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Nicht sehr effizient, weil der Grundfreibetrag von 100 Euro ja schon "aufgebraucht" ist!

Wer arbeitet, hat einen höheren Freibetrag auf Erwerbseinkommen, auch wenn parallel Ausbildungsförderung
bezogen wird.
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Fragen und Antworten zu anderen Sozialleistungen / ALG1 Anspruch?
« Letzter Beitrag von Lin am Heute um 01:13:22 »
Guten Abend,

gerne würde ich mein Anliegen an die Fachleute hier vortragen:

Trotz Recherchen im Internet bin ich leider nicht gänzlich fündig geworden.
Primär stellt sich mir die Frage, ob Anspruch auf ALG1 besteht?

.) Frau, Mitzwanzigerin, abg. Ausbildungen
.) nach letzter erfolgreicher absolvierter Ausbildung erfolgte eine Übernahme in den Ausbildungsbetrieb ohne Probezeit, unbefristeter Arbeitsvertrag
.) kurz nach Arbeitsaufnahme (max. einer geleisteten Arbeitswoche) Bekanntmachung der Schwangerschaft
.) es folgten ein volles Beschäftigungsverbot, Mutterschutz, 1 Jahr Elternzeit beantragt (läuft bis Ende des Jahres) und genehmigt
.) während des Mutterschutzes Umzug in ein anderes Bundesland zum Kindsvater (Verdienst 60.000 Brutto/jährlich) - (Familienzusammenführung) - Heirat steht an
.) aktueller Arbeitsstandort ca. 400 km vom neuen Wohnsitz entfernt
.) Frau will unbedingt nach der Elternzeit wieder arbeiten, deswegen wird sie ihre alte Arbeitsstelle aufgeben müssen und in unmittelbarer Nähe was geeignetes suchen
.) Krippenplatz ist beantragt, ansonsten dienen die Omas als Betreuungsoption)

--- für den Fall, dass sie evtl. länger auf Arbeitssuche ist, da sie als Krankenschwester mit Säugling unflexibler sein könnte: steht ihr ALG1 zu? Zumal sie auch seit dem 4. Schwangerschaftsmonat nur Entgelt im Beschäftigungsverbot erhalten hat (ca. 2500 Brutto)

Über eine Antwort wäre ich sehr erfreut!
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@coolio danke für die Aufklärung.
Da lag ich wohl falsch und dachte die anderen Leistungen sind vorrangig und erst dann das JC in der Pflicht.

Das ist ja fast wie auf dem Güterbahnhof, nur werden da Waggons hin und her geschoben und kein Geld.
Da ja der Unterhalt bei der Mutter wiederum vom JC angerechnet wird.

Glaube hab jetzt verstanden  :flag:
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Dies ist der Mindestunterhalt für 2 Kinder über 12 Jahre.

Damit scheiden Unterhaltsvorschuss und Unterhaltsausfallleistungen aus (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 UhVorschG)!
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Moin,

ab dem 01.04. werde ich im Landkreis Vorpommern Rügen wohnen, ein anderer Leistungsträger wird für mich zuständig. Mein jetziges BA Jobcenter habe ich noch nicht in Kenntnis gesetzt und den Neuantrag bei meiner künftigen Optionskommune habe ich noch nicht gestellt.

1. Die Wohnfläche ist mit 50m² angemessen, aber die Bruttokaltmiete liegt 12% über dem Angemessenheitsrichtwert.
Sind hier Probleme zu erwarten?

2. Ich müsste wohl das jetzige Jobcenter informieren, dass es nur noch bis zum 31.03. für mich zuständig ist.
Wie mache ich das richtig?  :scratch:


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Wenn er nicht oder nicht ausreichend Unterhalt zahlt gibts zwar  Unterhaltsvorschuss (JA) für die Kindsmutter, der dann aber von ihm wieder eingefordert wird. Aber die Verpflichtung bleibt bestehen.
Das JC scheint sich daran zu stören, daß er vorrangige gesetzliche Regelungen einzuhalten versucht - so lese ich das Schreiben???? Er hat hier vorsorglich dafür gesorgt, daß der Anspruch der Kinder sichergestellt ist.
Oder ich habe gerade einen Betonblock im Hirn....
JC: "bitte besche... Sie an anderer Stelle, damit wir nicht so viel zahlen müssen."
Zahlt er zuviel, könnte das JC allenfalls auffordern, den Titel ändern zu lassen.
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Was soll ich denn jetzt dem JC genau antworten?

