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Irgendwie läuft das hier ein wenig 'stiefmütterlich' ....
Könntest Du denn ein Zimmer untervermieten (also z.B. in einer 3 Zimmerwohnung)?
Das Thema "Bedarfsgemeinschaft" wird ziemlich sicher aufkommen (Jobcenters Liebling - da gibts ja 3,50€ zu sparen).
Andererseits zieht Dein Untermieter ja eben in Untermiete, um mittels der Interimswohnung Kosten zu sparen.
Kurz:
Macht einen ordentlichen Vertrag, der einem Drittvergleich stand hält (Beispiele gibts auch hier - zur Untermiete auch reichlich im Netz).
Wer künftig öffentlich das Wort Partner, Freund, Freundin verwendet bekommt die Höchststrafe (in Form einer längeren Streiterei mit dem JC und ungewissem Ausgang)
Das nur für den Fall, daß sie Hartz IV beantragt (von 'müssen' kann ja nicht die Rede sein)
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Sprich: Wer seine Stromrechnung nicht zahlen kann sollte sich nach dieser Studie einen Fernseher und Videorekorder zulegen um den gesellschaftlichen Abstieg entgegenzuwirken...

Oder

Zitat
Ein Garten, ein Balkon oder eine Terrasse

zulegen.
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Zitat von: Planloser am 23. Oktober 2017, 23:50:58
Da bleibt beim Niedriglohn meines Wissens in etwa 200€ über
Und wie kann man dann den Bertelsmännern auf dem Leim gehen?  Kann man Drehen und Wenden wie man will :Das kontinuierliche Absinken des Lebensstandard lässt sich nicht mit billigen Gadgets maskieren und gewiss nicht als „Gefühl“ verniedlichen
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Zitat von: eder am 23. Oktober 2017, 23:37:57
Nur 20 % des Einkommens für Fixkosten ist wohl am unteren Ende wohl mehr als ein schlechter Witz.

Nein ich meinte:

Nettolohn Minus Miete Minus Mobilität Minus Nebenkosten Minus Essen Minus Steuern/Gebühren Minus Strom Minus Kleidung Minus 3% pro Monat Haushaltsneuwert (für Ersatz) -> frei verfügbares Einkommen.

Die Fixkosten hat man in etwa jedem Haushalt. Da bleibt beim Niedriglohn meines Wissens in etwa 200€ über (da ich den Strom brauche also wieder reinberechne und ich nicht von einer WG o.ä. Konstrukte denke). Da ich davon ausgehe das die weiße und braune Ware nicht dem neusten Stand der Technik entsprechend wird gehe ich also auch von 40€ / Monat an Stromkosten aus, dann sind das 20% des frei verfügbaren Einkommens und viel mehr als ~150€ wird nicht frei verfügbar sein - man kann davon mal Essen gehen oder etwas in sein Hobby investieren oder wie es die FDP will für ein Eigentumshaus sparen - ingesamt ist das aber noch ein Optimalfall. Wird der Strompreis um 5% erhöht wird sind 2 Euro weg das merkt man schnell während bei mir in etwa 1200€ übrig bleiben und ich vor 2€ mehr kaum mitbekommen dürfte denn ich verbrauche vermutlich genauso viel oder wenig wie besagter Mindestlähner. Je geringer der Abstand zwischen Fixkosten und Nettolohn wird umso prekärer wird die Lage und die sind fast deckungsgleich geworden.

Würde hingegen, wie gesagt, Netto ein Mindestlöhner 200€ mehr Netto erhalten (was in etwa 20% der Gesamtlohnkosten beträgt) würde er doppelt so viel freies Einkommen haben und Stromsperrungen können vermieden werden.

Zitat von: eder am 23. Oktober 2017, 23:37:57
Zitat von: Planloser am 23. Oktober 2017, 23:24:05
Wer frierend in einer stromlosen Bude mit Fernseher und Videorekorder hockt geht es besser als jemand bei dem es andersherum ist!

