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Hallo @ all,

hab mir mal den von @coolio eingestelten Link von H. Thome etwas näher angeschaut.
Es ist festzustellen, dass die Spreizung zu den KDU speziell der Heizkosten von Jobcenter zu Jobcenter sehr groß ist.
Von ca. 51,00 - ca. 89,00 €uro/Monat alles drin.
Das Jobcenter um welches es hier geht scheint aber mit seiner Höchstgrenze der Heizkosten den Vogel abzuschießen (kein anderes zahlt so wenig). Die legen die Höchstgrenzen je nach Kassenlage bzw. nach Lust und Laune fest. Anders kann ich mir diese Fakten leider nicht erklären.

@Kaffeesäufer - wie machst du das: mit nur 25 € rumzukommen
@Patrick266 - ihr liegt so im Mittelfeld (soweit ich das beurteilen kann)
@Peter Viersen
Ich bin noch nicht beschwert, aber was noch nicht ist kann ja noch werden.

Heizkosten kann man nicht an einer Zahl festmachen, da viele andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
Wie sind die Außentemperaturen ....wie lange ist es wie kalt?
Vergessen hast du: Zahl der Außenwände, ist ein Isolierung vorhanden, wie ist der Zustand der Türen/Fenster ...

Es ist wohl kein Geheimnis, dass Hartz 4 Berechtigte in nicht/wenig modernisierten Wohnungen leben müssen. Allein schon wegen der gedeckelten Übernahme der Mietkosten.

@aufstockalg

da können wir uns vermutlich die Hand reichen, ich hab auch schon einges durch.
Als ich hierhin gezogen bin lag die Höchstgrenze für ne Singelwohnung bei sage und schreibe 200 €uro/Monat. War davon zwar nicht betroffen aber andere Betroffene haben geklagt. Und siehe da das SG hat die Grenze weit nach oben vorschoben - da es nicht erlaubt ist auf fiktiven Wohnraum zu verweisen. Wie du so schön schreibst: die fantasieren sich irgendwelche Höchstgrenzen zusammen - je nach Kassenlage.
2013 musste ich mir mein Recht  einklagen - die hatten versucht mir die Heizkosten fürs Bad vorzuenthalten.
Jetzt aktuell läuft wieder ein Widerspruchsverfahren zu den Heizkosten, bin gespannt ob ich wieder erst klagen muss um die Aufwendungen erstattet zu bekommen (das Recht ist voll und ganz auf meiner Seite).

@Ecki07

Baujahr weiß ich leider nicht - ist das so wichtig?
Reiheneckhaus mit 55 qm (3 Außenwände, nicht isoliert, alte Fenster/Türen) drei Etagen - Bad im Keller

@hko

verstehe ich dich richtig? du meinst also das Heizen ist 2016 teurer geworden als es 2015 war?
Was sind Heizgradtage?


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Hallo Ihr Lieben,

ich habe eine schlichte, mir aber bereits im Vorfeld sehr wichtige Frage zu den Angaben der Betriebausgaben in meiner abschließenden EKS.

Diese wurde bereits eingereicht und mein neuer SB sagte mir, dass er die Rechnungen der Telekom (Internet, Fax - und Telefon) nur zur Hälfte berücksichtigen könnte.  Aus den Rechnungen der Telekom geht nicht im einzelnen hervor, wieviel im Einzelnen auf Internet bzw. Telefongebühren entfallen.
Wer kann mir dazu etwas sagen, ob er mit seiner Aussage richtig liegt und wo finde ich in den Gesetzen des SGB 2 dazu etwas?

Im §3 SGB 2 Berechnung des Einkommens aus selbstständiger Arbeit  - steht dazu nichts und im §11b SGB 2 Absetzbeträge  finde ich dazu nur unter Absatz 5 vom Einkommen abzusetzen sind die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben


In der Vergangenheit hatte ich für Telefon und Internet jeweils einen unterschiedlichen Anbieter, so dass Telefon- und Fax-bzw. Internetkosten getrennt abgerechnet wurden. Das ist aber jetzt nicht mehr, da ich nur noch einen Vertrag für alles habe.

