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Autor Thema: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?  (Gelesen 6388 mal)

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Offline oldhoefi

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #45 am: 09. Januar 2018, 17:25:36 »
@coolio,

Zitat von: coolio am 08. Januar 2018, 21:45:56
@oldhoefi - Noch mit rein in die Argumentation?
Ich schrieb von Mindestinhalten im Attest.

@kroetenschleim,

der behandelnde Arzt sollte das Attest – den gesundheitlichen Einschränkungen angepasst – natürlich entsprechend erweitern. Dabei sind dem Arzt keine Grenzen gesetzt, was genau in das Attest rein soll und kann, ist alleinige Entscheidung des Arztes.

Nähe zur Familie (Hilfe im Alltag) = Umzugsgrund in die Heimat = erhöhte Umzugskosten.

Dringlichkeit (Wohnung nicht barrierefrei) = Umzugsgrund aus der derzeitigen Wohnung = neue Wohnung muss diese Kriterien erfüllen/ggf. erhöhte Mietkosten.

Zitat von: kroetenschleim am 09. Januar 2018, 11:32:27
Was wäre denn nacheilig daran, Freunde und Bekannte zu erwähnen?
Da Freunde/Bekannte in der Heimat kein wichtiger Umzugsgrund dorthin sind. Aber die Unterstützung explizit durch die Familie vor Ort schon.

Das allerwichtigste ist momentan, handfeste Umzugsgründe in die Heimat per ärztliches Attest nachzuweisen. Mit dem die Notwendigkeit/Erfordernis des Umzuges für das Amt unausweichlich wird und dem zustimmen muss.

Darauf baut sich alles Weitere auf - sobald die Zustimmung vorliegt, muss das Amt auch die dafür anfallenden Kosten übernehmen.

Ob Freunde/Bekannte dann beim Umzug helfen, ist derzeit sekundär.
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline kroetenschleim

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #46 am: 09. Januar 2018, 19:31:04 »
Zitat von: Peter Viersen am 08. Januar 2018, 08:44:17
Einfacher ist es - dank Internet - sich über den Wohnungsmarkt am Zielort zu informieren und bei geeigneter Wohnung 1x mal hinfahren, alles unter Dach und Fach bringen

Da sind noch 2 die wohl der gleichen Ansicht sind.

Ich kann mir beim besten Willen (ohne Vitamin B) nicht vorstellen wie das gehen soll in der Realität!
Zu viele Bewerber für zu wenige Wohnungen ==> Schlaraffenland für Vermieter und das wird selbstverständlich von den allermeisten ausgenutzt. Der TO ist so ziemlich unten auf der Auswahlliste der Vermieter und er wird auch nicht weiter nach vorne rücken. Da bekommt er ungesehen und ungesprochen kaum eine Möglichkeit bzw. Zusage für einen möglichen Vertragsabschluss.

So ist es, zumindest in dieser Kommune. Und um überhaupt Aussicht zu haben auf eine bezahlbare Wohnung, muss man, wie gesagt, vor Ort sein, um sofort einen Besichtigunstermin wahrnehmen und - wenn möglich - einen Mietvertrag abschließen zu können.

Doch, Sozialwohnungen gibt es - aber die werden ausschließlich nach Warteliste vergeben. Und auf solch eine Sozialwohnung haben - aufgrund der riesigen Zahl von Bewerbern und dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt dort - nur Bewerber Aussicht, die entweder bereits in der Kommune wohnhaft gemeldet sind, oder die sich als Wohnsitzlose in dieser Kommune aufhalten. Und die Sozialwohnungen werden nach Dringlichkeit vergeben (= entsprechender Wartelistenplatz).
(Siehe u.a. Beiträge #17 und #31).

Offline kroetenschleim

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #47 am: 09. Januar 2018, 19:54:06 »


Zitat von: kroetenschleim am 09. Januar 2018, 11:32:27
Was wäre denn nachteilig daran, Freunde und Bekannte zu erwähnen?
Da Freunde/Bekannte in der Heimat kein wichtiger Umzugsgrund dorthin sind. Aber die Unterstützung explizit durch die Familie vor Ort schon.


