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Autor Thema: (ZAF) Jobexpress Bergisch Land GmbH, Solingen - „ zu viele unseriöse Anbieter“  (Gelesen 432 mal)

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Offline Beluga

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Zitat
Datum: 13. Februar 2017

Quelle: https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/wirtschaft/neue-vorgaben-belasten-zeitarbeits-branche-7397130.html

Neue Vorgaben belasten Zeitarbeits-Branche


[…]
Dabei ist die Branche kein Zuckerschlecken, wie Geschäftsführer Daniel Buscher im Gespräch mit dem ST berichtet. Der Ruf sei nicht der beste, weil zu viele unseriöse Anbieter unterwegs seien, erklärt der 48-Jährige.
[…]
Deshalb laufen jetzt auch Marketing-Aktionen an.“ Für Buschers Team ist es der Anspruch, die zu vermittelnden Mitarbeiter umfassend zu betreuen. „Wir können sie gut verkaufen.“
[…]

 :lachen:

Offline Atalante

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  • Weg mit den "Agenda 2010-Reformen"!
Soll er doch froh sein, dass es nun so kommt, wie es kommt, wenn ich es richtig verstehe, sieht er sich und sein Unternehmen ja als eine der wenigen "guten" Ausnahmen, die ja schon maximal nach ein paar Wochen Probezeit gleichen Lohn zahlen.
Mithin kann es ihm doch nur recht sein, wenn die "unseriösen Anbieter" /" schwarzen Schafe" durch diese "Regelungswut" verschwinden... er würde sich mit seinen überdurchschnittlich guten Konditionen dann wohl besser durchsetzen können, oder? :weisnich:

Und dass es nicht mehr genug "Fachkräfte" gibt, die sich über nen Zeitarbeitsbetrieb in (Dauer- und Ketten-)Befristungen stecken lassen, kann ich ehrlich gesagt, durchaus nachvollziehen...dass diese Fachkräfte nach besseren Bedingungen suchen, als diese eine ZAF bieten kann, ist doch eigentlich logisch, oder?

MfG
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!(B. Brecht)
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)

Offline Beluga

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Re: (ZAF) Wenzel & Partner Personal-Service GmbH, Heilbronn
« Antwort #2 am: 06. März 2017, 14:50:56 »
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Datum: 04. März 2017
Autor: Christian Gleichauf

Branche wehrt sich gegen pauschales Urteil

[…]
Die Aussage von Verdi-Gewerkschaftssekretär Thomas Müssig im Stimme-Interview war prägnant:
(Quelle: http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Bei-Leiharbeitsfirmen-taetig-Diese-Menschen-sind-faktisch-entrechtet;art16305,3795695 ) "In so einem Abhängigkeitsverhältnis sind diese Menschen faktisch entrechtet", hatte er über die Mitarbeiter von Leiharbeitsfirmen im Kaufland-Dienstleistungszentrum Möckmühl gesagt.
[...]
Dass Mitarbeitern von Zeitarbeitsfirmen beispielsweise vorgeschriebene Arbeitskleidung in Rechnung gestellt wird, haben auch sie schon beobachtet. "Das sehen wir immer wieder auf Abrechnungen von Bewerbern, obwohl das nicht zulässig ist", sagt Trottmann [ein Geschäftsführer bei Firma Wenzel & Partner Personal-Service GmbH, Heilbronn]. So etwas komme bei einer seriösen Zeitarbeitsfirma nicht vor. Auch vorgeschriebene arbeitsmedizinische Untersuchungen vermisse er regelmäßig bei Bewerbern, die von gewissen Zeitarbeitsfirmen kommen.
[…]
Überraschend ist auch für Wenzel, dass hier Regelverstöße möglich sind, obwohl in Deutschland doch nahezu alles kontrolliert werde.
[...]
ehrenamtliche Arbeitsrichterin in Prozessen selbst mitbekommen.
[…]
Der Chef einer anderen Zeitarbeitsfirma, der namentlich nicht genannt werden möchte, gibt aber zu bedenken: "Polen, Rumänen und Bulgaren haben einfach keine Chance, hier selbst eine bezahlbare Wohnung zu finden", sagt er. Weil Vermieter das wüssten, hätten viele den schnellen Euro gewittert. Ob Zeitarbeitsfirma oder Auftraggeber: Hier müsse irgendjemand Verantwortung übernehmen.

