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Autor Thema: Stellenabbau bei Eon: Ca. 1000 Stellen betroffen - 16 Milliarden Euro Minus  (Gelesen 157 mal)

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Offline Meck

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Die Folgen der Energiewende haben beim Versorger Eon zum höchsten Verlust in der Firmengeschichte geführt. Insgesamt summierte sich das Minus im vergangenen Jahr auf 16 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Essen mitteilte. 2015 hatte Eon bereits einen Fehlbetrag von annähernd 7 Milliarden Euro verbucht.

Die Aktionäre bekommen dies direkt zu spüren: Die Dividende soll von zuletzt 0,50 Euro je Anteilsschein auf 0,21 Euro für 2016 schrumpfen. Für das laufende Jahr will Eon wieder 0,30 Euro zahlen. "Die Bilanz des Übergangsjahres 2016 ist eine Zäsur, die den Weg von Eon  in die neue Energiewelt frei macht", meinte Konzernchef Johannes Teyssen. Eon will in einem ersten Schritt die Kosten senken: Konzernweit dürften bis zu 1300 Arbeitsplätze wegfallen, davon etwa 1000 in Deutschland. Damit einher geht ein interner Umbau. Ab dem Jahr 2018 sollen so dauerhaft 400 Millionen Euro eingespart werden. Aktuell hat der Konzern insgesamt rund 43 000 Mitarbeiter.


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Offline Atalante

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  • Weg mit den "Agenda 2010-Reformen"!
Bleibt zu hoffen, dass diese Leute sich rechtzeitig selbst um ihre Anschlussverwendung kümmern und sich schnellstmöglich einen der la mass de meng auf der Straße leigenden existenzsichernden Arbeitsplätze suchen...Es kann ja nicht angehen, dass der Steuerzahler auch noch dafür aufkommen muss, wenn diese Leute ihren Job offenbar nicht richtig gemacht haben (sonst müsste man sie ja nicht entlassen)

MfG
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)