erst sparsam mit dem Zeug um wenn es an die eigene Tasche geht. Aber dennoch: die Kühlschränke werden größer, Fernseher sowieso usw.. Nennt sich Reboundeffekt.

Zitat von: Lady Miou am 21. Januar 2018, 16:56:48
Problemlösung für alle Stromkunden wäre die dezentrale Stromversorgung wie es schon einige Gemeiden vormachen. Schluss mit dem Fianzieren der Großkonzerne, Förderung kleiner Unternehmen bundesweit.

Ja sehe ich, arbeite ja leider in dem Bereich. die Stadtwerke sind voller Wunder... ins eigene Netz investieren tun aber die wenigsten, vielmehr wird alles ausgesaugt was geht und weit über die eigentliche Nutzungsdauer benutzt. Bis was kaputt geht, da wird lieber was geflickt auch wenn in 2 Monaten wieder eine Störung auf die Leitung kommt. Kein Wunder: die Konzession geht an den günstigsten Anbieter.

Hinzu kommt die Netzentflechtung, Kabel werden an Randgebieten doppelt verlegt, doppelte Umspannstationen bzw. Sammelschienentrenner hingestellt. Kostet alles Geld und für die Netzentwicklung steht zwar Geld aber mittlerweile kein Tiefbau mehr zur Verfügung weil die gerade Glasfaser verlegen wollen weil es lukrativer geworden ist da das deutlich stärker subventioniert wird - beim Versuch Glasfaser und Strom gleich mit auszubauen ist man bei Gemeinden auf Ablehnung gestoßen, lieber wird die Straße später noch einmal aufgerissen. Dann auch noch für jeden Trench-Verfahren eine Sondergenehmigung anfordern weil das zwar weltweit eine etablierte aber in Deutschland keine zulässige Baumaßnahme ist - also Sie ist schon zulässig aber nicht wenn man dabei ein Kabel verlegt. Dadurch steigen auch die Kosten.

Kurzum: ich sehe selbst die dezentrale Stromherstellung für sinnvoll. Ein übergeordnetes Netz für den Lastenausgleich wird wohl weiterhin notwendig sein. Überschüsse per Elektrolyse in Wasserstoff und ggf. zu Lastspitzen oder anderweitig einsetzen (z.B. für nicht elektrifizierbare Fahrzeuge). Das was wir heute betreiben ist lediglich Kostenintensiv. Wettbewerb in Strukturmonopolen ist sowieso quatsch, das gehört in kommunaler Hand. Zum anderen ist das aber sowieso nicht zu machen, die Bürger begehren mittlerweile gegen Solarparks auf, solange für diejenigen der Strom aus der Steckdose kommt ist alles wunderbar. Bei einer dezentralen Stromversorgung die einzelne Gemeinde wegen Bürgerprotesten nichts dazu beitragen können würden damit richtig teuer abgestraft werden, dann sehen die Leute vielleicht auch wieder das es sinnvoll ist eine Windmühle in 500 Meter Nähe ertragen zu müssen - bis dato verlieren Sie einfach nichts dabei.

Zitat von: Lady Miou am 21. Januar 2018, 17:52:09
Selbst Erwerbstätige sind heute schon auf der Straße ansässig, wegen des fehlenden bezahlbaren Wohnraum. Das hat mit Anspruchshaltung überhaupt nix zu tun, sondern mit Fehlentwicklungen da unsere Politik wirtschaftshörig ist.

Hierbei sei nur gesagt das auf dem Wohnungsmarkt ziemlich viele Kräfte wirken, das ist nicht nur das der soziale Wohnungsbau eingestampft wurde sondern auch das mit dem Bauland mehr Geld verdient wird wenn man es einmal behält und nicht darauf baut. Nachverdichten in Städten ist äußerst wirkungsfrei und wer baut will höhere Einnahmen als durch den bloßen Grundstücksbesitz. Immobilien werden mittlerweile auch gekauft und verkauft wie Aktien, meine Großeltern haben nach dem Verkauf der Woba (in Dresden) mittlerweile den 7ten neuen Besitzer. Mit einer funktionierenden Steuer würde das eingedämmt werden - wird nur nicht gemacht obwohl der Bundestag von mehreren Ministerien sowie Expertenkommissionen zu dem Thema dazu aufgerufen haben.

