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Nur weil ihr jetzt ein Paar seid, seid ihr nicht automatisch direkt eine BG. ?
Ausser sie sind bzw. werden in absehbarer Zeit ein Elternpaar. Soll ja manchmal urplötzlich passieren in WG's.  :zwinker:
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Fragen und Antworten zu anderen Problemen / Re: Arbeitszeitkonto
« Letzter Beitrag von Mausolfine am Heute um 17:28:18 »
Zitat
Ein negativer Saldo auf einem Zeitkonto (Minusstunden) stellt einen Lohn- oder Gehaltsvorschuss des Arbeitgebers dar. Da der Arbeitnehmer aufgrund des Arbeitsvertrags einen Anspruch darauf hat, im Umfang der vereinbarten Arbeitszeit auch tatsächlich beschäftigt zu werden, dürfen Minusstunden am Ende des tarifvertraglich oder arbeitsvertraglich vereinbarten Ausgleichszeitraums oder bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nur mit ausstehendem Arbeitsentgelt verrechnet werden, soweit der Arbeitnehmer ihre Entstehung zu vertreten hat. Dies kommt insbesondere dann in Betracht, soweit der Arbeitnehmer über die Inanspruchnahme von Minussalden frei entscheiden kann, was regelmäßig bei Gleitzeitmodellen der Fall ist. Im Übrigen tritt Annahmeverzug des Arbeitgebers ein, sodass die Minusstunden ohne Entgeltkürzung zu streichen wären. Bei arbeitgeberseitig disponierter Arbeitszeit ist die Verrechnung von Minussalden mit ausstehenden Entgeltzahlungen deshalb grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt entsprechend für das "Auffüllen" von Minusstunden mit Urlaubsansprüchen des Arbeitnehmers, da der Arbeitgeber nicht berechtigt ist, eine in der Vergangenheit gewährte Freistellung auf Zeitkonto im Nachhinein in Urlaub "umzuwidmen".
quelle: haufe.de

Habe die "Quelle" gesucht und gefunden und setze mal den vollständigen Link hier rein:
https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/arbeitszeitkonto-arbeitsrecht_idesk_PI10413_HI7540089.html
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Teil die Weigerungshaltung dem JC mit, dann kann die Bescheinigung vom JC direkt beim AG angefordert werden.

Vielen Dank, dass werde ich dann Morgen direkt machen :-)
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Hypothetische Frage:
Ich lebe mit jemandem der Hartz IV bezieht, als WG. Wir teilen uns eine 4-Raum-Wohnung mit knapp 90m² für 550,-€ kalt / 850,-€ warm. Der Gesamtanteil meiner Mitbewohnerin ist 400,-€. Wenn wir eine Beziehung eingehen würden, wären wir dann eine Bedarfsgemeinschaft. Da ich selber auch nicht mehr als 1200,-€ verdiene, würde ich wohl auch auf Hartz IV angewiesen sein. Nun die Frage; wie würde das unsere Lebenssituation beeinflussen? Müssten wir ein Zimmer für einen weiteren Mitbewohner abgeben oder gar eine kleinere Wohnung suchen müssen?

Als WG kann jeder theoretisch den Höchstsatz für eine Einzelperson an Miete in Anspruch nehmen. Sind die 400 Euro, die deine Frendin zahlt schon der Höchstsatz in eurer Gegend an KDU? Die Wohnungsgröße ist nicht so tragisch. Sie Gesamtkosten müssen stimmen.

Nur weil ihr jetzt ein Paar seid, seid ihr nicht automatisch direkt eine BG. Habt ihr vor gemeinsame Konten zu führen, Versicherungen füreinander abzuschließen und aus einer Kasse zu wirtschaften?

Möchtest du für deine Freundin einstehen und sie finanziell unterstützen?
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In Berlin z.B. beträgt die angemessene Gesamtmiete für eine Person ca. 450€ (Größe 45-50qm, jede weitere Person 15qm, entscheidend sind allerdings die Kosten). Für zwei Personen gelten ca. 550€ als angemessene Gesamtmiete. Die höheren Kosten würden für sechs Monate übernommen (Aufforderung zur Kostensenkung), danach würde die Gesamtmiete auf die Angemessenheitsgrenze festgesetzt werden (Ausnahmen z.B. gesundheitliche Einschränkungen) und ihr müsstet die Differenz selbst zahlen, einen Mitbewohner suchen oder umziehen (es sei denn, euer Einkommen hat sich inzwischen erhöht, sodass ihr keine Leistungen mehr beantragen müsst).

In einer Partner-Bedarfsgemeinschaft bzw. VE (Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft) werden die Unterkunftskosten kopfanteilig berechnet, der jeweilige Regelbedarf beträgt jeweils 368€ statt 409€ für eine Person. Das Einkommen der BG wird (mit entsprechenden Freibeträgen bei Erwerbseinkommen) auf den Bedarf beider Personen angerechnet.
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Fragen und Antworten zu anderen Problemen / Re: Versicherung zahlt nicht
« Letzter Beitrag von scire am Heute um 16:59:57 »
Ja.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Anrechung von Einkommen
« Letzter Beitrag von NevAda am Heute um 16:59:22 »
Ist Deine Frage, mit welcher Konstallation Du der Allgemeinheit am meisten schaden kannst?
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Zitat
Prinzipiell rät Anja Pannier potenziellen Auswanderern, sich im Berufsinformationszentrum zu informieren oder eine weiterführende Beratung über die Arbeitsvermittlung wahrzunehmen. „Damit auch wirklich klar ist, welche Unterstützung es wofür geben kann.

Sie sollte noch sehr viel mehr Informationsquellen nutzen.  :schock:
Es gibt zwar in der Schweiz Hilfen für Alleinerziehende, aber normalerweise erst wenn man dort mind. 1 Jahr wohnt. Wenn man ganztags arbeiten geht sind die Betreuungskosten erheblich, mal von den ganzen anderen Kosten abgesehen, welche in der Schweiz noch extra gezahlt werden müssen (zB. Krankenkasse).

Selbst wenn sie zu Umzugkosten, Fahrtkosten und 3 Monaten Trennungsbeihilfe noch Einstiegsgeld bekommen sollte, ist das ja keine Dauersubventionierung.  :weisnich:
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Nun die Frage; wie würde das unsere Lebenssituation beeinflussen? Müssten wir ein Zimmer für einen weiteren Mitbewohner abgeben oder gar eine kleinere Wohnung suchen müssen?

Ja, ihr werdet über kurz oder lang aufgefordert, eure Kosten der Unterkunft auf die Angemessenheitsgrenze für eine 2-Personen-BG zu senken. Wie ihr das macht, bleibt euch überlassen.
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@blaumeise

Ich danke Dir ganz herzlich. Endlich mal eine richtig tolle Antwort. Nun geht es mir direkt schon etwas besser.

Ich werde Deinen Ratschlägen folgen und (versuchen) ganz ruhig (zu) bleiben. Hoffentlich hast Du Recht, dass die im JC tatsächlich nur den Teil B haben und er mir davon auch eine Kopie anfertigt.

Ich werde auf jeden Fall Donnerstag Rückmeldung hier geben.

Vielen, vielen Dank nochmal.
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