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Autor Thema: Einschränkungen werden verharmlost bzw. nicht ernst darauf eingegangen, was tun?  (Gelesen 1451 mal)

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Offline sanna

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Hi,
ich bin Teilnehmer einer UB (Unterstützte Beschäftigungsmaßnahme).
Meine ärztl. Atteste und sogar Berichte des Vertrauensarztes der Agentur f. Arbeit (Amtsarzt) werden nicht sonderlich ernst genommen. Dabei darf ich keine körperlichen Arbeiten mehr verrichten. Es wurde sogar ein mal von einem Trainer gemeint: "Auch die Amtsärzte können sich irren...ich sollte mir mehr zutrauen" Die haben alles an Berichten und Attesten vorliegen- Krankenhaus, ärztl. Dienst Arbeitsagentur, Kurbericht der Reha, MRT-Fotos, Hausärztin, usw. Muss ich denn wieder erneut krank werden und vielleicht dann im Rollstuhl landen!?
Erst sollte ich trotz meiner Vorerkrankung an der Lendenwirbelsäule (Zweifacher Bandscheibenvorfall mit OP, sowie in Verbindung mit einer Quetschung des Nervs) und einer größtenteils andauernden Fußlähmung im Lager arbeiten, sprich körperlich tätig sein, was ich aber durch ständiges Einreden, Bitten und Betteln verhindern konnte und jetzt ein glücklicher Weise ein Qualifizierungspraktikum im Büro habe (ist auch mein eigentlicher erlernter Beruf-Kaufmann). Jetzt haben wir in der UB-Maßnahme immer so interne Aufgaben im Haus des Trägers zu verrichten, z.B. Gartenarbeiten, Möbel zusammenbauen und -tragen, Müll am Gebäude entfernen, und einiges mehr.
-Wie kann es sein, dass diese Aufgaben wir Teilnehmer erledigen müssen? Ich fühle mich verarscht!
-Wo kann ich mich beschweren, wenn die Trainer meine Berichte und Atteste nicht ernst nehmen? Bei der Agentur f. Arbeit?

Online coolio

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Beschwerde beim Auftraggeber und Zahler der Maßnahme und nicht zu zärtlich!
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Offline scire

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Hallo,

welche gesundheitlichen Einschränkungen sind in dem "Vertrag UB" tatsächlich eingetragen? Nur diese gelten, nicht irgendwelche Berichte von Ärzten etc., denn diese liegen in der Vergangenheit.

Bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen im "Vertrag", wird es schwierig, sich beschweren zu wollen.

VE

Online Meph1977

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Hallo,

welche gesundheitlichen Einschränkungen sind in dem "Vertrag UB" tatsächlich eingetragen? Nur diese gelten, nicht irgendwelche Berichte von Ärzten etc., denn diese liegen in der Vergangenheit.

Bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen im "Vertrag", wird es schwierig, sich beschweren zu wollen.

VE

Welche Kraut hast du denn geraucht. Der Maßnahmeleiter hat sich an die medizinischen Gutachten zu halten.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline sanna

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Zwischen mir und dem Träger besteht kein Vertrag, nur zwischen Auftraggeber (Agentur f. Arbeit) und Maßnahmeanbieter.

Ich musste nur die Hausordnung unterschreiben und allgemeine Regeln des Verhaltens während der Maßnahme. Also keine Beleidigungen, kein Walkman oder Ipod dabei haben, keine Drogen, Waffen, pünktl. Krankmeldung...

Jetzt kein Vertrag, wo drin steht was ich nicht mehr kann und was ich kann, sowas überhaupt nicht.
Was ich weiß ist, die haben von mir in der Maßnahme alle Gesundheitsdokumente, die ich auch besitze und die der Amtsarzt hat.

Muss ich denn überhaupt Gartenarbeiten in der Maßnahme mitmachen und Möbel für die Maßnahme mitaufbauen, das kann doch nicht sein!?

Offline Fettnäpfchen

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Zitat von: sanna am 18. März 2017, 12:05:26
Muss ich denn überhaupt Gartenarbeiten in der Maßnahme mitmachen und Möbel für die Maßnahme mitaufbauen, das kann doch nicht sein!?
Nein sonst wäre die erste Antwort eine andere gewesen!

MfG FN
Keine Rechtsberatung und keine Haftung versteht sich von alleine.
Eine Kontrolle meiner Ausführungen versteht sich auch von selbst.
Meine Erfahrungen sind selbst gemacht oder angelesen.

Offline sanna

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Gut, ich muss das nicht machen, aber dann brechen die die Maßnahme doch wegen Arbeitsverweigerung ab, oder ? Ich bekomme Ärger von de Agentur?

Online coolio

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Zitat
In einem einstweiligen Rechtsbeschluss hat das LSG Berlin-Brandenburg unter dem Zeichen L14 B 568/08 AS ER finanzielle Sanktionen untersagt, als ein Betroffener eine laufende Maßnahme abbrach, die ihm nicht wirklich weiterbringen konnte
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Offline sanna

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Wie soll man einem Gericht nachweisen, dass eine Maßnahme einem nicht weiterhilft bei der Arbeitsintegration???

Online coolio

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Wer hat die Maßnahme verordnet?
Wie sieht die Zuweisung aus?
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Offline sanna

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Die Arbeitsagentur (Reha-Abteilung) hat diese Maßnahme verordnet.
Was ist hier mit Zuweisung genau gemeint ?
Ziel dieser UB-Maßnahme ist, mich wieder über ein qualifiziertes Praktikum in eine sozialversicherte Beschäftigung zu bringen.

Offline Klappstulle

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Also nichts anderes als Beschäftigungstherapie.

Nicht böse sein, mit dem was ich jetzt sage, aber dass sich immer noch Hartzies finden die da hin gehen, wundert mich wirklich?!

Wenn das klappen würde, wäre ich längst in Arbeit. Nach 9 Maßnahmen, 3 davon zu beruflichen Reha, jede zwischen 6 und 12 Monate lang...

Also ich hab da genug Erfahrungen sammeln dürfen in all den Jahren. Fast nie hat sowas jemanden in Arbeit gebracht.

Und wenn doch, dann als Mini oder Midijob, bei mieser Bezahlung, noch mieserer Arbeitszeit und noch viel mieserer Umgang mit dem Auzubeutenden.

Erstmal würde ich mich aktuell krank schreiben lassen.

Allein schon wegen der seelischen Ängste dient ausstehen musst. Weil du dein körperlichen Wohlergehen ja aich gefährdet siehst (ich stimme dir dahingehend auch zu).

Wenn du dann mal 1 oder 2 Wochen (je nach dem was dein HA mit sich machen lässt) Luft hast, kannst du dich auch mit dem Problem auseinander setzen und dich zB 20 x am Tag ans Telefon hängen und Briefe schreiben, zur Post, zu anderen Ärzten etc pp.


Offline Angela1968

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Ich würde mich krankschreiben lassen müssen wenn weiterhin Arbeiten gefordert werden die der Gesundheit widersprechen.

Angela
Wer etwas möchte - sucht Wege
Wer etwas nicht möchte - sucht Gründe

Offline BigMama

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Der letzte Beitrag der TE ist von 25.03.2017. Zuletzt hier im Forum war sie am 13.05.2017. Offenbar besteht aktuell kein Unterstützungsbedarf.
Kein Mensch ist dumm! Einige haben einfach nur kein Glück beim Denken!