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Autor Thema: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter  (Gelesen 8244 mal)

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Offline Leopold Bloom

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #15 am: 20. Januar 2017, 15:39:02 »

Kann mir noch jemand nen Tipp geben wegen meiner (dummerweise) unterzeichneten EGV die ich schonmal erwähnt hatte?
(Wer sich nicht alles nochmal durchlesen will: Es stand drin, das ich eine Therapie machen werden -> Und ich hab Angst das ich die Tagesklinik am Ende vielleicht nicht schaffe und dann sanktioniert werde. Das setzt mich einfach Wahnsinnig unter Druck..)
Soll ich mir da am besten direkt einen Erstberatungsschein holen und versuchen das mit Anwalt anzufechten oder soll ich da warten bis 25. Juli wenn die ausläuft und mit Anwalt warten bis mich das Jobcenter sanktionieren will?!

Was steht wortwörtlich in diesem Abschnitt der EGV? Kannst du das zitieren?

Hattest du schon ein Erstgespräch mit der Tagesklinik?

Von einem Anwalt würde ich in der momentanen Situation abraten. Besser wäre es m.E., du thematisierst deine Ängste vor dem Therapieversagen und der Sanktion durch das JC gleich im Aufnahmegespräch.

Niemand knn wegen einer Erkrankung sanktioniert werden. Und wenn du die Therapie als Folge deiner Krankheit nicht schaffst, dann ist das eben krankheitsbedingt.


Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #16 am: 21. Januar 2017, 13:32:46 »
Zitat
Was steht wortwörtlich in diesem Abschnitt der EGV? Kannst du das zitieren?

Wörtlich Zitiert (Punkt 3-5, falls du mehr brauchst kann ich auch mehr abschreiben):

3. Ziele

Herstellung der Erwerbsfähigkeit


4. Unterstützung durch das Jobcenter

Beratung in allen beruflichen Fragen nach vorheriger Terminvereinbarung


5. Zur Integration in Arbeit

Intensivierung der Therapiemaßnahmen


Zitat
Hattest du schon ein Erstgespräch mit der Tagesklinik?

Bisher nur ein kurzes telefonisches, ende kommender Woche habe ich jedoch mein Erstgespräch.


Zitat
Von einem Anwalt würde ich in der momentanen Situation abraten. Besser wäre es m.E., du thematisierst deine Ängste vor dem Therapieversagen und der Sanktion durch das JC gleich im Aufnahmegespräch.

Niemand knn wegen einer Erkrankung sanktioniert werden. Und wenn du die Therapie als Folge deiner Krankheit nicht schaffst, dann ist das eben krankheitsbedingt.

Das macht mir auf jeden Fall etwas mut. Dann werde ich dahingehend erstmal nichts mit Anwalt unternehmen.

Vielen Dank für deine Antwort!

Online draco

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #17 am: 21. Januar 2017, 13:59:34 »
Zitat
Was steht wortwörtlich in diesem Abschnitt der EGV? Kannst du das zitieren?

Wörtlich Zitiert (Punkt 3-5, falls du mehr brauchst kann ich auch mehr abschreiben):

3. Ziele

Herstellung der Erwerbsfähigkeit


Zitat
(1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit.... wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__33.html

Also entweder ist das deiner SB beim Jobcenter entgangen oder aber sie ignoriert vollständig die Teilhabe am Arbeitsleben.

Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #18 am: 21. Januar 2017, 16:13:31 »
Zitat
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__33.html

Also entweder ist das deiner SB beim Jobcenter entgangen oder aber sie ignoriert vollständig die Teilhabe am Arbeitsleben.

Tut mir leid ich verstehe das ganze nicht so richtig, ich tu mich mit diesem "förmlichen" etwas schwer. Was genau bedeutet das jetzt für mich?

Offline Leopold Bloom

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #19 am: 21. Januar 2017, 17:09:52 »
Zitat
Was steht wortwörtlich in diesem Abschnitt der EGV? Kannst du das zitieren?

Wörtlich Zitiert (Punkt 3-5, falls du mehr brauchst kann ich auch mehr abschreiben):

3. Ziele

Herstellung der Erwerbsfähigkeit

Das ist in Ordnung. Das Jobcenter geht also davon aus, dass du derzeit nicht erwerbsfähig bist. Also nerven sie dich nicht mit Bewerbungen und Vermittlungsvorschlägen.

4. Unterstützung durch das Jobcenter

Beratung in allen beruflichen Fragen nach vorheriger Terminvereinbarung

Auf der anderen Seite bist du noch sehr jung. Das Jobcenter möchte dich also gesund machen, deswegen

5. Zur Integration in Arbeit

Intensivierung der Therapiemaßnahmen

Zitat
Hattest du schon ein Erstgespräch mit der Tagesklinik?