Schau dir die PDF von Bertelsmann mal an: Auto, Fernseher und Videorekorder sind jeweils ein Posten. Heizung Wasser und Strom ein einziger. Sprich: Wer seine Stromrechnung nicht zahlen kann sollte sich nach dieser Studie einen Fernseher und Videorekorder zulegen um den gesellschaftlichen Abstieg entgegenzuwirken... Klar, das ist Schwachsinn aber die Studie basiert darauf.
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Auch wenn ich eine solche per EGV mit meiner Unterschrift vereinbart habe wo das drinsteht und ich zudem auf weitere Rechtsmittel verzichtet habe ...

Ja!

... ist das keine ausreichende Rechtsgrundlage für Schadenersatzforderungen???

Nein, keine Rechtsgrundlage!
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Zitat von: Planloser am 23. Oktober 2017, 23:24:05
Wer frierend in einer stromlosen Bude mit Fernseher und Videorekorder hockt geht es besser als jemand bei dem es andersherum ist!

Nur 20 % des Einkommens für Fixkosten ist wohl am unteren Ende wohl mehr als ein schlechter Witz. Nein am Unteren Ende ist die Kaufkraft kontinuierlich zusammen geschrumpft also weniger ein Thema von imaginären I Pots sondern mehr Dach übern Kopf etc.

Zitat von: KnotenKurt am 23. Oktober 2017, 23:31:21
Na dann, dreht die Hähne auf und lasst laufen.
Ja nur bedingt : die Pumpe braucht Strom
Hat aber weniger mit den Kapitalkosten Kommunaler Versorger zu tuen
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so meinte ich das auch nicht - sondern den "großen" Aufwand braucht man nicht zu betreiben. Kochwasser oder Niederschlagsmengen aufheben um damit Wasser für die Toilettenspülung zu sparen o.ä. Ich wollte damit auch nur sagen das die Wassernutzung im eigenen Haushalt weitaus weniger ausschlaggebend ist als das Konsumverhalten.

Zum anderen kannst du deinen Wasserhahn gerne laufen lassen, problematisch ist das nicht. Probleme sind hingegen Chemikalien die in Haushaltsmitteln drin steckt wie Toilettenreiniger, Rohrreinger, Zahnpasta Schminke etc.
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Keine seitenlangen Aufsätze - ein Satz: Für Schadenersatzforderungen des Leistungsträgers bei Abbruch einer Bildungsmaßnahme gibt es keine Rechtsgrundlage. PUNKT!

Auch wenn ich eine solche per EGV mit meiner Unterschrift vereinbart habe wo das drinsteht und ich zudem auf weitere Rechtsmittel verzichtet habe, ist das keine ausreichende Rechtsgrundlage für Schadenersatzforderungen???
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Na dann, dreht die Hähne auf und lasst laufen.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Möchte keine EGV mehr unterschreiben
« Letzter Beitrag von hathea am 23. Oktober 2017, 23:29:08 »

Es wird der Verwaltungsakt überprüft. Und wenn man keine Begründung liefert, dann wird es schon schwer für die Widerspruchsstelle zu raten, wieso man überhaupt dagegen ist und nach Aktenlage entschieden und das geht dann totsicher zugunsten des Jobcenters aus.

Und mit dem VA wird die EGV erlassen und darum geht es. Eine Begründung ist nicht zwingend. Bei mir wurde zweimal ein VA aufgehoben weil das Ziel der EGV rechtswidrig war. Allerdings hat das mein Anwalt rausgefunden.

Die Meinung von MagnaCharta  über Widerspeuchsstellen teile ich nicht. Die haben nicht zu raten sondern zu arbeiten, und das ist eben Prüfung.

Aber an dem Beitrag von MagnaCharta ohne Begründung "zugunsten Jobcenter" siehst Du schon man sollte sich anwaltlich beraten lassen und eine Begründung schreiben.

Aber frag Deinen SB lieber nach Arbeit und was er vorschlägt was Du tun sollst und was er für Dich tun kann.

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