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Ich habe mich sowohl persönlich als auch schriftlich an diverse Politiker gewand, Ergebnis gleich Null, da es immer ein "aber" gibt.

Mir reicht es im Augenblick schon wenn wir sie einfach nur nerven können :grins:

Irgendwann gibt es kein aber mehr, spätestens dann wenn mal einige 100.000 auf die Straße gehen. Ich trage mich immer noch mit der Hoffnung das die Deutschen eines Tages aufwachen aus dem Geschwurbel und den Fake News mit denen die Politik uns verblöden will. :schock:
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Zitat von: Mzocker66 am 26. April 2018, 20:00:47
Ich habe übrigens auch einige mails an "sogenannte" Volksvertreter verschickt und werde noch weitere verschicken.


Ich habe mich sowohl persönlich als auch schriftlich an diverse Politiker gewandt, Ergebnis gleich Null, da es immer ein "aber" gibt.
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Ma

Wer sollte warum Angst haben, einem Politiker zu schreiben??

Ich kann nicht wegen Alg 2 jeden Tag kacke drauf sein. Ich bin insgesamt zufrieden. Vllt weil ich wenig Geld brauche oder weil ich am Stück max. ein Jahr davon leben mußte.

Bei euch klingt das beinahe vorwurfsvoll, wenn es einem deswegen nicht schlecht geht.

Inoffiziell lassen die auch keinen an Armut sterben.
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Auf das die Diäten fließen.


vor allem die Dividenden. Die paar Diäten sind da nur Peanuts.
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Wenn man als arbeitloser aber erwerbsfähiger Mensch ein Untermensch ist, was ist man dann erst, wenn man nicht einmal mehr arbeiten kann? Reif für die Euthanasie?

In unserem Land? Vermutlich, am besten man Arbeitet bis man tot umfällt, das würde auch noch die Rente sparen und den gut situierten noch mehr Geld ins säckel spülen.
Auf das die Diäten fließen.

Ich habe übrigens auch einige mails an "sogenannte" Volksvertreter verschickt und werde noch weitere verschicken.
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Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Jobcenter möchte meine Freizeit herausfinden
« Letzter Beitrag von Goso am 26. April 2018, 19:58:23 »
Hallo! Das JC möchte jetzt unbedingt herausfinden was ich privat in meiner Freizeit tue.
Ich finde, soweit ich meine Bewerbungen schreibe und an der jetzigen Maßnahme teilnehme (Maßnahmedozenten versuchen ebenfalls dies herauszufinden)
ist es total egal und ich kann in meiner Freizeit tun und lassen was ich möchte.

Ich kann bspw. aufstehen wann ich möchte, einkaufen wann ich möchte, wann ich essen möchte, wieviel, welche Filme ich sehe, wie lange usw.
Spazieren gehen, Alten Leuten über die Straße helfen, ach die Liste ist lang!
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Wenn man als arbeitloser aber erwerbsfähiger Mensch ein Untermensch ist, was ist man dann erst, wenn man nicht einmal mehr arbeiten kann? Reif für die Euthanasie?
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Ja... Wie versprochen hier das Feedback/Bericht.

Vorweg: Es war tatsächlich so, dass die Sachbearbeiterin dass Ganze als Chance ansah und dies wohl nicht als Gängelei gedacht war.

Also hier ein kleiner, schneller Bericht:

Auf lange Sicht sollte eine Art Coaching bzw. Motivierung stattfinden. Dummerweise stellte sich sehr schnell heraus, dass dies aber eher in Richtung Therapie ging. Die "Dozentin" erklärte mir, dass sie eher ein anderes Clientel betreut: Menschen die die Motivation verloren haben oder nicht wissen, wie man Bewerbungen erstellt. Sie betonte mehrfach, dass sie mir eigentlich nicht helfen könne. Und so haben wir dann beschlossen, diesen "Lehrgang" nicht weiter durchzuführen.

Das war der wertungsfreie und inhaltfixierte Bericht.

Der subjektive sieht dann schon anders aus:

Die unglaublich unfreundliche Atmosphäre aus dem ersten Termin (da hatten wir ja nur einen Termin vereinbart) hat die Dame aufrecht erhalten. Nach einem schnellen "Guten Tag" setzte sie mich an einen Tisch mit einem Stapel Unterlagen, welche ich lesen und unterschreiben sollte. Ich habe also Vertrag, Hausordnung, IT-Richtlinie und 2 andere Formulare gelesen und für mich entschieden, dass ich diesen Vertrag in keinem Fall unterschreiben kann. Einzelheiten erspare ich euch mal, nur soviel: Auf 3 Seiten standen meine Pflichten und Kosten, in einem 5-zeiligen Absatz stand, was ich dafür eigentlich bekomme.... Nix als super-schwammige Beschreibungen. Auf meine Frage, wie denn nun der Kursinhalt eigentlich aussehen wird, wurde mir ein Flyer vorgelegt, der dieses erste Modul erklären würde. Tat er natürlich nicht. Ich habe also kundgetan, dass ich das so nicht unterzeichnen werde. Da wurde die Dame richtig aggressiv und drohte mir mit Sanktionen (ja, tat sie wirklich). Nach einigem hinundher wurde dann die Sachbearbeiterin das erste Mal angerufen. Wir einigten uns darauf, dass ich ohne Unterschrift das Modul fortsetzen solle.

Wir stellten also beide unsere Schalter auf "nun aber wieder professionell weiter" und es gab eine fast schon produktive 30 minütige Unterhaltung, in der sie mir versuchte zu erklären, was sie denn so alles kann, dass sie Sozialpädagogin sei und wem sie denn sonst wie helfen würde. Nach Sichtung meiner Unterlagen kam sie schnell zur Einsicht, dass an denen nichts zu verbessern ist. Sie bemerkte mehrfach, dass sie mir nicht weiterhelfen kann.

Also wieder ab ans Telefon und weiteres Vorgehen mit der Sachbearbeiterin besprochen. Und siehe da: Es war überhaupt nicht mehr die Rede von "nicht mehr weiterhelfen können". Sie unterschrich mehrfach wie bearbeitungswürdig meine Unterlagen doch seien und dass sie sich sicher ist, dass sie mir sowohl beruflich als auch charakterlich super weiterhelfen könne. Sie belegte das mit angeblichen Aussagen von mir, die ich während des Gespräches nicht gesagt hatte, sprich: Sie hat am Telefon gelogen, dass sich die Balken biegen und empfohlen, dass es zu einem 6 monatigen Aufbaukurs kommen sollte. (Und Du sitzt da und kannst dagegen kaum was machen)

Ich bin dann gegangen und habe mit der Sachbearbeiterin beim JC besprochen, dass ich dies nicht weitermachen muss. Wenngleich sie mir wohl meine Berichte nur zum Teil, oder wohl auch gar nicht, glaubte, muss ich diesen Quatsch nicht machen, und das zählt für mich.
Ich habe aber, mal wieder, einen schönen Einblick bekommen, was für eine Struktur hinter diesen Massnahmeträgern steht und wie man behandelt wird, wenn man den Makel des Nicht-Arbeitenden hat.


Zum Schluss noch stellvertretend für die gesamte "Diskussion":

Dozentin: "Sie können das ruhig unterschreiben (den Vertrag). Sie bezahlen das ja eh nicht"
Ich: "Doch, natürlich bezahle ich das. Mit meinem Bildungsgutschein."
Dozentin: "Ja, und den habe ich bezahlt. Genau so wie Ihr Hartz 4-Geld"
Ich: "Wie bitte?"
Dozentin: "Na, Ich bezahle schliesslich Steuern!"

(Und: ja, das ist so gesagt worden, keine Auslassung, keine Einfügung)


PS:
Weil sich wohl fast alle der Betroffenen von solchen Menschen einschüchtern lassen, beschwert sich auch niemand. Alle haben Angst von Sanktionen. Und aus diesem Grund wirken Beschwerden wie meine dann um so unglaubwürdiger.
Zitat meine Sachbearbeiterin: "Also bislang habe ich nur Gutes von denen gehört."
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212€ Bahn Monatskarte dafür gibt es vieleicht vor Ort schon ein Zimmer solange die Bahn aussetzt.
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Wenn ich dich jetzt richtig verstehe:

Angaben Mietvertrag:
Kaltmiete 380€
Nebenkosten 115€
Garagenpauschale 40€

Bescheid JC:
Kaltmiete 380€
Nebenkosten 115€
Heizkosten 40€

Jetzt hast du die übernahme der monatlichen Abschläge für die Heizung beantragt und dabei ist denen aufgefallen, dass die 40,- keine Heizkosten sind.

Wenn das soweit richtig ist, dann ist der Bescheid einfach dahingehend zu ändern, das anstatt der HK eben die Garagenmiete zu berücksichtigen ist (ausgehend, dass die zur Wohnung gehört und nicht extra angemietet wurde) und die monatlichen Abschläge die du bei deinem Anbieter bezahlst sind als Heizkosten anzuerkennen.

In der Anhörung wurde ich folgendes (oder so ähnlich) schreiben:

Bei der Bewilligung vom xxxxxx ist irrtümlich davon ausgegangen worden, dass die aufgeführten 40,- € Heizkosten sind. Diese 40,- € sind die Garagenmiete. Die Garagenpauschale ist bestandteil der Miete und da die Wohnung nur zusammen mit der Garage angemietet werden konnte ist diese auch bestandteil der KDU und ist demnach auch zu übernehmen.
Die Heizkosten werden von mir seperat von der Miete an xxxxxx in Höhe von xxxxxx bezahlt. Einen Antrag auf Übernahme dieser Kosten habe ich bereits am xxxxxxxx bei Ihnen eingereicht. Den Nachweis über die Abschläge hatte ich ebenfalls am xxxxxxxxx mit eingereicht.

Nur noch die richtigen Daten eintragen und abgeben. Evts. kommt noch von den Spezialisten was mit den passenden Paragraphen.

Sensoriker
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