Bisher nur ein kurzes telefonisches, ende kommender Woche habe ich jedoch mein Erstgespräch.

Frag die nach dem Ziel der Therapie und was von dir erwartet wird. Berichte ihnen auch von deinen Ängsten, die "Therapie nicht zu schaffen".


Zitat
Von einem Anwalt würde ich in der momentanen Situation abraten. Besser wäre es m.E., du thematisierst deine Ängste vor dem Therapieversagen und der Sanktion durch das JC gleich im Aufnahmegespräch.

Niemand kann wegen einer Erkrankung sanktioniert werden. Und wenn du die Therapie als Folge deiner Krankheit nicht schaffst, dann ist das eben krankheitsbedingt.

Das macht mir auf jeden Fall etwas mut. Dann werde ich dahingehend erstmal nichts mit Anwalt unternehmen.

Vielen Dank für deine Antwort!

Online draco

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #20 am: 21. Januar 2017, 21:35:57 »
Zitat
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__33.html

Also entweder ist das deiner SB beim Jobcenter entgangen oder aber sie ignoriert vollständig die Teilhabe am Arbeitsleben.

Tut mir leid ich verstehe das ganze nicht so richtig, ich tu mich mit diesem "förmlichen" etwas schwer. Was genau bedeutet das jetzt für mich?

Das bedeutet, dass das was das JC bei dir macht, so in dieser Form nicht zulässig ist, sondern man dich vielmehr dazu auffordern müsste, einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen, um dieses "Ziel" (die Wiederherstellung deiner Erwerbs- bzw. Leistungsfähigkeit) auf Dauer zu erreichen.

Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #21 am: 22. Januar 2017, 00:21:19 »
Zitat
Das ist in Ordnung. Das Jobcenter geht also davon aus, dass du derzeit nicht erwerbsfähig bist. Also nerven sie dich nicht mit Bewerbungen und Vermittlungsvorschlägen.
Die Amtsärztin meinte damals auch das sie dem SB schreibt er solle mich bis die Therapie rum ist "in Ruhe lassen".

Zitat
Frag die nach dem Ziel der Therapie und was von dir erwartet wird. Berichte ihnen auch von deinen Ängsten, die "Therapie nicht zu schaffen".
Werde ich machen.

Zitat
Das bedeutet, dass das was das JC bei dir macht, so in dieser Form nicht zulässig ist, sondern man dich vielmehr dazu auffordern müsste, einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen, um dieses "Ziel" (die Wiederherstellung deiner Erwerbs- bzw. Leistungsfähigkeit) auf Dauer zu erreichen.
Was ist bzw. macht denn ein Antrag zur "Teilhabe am Arbeitsleben"? Soll ich das beim SB mal ansprechen das ich den stellen will? Und wenn ja, was würde auf mich zukommen wenn dieser Antrag angenommen werden würde?!

Vielen Dank an alle die mir hier so toll helfen!!

Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #22 am: 24. Januar 2017, 00:08:30 »
Wollte nur nochmal nachfragen:

Was ist bzw. macht denn ein Antrag zur "Teilhabe am Arbeitsleben"? Soll ich das beim SB mal ansprechen das ich den stellen will? Und wenn ja, was würde auf mich zukommen wenn dieser Antrag angenommen werden würde?!

Gast37847

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #23 am: 24. Januar 2017, 00:36:26 »
Zitat
Zitat von MrKugelschreiber am: Heute um 00:08:30
Was ist bzw. macht denn ein Antrag zur "Teilhabe am Arbeitsleben"?

Hallo, das heißt ganz einfach, geht der Antrag durch kann es Geld geben für den AG das der dich ein stellt.


Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #24 am: 24. Januar 2017, 00:49:08 »
Zitat
Hallo, das heißt ganz einfach, geht der Antrag durch kann es Geld geben für den AG das der dich ein stellt.
Ah okay.. Hm dann versteh ich jetzt nur nicht ganz wie mir das helfen sollte.. Kann u.a. wegen Depressionen zurzeit eh nicht arbeiten.

Online draco

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #25 am: 24. Januar 2017, 01:08:47 »
Bis zu dem Punkt, wo ein AG eine Arbeitsstelle für dich subventioniert bekommt, dauert es eine Weile.

Zu erst wird erst einmal geschaut, was mit dir überhaupt machbar ist und was am sinnigsten erscheint. Dann erst werden entsprechende Maßnahmen gemacht, welche u.a. auch psychologische und medizinische Hilfen beinhalten und irgendwann, in weiter Ferne, wird man dann erst dazu übergehen, dir entweder eine Umschulung anzubieten oder aber auch wieder eine Einstiegsmöglichkeit in deinen bisher erlernten Beruf.

