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Autor Thema: Jobcenter will mich verarschen  (Gelesen 5930 mal)

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Offline Jigme

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #15 am: 08. April 2017, 21:45:12 »
Mit welcher Begründung soll das JC denn den Auszug aus dem Elternhaus ablehnen? Dass dies vorrübergehend ist ergibt sich doch schon aus der Tatsache, dass er die Wohnung aufgrund finanzieller Lage aufgeben musste.

Du weißt doch, was denen alles einfällt. Die lehnen einfach erst mal ab. Wie viele Dinge lesen wir hier täglich, die rechtswidrig sind und unbegründet?
Geben keine Zusicherung und man hat den Stress. Bis das dann durch ist, ist das Geld knapp oder die Wohnung schon weg.
Die sitzen erst mal am längeren Hebel. Zieht man trotzdem ohne Zusicherung um, zahlen die die KdU nur in bisheriger Höhe und man hat man erst mal die A Karte. Du kennst doch das Spiel. Auch wenn man später vor Gericht gewinnt.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.
Oder findest du vorbeugen und sich wappnen schlecht?
Gerade für Erst-Hartzis, lieber einmal zu viel warnen, was passieren kann, als zu wenig. Wenn der Worst case unvorbereitet eintritt ist der Schock groß. Wenn nicht, ist nix verloren, wenn man weiß, wie mies es laufen kann.


Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #16 am: 08. April 2017, 23:58:36 »
Also ich hab ja am Mittwoch ein Termin ... werde dann berichten.

Offline Fettnäpfchen

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #17 am: 09. April 2017, 14:00:49 »
Zur Vorbereitung für Mittwoch
Ratgeber (nicht nur) für Neulinge
Welche Dokumente & Nachweise darf das JobCenter fordern?
GOLDENE REGELN für den JobCenter-Alltag
Alltagstipps für den Umgang mit dem Leistungsträger
Kommunikation mit dem JC: Nur schriftlich auf dem Postwege - Nicht per Telefon!!
Nicht ohne Beistand zur Arge

Zitat von: MagnaCharta am 08. April 2017, 14:09:25
Wer Anspruch auf Hartz IV hat und über 25 Jahre alt ist, dem steht auch eine eigene, angemessene Wohnung zu. Ich nehme aber mal an, das wird dir schon bekannt sein.
Dann wäre er wohl kaum ausgezogen.

MfG FN
Keine Rechtsberatung und keine Haftung versteht sich von alleine.
Eine Kontrolle meiner Ausführungen versteht sich auch von selbst.
Meine Erfahrungen sind selbst gemacht oder angelesen.

Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #18 am: 10. April 2017, 15:05:56 »
Jo Danke, hab alles gelesen.
 
eine Frage noch ... die wollen ja auch Meldebescheinigung von mir. Die Texte suggerieren aber, dass die gar nicht relevant ist. Soll ich die nun holen oder net ?

Online coolio

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #19 am: 10. April 2017, 15:30:13 »
Wenn 'sie' die Kosten übernehmen....
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Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #20 am: 11. April 2017, 13:48:03 »
Noch eine Frage ... sry. Das JC will eine Bescheinigung von der Agentur für Arbeit, dass kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Muss das sein ?

Danke

Offline SantanaAbraxas

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #21 am: 11. April 2017, 13:57:44 »
Das hätte man allerdings schon nach der Antragsabgabe als ebenfalls beizubringenden Nachweis fordern können.

Da Arbeitslosengeld eine vorrangige Leistung ist, muss diese beantragt bzw. ein etwaiger Anspruch geprüft werden. Auch eine Negativbescheinigung muss dem JC eingereicht werden. Ohne diese Bescheinigung kann aber vorläufig bewilligt werden.

Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #22 am: 15. April 2017, 14:47:56 »
Hallo Leute,

Ich hatte ja am Mittwoch den Termin ... war derbst behindert. Ich hatte mich ja im Vorfeld hinreichend informiert und hab die eine Frau dann damit konfrontiert ... die scheinen ja alle irgendwie in ihrem persönlichen Universum zu leben. Aber der Antrag ist jetzt "raus" (sagt man das so ?)