Nur noch kurz zur Info...   die Telefonkosten wurden damals auch nur zu 50% anerkannt, aber die Internetkosten in vollem Umfang.
(ich arbeite im Onlinehandel, so dass ein Internetanschluss unabdingbar ist) und seit meinem Umzug vor 1,5 Jahren in den jetzigen Landkreis wurden mir nie diese Kosten zur anteilig berechnet.
Daher :   WAS ist richtig, darf er diese Kosten anteilig nur berechnen und hatte ich in der Vergangenheit dann einfach nur Glück ?

danke fürs Lesen und hofffe auf plausible Antworten,

LG MOMO
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Ich verstehe gar nicht weshalb Du überhaupt Widerspruch eingelegt hattest. Wenn Heiz und BK vom JC gezahlt worden sind und du noch im Bezug warst dann ist es vollkommen korrekt,dass eine Rückerstattung auch dem JC zu steht bzw dem Steuerzahler. Dir stand das Geld im Oktober zur Verfügung- Zuflussprinzip- ende September wurde dir im Voraus für Oktober schon Geld vom JC überwiesen. Die Überzahlung musste zurückgerechnet werden. Da Widerspruch muss doch konsequenterweise nach Bearbeitung endgültig beschieden werden. Geht auch einfacher in dem man dir mitgeteilt hätte Widerspruch wird nicht stattgegeben der Bescheid ist wirksam. Die Überzahlung wurde dann korrekt ende Oktober vom Geld für November wieder einbehalten. Ratenzahlung ist da nicht
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Gut also du stellst eine Behauptung auf: das man BEWEISEN soll das man vorher keinen eigenen Haushalt hatte.
Nennst aber nicht EIN Urteil und kannst nicht einen einzigen, nach deiner logik nötigen, "beweis" nennen.

Das ergibt sich aus dem Gesetz, lies mal §24 Abs. 1 SGB II: "Kann im Einzelfall ein vom Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf nicht gedeckt werden, erbringt die Agentur für Arbeit bei entsprechendem Nachweis ...", und das liest man dann im Zusammenhang zum Rest. Und natürlich wird bei der Erstausstattung ebenso verfahren, denn schließlich ist das Jobcenter keine wohltätige Geschenkemaschine für alle.

Und es ist eben auch bei Erstwohnungsbesitzern durchaus üblich, dass sie Teile ihrer alten Möbel, wie z.B. Bett/Matratze und andere Dinge in die neue Wohnung mitnehmen können und das auch tun. Damit besteht die Notwendigkeit der Bedarfsfeststellung und ggf. Überprüfung.
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@coolio

hatte schon mal bei Harald T. nach diesem JC gesucht, aber leider nix gefunden.
Heizkostenspiegel hatte ich mir auch schon mal abgeschaut - wegen dem BSG Urteil - da werden (wenn ich nichts falsch erstanden habe) ca. 1, 50 Euro / qm bis zu einer Fläche von 250 qm veranschlagt.

Demnach wären doch 75 €/Monat angemessen?
Außerdem kommts ja auch noch auf die Wohnung/Haus an: Anzahl Außenwände, isoliert, Fenster/Türen dicht....!

Oh vielen Dank für deinen Link von Harald.
Dieses JC hat mittlereweile jetzt was eingestellt und zwar die Höchstbeträge ab 01.01.2015.
Da waren es noch 80,50 €(und handschriftlich von diesem JC angemerkt:  1,62 pro qm

Das sie ab 01.01.2017 nur noch 51€/Monat oder umgerechnet 1,02 pro qm  zahlen haben die sich nicht getraut einzustellen?

Also nochmal die Höchstbeträge dieses Jobcenters:
2013 = 89,00€
2015 = 80,50€ (grade bei Harald gefunden)
2016 = 62,00€ (1 Euro mehr als ich vorhin versehentlich angegeben hatte)
2017 = 51,00€
Ich habe mal einige Fakten gegenübergestellt:

          Höchstbeträge  Heizspiegel  Heizgradtage
           für Kronach     bundesweit  für Würzburg, für Kronach nichts gefunden
2013:     89,00€           95,42€        3695
2015:     80,50€           80,00€        3283
2016:     62,00€           ??????         3419
2017:     51,00€           können noch keine Daten vorliegen

Wie man sieht, sind die Höchstbeträge zu Recht 2015 gegenüber 2013 abgesenkt worden.
Der Heizspiegel bundesweit für das Abrechnungsjahr 2016 liegt heute noch nicht vor, dürfte aber gegenüber 2015 deutlich höher liegen. Meine unverbindliche Schätzung: 83,00€
 
Gruß hko
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Zitat von: Cock Robin am 29. April 2017, 23:44:24
1) Wohnraum Wohnungsmarkttyp I
Weißt du was dahinter steht? Wohnungsmarkttyp I?

Kennst du das Baujahr deines Wohngebäudes? Wie groß ist die gesamte Wohnfläche des Gebäudes?
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Ach noch was: sind euch noch andere ähnlich dreiste Vorgehensweisen  von anderen Jobcentern bekannt?
Würde mich echt interessieren um einen Vergleich zu haben ob andere JC "besser" sind.

