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Autor Thema: Petition zu E-Mail Verkehr mit JC  (Gelesen 19477 mal)

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Offline jc

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keine Petition zu E-Mail Verkehr mit JC
« Antwort #15 am: 15. November 2017, 19:32:16 »
Das Ansinnen, das mit dieser Petition verfolgt wird, ...
...ich möchte euch um Unterstützung und Verbreitung meiner Petition bitten.

Es geht darum, dass die Jobcenter die Möglichkeit der E-Mail Kommunikation wahrnehmen, bzw. DE-Mail
einführen. ...
verdient keine Unterstützung, weil die wesentlichen Voraussetzungen dafür fehlen.

1. Die JC würden diese Art der Erleichterung nur und ausschließlich dazu nutzen, ihre eHbs noch effizienter und effektiver zu überwachen. Wer das nicht einsieht, soll sich nur mal die Vorhaben der BA anschauen, die Barauszahlung in den Hausrechtsbereich eines freundlichen Discounters zu verlagern. Es geht nicht um Kundenorientierung (darum ging es nie), sondern um Kostendrückerei.

2. In D kann man auf bis zu 100 m breiten Betonpisten, Autobahnen genannt, wie bescheuert herumbrettern, ohne einen Cent Benutzungsgebühr zu zahlen. Aber nur für ein einziges lächerliches Kuperdoppeladerpärchen von je 0,75mm² Querschnitt zum nächsten DSLAM darf man Monat für Monat in der allerbilligsten Pseudo-Analog-Telefonie-Variante 14 € abdrücken und für jede Nutzung noch mal extra, sobald man einen Vertrag abgeschlossen hat. Und das Equipment dazu muß man sich auch erst anschaffen, laufend updaten oder -graden oder sonstwas.

3. Solange also weder Anschaffung für den dafür notwendigen Krempel noch die laufenden Kosten in den Regelsatz eingepreist sind, wäre so eine Petition nicht nur Blödsinn, sondern obendrein,

4. weil die Gefahr besteht, daß nur noch mehr Pflichten der eHbs daraus abgeleitet werden und

5. im Falle des Rechtsstreits bislang sowieso bloß zählt, was schwarz auf weiß im DIN A4 Format aufs Richterpult gelegt wird.

Soweit kommt es noch, die NSA den Traffic deutscher Hartzer über ihre Zapfstelle am DE-XIX in Ffm freiwillig abschnorcheln zu lassen; DE-mail ist ja freundlicherweise so gestaltet, daß die Kompost AG den Inhalt "prüfen" kann (bloß auf Viren angeblich).
Warum können JC Mitarbeiter für unrichtige Auskünfte und für zu Unrecht gekürzte oder versagte Leistungen nicht genauso belangt und persönlich nicht vom Benachteiligten in Amtshaftung genommen werden wie Hilfebezieher zu Unrecht erhaltenen Leistungen erstatten müssen - nämlich rückwirkend für den gesamten Zeitraum?