Auf jeden hat die Frau mir dann noch einen Zettel mitgegeben, wo drauf steht was noch nachzureichen ist ... ich hab, als ich gegangen bin net draufgeguckt, sonst wär ich wohl bös unhöflich geworden ... also was die will:

- Schriftliche Stellungnahme, wie sie seit Beendigung des Bafög ihren Lebensunterhalt sichergestellt haben (geht die das was an ?)
- Krankenversicherungskarte
- Mitgliedsbescheinigung Krankenkasse
- Meldebescheinigung von mir und meinen Eltern (Was wolln die schon wieder mit meinen Eltern ?)
- Nachweis meiner Steuer ID
- Kontoauszüge vom 15.12.16 - 05.04.17 (Sollten 3 Monate nicht ausreichen ? der Antrag wurde am 28.03 gestellt)
- Dann habe ich von meiner Mutter einmal 300 und einmal 100 € überwiesen bekommen (Weihnachts- und Geburtstagsgeld) ... dazu will die eine schriftliche Stellungnahme, worum es sich dabei gehandelt hat (Das geht die doch nix an oder ?)
- letzten Bafög Bescheid
- Bewerbungsmappe mit Zeugnissen, Lebenslauf, Nachweise über Bewerbungsbemühungen und so (Ist nicht nötig oder ?)
- vollständig ausgefüllter Bewerberinformationsbogen
- Grundbuchauszug (Ich habe der schon 4 mal gesagt, dass sie keinen bekommen !)

Desweiteren hat die eine Frau meinen Perso kopiert ... hab dann recherchiert und festgestelt dass das Ordnungswidrig ist.

Ich komm nicht klar ... wie soll ich weiter vorgehen ?

Gruß

Offline Diskus

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #23 am: 15. April 2017, 18:23:28 »
Das ist typische JC Manier. Wenn einer sich wehrt stellen wir noch mehr rechtswidrige Forderungen. :)

Zum ersten solltest du dir die Links von oben nochmals genauer zur Brust nehmen dort steht drin welche Unterlagen gefordert werden dürfen.
Zum zweiten solltest du versuchen immer mit Beistand zum JC zu gehen niemals alleine.

Zitat
- Schriftliche Stellungnahme, wie sie seit Beendigung des Bafög ihren Lebensunterhalt sichergestellt haben

Da wird wieder versucht anhand deiner Angaben eine Unterstützung zu generieren. Schreibst du deine Eltern haben dich unterstützt, ist die HG fertig
Alles was mit deinem "Vermögen" zu tun hat ist Leistungsrelevant alle anderen Unterlagen siehe Ratgeber

Personalausweis kopieren geht garnicht, lass dir die Kopie beim nächsten Besuch aushändigen. Wenn die Tusse sich weigert geh zur Teamleitung.

Bewerbungsmappe geht die garnix an. Und den Bewerbungsbogen das soll wohl eine Potenzialanalyse sein denke ich mal zu der allerdings das JC verpflichtet ist diese zu erstellen.

Schient zumindest ein "nettes" JC zu sein womit du vermutlich noch viel Spass haben wirst :)

Gruß Diskus
"Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren." Mahatma Gandhi (1869-1948)

Offline Wolf27

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #24 am: 15. April 2017, 23:19:26 »
Hallo Hartvier,

mal der Reihe nach, damit nichts vergessen wird:

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Schriftliche Stellungnahme, wie sie seit Beendigung des Bafög ihren Lebensunterhalt sichergestellt haben (geht die das was an ?)
Geht die mal grundsätzlich gar nichts an, aber zur Ruhigstellung kann man durchaus notieren: "Ich habe von Erspartem gelebt."

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Krankenversicherungskarte
- Mitgliedsbescheinigung Krankenkasse
Hier gilt: entweder oder, aber nicht beides (siehe auch Ratgeber "Welche Dokumente & Nachweise darf das JobCenter fordern?").

