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Autor Thema: 12 Mio. € Abfindung für 1 Jahr Arbeit durch IG Metall + Betriebsrat genehmigt  (Gelesen 1027 mal)

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Offline Beluga

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Datum: 03.02.2017

Quelle: https://www.swp.de/gaildorf/nachrichten/wirtschaft/vw-betriebsrat-fuer-strengere-bonusziele-14392872.html

VW-Betriebsrat für strengere Bonusziele

Die üppigen Bonuszahlungen für Manager sollen bei Volkswagen nach dem Willen der Betriebsräte nur noch bei entsprechend hoher Leistung fließen.
Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh forderte in der „Braunschweiger Zeitung“: „Es passt nicht ins Bild: Leiharbeiter werden vom Vorstand abgemeldet, und gleichzeitig geht ein Vorstandsmitglied mit Millionen aus der Tür.“ In der Aufarbeitung der Abgas-Affäre hielten sich Anwälte von Ex-VW-Chef Martin Winterkorn derweil zu neuen Vorwürfen bedeckt.
Europas größter Autohersteller hatte bereits 2016 angekündigt, sein Vergütungssystem für Manager ändern zu wollen. „Dabei muss das neue System deutlich anspruchsvollere Ziele setzen“, verlangte Osterloh. Die Vorstände sollten höhere Hürden überwinden müssen, um ihre Boni voll ausgezahlt zu bekommen. Osterloh ist auch Mitglied des VW-Aufsichtsrates, der die Gehälter für Top-Manager beschließt.
Von den Arbeitnehmervertretern der Töchter Porsche und Audi bekam er Unterstützung. „Eine intergalaktische Vorstandsvergütung kann es nur bei einer intergalaktischen Leistung geben“, sagte der oberste Betriebsrat von Porsche, Uwe Hück, der Deutschen Presse-Agentur. „Sonst versteht das draußen keiner.“ Audi-Betriebsratschef Peter Mosch polterte: „Wir haben als Arbeitnehmervertreter jetzt langsam genug. Das alles schadet dem Konzern und den Arbeitsplätzen.“
Zuletzt hatte es Kritik gegeben, weil Christine Hohmann-Dennhardt zu ihrem Abschied eine Zahlung von über 12 Millionen Euro nach nur gut einem Jahr Arbeit als VW-Vorstand für Integrität und Recht erhält.
Nach „Spiegel“-Informationen muss sich Winterkorn, der im September 2015 über den Abgas-Skandal gestürzt war, inzwischen gegen weitere Vorwürfe im Zusammenhang mit den Diesel-Manipulationen wehren. Der frühere Konzernpatriarch und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch habe Winterkorn Ende 2016 mit einer Aussage bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig belastet, schrieb das Magazin.
Demnach soll Winterkorn doch schon früher als von ihm eingeräumt vom Abgasbetrug erfahren haben - nach einem Hinweis und einer Ansprache durch Piëch. Zuletzt hatte Winterkorn ein solches Wissen im Untersuchungsausschuss des Bundestags erneut verneint. Die Braunschweiger Staatsanwälte ermitteln inzwischen gegen ihn wegen des Verdachts des Betrugs und der Marktmanipulation.
Winterkorns Anwälte teilten der Deutschen Presse-Agentur mit, ihr Mandant habe „erst vor wenigen Tagen von der Existenz einer weitergehenden Aussage des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden, Prof. Dr. F. Piëch, erfahren“. Winterkorn kenne jedoch noch keine Details. „Herr Winterkorn wird sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen – und damit auch zu dieser Aussage – äußern, sobald ihm die Akten der Staatsanwaltschaft Braunschweig zur Einsicht vorgelegen haben.“
« Letzte Änderung: 04. Februar 2017, 00:43:43 von Ottokar »

Offline Beluga

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Datum: 03.02.2017

Quelle: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Fotostrecken-Politik/Diese-Promis-waehlen-den-Bundespraesidenten#p5

Diese Promis wählen den Bundespräsidenten

[Foto von Bernd Osterloh auf Seite 5 von 20 Seiten:]

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh wurde von der SPD Niedersachsen nominiert.

Quelle: dpa
« Letzte Änderung: 04. Februar 2017, 00:44:25 von Ottokar »

Offline stormbringer

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Brauchst Du eine Brille?

Offline AlterGaul

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@Beluga
Du solltest vielleicht auch erwähnen warum die Abfindung 12 Millionen betragen hat und das VW da nicht ganz schuldlos dran ist. Das wird den meisten sowieso egal sein, Hauptsache es kommt eine reisserische Schlagzeile raus und es kann wieder neidisches Bashing auf die Gesellschaft geben.

Offline Lady Miou

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Zitat von: AlterGaul am 03. Februar 2017, 18:01:29
Du solltest vielleicht auch erwähnen warum die Abfindung 12 Millionen betragen hat und das VW da nicht ganz schuldlos dran ist.

