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Autor Thema: Andrea Nahles: Job-Integration von Flüchtlingen steht noch am Anfang  (Gelesen 180 mal)

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Offline Meck

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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat vor allzu großen Erwartungen an eine schnelle Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt gewarnt.

"Das ist noch nicht geschafft", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin. "Im Gegenteil - da sind wird gerade erst am Anfang." Derzeit bezögen etwa 400.000 Geflüchtete Hartz IV. "Das wird jetzt noch mehr", sagte die Ministerin. Auf einer Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen verwies Nahles darauf, dass im vorigen Jahr etwa 280.000 und im Jahr 2015 etwa 890.000 Menschen nach Deutschland geflüchtet seien. "Mauern und Zäune können die Ursachen dieser Fluchtbewegungen nicht aufhalten", sagte Nahles.


-->> http://de.reuters.com/article/deutschland-fl-chtlinge-arbeit-idDEKBN16L12R

Offline Meck

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OECD: Arbeitgeber sind mit Flüchtlingen zufrieden
« Antwort #1 am: 15. März 2017, 11:17:58 »
Die Industrieländer-Organisation bescheinigt Deutschland gute erste Fortschritte, mahnt jetzt aber mehr spezielle Förderung an. Bei der Integration Hunderttausender Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt steht Deutschland nach den Worten von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) "gerade erst am Anfang". Sie verwies auf die 400.000 anerkannten Asylbewerber, die nun Hartz-IV-Leistungen bezögen und die ohne Beschäftigung seien. Ihre Zahl werde jetzt jeden Monat größer werden.

Dennoch attestierte die Industrieländer-Organisation OECD der Bundesrepublik in einer gestern veröffentlichten Studie gute erste Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten. Allerdings müssten jetzt viele weitere Schritte folgen, damit die Integration langfristig gelinge. Vor allem für Frauen und Geringqualifizierte, aber auch für Hochqualifizierte müsse es jetzt mehr maßgeschneiderte Förderprogramme geben.


-->> http://www.rp-online.de/politik/oecd-arbeitgeber-sind-mit-fluechtlingen-zufrieden-aid-1.6689974

Offline Lady Miou

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Vor allem für Frauen und Geringqualifizierte, aber auch für Hochqualifizierte müsse es jetzt mehr maßgeschneiderte Förderprogramme geben.

Ja, dann sollen doch mal die Wirtschaftsbosse in die Ausbildung ihrer zukünftigen AN investieren, anstaat es sich vom Steuerzahler servieren zu lassen. Die Steuerzahler übernehmen schließlich schon die Existenzsicherung! Wir sich hier doch nicht bei "Wünsch dir was!"
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline Oppositiona

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Ja, dann sollen doch mal die Wirtschaftsbosse in die Ausbildung ihrer zukünftigen AN investieren, anstaat es sich vom Steuerzahler servieren zu lassen. Die Steuerzahler übernehmen schließlich schon die Existenzsicherung! Wir sich hier doch nicht bei "Wünsch dir was!"

Ja – wir, die gemeinen Lohnabhängigen, sind nicht bei „Wünsch dir was!“, aber die Wirtschaftsbosse schon, denn die haben die Politmarionetten an ihrer Strippe = das ist europa- und eh globalisierte Politik. Wenn diese Herrschaften von „beispiellosen Erfolgsgeschichten“ reden, so sehen sie nur ihre Geschichten. Denen sind doch die daraus resultierenden Geschichten der ausgebeuteten Lohnabhängigen egal. Das ist der Populismus der Profiteure, Privilegierten und Besitzstandwahrer solcher rückwärtsgerichteten Ausbeuterpolitik, denn sie erzählen sich  untereinander nur ihre Geschichten und wollen nichts Anderes/Gegenteiliges hören. Jeder, der Anderes/Gegenteiliges berichten kann, ist nach deren Propaganda entweder Rechts- oder Linkspopulist = was für ein Populismus.