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Meldebescheinigung von mir und meinen Eltern (Was wolln die schon wieder mit meinen Eltern ?)
Ist doch klar, was die von deinen Eltern wollen. *hüstel* Sobald du auch nur einen Fetzen Papier einreichst, der dich gar nichts angeht, hat man einen Grund, eine HG zu unterstellen. Im Übrigen ist die Meldebescheinigung nicht leistungsrelevant.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Nachweis meiner Steuer ID
Du hast diese im HA angegeben? Soweit mir bekannt, muss da nichts "nachgewiesen" werden und ist auch nicht leistungsrelevant.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Kontoauszüge vom 15.12.16 - 05.04.17 (Sollten 3 Monate nicht ausreichen ? der Antrag wurde am 28.03 gestellt)
Der Antrag wirkt auf den 01. des Antragsmonats zurück (hier: 01.03.2017). Also könnten m. E. nur Kontoauszüge ab 01.01.2017 gefordert werden.  :scratch:
Eventuell hängt die Forderung aber auch mit dem nächsten Punkt zusammen:

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Dann habe ich von meiner Mutter einmal 300 und einmal 100 € überwiesen bekommen (Weihnachts- und Geburtstagsgeld) ... dazu will die eine schriftliche Stellungnahme, worum es sich dabei gehandelt hat (Das geht die doch nix an oder ?)
Wann genau ist dieses Geld deinem Konto gutgeschrieben worden? Beantworte das mal bitte, dann lässt sich das besser beantworten.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- letzten Bafög Bescheid
Von wann ist der denn? Mir ist hier grad nicht die Relevanz ersichtlich.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Bewerbungsmappe mit Zeugnissen, Lebenslauf, Nachweise über Bewerbungsbemühungen und so (Ist nicht nötig oder ?)
- vollständig ausgefüllter Bewerberinformationsbogen
Ich persönlich würde denen keine vollständige Bewerbungsmappe zur Verfügung stellen. Bewerbungsbemühungen kann ich noch halbwegs nachwollziehen. Zu diesem "Bewerberinformationsbogen" kann ich nichts sagen, da ich nicht weiß, was dort abgefragt wird.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Grundbuchauszug (Ich habe der schon 4 mal gesagt, dass sie keinen bekommen !)
Hierbei handelt es sich um Daten Dritter, auf die du a) keinen Zugriff hast und die b) nicht leistungsrelevant sind.

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
Desweiteren hat die eine Frau meinen Perso kopiert [...]
Dann fordere sie (schriftlich) auf, diese Kopie zu vernichten, da der Zweck - nämlich deine Identität festzustellen - nachweislich erfüllt wurde.

LG Wolf
Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Sicht der jeweiligen Sachlage wider. Ich gebe hier keine Rechtsberatung oder Ähnliches!!! Von mir formulierte Schreiben kann jeder, auf seinen Fall angepasst, gerne verwenden. Noch Fragen...?

Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #25 am: 16. April 2017, 14:44:59 »

Zitat von: hartvier am 15. April 2017, 14:47:56
- Dann habe ich von meiner Mutter einmal 300 und einmal 100 € überwiesen bekommen (Weihnachts- und Geburtstagsgeld) ... dazu will die eine schriftliche Stellungnahme, worum es sich dabei gehandelt hat (Das geht die doch nix an oder ?)
Wann genau ist dieses Geld deinem Konto gutgeschrieben worden? Beantworte das mal bitte, dann lässt sich das besser beantworten.


also, das war einmal am 13.02. und am 27.03.

Der letzte Bafög Bescheid ist irgendwann vom Sommer 2016.

Jetzt hab ich gestern noch ein Brief bekommen wo ich meine bisherigen Mietzahlungsnachweise seit Januar 2017 nachweisen soll ? Check ich auch net, weil ich Kostenbeteiligungsvereinbarung eingereicht habe.

Und die will noch Kontoauszüge ab dem 05.04 - aktuell

Danke für die Mühe, Freunde

Offline Wolf27

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #26 am: 17. April 2017, 18:56:21 »
Hallo Hartvier,

bevor es hier weitergehen kann, muss mal kurz das Antragsdatum geklärt werden. Du hast wie folgt geschrieben:

Zitat von: hartvier am 07-04-2017, 15:33:41
Jetzt hatte ich gestern einen Termin beim Jobcenter.
Gestern = 06.04.2017

Zitat von: hartvier am 15-04-2017, 14:47:56
[...] der Antrag wurde am 28.03 gestellt
Frage: Wann genau (Datum) warst du das 1. Mal beim JobCenter, um deine Bedürftigkeit anzumelden bzw. einen Antrag auf ALG II zu stellen? Welches Datum hat das JobCenter im HA notiert?

Von der Beantwortung hängen meine weiteren Antworten ab.