Keine 1 jährige Tätigkeit rechtfertigt eine so horrende Abfindung, nicht mal der Job der Bundeskanzlerin.
Diese Abfindung würde eher denen hier zustehen
https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/vw-plant-stellenabbau-in-verwaltungsabteilung-116.html
die für die kriminellen Machenschaften am aller Wenigsten können.
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline AlterGaul

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Keine 1 jährige Tätigkeit rechtfertigt eine so horrende Abfindung, nicht mal der Job der Bundeskanzlerin.
Dann google doch einfach mal warum die Abfindung so hoch ist und VW die zahlen muss. Das liegt nicht an der einjährigen Tätigkeit.

Offline Orakel

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@Lady Miou, vielleicht tröstet es dich: auf die 12 Millionen fallen rund 45 % Einkommenssteuer an ...
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Offline CCR

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 100 Millionen mehr an Abfindung gibt es in den USA

www.comites-hannover.de/italiano/attualita/Fette%20Abfindung.pdf
ICH GLAUBE,  DASS UNSERE GESELLSCHFT ZU EINEM PYRAMIDENSYSTEM VERKOMMEN IST, BEI DEM MANCHE ZUM UNTERSTEN TEIL DER PYRAMIDE VERBRANNT WERDEN WÄHREND ANDERE SICH BERECHTIGT FÜHLEN, AN DER SPITZE ZU STEHEN."

Ice Cube 2016

Offline Lady Miou

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Zitat von: Orakel am 03. Februar 2017, 18:15:28
@Lady Miou, vielleicht tröstet es dich: auf die 12 Millionen fallen rund 45 % Einkommenssteuer an ...

Nein, es tröstet mich nicht, wieviel erhalten die kleinen AN die durch den Murks von VW ihren Job verlieren, auch 12 Mill.?
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Offline AlterGaul

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@Lady Miou, vielleicht tröstet es dich: auf die 12 Millionen fallen rund 45 % Einkommenssteuer an ...
Die hat bestimmt schon eine Strategie es zu vermeiden, denn Reiche zahlen doch niemals soviel Steuer...

Offline CCR

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Zitat von: Orakel am 03. Februar 2017, 18:15:28
@Lady Miou, vielleicht tröstet es dich: auf die 12 Millionen fallen rund 45 % Einkommenssteuer an ...

Nein, es tröstet mich nicht, wieviel erhalten die kleinen AN die durch den Murks von VW ihren Job verlieren, auch 12 Mill.?
were es anders würde die Abfindung ja kleiner Ausfallen.  :grins:
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Ice Cube 2016

Offline AlterGaul

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Nein, es tröstet mich nicht, wieviel erhalten die kleinen AN die durch den Murks von VW ihren Job verlieren, auch 12 Mill.?
Durch welchen Murks werden bei VW kleine AN fristlos gekündigt? Vor allem wieviele?

Offline Lady Miou

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Zitat von: AlterGaul am 03. Februar 2017, 18:28:50
Durch welchen Murks werden bei VW kleine AN fristlos gekündigt? Vor allem wieviele?

Wo habe ich was von fristlos geschrieben? Und siehe gesetzten Link Antwort #4 , nur gehe ich jetzt davon aus das es dabei nicht bleibt, bei der nun in Angriff genommen Umstrukturierung.
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Offline Addi

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@Lady Miou

Es ist immer ein Genuss hinter dir her zu lesen. Du hast keine Ahnung von der Struktur bei VW oder wie ein Stellenabbau dort gehandhabt wird, aber sofort wieder am aburteilen und behaupten.

Wenn du so sehr der große Revoluzzer sein willst, alles immer weißt, dann werde doch wirklich aktiv und nicht nur wild in die Tasten reinkloppen.

Das Blöde bei sowas könnte jedoch sein, du sitzt deinen eigenen wilden, äußerst einseitigen und sehr negativen Theorien auf und kein Mensch ist an deiner Weltuntergangsstimmung interessiert.

Offline Beluga

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Datum: 24.02.2017

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/managergehaelter-ig-metall-chef-joerg-hofmann-fordert-obergrenze-in-allen-unternehmen-a-1136149.html

Managergehälter IG-Metall-Chef fordert "Obergrenze für alle"

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Für Empörung sorgte zuletzt die Abfindung von 12,5 Millionen Euro, die VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt nach 13 Monaten Arbeit für den Wolfsburger Konzern kassierte. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, der im Aufsichtsrat des VW-Konzerns sitzt, kritisiert Hohmann-Dennhardt im Interview mit dem SPIEGEL: "Es wäre angemessen gewesen, wenn sie gesagt hätte, sie verzichtet auf Teile oder bringt das Geld beispielsweise in eine Stiftung ein."
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