Ich würde dir einen Textvorschlag unterbreiten - wenn hier wieder Ruhe eingekehrt ist. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du anwaltliche Hilfe in Anspruch nimmst. Das wesentliche Argument für deine Stellungnahme steht in Antwort #8. Dein Jobcenter ist auf dem Holzweg - und der eine oder andere User hier offensichtlich auch ...
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coolio ist denn hier das JC überhaupt in der Pflicht für den Unterhalt der Kinder zu sorgen?

Dadurch es deswegen überhaupt erst Hartz 4 an den Vater zahlen soll?
Muss das nicht von anderer Stelle gezahlt werden (Jugendamt) wenn der Lohn des Vaters nicht reicht?
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Das Ding ist ja, dass die Mutter (und die Kinder als BG dann auch) seit 09.2016 auch auf Hartz4 sind, es also eine totale Nullnummernrechnung für das JC ist. Denn meine Zahlungen werden ja bei den Kindern voll angerechnet und was dann übrigbleibt, bei der Mutter angerechnet. Ich kann das alles auch nicht so ganz nachvollziehen. Unterhalt muss geleistet werden. Dieser Unterhalt muss vom Einkommen abgesetzt werden.

Ich denke das JC stört sich daran, dass ich "freiwillig" tituliert habe.
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Ganz so klein ist der Ausschnitt deines Lebens, den du bisher hier im Forum dargestellt hast, ja nun nicht.

(...)

Aber hier hast du einen jungen Mann, der eigentlich komplett unabhängig, sowohl finanziell als auch vom Jobcenter sein könnte und es nur deshalb nicht ist, weil die Mutter mittendrin hängt.

Du bist anmaßend! Du hast keine Ahnung, was bei uns "los" ist, schwingst Dich aber auf, unsere Lebenssituation beurteilen zu können... Un-glaub-lich!

Wenn ich, als Mutter, die Wahl hab, zwischen - mich akribisch ins SGBII einzuarbeiten und meinem Kind diesbezüglich alles aus der Hand zu nehmen - oder aber - mein Kind erst gar nicht die Lage zu bringen, indem ich mir einen Teilzeitjob suche (von körperlichen Gebrechen oder anderen Gründen, die gegen Arbeit sprechen, war bisher in über 4000 Beiträgen nichts zu lesen) - weiss ich, wofür ich mich zu entscheiden habe.

Nicht zu fassen! Erspare mir doch bitte Deine ungebetenen Erziehungsratgeber-Versuche. Meine ältere Tochter ist Einser-Kandidatin im Master-Studium und - mit meiner Unterstützung - seit 5 Jahren auf eigenen Beinen. Mein älterer Sohn ist Rettungssanitäter und seit Mitte letzten Jahres finanziell unabhängig. Und ohne dies zu wissen (bzw. zu berücksichtigen - denn da Du ja einen guten Überblick über meine Lebenssituation zu haben meinst, müsstest Du das anhand der Lektüre meiner über 4000 Beiträge ja eigentlich wissen), glaubst DU, beurteilen zu können, dass ich bei meinem jüngeren Sohn was falsch mache? Geht's noch? Hast DU 4 Kinder ohne irgendwelche familiäre Unterstützung allein groß gezogen (und nebenbei für 3 1/2 Jahre, ebenfalls allein, ein Einzelhandelsgeschäft betrieben)? Und kennst Du die Arbeitsmarktstatistiken nicht, dass Du meinst, es läge nur an mir, dass ich keine Arbeit habe? Ja klar, wer arbeiten will, der findet auch Arbeit...  :wand:

Also noch mal speziell für Dich: In diesem Thread geht es darum, ob das Jobcenter den den Freibetrag übersteigenden Anteil des Semesterbeitrages erstatten muss. Es geht nicht um meine Erziehungsfehler und nicht um meine eigene Arbeitslosigkeit. Claro?

Und... da ich gerade Deinen letzten Beitrag sehe... es geht auch nicht um Eltern, die Miete für das in der Eigentumswohnung bewohnte Kinderzimmer verlangen - wir wohnen in einer Mietwohnung.
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