Offline Beluga

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Datum: 10. März 2017

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Beschaeftigte-nehmen-zunehmend-ihre-Datenschutzrechte-wahr-3648959.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom

Beschäftigte nehmen zunehmend ihre Datenschutzrechte wahr


[...]
Das eigentlich längst bekannte Thema Personalausweis-Kopie spielte auch 2016 noch eine Rolle: Eine Leiharbeitsfirma kopierte regelmäßig anlässlich der Unterzeichnung von Arbeitsverträgen die Personalausweise von einzustellenden Personen, um die Daten in das Personalverwaltungssystem einzugeben. Die Firma wurde auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover von 2013 hingewiesen, wonach das Kopieren von Personalausweisen gegen das Personalausweisgesetz verstößt. Eine Einwilligung der Beschäftigten in das Kopieren ist nicht wirksam, weil sie auf keiner freien Entscheidung beruht. Das Unternehmen musste sämtliche angefertigten Kopien vernichten.
[...]

Offline Beluga

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2 ZAF, Saarbrücken
« Antwort #4 am: 17. März 2017, 17:38:31 »
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Datum: 05. August 2016

Quelle: http://www.d24-news.de/recht/aktuelle-urteile/Geschaftsfuehrer-wegen-284-000-Euro-Schmiergeld-zu-Bewahrungsstrafe-verurteilt,81820

Geschäftsführer wegen 284 000 Euro Schmiergeld zu Bewährungsstrafe verurteilt


Der EX-Chef einer Logistik-Firma soll beim Geschäft mit Leiharbeitern abkassiert haben. Diese Arbeiter wurden seiner Firma von zwei Zeitarbeitsunternehmen vermittelt. Im Gegenzug kassierte der Manager für sich privat bis zu 2,25 Euro Schmiergeld pro Arbeitsstunde.

[…]
Das Geld kam Monat für Monat in kleinen Scheinen und steckte meistens in einem Couvert. Innerhalb von drei Jahren soll der frühere Geschäftsführer eines großen Auto-Service und Logistik Unternehmens im Saarland mehr als 284 000 Euro Schmiergeld von zwei Geschäftspartnern kassiert haben.
[…]
Die beiden saarländischen Zeitarbeitsunternehmen ließen sich darauf ein. Zunächst wurden demnach monatliche Festbeträge in Höhe von rund 9000 Euro (7000 Euro per Überweisung und 2000 Euro bar) abgemacht – bei einem angedachten Auftragsvolumen von etwa 40 000 Arbeitsstunden im Jahr. Später wurde das Ganze so geändert, dass der Angeklagte pro überlassenen Arbeitnehmer abhängig vom Einsatzgebiet einen Anteil zwischen 1,75 und 2,25 Euro pro Stunde bekommen sollte. Dabei wurde monatlich genau abgerechnet.
[...]

Offline Beluga

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Re: Prozess um 25 Mio. - ZAF, Darmstadt
« Antwort #5 am: 17. März 2017, 17:55:06 »
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Datum: 25. August 2016

Quelle: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/steuerhinterziehung-und-schwarzarbeit-prozess-um-25-millionen-euro-in-darmstadt_17232789.htm

Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit: Prozess um 25 Millionen Euro in Darmstadt

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zusammengefasste Anklage mit über 1200 Fällen
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Darmstädter Landgericht ein Prozess gegen sechs Männer, denen Steuerhinterziehung, Vorenthalten von Arbeitsentgelt und Sozialabgaben (Schwarzarbeit) und Urkundenfälschung vorgeworfen wird.
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"Gegenstand des Unternehmens war die Überlassung von Arbeitnehmern." Die Geschäfte endeten vor zehn Monaten als Zoll, Steuerfahndung und Polizei - am 10. Oktober 2015 - die Cargo City Süd, Wohnungen und Firmen der Angeklagten und bundesweit über 170 Objekte durchsuchten.
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nicht gemachte Umsatzsteuererklärungen.
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monatlich abgerechneten Löhne, die in bar und so an den Finanzämtern und den Sozialversicherungen vorbei flossen.
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mehrerer Strohunternehmen, die Scheinrechnungen stellten
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Nachweise, die das Kelterbacher Unternehmen als Zeitarbeitsfirma der Arbeitsagentur liefern musste, gefälscht worden
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"Der Angeklagte fälschte Zertifikate, nach denen Mitarbeiter an Schulungen für den Umgang mit gefährlichen Gütern teilgenommen haben."
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