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Autor Thema: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV  (Gelesen 332 mal)

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Offline Meck

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Kunsthochschulen sind Kaderschmieden der Elite. Doch sie bilden in erster Linie potenzielle Arbeitslose aus. Denn selbst wer dort brilliert, hat danach oft keinen Erfolg - wie Gabriel und Tina.

Vor vier Jahren hat Gabriel*, 32, sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Sein Talent fiel schon damals auf, er stach unter den anderen Studenten hervor, bekam Fördermittel und von den Professoren viel Anerkennung. Doch all das half ihm nach dem Studium nichts: Gabriel musste Hartz IV beantragen und schlägt sich seither mit Gelegenheitsjobs durch.


-->> http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/kunststudium-gute-noten-aber-trotzdem-hinterher-arbeitslos-a-1138723.html

Offline Terra

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Re: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV
« Antwort #1 am: 15. März 2017, 14:58:09 »
32 Jahre und dann erst den Abschluß, na schnell ist was anderes.

Offline SantanaAbraxas

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Re: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV
« Antwort #2 am: 15. März 2017, 15:22:52 »
Vor vier Jahren war er 28.

Offline Martell

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Re: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV
« Antwort #3 am: 15. März 2017, 15:46:11 »
Augen auf bei der Berufswahl. Wer Kunst, "Gender Studies" und sonstiges Gedöns studiert, das auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt wird, muss eben damit rechnen, selbst mit Top-Noten keine einschlägige Anstellung zu finden.

Offline AlterGaul

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Re: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV
« Antwort #4 am: 15. März 2017, 16:39:47 »
Jeder ist frei in seiner Berufswahl, jedoch sollte man trotzdem versuchen sich dem Bedarf anzupassen und nichts exotisches studieren, um danach dann zu jammern, wie schrecklich der Arbeitsmarkt doch ist. Man sagt ja nicht umsonst, dass manch Bachelor ein Taxischein ist.  :grins:

Offline Planloser

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Re: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV
« Antwort #5 am: 17. März 2017, 16:35:05 »
Zitat von: Martell am 15. März 2017, 15:46:11
Augen auf bei der Berufswahl. Wer Kunst, "Gender Studies" und sonstiges Gedöns studiert, das auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt wird, muss eben damit rechnen, selbst mit Top-Noten keine einschlägige Anstellung zu finden.

Weg mit der Kunst also? Ich weiß nicht so recht. Wir würdigen Sie auch nicht - würde der selbe Geiger der vor Tausenden in teuer bezahlten Opernauftritten auf der Straße auftauchen würde man vorbei gehen. Ich glaube das hat man sogar mal ausprobiert: [Quelle] - es ist also offensichtlich sogar egal welche Qualität es entspricht, man bewertet es lieber von Anderen anstatt dem was einen gefällt als Kunst zu behandeln. Bei den meisten (inkl mir) hängt sowieso nur noch ein Kunstdruck an der Wand wenn überhaupt etwas dran ist weil weniger heute sowieso mehr sein soll und viele Wohnungen steril wirken.

Wenn ich dann solche Artikel dann lese frage ich mich wie viele eigentlich die Schönheit der Welt überhaupt noch erkennen können und dann wundert mich das aufkommen des Spießbürgertums.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.