LG Wolf
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Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #27 am: 17. April 2017, 23:00:16 »
Wann genau (Datum) warst du das 1. Mal beim JobCenter, um deine Bedürftigkeit anzumelden bzw. einen Antrag auf ALG II zu stellen? Welches Datum hat das JobCenter im HA notiert?

Das wäre dann der 28.03 ... ich war bis jetzt 3 mal dort. am 28.03. das erste mal, am 06.04 und das letzte ma 12.04.
Im Antrag steht auch 28.03.

Gruß

Offline Wolf27

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #28 am: 18. April 2017, 02:15:49 »
Zitat von: hartvier am 17-04-2017, 23:00:16
Im Antrag steht auch 28.03.
Okay, dann korrigiere ich mich selbst: :schaem:
Zitat von: Wolf27 am 15-04-2017, 23:19:26
Der Antrag wirkt auf den 01. des Antragsmonats zurück (hier: 01.03.2017). Also könnten m. E. nur Kontoauszüge ab 01.01.2017 01.12. bzw. 28.12.2016 gefordert werden.

Wann genau ist dieses Geld deinem Konto gutgeschrieben worden?
also, das war einmal am 13.02. und am 27.03.
Die Gutschrift vom 13.02.2017 war  VOR  deinem Antrag und ist somit m. W. irrelevant. Die spätere Gutschrift (Sind das die € 100?) könnte dir jedoch ggf. als Einkommen ausgelegt/angerechnet werden, da diese in den Zeitraum deines ALG2-Antrags reinfällt. Anders sähe es aus, wenn deine Eltern dir ein kurzfristiges Darlehen gewährt hätten, um die Zeit bis zur ersten Auszahlung von ALG II überbrücken zu können. Da du das ja zurückzahlen müsstest, könnte es nicht als EK angerechnet werden.

Zitat von: hartvier am 16-04-2017, 14:44:59
Der letzte Bafög Bescheid ist irgendwann vom Sommer 2016.
Ich kann nicht nachvollziehen wofür die den benötigen, da das lange vor deinem Antrag war. Eventuell geht es lediglich um die Feststellung, dass du tatsächlich keines mehr erhältst?!
Frage @ all: Hat jemand noch eine Idee, dann bitte her damit.


Zitat von: hartvier am 16-04-2017, 14:44:59
Jetzt hab ich gestern noch ein Brief bekommen wo ich meine bisherigen Mietzahlungsnachweise seit Januar 2017 nachweisen soll ? Check ich auch net, weil ich Kostenbeteiligungsvereinbarung eingereicht habe.
Maßgeblich sind lt. SGB II die tatsächlichen Unterkunftskosten - wie auch immer diese belegt werden (= Glaubhaftmachung). Einen bestimmten Beleg kann das JobCenter jedoch nicht fordern.
Das JobCenter hat hier die Kostenbeteiligungsvereinbarung (rechtskräftiger Privatvertrag) zu akzeptieren, aus welcher die jeweiligen tatsächlichen Unterkunftskosten für dich hervorgehen, die das JobCenter lt. § 22 SGB II anzuerkennen und damit zu tragen hat.

Für mich klingt das alles ein bissel sehr nach "Verzögerungstaktik", also selber dicht am Ball bleiben.  :zwinker:

LG Wolf
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Offline hartvier

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Re: Jobcenter will mich verarschen
« Antwort #29 am: 18. April 2017, 14:31:47 »
Ok ich wollte ein Schreiben aufsetzen. Hab da aber noch ein paar Fragen.

- Also ich würde wegen Krankenkasse, meinen Ausweis vorlegen. Mit welcher Begründung dann auf Mitgliedsbescheinigung verzichten ? doppelte Datenerhebung oder so ?

- Das Geld von meiner Mutter, war wirklich Weihnachts- bzw. Geburtstagsgeld ... was man halt so in einer Karte bekommt. Kann ich das nicht so sagen ?

- wegen der Bewerbungsmappe. Das Arbeits- und Schulzeugnisse nicht erforderlich sind weiß ich. Wie sieht es mit dem "Nachweis Ihrer Bewerbungsbemühungen seit xxx" aus ... kann ich die auch weglassen ? mit welcher Begründung ?

das wars schon

Danke
« Letzte Änderung: 18. April 2017, 15:08:07 von hartvier »