Offline Leopold Bloom

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #26 am: 24. Januar 2017, 08:34:48 »
Zitat

Zitat
Frag die nach dem Ziel der Therapie und was von dir erwartet wird. Berichte ihnen auch von deinen Ängsten, die "Therapie nicht zu schaffen".
Werde ich machen.

Zitat
Das bedeutet, dass das was das JC bei dir macht, so in dieser Form nicht zulässig ist, sondern man dich vielmehr dazu auffordern müsste, einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen, um dieses "Ziel" (die Wiederherstellung deiner Erwerbs- bzw. Leistungsfähigkeit) auf Dauer zu erreichen.

Therapie!
Die Therapie ist dein Antrag auf Teilnahme am Arbeitsleben, um deine Erwerbs- und Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen!
Das ist sehr wohl zulässig.

In der Therapie wird auch festgestellt, was dir in Zukunft an Belastung zumutbar ist.


Offline jalapeno

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #27 am: 24. Januar 2017, 22:13:35 »
im Moment bin ich mir nicht sicher, ob ich zu übermüdet bin, um zu raffen, über was ihr hier redet; oder ob ihr über Dinge redet, die entweder nicht zur Debatte stehen, oder wenn, dann nicht in den nächsten 1,5 Jahren - no offense intended.

Oiso.
Zitat von: MrKugelschreiber am 20. Januar 2017, 13:40:38
Kann mir noch jemand nen Tipp geben wegen meiner (dummerweise) unterzeichneten EGV die ich schonmal erwähnt hatte?
(Wer sich nicht alles nochmal durchlesen will: Es stand drin, das ich eine Therapie machen werden -> Und ich hab Angst das ich die Tagesklinik am Ende vielleicht nicht schaffe und dann sanktioniert werde. Das setzt mich einfach Wahnsinnig unter Druck..)
Soll ich mir da am besten direkt einen Erstberatungsschein holen und versuchen das mit Anwalt anzufechten oder soll ich da warten bis 25. Juli wenn die ausläuft und mit Anwalt warten bis mich das Jobcenter sanktionieren will?!

Es ist das Übliche passiert, man hat dich überrumpelt und eine EGV unterschreiben lassen. Lt. § 15 SGB II ("(2) Die Agentur für Arbeit soll im Einvernehmen mit dem kommunalen Träger mit jeder erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person unter Berücksichtigung der Feststellungen nach Absatz 1 die für ihre Eingliederung erforderlichen Leistungen vereinbaren (Eingliederungsvereinbarung). ") hätte das schon gar nicht passieren dürfen, da du derzeit nicht erwerbsfähig bist. Ich kann und will nicht so weit gehen, zu behaupten, dass es nur 2 geharnischte Zeilen bräuchte, um die EGV zu Altpapier zu erklären - aber darauf kommt es auch gar nicht an.

Du bist im Begriff die Therapie zu machen, die anzustreben du in der EGV zugesichert hast. die Tagesklinik "nicht schaffen" oder sowas, ist "technisch" überhaupt nicht möglich. es gibt im psychotherapeutischen Bereich keine Kriterien, die zu erfüllen sind wie bei einer Abschlussprüfung, um eine Therapie abzuschließen, zu "bestehen" oder auch nur die "notwendige Anstrengung und Mitarbeit" nachzuweisen.
ich kann das nicht anders als in Gänsefüßchen setzen, wenn ich das nicht machen würde, würden sich meine Haare zu sehr sträuben.
deine Befindlichkeit ist kein Gipsbein, da gibt es von außen keine Möglichkeit, zu sagen, "jetzt muss aber gut sein". es geht nicht darum, dass du die Anforderungen einer Klinik oder eines Therapeuten erfüllst, sondern es geht darum, dass eine Klinik oder ein Therapeut DEINE Anforderungen erfüllt.
wenn du nach 2 oder 3 Monaten noch nicht wieder komplett hergestellt bist, kann dir keiner was am Zeug. schon gar nicht das Jobcenter.

die ganzen Sachen wie Teilhabe am Arbeitsleben, SGB IX usw - das sind doch noch total ungelegte Eier. Wenn in einer EGV, die es so gar nicht geben dürfte, drin steht, der Kugelschreiber habe sich drum zu kümmern, dass es ihm mittelfristig besser geht, dann ist das doch noch keine schlechte Umschreibung für einen Reha- oder Rentenantrag. das kommt, wenn überhaupt, viel, viel später.

