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Autor Thema: Petition gegen Polizeigewalt  (Gelesen 11435 mal)

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Offline Eukalyptus

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Petition gegen Polizeigewalt
« am: 08. September 2015, 15:37:04 »
In diesem Fall endete es sogar tödlich und es wird vom Staat nicht verfolgt:
https://www.change.org/p/staatsanwaltschaft-traunstein-erheben-sie-anklage-gegen-michael-k-wegen-k%C3%B6rperverletzung-mit-todesfolge?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=384512&alert_id=zbIfbNxQKS_8eeMwSttYsWvT4fL5Nr7a9EC%2B2bJ%2F5QOIjy%2FchQtybQ%3D

Dies ist ein strukturelles Problem in Deutschland, wie ich aus eigener Erfahrung weiß:
Polizeigewalt.blogger.de

Daher habe ich die Petition unterschrieben und verbreite diese.
Bitte unterschreibt auch und verbreitet die Petition.

Offline Martell

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #1 am: 08. September 2015, 17:53:27 »
Ich unterstütze eher Petitionen, die Gewalt gegen Polizisten ächten.

Gast25563

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #2 am: 08. September 2015, 18:17:44 »
Danke. Ich kenne FreundInnen/Verwandte von Carlo Giuliani. Querschläger...

Offline Weltbild

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #3 am: 08. September 2015, 19:12:40 »
Ich schließe mich @ Martell an. Ist auch nicht schön wenn die eigenen Kinder vor einem weglaufen, weil sie Angst vor Papa haben. Papa hatte blöderweise am 1. Mai Dienst und stand wohl irgendeinem Krawallmacher im Wege.

Offline Eukalyptus

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #4 am: 08. September 2015, 20:45:17 »
Ihr habt seltsame Ansichten.

Wenn Gewalt gegen Polizisten ausgeübt wird, geht der Staat mit aller Härte gegen die Täter vor.
Daher bedarf es in solchen Fällen keiner Petition.

Wenn aber Polizisten straflos Leute schlagen, zum Krüppel machen oder gar erschießen,
dann werden die vom Staat gedeckt und brauchen sich keine Sorgen machen. Die Sorgen
haben die Bürger und deren Angehörige.

Aber, interessant, wie ihr über solche Opfer und deren Angehörige denkt.

Gast25563

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #5 am: 08. September 2015, 20:50:52 »
Zitat von: Eukalyptus am 08. September 2015, 20:45:17
Aber, interessant, wie ihr über solche Opfer und deren Angehörige denkt.
Ich wünsche weder @Weltbild noch @Martell was Schlechtes. Aber ich wünsch mir, dass sie wenigstens mal jemanden kennenlernen, der völlig unverschuldet (gibt's!) von Polizisten verletzt wurde (nicht selten!). Und dann erlebt, dass alles nur ein Versehen war. Und außerdem eh nicht ermittelt werden könne, wer genau es war. Und wenn doch, wird derjenige halt versetzt.

Offline Martell

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #6 am: 08. September 2015, 21:05:14 »
Wenn Gewalt gegen Polizisten ausgeübt wird, geht der Staat mit aller Härte gegen die Täter vor.
Daher bedarf es in solchen Fällen keiner Petition.
In Texas, ja. Hier in Deutschland? Ich erinnere mich noch an den Fall Christy Schwundeck. Sie hatte im Jobcenter einem Polizisten ein Küchenmesser in den Bauch gerammt (klar, bei Behördengängen habe ich auch immer ein Küchenmesser oder andere Bewaffnung dabei) und wurde von dessen Kollegin in Nothilfe erschossen. Anstatt sich aber um den Polizisten zu sorgen, ist die erwerbslose Netzöffentlichkeit auf die nothelfende Polizistin losgegangen und wollte die hinter Gittern sehen. Polizisten und andere Rettungskräfte sind die Prellböcke unserer Zeit und werden von der Rechtsordnung m.E. nicht effektiv geschützt.