Bei mir haben sie es zuerst auch probiert. Sie schickten mir sogar eine Aufforderung die KDU zu senken. Ich habe mich dann aufgemacht und zahlreiche Vergleiche aus der Umgebung eingeholt und siehe da... es gibt zu den vom JC vorgegebenen KDU Richtwerten keinen Wohnraum hier!

Ich habe mir sogar via eMail von Wohnungsunternehmen und privaten Vermietern deren Mietpreise bestätigen lassen. Das lustigste war ja, dass es schon gar nicht genug Wohnraum für Singles gibt ergo also Einzimmerwohnungen.

Ich habe dann darum gebeten, dass sie mir bitte die Berechnungsgrundlage zuschicken wollen. Haben sie nicht :) Da sitzt wohl irgendein fauler Beamter im Keller und fantasiert sich irgendwelche Zahlen zusammen. Ich habe dann Widerspruch erhoben und mit Klage gedroht. Mein Glück war, dass es zu diesem JC bereits eine Klage beim örtlichen SG gab. Hier wurde das JC praktisch vom Gericht via Einlauf dazu verurteilt die höhere KDU zu übernehmen, weil ihre Richtwerte völlig unrealistisch sind.

Ich denke also auch, dass sich jeder irgendwie wehren sollte. Wie schon erwähnt glaube ich, dass derzeit nicht nur ein Problem ist eine günstige Wohnung zu bekommen sondern vor allem ÜBERHAUPT Wohnraum beziehen zu können. Mit den ganzen Flüchtlingen hat sich der Wohnraum sicherlich deutlich verknappt. Oder anders gesagt: Man muss schon froh sein überhaupt eine Wohnung zu finden.
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Auch ich bin damals nur mit einem Mietvertrag zum JC.
Man wollte zuerst mehrere Angebote vorgelegt haben, aber ich habe dann gleich gekontert, dass es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt und diese Wohnung, da angemessen sofort zu genehmigen ist. Zuerst hat man sich noch etwas geziert, aber als ich dann den GF verlangte, wurde telefonisch beim TL nachgefragt und innerhalb von wenigen Minuten hatte ich die schriftliche Zustimmung.
Man versucht zwar noch vorab mit PostIT abgeklebte Informationen zu erlangen, aber auch hier setzt ich mich deutlich zur Wehr und eien Kopie des MV habe ich selbsverständlich auch nicht zugestimmt.
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so weit ich das mitbekommen habe, führen nun alle Sparkassen und Banken nachinander dieses Verwahrentgeld  ein. So das man durch einen Wechsel nur kurzzeitig diesem Verwahrentgeld enteht.
Wäre nicht die erste Bankengebühr, die gerichtlich verboten wird.
Aber bis dahin wollen natürlich erst mal alle einschlägig bekannten Banken davon provitieren. Sollten sich was schämen: verdienen zu wenig Geld im Zinsgeschäft und wollen sich nun durch ominöse Gebühren refinanzieren.
Das alle diese Gebühr einführen, halte ich jedoch für fragwürdig. Großbanken haben es nicht nötig, ihre Kunden durch solche Abgaben abzuzocken.
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Ich stehe im Moment auch vor dem leidigen Thema Firmenwagen. Wenigstens ist es abzusehen, dass demnächst das BSG wohl endgültig entscheiden wird, was in Bezug auf dieses Thema zukünftig Fakt ist. Ein Hoffnungsschimmer also.

So oder so denke ich, dass man mit einem besonders teuren KFZ immer Probleme haben wird - natürlich von JC zu JC unterschiedlich. Daher habe ich mich mit meinem Arbeitgeber nun folgendermaßen besprochen.

1. Ich bekomme einen Dacia Logan MCV Ambiance (Kombi) für sagenhaft günstige 9.290 Euro!! Das Basismodell kostet sogar noch weniger. Kein Scherz... dieses KFZ kostet wirklich nicht mehr. Klar fallen ggf. noch Überführungskosten an, dieses werden aber nicht auf den Listenpreis geschlagen. Hier ein Beispiel des Logan https://www.cdn.daciagroup.com/content/dam/Dacia/de/rangepage/rangepage-loganmcv-laureate.jpg.ximg.l_full_m.smart.jpg
2. Zusätzlich kann er die privaten Fahren pauschal versteuern. Das geht. Wusste ich zuerst nicht.

Schlussendlich werden mir dann nur 67 Euro angerechnet. Ich denke also, wenn hier das JC wirklich Probleme bereitet und den Betrag voll anrechnet, dann ist das kein Weltuntergang. Denn mit den 67 Euro ist ja wirklich alles abgedeckt also Benzin, Reparaturen, etc.

Was haltet Ihr davon? Oder mach ich gar einen Denkfehler??



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