JETZT, so für grob gepeilt die nächsten 9-12 Monate seh ich folgendes auf dem Plan:
- bzgl. EGV die Füße ganz still halten und die bestehende, die eigentlich nur ein Muster ohne Wert ist, stillschweigend auslaufen lassen. wenn danach jemand eine neue erstellen will, mit Attest aus der Klinik (falls du da noch bist, was ich mir ganz grob über den Daumen gepeilt schon vorstellen könnte, 3 Monate Tagesklinik, aber da muss ja auch erst was frei sein, und vllt. hängt man auch nochmal 2 Wochen dran - keine Panik, einfach mal abwarten), also mit Attest bzw. AU von da, oder vom niedergelassenen Psychiater wedeln und leise auf § 15 SGB II hinweisen. die Beurteilung vom Amtsarzt gilt ja so wie ich die kenne auch für 12 Monate, also noch bis 12/17 und damit bist du hochamtlich nicht erwerbsfähig und kein Kandidat für eine EGV.
- den bestehenden Kontakt zur Tagesklinik beibehalten und baldmöglichst da einrücken. aufgeschlossen aber nicht kadavergehorsam gucken, was die dir anbieten können. keine Wunder erwarten dabei... vorsichtshalber. meine Erfahrungen als Angehörige sind jetzt nicht SO prickelnd, aber das kann auch an der hiesigen Klinik liegen.
- dass in der Klinik festgestellt würde, wie leistungsfähig du zukünftig sein könntest, nähme mich wunder. ich rechne eher damit, dass die gucken, wie und welche Medis mit deinen psychischen und somatischen Komorbiditäten vereinbar sind. Psychoedukation, also Aufklärung über die Art der Krankheit, Symptomatik, Behandlungsmöglichkeiten ist ein wichtiger Punkt - zum einen hebt das die Bereitschaft zur Mitarbeit, zum anderen ist ein Verständnis für die eigene Erkrankung einfach wesentlich für den Behandlungserfolg. Beratend und erprobend sicher auch rausfinden, welche Therapieform zu dir passt. in der Regel haben Kliniken auch Sozialarbeiter, die auch behilflich sind bei Behördenkrampf, Organisation der Nachsorge usw. (oft kommt man über die Klinik auch noch schneller an Therapeuten, weil angehende Therapeuten ihr Klinikjahr ableisten und man die entsprechend in die Finger kriegt, und auch an die Ausbildungsinstitute kommt, die sich auch um Klienten reißen, um ihre Ausbildung machen zu können). da vergehen 3 Monate ganz schnell, und eine Prognose machen ist danach noch ziemlich weit weg, für mein Dafürhalten.
- nach der Klinik kannst ja dann bald beim nächsten niedergelassenen Therapeuten die probatorischen Sitzungen nehmen, falls direkt aus der Klinik sich nichts ergeben hat.

und insgesamt sind die nächsten 6 Monate eigentlich komplett mit deiner therapeutischen Versorgung und Behandlung gefüllt, und neben der solltest du dich nur noch locker machen und zusehen, was dir gut tut.
Bin Laie und versuche aus Interesse, zu verstehen und Tipps zurückzugeben. Keine Rechtsberatung und keine Gewährleistung für die Korrektheit der Tipps in meinen Beiträgen!

Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #28 am: 25. Januar 2017, 23:01:13 »
Erstmal vielen Dank für die Antworten!

@jalapeno
Deine Antwort hat mich gerade richtig aufgemuntert! :)

Werd ich dann auch erst mal so machen, also die EGV auslaufen lassen.
Da fällt mir grad auchnoch auf, das die EGV länger als 6 Monate läuft, ist das üblich? Die läuft nämlich bei mir noch bis zum 24.07. (dann is mein 25. Geburtstag) und hab die am 12. Dez. 2016 unterschrieben.

Hab morgen mein "Vorstellungsgespräch" in der Tagesklinik (falls man das so nennt), bin schon sehr gespannt und auch nervös um ehrlich zu sein..

Zitat
und insgesamt sind die nächsten 6 Monate eigentlich komplett mit deiner therapeutischen Versorgung und Behandlung gefüllt, und neben der solltest du dich nur noch locker machen und zusehen, was dir gut tut.
Ja ich muss lernen mir nicht immer zuuu viele Gedanken über alles zu machen, aber das fällt mir bisweilen noch sehr schwer.

Vielen Dank nochmal für die ganzen Antworten! Werde mich morgen mal melden, wie's aussieht ab wann ich dann in Therapie kann.

Offline MrKugelschreiber

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Re: Angst vor Kur-Zwang durch Jobcenter
« Antwort #29 am: 31. Januar 2017, 02:05:09 »
Tut mir leid das ich jetzt die letzten Tage nicht geschrieben hab.

Hatte nun Erstgespräch in der Tagesklinik und darf nun noch 3-4 Wochen (voraussichtlich) warten bis ich hin kann.

Danke nochmal an alle die mir hier bisher geholfen haben!!

[Edit]:
jetzt fällt mir noch ne Frage ein:

Muss ich dem Jobcenter mitteilen wenn sich meine monatlichen Strom-Beiträge erhöht haben? (Ich heize mit Gas, Strom zahl ich selbst vom Regelsatz)