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Autor Thema: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?  (Gelesen 2753 mal)

Krümel 6 und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Angie69

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #30 am: 26. März 2018, 12:07:42 »
Streitet euch doch nicht. Ich bezweifel bei keinem von euch beiden das er sich auskennt. Merkt man ja.

@keen danke für den Link. Lese ich mir in Ruhe am pc durch

An den TE

Schön das du zum Arzt gehst.

Neben den schon empfohlenen Untersuchungen, bitte auch zum Neurologen damit das auch abgeklärt wird.

Wenn dir dein Hausarzt ein antidepressiva gibt nimm es ruhig bis zum Termin beim Psychiater. Es gibt so Standard medis die am Anfang auch vom Psychiater verschrieben werden und dann angepasst.
Bis antidepressiva anschlagen dauert es 2-3 Wochen .
Aber bitte nicht denken es reicht nur Tabletten zu nehmen.

Noch ein paar Tipps für den Alltag :

Essen schön herrichten
Bewusst einkaufen, nicht nur irgendwelche Dosen in den einkaufskorb werfen
Gute Gerüche zB Duschgel badeschaum
Jeden Sonnenstrahl nutzen

Achtsamkeitsübungen

Auf eine Bank setzen. Augen schließe und nur auf Geräusche achten. Achtsam erleben wie viele unterschiedliche schritte es gibt zB

Einen baum od Strauch raussuchen und jeden Tag bewusst anschauen. Wie er anfängt zu blühen sich verändert.
Klingt doof ich weiß aber es hilft. Geht es dir mal richtig schlecht geh zu deinem baum/Strauch schau in an Zähl Blätter oder Blüten. Auch das hilft etwas von depressiven Gedanken abzulenken.

Liebe Grüße und alles Gute
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #31 am: 26. März 2018, 12:56:05 »
Jetzt mal ganz ehrlich , sollte man in einem Forum jemanden raten Antidepressiva zu nehmen ????
Es gibt verschiedene Arten von Antidepressiva ,  manche sind nicht ohne und verdecken nur das Problem.

Keiner hier weiß wirklich was der TE hat und welche  Behandlung notwendig ist.
Ich denke Diagnose, Behandlungsmethoden und eventuelle Medikamente sollte man dem zuständigen Arzt überlassen.

Offline Angie69

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #32 am: 26. März 2018, 14:14:40 »
Ich hab doch kein spezielles Medikament empfohlen oder gesagt er soll eines verlangen.
WENN sein Arzt sie ihm verschreibt wird der Arzt schon wissen was wieviel und warum oder zweifelst du das jetzt auch an?

Wer lesen kann ist auf jeden Fall klar im Vorteil

Und die Tipps waren KEINE Behandlungsmethode (dachte mir aber schon das uninformierte drauf anspringen)

Und ich hab nirgends von irgendwem ner Diagnose gelesen, die hier jemand gestellt hätte. Du etwa?

Es kann alles sein von physisch bis psychisch deshalb ja die Empfehlung auf jeden Fall zum Arzt zu gehen.

Man kann auch jedes Wort auf die Goldwaage legen nur um dagegen was schreiben zu können

Wer wohlfühltipps für jedermann für Behandlungsmethoden hält ...
« Letzte Änderung: 26. März 2018, 14:31:42 von Angie69 »
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Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #33 am: 26. März 2018, 15:42:04 »
@Angie69

Ist schon seltsam aber ich kann mich nicht erinnern das meine Zeilen an Dich gerichtet waren !
Ich habe lediglich meine Meinung geschrieben.

Zitat von: Angie69 am 26. März 2018, 14:14:40
Man kann auch jedes Wort auf die Goldwaage legen nur um dagegen was schreiben zu können
Kennst Du mich ???

Ich finde es sehr unpassend sich in diesem  Thread zu streiten.

Offline Angie69

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #34 am: 26. März 2018, 15:54:04 »
Ich hab's dann falsch auf mich bezogen
Sorry

Dein Text war von der Sache her ja richtig nur der Zusammenhang war nicht klar für mich erkennbar

Ich würde nicht mal spezielle Kopfwehtabletten empfehlen per Forum
Nur die Angst nehmen wenn der Arzt etwas verschreibt.
Und halt wohlfühltipps die für jeden gut sind und sich nicht auf spezielle Erkrankungen abgestimmt.
Da ich selbst betroffen bin weiß ich wie wichtig Diagnose und individuelle Behandlung ist und wie schwer der Anfang ist
Deshalb hab ich mich wohl angegriffen gefühlt. Noch mal sorry
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Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #35 am: 26. März 2018, 20:48:22 »
Missverständnisse sind da um ausgeräumt zu werden.  :smile:

Wohlfühltipps kann man heutzutage immer gebrauchen das Leben wird ja immer stressiger.

Offline Angie69

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #36 am: 26. März 2018, 20:53:26 »
Freut mich das du es so siehst

Im Grunde wollen wir alle nur helfen.

Lg und schönen Abend
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #37 am: 26. März 2018, 21:02:12 »
 :ok:
Lg und einen schönen Abend zurück

Online CCR

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #38 am: 19. April 2018, 01:25:17 »
Zitat von: Angie69 am 26. März 2018, 12:07:42
Achtsamkeitsübungen

Auf eine Bank setzen. Augen schließe und nur auf Geräusche achten. Achtsam erleben wie viele unterschiedliche schritte es gibt zB

Einen baum od Strauch raussuchen und jeden Tag bewusst anschauen. Wie er anfängt zu blühen sich verändert.
Klingt doof ich weiß aber es hilft. Geht es dir mal richtig schlecht geh zu deinem baum/Strauch schau in an Zähl Blätter oder Blüten. Auch das hilft etwas von depressiven Gedanken abzulenken.

Liebe Grüße und alles Gute
da ist was dran ich war früher öfter in so einer Biosauna da waren immer so Geräusche wie Wasserrauschen,Vögel gezwitschere ich muß sagen es hat voll entspannt Seele und Geist.
Wir leben in einem System,  in dem man entweder Rad sein muss  oder unter die Räder gerät.

„Es irrt der Mensch, solang er strebt.“
     Johann Wolfgang von Goethe

Offline cherrylady18

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #39 am: 19. April 2018, 21:10:08 »
Auch ich hatte Depressionen. Nachdem die Diagnose gestellt wurde habe ich einen Termin im Krankenhaus - Abteilung Psychosomatische Erkrankungen - erhalten. Dort war ich 5 Wochen stationär. In der Zwischenzeit war ich auf der Suche nach einem Therapeuten. Ist aber gar nicht so einfach einen zu finden. Hatten alle keine freien Termine. Also habe ich einen Rehaantrag/Kur gestellt. Ging alles sehr schnell. Nach 7 Wochen Kur (stationär)  und weiterer Suche nach Therapeuten hatte ich nach Ende der Kur/Reha endlich einen Therapeuten gefunden. Das hat mir sehr geholfen. Die Therapie dauerte ca. 2 Jahre. Leider hatte ich das Pech das im häuslichen Umfeld ganz massive Probleme aufgetreten sind und ich suizidgefährdet war. Meine Therapeutin hat sofort Massnahmen ergriffen und ich bin sofort ins Krankenhaus (Psychlogische Abteilung) gekommen. Aufenthalt ca. 6 Wochen. Dort hatte ich die beste Hilfe bzw. Therapie bekommen. Was mich sehr gewundert hat, war der Anteil junger Patienten zwischen 18 und 35 Jahren.