Offline Eukalyptus

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #7 am: 08. September 2015, 21:07:14 »
Wenn Du mal ein wenig Zeit hast, sieh bitte in meinen Blog:
Polizeigewalt.blogger.de
Durch meine Zusammenfassung kann man in wenigen Minuten verstehen,
was passiert ist.

Dann kann jeder selber entscheiden, ob er Links öffnet.
Der Schriftwechsel mit dem Justizministerium zeigt die Absicht,
den Rechtsstaat abzuschaffen.

Ich wollte es dir eigentlich per BM schreiben, hoffe aber, auch andere anzusprechen.

Es gibt jedes Jahr Tote durch Polizeischüsse. Und die Polizisten werden nicht verfolgt.
Schönfließ und Neptunbrunnen sind Stichworte. Für Berlin und Umgebung. Es gibt aber noch
reichlich mehr Tote durch Polizeieinsätze.

Offline Weltbild

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #8 am: 08. September 2015, 21:09:23 »
Gott bewahre mich vor diesem bösen Wunsch. Ich habe solch Erfahrung zum Glück nie machen müssen. Das von mir beschriebene jedoch sehr wohl. Mein Schwager und auch mein Ex-Freund sind Polizeibeamte.

Offline KnotenKurt

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #9 am: 08. September 2015, 21:14:45 »
OT on

Man findet im Internet zig Artikel über die Aktivitäten des TE

OT off

Offline Martell

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #10 am: 08. September 2015, 21:24:25 »
Wenn Du mal ein wenig Zeit hast, sieh bitte in meinen Blog:
Polizeigewalt.blogger.de
Durch meine Zusammenfassung kann man in wenigen Minuten verstehen,
was passiert ist.
Da findet sich DEINE Darstellung. Aus dem römischen Recht haben wir einen bestimmten Rechtsgrundsatz übernommen: Audiatur et altera pars. Auch die andere Seite soll gehört werden. Sind auf deinem Blog auch Originaldokumente mit der Darstellung der Polizei sichtbar? Wenn nein, muss ich dein freundliches Angebot ablehnen, da ich mein Einzelfallurteil nicht aufgrund der Darstellung einer Partei bilde, ohne die Darstellung der anderen zu kennen.

Es gibt jedes Jahr Tote durch Polizeischüsse. Und die Polizisten werden nicht verfolgt.
Schönfließ und Neptunbrunnen sind Stichworte. Für Berlin und Umgebung. Es gibt aber noch
reichlich mehr Tote durch Polizeieinsätze.
Neptunbrunnen sagt mir noch etwas und ist mir im Gedächtnis blieben als klassischer Fall der Notwehr, da der Erschossene einen Polizisten mit einem Messer attackiert hat. Unter diesen Umständen hätte ich auch geschossen. Insofern ist die reine Anzahl der Toten nicht aussagekräftig, da sie keine Aussage darüber enthält, ob die Tötung gerechtfertigt war; im Falle Christy Schwundeck und dem Mann im Neptunbrunnen war sie m.M.n. gerechtfertigt, soweit ich das beurteilen kann.

Offline Eukalyptus

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Re: Petition gegen Polizeigewalt
« Antwort #11 am: 09. September 2015, 09:09:59 »
Lies die Protokolle vom Sozialgericht, da steht auch die Aussage der Polizisten.
Und deren Aussagen werden durch Fotos und Aussagen weiterer Zeugen
als Lüge entlarvt.

Zum Neptunbrunnen war für kurze Zeit ein Video im Netz, in dem gezeigt wurde,
daß der Polizist ins Wasser stieg und mit vorgehaltener, auf den Körper zielender
Pistole langsam auf den nackten und verwirrten Mann zuging.
Dieser Polizist ging ohne jede Not so nahe an den Verwirrten, daß er in der Tat
in Not kam, als dieser zwei oder drei Schritte auf ihn zuging.


Aber, warum hat er nicht in die Schulter oder die Beine geschossen?

Etwa acht Polizisten waren übrigens in unmittelbarer Nähe.
Und Touristen, die von dem Schuß hätten getroffen werden können..