Das bisschen an zusätzlicher Fläche vom Wohnraum hat mit den Kostenanstieg seit den 70ern irgendwie überhaupt nichts mehr zu tun, ist ein Faktor durchaus das jetzt quasi jedes Kind ein eigenes Zimmer bekommt aber es bekommen kaum noch Menschen mehr als 2 Kinder, bei mehr bedeutet es auch schlichtweg ein enormes Armutsrisiko. Wohnungen waren früher schon relativ groß aber mit deutlich mehr Menschen bespickt. Heute gibt es weitaus mehr Singles aber auch nicht mehr so viel Nachwuchs - das gleicht sich ganz gut aus.

Zitat von: Lady Miou am 21. Januar 2018, 18:29:40
Genau der Teil ist verloren gegangen in dem Raubtierkapitalismus (freie Marktwirtschaft), denn bis Anfang der 80ziger waren wir auf einem guten Weg für Alle und nicht nur für eine Minderheit. Politiker haben ihr Gewissen schlicht verkauft!

Bis dahin gab es den Keyanismus - soziale Marktwirtschaft ist ein Kunstbegriff ohne innere Bedeutung, weder Ziele noch Richtung wurden irgendwie festgelegt. Der Keyanismus ist bekanntermaßen mit der Ölkrise in sich zusammengebrochen. Wir haben daher keine soziale Marktwirtschaft beerdigt sondern musste Auswege aus der substanziellen Krise finden. Du kannst mir glauben, wäre die BRD damals den Weg weiter gegangen wären wir damit auch nicht glücklich geworden den das Niveau wäre auf das der DDR abgesackt. Das System schwächelte an allen Ecken und Kanten, die derzeitige Lösung finde ich selber ehrlich gesagt aber auch nicht wirklich toll.

Zitat von: CCR am 21. Januar 2018, 18:55:48
ja die alten Zeiten da gab es noch keine Privatisierung und man konnte als Postbote noch Beamter werden auch noch Geld fürs Alter sparen.Wo ist nur die schöne Zeit geblieben, Wohlstand für alle.

Dafür kannst du jetzt entscheiden ob du DHL, Hermes, DPD, UPS, GLS etc. nehmen willst! Oder der Versender liefert einfach gleich mit allen gleichzeitig und dann klingelt er 6x gleichzeitig. Für diese Auswahl sollen die Boten doch bitte auch leiden. Noch besser: Briefe verschicken, ein schrumpfender Markt wo dann Lokalanbieter versuchen der Post hinterherzukommen.

Bedenke aber auch - Post war damals auch Telefon und wäre auch Internet. Nicht auszudenken wenn die heute noch an BTX festhalten würden.  :zwinker:
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline Lady Miou

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #35 am: 21. Januar 2018, 12:11:52 »
Zitat von: Planloser am 21. Januar 2018, 01:00:04
Aber dennoch: die Kühlschränke werden größer, Fernseher sowieso usw.. Nennt sich Reboundeffekt.
Wer entwickelt diese immer größeren Waren und bietet sie an wie Sauerbier, der Endverbraucher oder die Wirtschaft?

Zitat von: Planloser am 21. Januar 2018, 01:00:04
bis dato verlieren Sie einfach nichts dabei.
Na, wenn eine mehr als verdoppelte Abgabenlast an den Staat sie nix kostet, was dann?
Zwischen 2000 und 2014 hat sich der Strompreis beinahe verdoppelt. Das liegt jedoch nicht daran, dass der Strom im Einkauf teurer geworden wäre, sondern vielmehr an der Besteuerung jedes einzelnen Kilowatts Strom.
Heute sind es 57% des Strompreises!!!!

Ich finde es gerade für Arme und unteren Einkommensgruppen sehr belastend, wenn der Staat mehr kassiert als man überhaupt verbraucht hat.
Wieviel weniger Stromsperren es wohl gebe wenn nur die Nutzung und der Verbrauch (43% des Strompreises) gezahlt werden müsste?
Zitat von: Planloser am 21. Januar 2018, 01:00:04
Kurzum: ich sehe selbst die dezentrale Stromherstellung für sinnvoll. Ein übergeordnetes Netz für den Lastenausgleich wird wohl weiterhin notwendig sein.
Weshalb? Es gibt schon die Speichermöglichkeiten in der Form das bei dezentraler Versorgung ausgeglichen werden kann, was im größeren immer noch in den Entwicklungsschuhen steckt. Außerdem ist dezentral auch ein besserer Schutz gegen Fremdeinwirkung (Hackerangriffe,Naturkatastrophen), was ja bei der Stromversorgung neben den Kosten nicht außer Acht zu lassen ist.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2018, 12:49:05 von Lady Miou »
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline KnotenKurt

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #36 am: 21. Januar 2018, 12:30:46 »
Zitat von: Planloser am 21. Januar 2018, 01:00:04
die Kühlschränke werden größer

Noch kann man ja wählen. Meine Mutter hat zwei große Teile zu Hause stehen, noch aus der Zeit als mein Vater lebte.