Die Unterstützung durch Familienmitglieder wäre ein wichtiger Umzugsgrund - die (gleiche Art von) Unterstützung durch Freunde und Bekannte nicht?
Kommt es hier vielleicht mehr auf den Punkt "Familienzusammenführung" (weiß nicht, ob man das so nennt) an?

Offline oldhoefi

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #48 am: 09. Januar 2018, 22:20:17 »
@kroetenschleim,

Zitat von: kroetenschleim am 09. Januar 2018, 19:54:06
Kommt es hier vielleicht mehr auf den Punkt "Familienzusammenführung" (weiß nicht, ob man das so nennt) an?
Meine Gedanken gehen in diese Richtung, ein genaues Wort was in Deinem Fall zutreffend könnte, ist mir auch noch nicht eingefallen.

Zitat von: kroetenschleim am 09. Januar 2018, 19:54:06
Die Unterstützung durch Familienmitglieder wäre ein wichtiger Umzugsgrund - die (gleiche Art von) Unterstützung durch Freunde und Bekannte nicht?
Alleinig Familienangehörige in dem Attest wären zielgerichteter, da diese i. d. R. vorrangiger eine Unterstützung gewähren als Freunde/Bekannte. Auch wird dadurch zusätzlich untermauert, dass ein Umzug in die Heimat (zur Familie) erforderlich ist.

„Nur“ Freunde/Bekannte könnten auch am jetzigen Wohnort vorhanden sein, die Dich bereits unterstützen (ob zutreffend oder nicht sei mal dahingestellt). Was wiederum dem wichtigen Umzugsgrund in die Heimat entgegen stehen würde.

Deshalb sollte m. E. beim Attest das Gewicht ausschließlich auf Familie gelegt werden, um unnötige Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Natürlich können und dürfen Dich Deine Freunde/Bekannte in der Heimat unterstützen, keine Frage. Aber für die Zustimmung der Erfordernis/Notwendigkeit des Umzuges in die Heimat sehe ich eine Erwähnung im Attest eher hinderlich als förderlich an.
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Offline kroetenschleim

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #49 am: 10. Januar 2018, 14:03:50 »
Verstehe.
Vielen Dank für die Antwort, und überhaupt für die ganze Hilfe und sämtliche hilfreichen Antworten!

Offline blaumeise

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #50 am: 17. Januar 2018, 10:44:19 »
Zitat von: kroetenschleim am 08. Januar 2018, 17:11:07
Wie kommst du auf Campingplatz und Obdachlosenunterkunft?
Weil du das als Beispiele erwähnt hast.

Zitat von: kroetenschleim am 08. Januar 2018, 17:11:07
Ich kann in meinem gesundheitlichen Zustand nicht auf einen Campingplatz oder in ein Obdachlosenheim.
Sag ich doch.

Offline kroetenschleim

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Re: Notwendiger Umzug - Was zahlt wer?
« Antwort #51 am: 12. April 2018, 16:26:51 »
Krankheitsbedingt sitze ich immer noch hier fest und bin noch nicht umgezogen.

Noch eine Frage: Was wäre, wenn das Sozialamt zwar anerkennt, dass ich in meiner derzeitigen Wohnung nicht bleiben kann - aber nur die Übernahme der Kosten für einen Umzug von meiner derzeitigen Wohnung in eine angemessene Wohnung innerhalb meiner derzeitigen Kommune bewilligt -- und ich aber nicht in der derzeitigen Kommune bleiben will, sondern in meine Heimatkommune ziehen, dort aber noch keine neue Wohnung habe und vorübergehend z.B. in einer Pension unterkommen müsste --- müsste dann das Sozialamt den Umzug in die Pension in der Höhe zahlen, die ein Umzug innerhalb meiner jetzigen Kommune gekostet hätte? Oder müsste das Sozialamt in dem Fall gar nichts zahlen?