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Eine Privatinsolvenz kommt für mich trotzdem nicht in Frage.

Das erscheint mir in deinem Fall vernünftig (zwei Gläubiger, überschaubare Restschuld). Offensichtlich übersieht @Lighthouse, dass es eine Insolvenz nicht zum Nulltarif gibt. Die Kosten des Insolvenzverfahrens werden nicht von der Restschuldbefreiung erfasst. Sie können zwar bis zum Abschluss des Verfahrens gestundet, aber nicht grundsätzlich erlassen werden.

Der Weg zur Schuldnerberatung dient also nicht der Vorbereitung eines Insolvenzverfahrens, sondern einer Reduzierung deiner Raten. Die stärkste Waffe der Schuldnerberatungen: " Wir erlauben uns den Hinweis, dass unsere Auftraggeberin ein Einkommen deutlich unter der Pfändungsgrenze erzielt. Da unsere Auftraggeberin grundsätzlich die Schuld anerkennt, ist sie jedoch bereit, weiterhin monatliche Raten in Höhe von xx,xx Euro zu leisten."

Ein vernüftig handelnder Gläubiger geht auf das Angebot natürlich ein, weil er die Botschaft verstanden hat: "Entweder du nimmst die xx,xx Euro oder du bekommst auf unbestimmte Zeit nix." Eine neue Vereinbarung mit stark reduzierten Raten macht aber nur Sinn, wenn der Gläubiger auf künftige Zinsen und Gebühren verzichtet. Die meisten Gläubiger lassen sich auch darauf ein. Das wissen aber seriöse Schuldnerberater ...
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danke LadyMiou für deine verschiedenen Denkweisen zu dem Thema.  :grins:
Blick zwar immer noch nicht durch bei all dem, aber meine Meinung hat sich jetzt doch geändert was den Erfolg einer solchen Klage anbelangt.
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Zitat von: Orakel am 22. August 2017, 19:15:57
Toll! Dann liefere doch einfach eine gute Formulierung!

Hört bitte auf zu plappern und schau mal in Antwort #1
Aber dank gewisser User konnte ich es ein wenig detailreicher beschreiben!  :cool:
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Weiterbewilligungsantrag
« Letzter Beitrag von Pascal1 am Heute um 19:27:36 »
coolio: Ja, ich habe einen Beleg und kann online nachschauen, wann es empfangen und von wem es unterschrieben wurde.

Ottokar: Laut Sendungsverfolgung kam mein Brief schon am 02.08 im Jobcenter an.
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Hallo coolio, hallo Ottokar,

erstmal vielen Dank für eure Antworten/Nachfragen!

Ich kann Dir nicht sicher helfen.
Was mich nur stört: Der Begriff Praktikum .
Ein Praktikum müsste ja zwingend in eine (hier wohl schulische) Ausbildung eingebettet sein? Bzw. diese vervollständigen?
Es kann(!) sein, daß ein Praktikum rechtlich anders einzuordnen ist, als eine Erwerbstätigkeit (minijob).
Nur daß der Beschäftigende hier jeweils der gleiche ist, sollte eigentlich nur ein Verständnisproblem sein.
Nur ein Bauchgefühl, ich versuche mal Hilfe zu bekommen.
Wie alt ist der Sohn? Zwischen 18 und 25?
Mein Sohn ist 20, er besucht (wie schon im Eingangspost erwähnt) eine Fachoberschule. Dieses Praktikum war ein Jahrespraktikum in diesem Rahmen, er hatte vier Tage Praktikum und einen Tag Schule pro Woche.
Der Fachoberschulbesuch dauert im Ganzen zwei Jahre, das kommende Schuljahr wird wieder Vollzeitunterricht.
Praktikumsgeber und Ferienjobarbeitgeber sind das gleiche Unternehmen.
Zitat von: Lieselotta am 09. August 2017, 19:47:40
Hinzufügen möchte ich, dass mein Sohn während der Schulferien 2017 (also Weihnachten und Ostern, Pfingsten gibt es in NRW keine Ferien) NICHT gearbeitet hat, das Praktikumsentgelt dennoch in voller Höhe vom Praktikumsgeber bezahlt wurde.
Da musst du mal genauer werden.
Wurde dein Sohn da vom Arbeiteger beurlaubt? Oder wieso hat er Lohn bekommen, obwohl er keine Arbeitsleistung erbracht hat?
Da mein Sohn während der Praktikumszeit einige Überstunden geleistet hatte, wurden diese als Freistunden "gutgeschrieben". Des weiteren hat der Praktikumsgeber die vertraglich festgelegten arbeitsfreien Tage sozusagen als "bezahlten Urlaub" anerkannt.