Mir haben sie vor einigen Jahren einen recht kleinen besorgt, der nichtmal eine reguläre Pizza fasst im Gefrierteil.

Es ist noch eine Frage des Konsums.

Aber auch ich halte nichts von der Überproduktion von Strom, die dann teuer ins Ausland verkauft statt ins eigene Netz eingespeist wird. Die Monopolisten brauchen endlich nationale Konkurrenz.
Problematisch wird es dort, wo dir Hauptleitungen einem Anbieter gehören und sozusagen angemietet werden müssen, ähnlich der Vernetzung der Telekom.

Online Sheherazade

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #37 am: 21. Januar 2018, 12:59:46 »
Zitat von: Planloser am 21. Januar 2018, 01:00:04
Aber dennoch: die Kühlschränke werden größer, Fernseher sowieso usw.. Nennt sich Reboundeffekt.
Wer entwickelt diese immer größeren Waren und bietet sie an wie Sauerbier, der Endverbraucher oder die Wirtschaft?

Scheinbar wird ja nicht am Bedarf vorbei entwickelt und produziert.

Wenn es dir nicht zu mühselig ist, kannst du dich ja mal hier durchlesen.

Wobei ich wieder davon ausgehe, dass du nicht verstehen WILLST.
Gesunder Menschenverstand ist kein Geschenk, es ist eine Strafe. Denn man muss mit all denen klar kommen, die keinen besitzen. (von unbekannt)

Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern. (Albert Einstein)

Offline Lady Miou

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #38 am: 21. Januar 2018, 13:10:41 »
Zitat von: Sheherazade am 21. Januar 2018, 12:59:46
Wenn es dir nicht zu mühselig ist, kannst du dich ja mal hier durchlesen.

Ich kenne Angebot und Nachfrage! Dann liegt es wohl daran das dieses Konzept schon lange nicht mehr gilt, seitens der Wirtschaft oder weshalb werden Produkte im Übermaß auf den Markt geschmissen, die dann teuer entsorgt werden. Oder Produkte hergestellt deren Haltbarkeit werksmäßig verkürzt wird um mehr und billiger (Schnäppchen) es an den Konsumenten zu bringen? Das liegt doch wohl kaum an einer Nachfrage.
Weshalb sind immer noch gut 2,5 mill. Menschen erwerbslos? Es gibt doch die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Ist der Wirtschaft die Ausbildung/die Qualifizierung zu teuer? Das ein Arbeitsmarkt erschaffen wird den der Steuerzahler (Hauptteil Lohnabhängige) selbst finanziert und den händeringend Fachkräfte suchenden AG massiv entlastet? Sieht so Angebot und Nachfrage aus? AN billig einkaufen, am besten zum Null-Tarif um möglichst viel Profit zu machen? Der AN und Steuerzahler übernimmt ja alle Kosten, auch wenn die Wirtschaft sich die AN und Konsumenten aus dem Ausland anlockt und die Politik es als humane Hilfe verschleiert!  :kotz:
Die allumfassende Digitalisierung und KI wird wohl kaum auf der Nachfrage der Erwerbstätigen bestehen, denn sie kostet viele ihrer Jobs.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2018, 13:44:50 von Lady Miou »
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Offline potamopyrgus

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #39 am: 21. Januar 2018, 13:59:22 »

Weshalb sind immer noch gut 2,5 mill. Menschen erwerbslos? Es gibt doch die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Ist der Wirtschaft die Ausbildung/die Qualifizierung zu teuer?

