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Die Vermieterin darf hier auf keinen Fall beim Jobcenter irgendwas preisgeben. Denn der eindeutige Verstoß gegen den Datenschutz dürfte zu dem noch die Möglichkeit des Schadenersatzes bieten.

Der Grund für die einvernehmliche Kündigung dürfte doch klar sein.
Ich sehe hier KEINE Möglichkeit der fristlosen Kündigung bzw. einer Räumungsklage. Die Wohnung war zugemüllt. Das alleine ist aber auch KEIN Grund für eine fristlose Kündigung geschweige denn ordentliche Kündigung. Davor müsste man den Mieter auch erstmal entsprechend Abmahnen. Eine akute Gefahr für die Nachbarschaft ging ja wohl nicht von der Wohnung aus. Sonst wäre dies sicherlich auch schon früher aufgefallen. "Vermüllung" alleine ist ebenso noch nicht mal ein Grund für eine Abmahung. Da muss deutliche Geruchsbelästigung und Ungeziefer, Nager etc. im Spiel sein oder eine wirkliche Gefahr für die Bausubstanz.
Mit dem Mieter wurde doch bereits eine Vereinbarung getroffen über die Beseitigung des Mülls und des Ungezieferbefalls. Also ist der Grund für die Kündigung hier vom Tisch.

Ich würde der Familie statt dessen Unterlagen für das ambulante betreute Wohnen in den Briefkasten werfen. Dann wäre einer erneuten Vermüllung auch vorgebeugt  und der kranke Mieter kann zu dem noch genesen. Evtl. gibt es auch die Möglichkeit der Kostenübernahmen (Darlehen?) für die Müllbeseitigung etc. oder aber eben auch die Möglichkeit, dass die Rate direkt von den Leistungen abgezogen wird und mit der Miete überwiesen.
Bevor ich unnötige Anwaltskosten und Gerichtskosten produziere und vielleicht mit einem Nachmieter dann sogar finanzielle Einbußen hätte (Keine Mietzahlung) gibt es auch als Vermieter die Möglichkeit mit dem Mieter zusammen an einer Lösung zu arbeiten. Einem kranken Menschen jetzt sogar noch Druck zu machen empfinde ich sogar als ethisch sehr fragwürdig.
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Hallo wuum,

vielen lieben Dank für deine hilfreiche Antwort!

Nicht ganz klar ist mir jetzt das genaue Vorgehen. Ich soll bis zum 31. geantwortet haben und würde dann heute zu meiner Hausärztin. Sag ich ihr dann, dass sie mir dieses Attest ausstellen soll und kommentiere ich das dann noch für's Jobcenter oder lege (stattdessen) den Antrag bei? Wie genau hat der Antrag auszusehen, finde keine Vorlage o.ä.?

Dankeschön!
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Fälle werden mit Sicherheit auch in Teammeetings besprochen. Nach Außen darf natürlich nichts gelangen, aber unter den Sachbearbeitern der gleichem Abteilung gibt es sowieso Austausch.
War vermutlich nur eine Hospitation.
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Warum hast du dich nicht vorgestellt .......

(überrascht tuend) ....Oooh, noch mehr Damen im Raum? Guten Tag, mein Name ist "CRN1" und Sie sind ??? und haben welche Funktion?

So hättest du sofort gewusst, wer diese beiden Frauen sind. Jetzt nachgrübeln bringt nix mehr, da der Termin vorbei ist.
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Es kommt ganz darauf an, was du beim Jobcenter angegeben hast.. Dazu zwei Fragen..
1. Hast du die Auskunft mündlich oder schriftlich erteilt?
2. Wenn schriftlich was genau - und damit meine ich wortwörtlich - hast du dort angegeben?

Beim Betrag von 40,- könnte man durchaus noch von einer "Gefälligkeit" sprechen. Die Zone zwischen meldepflichtiger Tätigkeit und Gefälligkeit ist aber auch sehr schnell überschritten. Je nach dem was du beim Jobcenter angegeben hast müsste man jetzt evtl. Schadenbeseitigung betreiben. Nach dem Motto "Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt"
Denn sonst kann das nachträgliche Folgen für die Mutter und die Babysitterin haben. Zum Beispiel eben auch ein hohes Bußgeld. Ich will dir keine Angst machen.. Es ist eben nur absolut wichtig genau zu wissen was du angegeben hast.
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klar. Zwei Kinder, für die man einzustehen hat. Die man in die Welt gesetzt hat.
Ein Elternteil ist ganz zu Hause auf Staatskosten, die andere hat einen Minijob.
Streß ohne Ende.

Solche Äußerungen bringen ALGII ler in Verruf.
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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Antrag auf Erwerbsminderungsrente:

Derzeit beziehe ich noch ALG 2, habe aber auf "Weisung" des Jobcenters im letzten Jahr einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt und das dem JC auch ordnungsgemäß mit Einschreiben/Rückschein nachgewiesen. Die Dame bei der Rentenversicherung sagte mir noch, dass ich jetzt im Rentenverfahren sei und das JC die Entscheidung des RV-Trägers abzuwarten hat, mich aber nicht mehr in irgendeine Tätigkeit vermitteln darf und ich daher auch keine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben muss.
Vor drei Wochen bekam ich Post, dass ich beim JC wegen einer Wiedereingliederungsvereinbarung eingeladen werde. Nichts weiter stand da drin.Also Anruf bei der Hotline des JC, den Fall geschildert und darum gebeten, den Bescheid der RV abzuwarten. Ich dachte, dass das somit vorerst erledigt wäre...Falsch gedacht.
Am letzten Freitag habe ich eine erneute Einladung bekommen, in der aber nur steht, dass man mit mir meine " Leistungsangelegenheiten" besprechen möchte ( inklusive der üblichen Sanktionsandrohungen).
Da ich nicht wusste, was es zu besprechen gibt, heute erneuter Anruf bei der Hotline. Dieser unfreundliche Hans -Wurst am anderen Ende der Leitung meinte, dass es nicht, wie in dem Schreiben um eine Leistungsangelegenheit ginge, sondern dass ich dem Jobcenter den Bearbeitungszwischenstand des RV- Trägers mitzuteilen habe und wenn ich das nicht kann, habe ich dem JC gefälligst zur Verfügung zu stehen und diese Vereinbarung zu unterschreiben.
Auf telefonische Nachfrage bei der Deutschen Rentenversicherung wurde mit mitgeteilt, dass solche Zwischenbescheide von der RV nicht erstellt werden und das dem JC auch bekannt sei.
Was mach ich denn jetzt? Reicht es, wenn ich das nochmal schriftlich dem JC schildere? Ich möchte mich da auch ungern unter Druck setzen lassen und etwas unterschreiben,was ich gar nicht muss. Ich stehe ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung oder muss ich das wirklich unterschreiben?
Dürfen die den überhaupt aufgrund des geschilderten Sachverhaltes sanktionieren?
Fragen über Fragen...

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand darüber Auskunft geben könnte.

Dankeschön für eine Antwort,
Omili
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Wenn du einen neuen Leistungsträger bekommst, wird automatisch eine neue Eingliederungsvereinbarung fällig. Die Eingliederungsvereinbarungen lassen sich aber zu jederzeit auch ändern. Hab ich auch letztes Jahr gehabt... 4 mal Neu bekommen, bis es passte. :-)
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Fragen und Antworten zu anderen Problemen / Re: Ältere ALG II Leute
« Letzter Beitrag von Birgit63 am Heute um 11:46:37 »
Ja so in der Art kenne ich das auch
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War das vielleicht ein Doppelbüro? Also ein Büro mit mehreren Arbeitsplätzen?
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