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Autor Thema: Nach Erstgespräch gleich einen VA erlassen weil Unterschrift vor Ort verweigert  (Gelesen 2401 mal)

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Offline erfolgreicherQuerulant

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Zitat von: xDDDx am 13. Februar 2018, 10:38:57
Eine FAB hat der schon wegen meiner Freundin erhalten. (Thema Einladung berufliche Situation, sowie Sanktionsandrohungen)
Trotzdem nochmal eine?

Klar, er hat ja erneut fachlich falsch gehandelt.

Zitat von: xDDDx am 13. Februar 2018, 10:38:57
Reicht das so?
Ja reicht für's erste.

Offline xDDDx

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Danke. Mach ich fertig. Schmück es noch bisschen aus.

Offline Ottokar

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Unter 5. werden tatsächlich keine Eigenbemühungen oder andere Pflichten genannt?
Dann würdest du dir mit einem Widerspruch selbst ins Knie schießen.
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Offline xDDDx

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Danke. Habe ja noch nicht abgeschickt. Also ist meine Vermutung richtig, die ich vor ein paar Tagen hier geäußert habe? 22.1. hatte ich genau darauf abgezielt.

Was bedeutet das aber in Verbindung mit den im VA festgehaltenen Zielen?

Offline Ottokar

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Die Ziele sind keine Pflichten. Die Ziele geben nur das Ergebnis der mit der EinV beabsichtigten Eingliederungsstrategie wieder, d.h sie begründen rechtlich den nachfolgenden Inhalt der EinV.
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Offline xDDDx

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Das verstehe ich schon mal.

(Edit)
Jetzt habe ich mir den Text noch zig mal durchgelesen und werde trotzdem nicht schlau daraus. „Die Ziele geben das Ergebnis der EinV wieder“ „sie begründen rechtlich den nachfolgenden Inhalt“.
- welchen Inhalt? Gibt gar keinen
- die EinV ist ja ein VA

Nur wäre es schön das etwas detaillierter zu erklären.

Wenn ich keine Pflichten habe per VA, was bedeutet das jetzt für meinen Arbeitsvermittler? Wenn er mir zum Beispiel unsinnige Angebote schickt, mich zwecks Bewerbungsbemühungen einlädt oder ähnliches? Ich gehe stark davon aus das da noch einiges auf mich zukommt, nachdem er schon eine FAB von Freundin bekommen hat. Wir sind aufsässig für ihn  :clever:

Wenn ich es also richtig deute hat der Va eigentlich gar keine Bedeutung (positiv gesehen) jedoch bin ich weiterhin an alles was vom JC schriftlich kommt, rechtlich zunächst gebunden oder könnte ich mich eben darauf berufen das von mir objektiv betrachtet gar keine Pflichten verlangt werden und ich selbst entscheide auf welche Stellen ich mich (als Beispiel) bewerbe?

Worin liegt konkret der Vorteil an diesem seltsamen VA hätte ich gerne gewusst.
Alternativ könnte ich mir noch vorstellen, dein Satz „selbst ins Knie schießen“, bedeutet nur, das jeglicher Widerspruch die Situation eher verschlechtert da ihm dann so Fehler wie in Punkt 5 auffallen und nachberhandelt werden...?

Offline Maunzi

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Auf nen VV mit Rechtsfolgebelehrung musst du dich trotzdem bewerben sowei ich das jetzt rausgelesen habe, nur Eigenbemühungen scheinen nicht erforderlich zu sein. Nur bei ersterem wirds dann nervig mit den Kosten die du hast, da nix von Kostenübernahme drin steht.. da müssten mal die Profis ran denke ich

Offline Ottokar

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Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
welchen Inhalt? Gibt gar keinen
Ja, und? Das ändert doch an der Bedeutung der "Ziele" nichts.

Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
die EinV ist ja ein VA
Auch das ändert an der Bedeutung der "Ziele" nichts.

Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
Nur wäre es schön das etwas detaillierter zu erklären.
Noch detallierter? Wie denn? Mit Bildern?

Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
Wenn ich keine Pflichten habe per VA, was bedeutet das jetzt für meinen Arbeitsvermittler? Wenn er mir zum Beispiel unsinnige Angebote schickt, mich zwecks Bewerbungsbemühungen einlädt oder ähnliches?
Nichts.
Einladungen nach § 59 SGB II oder VV haben absolut nichts mit der EinV zu tun.

Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
Worin liegt konkret der Vorteil an diesem seltsamen VA hätte ich gerne gewusst.
Das wurde dir nun schon mehrfach dargelegt: das in diesem VA keine Pflichten für dich enthalten sind.
Wenn du natürlich möchtest, das der SB das feststellt, den VA aufhebt und einen neuen erlässt, in dem z.B. 20 Bewerbungen pro Monat gefordert werden, dann kannst du natürlich Widerspruch einlegen.
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Offline Fettnäpfchen

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Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
Nur wäre es schön das etwas detaillierter zu erklären.
:scratch:
in etwa so:
Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
oder könnte ich mich eben darauf berufen das von mir objektiv betrachtet gar keine Pflichten verlangt werden und ich selbst entscheide auf welche Stellen ich mich (als Beispiel) bewerbe?
so ähnlich.
Zum Bewerben bist du sowieso verpflichtet, aber das JC kann, wenn es nicht in der EinV geregelt ist, keine Nachweise von Dir verlangen.

Zitat von: xDDDx am 14. Februar 2018, 15:42:12
Worin liegt konkret der Vorteil an diesem seltsamen VA hätte ich gerne gewusst.
Sollte der SB es anders sehen als wir hier und es würde daraufhin irgendwann beim SG landen dann sieht der Richter eine EinV die nichtig ist und sollte darauf hin das Verfahren einstellen.

MfG FN
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Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline xDDDx

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Danke euch. Ich habe es begriffen im zweiten Anlauf. Ottokar schreibt für mein Verständnis manchmal zu geschwollen  :cool: (nicht böse gemeint)