Nicht alles kann mit Ausbildung/Qualifizierung aufgefangen werden. Wer 9, 10 Jahre Schule keinen Bock hatte und nicht mal Grundsätzliches an Allgemeinwissen und mathematischem Verständnis (und nein, die Lehrer sind nicht pauschal daran Schuld) mitbringt, der wird auch später keine Fachkraft mehr. Egal wie viel Zeit und Geld man investiert.  :weisnich:

Offline Ottokar

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #40 am: 21. Januar 2018, 14:06:40 »
Der Sachverhalt ansich ist nicht von der Hand zu weisen und hinreichend belegt.
Bis zu Beginn der 70er war das vorherrschende Familienmodell: alleinverdienender Ehemann, Hausfrau, 1 Kind.
Mit dem Verdienst des Ehemannes war eine 3köpfige Famile problemlos zu versorgen, inkl. einem Urlaub pro Jahr.
Bei Besserverdienern war sogar noch die Finanzierung eines Eigenheims drin. Das Auto wurde zum Statussymbol, einfach weil man es sich leisten konnte.
Dann explodierten die Mieten und Immobilienpreise. Und es stiegen auch kontinuierlich die Lebenshaltungskosten für Energie und normale Lebensmittel.
Heute reicht bei vielen Alleinstehenden der Lohn nicht mal zur Deckung ihrer eigenen Lebenshaltungskosten, geschweige den auch noch für zwei weitere Personen.
Meine Antworten basieren auf den zuvor genannten Fakten. Durch neue oder geänderte Fakten kann sich jedoch die Rechtslage ändern und bisherige Antworten dadurch ungültig werden.


Offline Lady Miou

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #41 am: 21. Januar 2018, 14:21:33 »
Zitat von: potamopyrgus am 21. Januar 2018, 13:59:22
Wer 9, 10 Jahre Schule keinen Bock hatte und nicht mal Grundsätzliches an Allgemeinwissen und mathematischem Verständnis (und nein, die Lehrer sind nicht pauschal daran Schuld) mitbringt, der wird auch später keine Fachkraft mehr.

Nein, die Schuld liegt bei verfallenden, der Entwicklung hinterher hinkenden Schulen, zu wenigen Lehrern, die für den neuen Arbeitsmarkt nicht das Wissen vermitteln können, da sie nicht vorhanden sind (Einsparungen des Staates über Jahrzehnte) an der Bildung ihrer gesamten Bevölkerung. Nicht jeder hat das Geld sich zeitgemäßes Wissen durch Schulgebühren und Wohnungen für Kinder oder Privatschulen zu kaufen.
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Offline potamopyrgus

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #42 am: 21. Januar 2018, 14:34:11 »
Nein, die Schuld liegt bei ...

Hab jetzt auch nichts anderes erwartet. Für die, die die Schuld grundsätzlich bei anderen suchen und sich geradezu in ihrer Selbstgerechtigkeit suhlen, wird sich auch nie etwas ändern. Egal wie alt.

Offline Lady Miou

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #43 am: 21. Januar 2018, 14:42:54 »
Zitat von: potamopyrgus am 21. Januar 2018, 14:34:11
Hab jetzt auch nichts anderes erwartet. Für die, die die Schuld grundsätzlich bei anderen suchen und sich geradezu in ihrer Selbstgerechtigkeit suhlen

Nein, wir sind selbst Schuld, da wir es zulassen als Steuerzahler,das die ganzen Gelder hauptsächlich in die Förderung der Wirtschaft (Minderheit von Profiteuren) und des Wettbewerbs fließen, anstaat in den Wohlstand und das Wohlergehen aller Bundesbürger. Das wir es zulassen das den Zahlenden durch Verwaltungsvorgaben ihr Erwirtschaftet entzogen wird und in die Hände von selbstherrliche regierende Parteien fließt, denen es wunderbar geht durch immer höhere Diäten (steuerfinanziert) und dem Verkauf ihres Gewissen an die Wirtschaft (Spenden/ Sponsoring).
Die Milliarden die für EU- Vertragsgemeinschaft, nicht fertig werdende Luxusbauwerken, Auffangen von Steuerhinterziehungen,Konzernsubventionierungen würden für ein blühendes Land sorgen und nicht einen Großteil der Menschen verarmen lassen und unsere Infrastruktur in eine maroden Flickenteppich verwandeln.
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Offline potamopyrgus

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Re: Ist die Miete bezahlt, bleibt nur der Hartz-IV-Satz
« Antwort #44 am: 21. Januar 2018, 14:52:45 »
Hat mal wieder nichts mehr damit zu tun, worauf ich geantwortet hatte... :sleep: