Zur optimalen Funktion verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung von hartz.info stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Neueste Beiträge

Seiten: 1 ... 8 9 [10]
91
Die Personaldienstfirma ist in Hamburg (hat aber Außenstellen in 5 anderen Städten), nach eigener Darstellung existiert sie seit 30 Jahren, und sucht dauernd neue Mitarbeiter.

Firmen in Hamburg, gerade Arbeitsverleihfirmen, werden sich schon beim Hamburger Modell auskennen.

Verhandlungen und Vertrag wurden mit dem Chef der Firma gemacht.   Der hat mir dabei mehr über das Hamburger Modell erklärt als das Arbeitsamt.   

Der JobCenter gibt ein Formular, was umgehend nach Abschluß des ArbV durch den ArbG ausgefüllt und mit einer Kopie des ArbV beim JC eingereicht werden muß. Dann genehmigt der JC in praktisch allen Fällen die Lohnzuzahlung.

Hier wurde bei den Verhandlungen von vornherein vereinbart, daß der ArbG diese Zuzahlung beantragt , hat er dann aber nicht gemacht, und macht er nach seiner mündlichen 'Kündigung' wohl kaum noch.   Im Vertrag steht nichts zur Lohnzuzahlung.   Könnten Lzz. bei Personen mit langer Arbeitslosigkeit aber gesetzlich zustehen, sodaß auch der ArbG damit rechnen bzw. sie beantragen muß, um den ArbN nicht  zu benachteiligen ?

Vermittlungsgutschein , Lohnzuzahlung / Hamburger Modell usw bekommen aber nur Langzeitarbeitslose.   Das bin ich ja jetzt nivht mehr. Selbst wenn ich morgen andere Arbeit finde, habe ich diese Zuzahlung verloren.   D.h. ein Schaden der mir durch die 'Kündigung' erzeugt wurde.

Die Arbeitskleidung möchte ich zurückgeben, ich möchte jedenfalls nicht, daß sie vom Lohn abgezogen wird.

Ich möchte im Prinzip die Angelegenheit auch schnellstens dem JC melden - normalerweise war das sofort durch das ausgefüllte Formular des H.M. virgesehen - aber weiß jetzt selbst nicht, wie meine Situation ist,  ob ich noch angestellt bin, ob der Vertrag nichtig ist denn H.M. war schon bei den Vhdl. vereinbart und könnte gesetzlich zustehen,  wie dann die 1 1/2 Tage Beschäftigung in einer ganz anderen Tätigkeit ( nur als Beispiel: wenn Vertrag Anstreicher , Tätigkeit abgebauten Schrott rausbringen wäre ) zu bewerten wäre , günstigstenfalls als zeitweilig befristete geringe Nebentätigkeit die nur die Höhe des ALG etwas verringert aber die ALH. nicht unterbricht.

Ich weiß es nicht, will ich ja hier wissen:    ob zBsp bei Nichtigkeit des ArbV des Vertrages mit der Verleihfirma , ein Vertrag mit dem Entleiher bestand, def dann naturgemäß auf die von vornherein  1 1/2 tägige (vorher wurde gesagt, 2-tägig für diesen Einsatz) Arbeit begrenzt war, dann wohl eine zeitlich begrenzte NB und nur einmaliger Abschlag beim ALG die günstigste Variante wäre ?

Gutschein für H.M.( für ArbG ) odrr Vermittlungsgutschein ( für private Vermittler ) sind allgemein gehalten.  Trotzdem kann ich ihn jetzt nicht mehr woanders verwenden, weil ich ja jetzt nicht mehr langzeitarbeitslos war bzw vielleicht gar nicht arbeitslos bin

Auch um mich übermorgen richtig zu verhalten wäre eine Bewertung der Angelegenheit wichtig.  Würde es der evtl. Nichtigkeit schaden, wenn ich Zahlung stns der Firma annähme, obwohl dann eigentlich def Entleiher zahlen müßte, andererseits irgendwelcher Schadensersatz gegen die Firma vhd sind ?   ( ich möchte aus der Angelegenheit nichts rausschlagen, aber auch nichts verlieren ) ?




92
Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Arbeitsangebot Ablehnung
« Letzter Beitrag von Regensburg am Heute um 05:40:08 »
Hu Hu ratz  :-)
Auch bei Arbeitsangeboten mit RFB  von Sklavenbuden mit Vollzeit  und Niedriglohn sehe ich es nicht ein den Job anzunehmen.Und werde nur noch die Stundenzahl anbieten mit der ich mich  aus H4 abmelden kann. Damit sehe ich meine Mitwikungspflicht erfüllt
Wow - da liegst Du aber sowas von daneben.....
Du kannst selbstverständlich versuchen die AZ zu verhandeln - aber dann Ablehnen?
Du musst Dich laut VV auf z.B 160 Std. bewerben und Du bietest dem AG z.B. 16 Std. an.
Dann denke ich als AG - was will er überhaupt hier????
Und dann wird es mit JC echt schwer.

Du kannst Dir selbst so ein z.B. 16 Std. Job suchen - hat keiner was dagegen wenn Du dann aus dem H4 raus bist.

Aber mit der VV auf Vollzeit Ablehnung (wegen AZ) findet das JC sicherlich nicht lustig...

LG aus der Ostfront
93
coolio, einfach Unverbesserlich 3  :cool:
94
Hu Hu wl  :-)
Danach wollten sie erstens das Formular Hamburger Modell nicht mehr ausfüllen......
......hat mir auch die Formulare H.M. unausgefüllt zurückgegeben.
Wie kamst Du überhaupt zu dem Job? Es scheint irgendwie so, das die Fa. keine Ahnung von H.M. hat....  und fühlte sich überrumpelt?
Hast Du ganz normalen AV wo drin nichts über H.M. steht?   
Ich soll übermorgen zum Büro kommen und erhalte die Abrechnung meiner Arbeit 2 Tage.
Und die Kündigung (Fa. seitig) nicht vergessen - sonst hast Du ein gültigen AV in der Tasche.
In Kündigung im Probezeit muss kein Grund angegeben sein, oder man kann mit der Fa. "verhandeln" um einen
JC freundlichen Grund erhalten - z.B. aus betrieblichen Gründen.
Ich habe Schuhe und Hose zur Arbeit von der Firma erhalten.
Naja - wenn sie die Sachen zurückwollen, dann melden sie sich.
Ich meinerseits zumindest habe die Arbeit und noch weniger die Entlassung noch nicht beim JobCenter gemeldet.
Ups - nicht gemeldete Arbeit - nicht gut.... Auch Probearbeit- Zeit (und Du hast schon ein AV) ist Meldepflichtig.
Was wird jetzt meine Situation beim JobCenter sein ?
Schwierig zu beantworten, denn ich meine, das hier ein PAV scheiße gebaut hat und die Fa. nichts mit H.M. zu tun haben möchte.
Vermittlungsgutschein und Hamburger Modell bekomme ich wohl nicht mehr, da nicht seit 2 Jahre  arbeitslos.
Sehe ich anders. Der Gutschein wurde doch nicht eingelöst - wurde nicht von der Fa. ausgefüllt.
Ist der Gutschein allgemein gehalten oder ist auf die eine Fa. "personalisiert"?
Was wird gestrichen, Geld und Miete ?
Ich meine, das Du im schlimmsten Fall "nur" eine 30% Sanktion bekommst. Du bekommst um die 286 € Regelsatz (statt 409 €) + Deine Miete + KdU.
Wer hat den Antrag gestellt? Wem wurde er bewilligt?
Ich finde diese Info auch wichtig. Hier passt nämlich gar nichts zusammen....

LG aus der Ostfront
95
OT:
"Bitte lassen Sie sich von den örtlichen Sozialverbänden beraten, diesen ist zumindest eine Grundqualifikation nicht abzusprechen"
*sorry musste sein*  :lol:
96
Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II / Re: Arbeitsangebot Ablehnung
« Letzter Beitrag von ratz am Heute um 04:33:10 »
Wenn der Arbeitgeber auf deine Verhandlungen aber nicht eingeht, darfst du unter ALGII den Job trotzdem nicht ablehnen, da du alles zumutbare tun musst um deine Hilfsbedürftigkeit zu verringern.


Da in dem aktuellen Fall keine RFB dabei war scheint die Sache wie Ottokar schreibt klar zu sein.  Aber nochmal, selbst bei 16 Stunden Mindestlohn könnte ich mich vom Jobcenter abmelden. Die Hilfbedürftigkeit wäre dann beendet . Also warum mehr arbeiten wenn der Job Sch... ist

Auch bei Arbeitsangeboten mit RFB  von Sklavenbuden mit Vollzeit  und Niedriglohn sehe ich es nicht ein den Job anzunehmen.Und werde nur noch die Stundenzahl anbieten mit der ich mich  aus H4 abmelden kann. Damit sehe ich meine Mitwikungspflicht erfüllt

Warum für Sklavenbuden und Niedriglohnfirmen den Buckel Vollzeit krumm machen. Wenn sie mehr Lebenszeit von mir wollen sollen sie ordentlich bezahlen.


 


 



97
Wohlgemerkt hierbei handelt es sich um einen Zuweisungsbescheid in eine Arbeitsgelegenheit gem. §16d SGB II.

Halleluja – was ist das für eine Rechtsfolgenbelehrung. So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

„Wenn Sie sich weigern, die Ihnen mit diesem Vermittlungsvorschlag angebotene Arbeit aufzunehmen, wird das Ihnen zustehende
ALG II [...]“


„Sanktionszeiträume aufgrund der Verletzung von Meldepflichten und der Verweigerung von Vermittlungsangeboten können sich überschneiden. In den Überschneidungsmonaten wird der Minderungsbetrag aus der Meldepflichtverletzung von den Leistungen für Unterkunft und Heizung abgesetzt.“

Da ist noch mehr im Argen auch fehlt einiges, ich habe nur das auf den ersten Blick auffallende zitiert.

Ob es in diesem Fall Sinn macht, auf die fehlerhafte und auch ungenügende Rechtsfolgenbelehrung einzugehen, würde ich ganz bewusst mit einem Nein beantworten.

Eine Rechtsfolgenbelehrung muss als Voraussetzung für ihre Wirksamkeit konkret, richtig, vollständig und verständlich sein. Die strengen Anforderungen an deren Inhalt und Formulierung hat das BSG mehrmals klargestellt, was diese Rechtsfolgenbelehrung nicht einmal im Ansatz erfüllt.

Keine konkrete Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben auf den Einzelfall und nicht individuell bezogen auf die zugewiesene Arbeitsgelegenheit dürften einer unterlassenen Belehrung gleich kommen. Was wiederum einen darauf basierenden Leistungsminderungsbescheid unzulässig machen würde.

:cool: Deshalb würde ich vorschlagen, zur Rechtsfolgenbelehrung die Füße still zu halten und beim Widerspruch nur auf die inhaltlichen Mängel dieser AGH-Zuweisung hinweisen.
98
Jawoll :sehrgut:

Gute Nacht coolio... :smile:
99
Dann Du!
100
Nein, wird erst im November 18 ;-)
Seiten: 1 ... 8 9 [10]