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Autor Thema: Beschluss des Bundeskabinetts: Der Mindestlohn steigt ab 2017 auf 8,84 Euro  (Gelesen 6099 mal)

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Offline Meck

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Deutscher Mindestlohn niedriger als bei westlichen Nachbarn
« Antwort #15 am: 28. Februar 2017, 15:30:11 »
Der deutsche Mindestlohn bleibt einer Studie zufolge verglichen mit anderen westeuropäischen Ländern eher niedrig. Zwar wurde er zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro je Stunde angehoben. In den westeuropäischen Euro-Staaten liegt die Lohnuntergrenze aber bei mindestens 9,25 Euro, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. In Luxemburg etwa sind es 11,27 Euro, in Frankreich 9,76 Euro, in den Niederlanden 9,52 Euro, in Belgien 9,28 Euro und in Irland 9,25 Euro.

-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/studie-der-boeckler-stiftung-deutscher-mindestlohn-niedriger-als-bei-westlichen-nachbarn/19452124.html

Offline Meck

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Deutscher Bundestag: Sonderregeln beim Mindestlohn (ALG II)
« Antwort #16 am: 15. März 2017, 16:12:01 »
Sonderregeln beim Mindestlohn

Sonderregelungen und Übergangsvorschriften beim gesetzlichen Mindestlohn stehen im Zentrum einer Kleinen Anfrage (18/11466) der Fraktion Die Linke. Sie will von der Bundesregierung unter anderem erfahren, wie viele Menschen seit Einführung des Mindestlohns Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (ALG II) erhalten und wie viele Menschen von Sonderregelungen für die Anwendung des Mindestlohns betroffen sind.


-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_03/-/497798



Langzeitarbeitslose ohne Mindestlohn

Die Ausnahmeregel des Mindestlohngesetzes, wonach Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach Aufnahme einer Beschäftigung kein Mindestlohn gezahlt werden muss, wird nur in sehr wenigen Fällen angewandt. Das schreibt die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/11118). Darin heißt es weiter, dass die Ausnahmeregel keinen "signifikanten Effekt" auf den Lohn habe, den Langzeitarbeitslose kurz nach Eintritt in eine Beschäftigung erzielen. Außerdem sei eine Häufung von Einstellungen Langzeitarbeitsloser zu Lasten anderer Arbeitnehmer anhand der vorhandenen Daten nicht zu erkennen.


-->> https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_03/-/497852