Ich hoffe, ich konnte noch missverständliche Informationen klären und würde mich über eine Einschätzung der Situation sehr freuen. Falls dies nicht möglich ist, würde es sinnvoll sein, mich direkt an den Autor (fm - Falko Maiwald) des in meinem Eingangspost verlinkten Artikels zu wenden? Weil irgendwoher muss er ja die Informationen erhalten haben? Zumal Internetrecherchen zu diesem Thema keine zuverlässigen Informationen erbracht haben, außer Beiträge auf anderen Webseiten, die auf den Artikel verlinken.

Vielen, vielen Dank!
Lieselotta
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@kaykaiser: Danke, genau deine Ausführungen nahm ich bisher auch an.

Ich frage mich nur, wieso ich dieses Schreiben unterschreiben soll, wobei doch mein Antrag längst bewilligt wurde  :weisnich:
Zudem soll ich auch noch mal bestätigen, dass meine Angaben im Antrag vollständig und wahrheitsgemäß waren sowie nichts vergessen wurde mitzuteilen. Und auf der langen Liste deren "Wunschvorstellungen zu meinen Pflichten", ist eben der Punkt Darlehen von mir nie angegeben worden.
Also kann ich das Ding sorglos unterschreiben und brauch auch weiterhin keine Darlehen (also echte- zweckgebundenen Darlehen, die zeitnah zurückgezahlt werden) angeben?

Gruß
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So weit ich weiß sind in der Kalkulation der Nahrungsmittel 146 € veranschlagt für rund 2000 Kalorien täglich.
Ich brauche aber 3500 Kalorien. Wo ist der Finanzausgleich dafür?

Hallo Rolf,

der Regelbedarf ist eine Pauschale, die das Ausgabeverhalten einer Referenzgruppe spiegeln soll. Wie kommst du auf 2000 Kcal pro Tag? Da die Referenzgruppe sicher nicht homogen hinsichtlich Lebensmittel-Energiebedarf ist, müsste dieser Wert folglich ein Durchschnittswert sein. In der Vergleichsgruppe müsste es Abweichungen nach oben und unten geben, also meinetwegen bei 100 Personen sind 10 Personen mit 3500 Kcal dabei, als Gegengewicht eben 40 Personen mit nur 1600 Kcal . (nur reine Fantasiezahlen, um das Prinzip darzustellen)

Ich meine also, dass deine Argumentation schon irgendwie fehlerhaft ist, wenn du das ausschließlich auf einen fiktiven Kalorienbedarf stützen willst. Etwas Anderes wäre ein so extrem abweichender Bedarf, der dann eine abweichende Festsetzung auch rechtfertigen könnte. Aber mit 3500 Kcal sehe ich das nicht. Das ist noch in der normalen Schwankungsbreite.
siehe hierzu auch § 27a Absatz 4 SGB XII
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@ Wunderlich,

liest bitte mal diese Ratgeber, hauptsächlich den Zweiten:
 Zumutbarkeitskriterien nach § 10 SGB II bei Jobs und Maßnahmen zur Eingliederung http://hartz.info/index.php?topic=4593.0

Maßnahmezuweisung: Was soll sie enthalten? http://hartz.info/index.php?topic=108247.0

Ich hoffe es hilft dir weiter!
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Ach so, verstehe. Vllt kann man das noch ändern? Ich habe aber leider nichts gefunden dazu.
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Und du bist dir sicher, dass es den TE weiterbringt, wenn er in seine Stellungnahme schreibt, dass der Widerspruchsbescheid rechtswidrig ist, weil der Landrat nicht remonstriert hat?

Toll! Dann liefere doch einfach eine gute Formulierung!
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