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Autor Thema: DRV: Wie arm sind Rentner - „Kleine Rente heißt nicht Altersarmut“  (Gelesen 2217 mal)

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Offline Meck

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Wie arm sind Rentner? Vielen droht die Armut, warnen Sozialverbände immer wieder. Doch vor allem im Westen müssen ältere Menschen oft nicht nur von der Rente leben: Hinzu können Zinsen, Erbschaften oder Mieteinnahmen kommen. Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, warnt deshalb vor Panikmache.

Wahlkampf kann für Gundula Roßbach richtig teuer werden. Ein paar Milliarden Euro werden da schnell mal versprochen – und manchmal werden sie nach dem Urnengang auch ausgegeben. So war das 2014, als das Rentenpaket den Wählern unter anderem die Rente mit 63 (SPD) und die Mütterrente (Union) bescherte. Das kostet pro Jahr 11 Milliarden Euro. Bezahlen muss die Deutsche Rentenversicherung. Deren Präsidentin ist Gundula Roßbach.


-->> http://www.dnn.de/Nachrichten/Politik/Kleine-Rente-heisst-nicht-Altersarmut

Zitat
Doch vor allem im Westen müssen ältere Menschen oft nicht nur von der Rente leben: Hinzu können Zinsen, Erbschaften oder Mieteinnahmen kommen.

Mal wieder alles sehr pauschal und eben wie hier auch, Betonung auf "können", aber ist ja nicht die Regel  :coffee: .

Offline Sheherazade

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Mal wieder alles sehr pauschal

Stimmt, genauso wie hier
Vielen droht die Armut .....

Wie viele sind viele, wer sind die vielen und wann tritt das ein?
Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand anlegt, jeden Tag kommt ein Mensch und marschiert aufrecht drunter durch. (von unbekannt)

Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern. (Albert Einstein)

Offline MichaK

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Doch vor allem im Westen müssen ältere Menschen oft nicht nur von der Rente leben: Hinzu können Zinsen, Erbschaften oder Mieteinnahmen kommen. Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, warnt deshalb vor Panikmache.

Hallo,

wie nun, was nun ? Rente kann ruhig klein sein, da ja noch andere Einnahmequellen zu vermuten sind? Wo sind die Zahlen dazu ?
Wieso haben nur Rentner noch andere Einnahmequellen? Haben Erwerbstätige keine Zinsen, Erbschaften oder Mieteinnahmen?

schon die Überschrift ist ein bewusstes Falschzitat. „Man kann nicht einfach sagen, dass eine kleine Rente gleichbedeutend mit Altersarmut ist“ lautet das Zitat richtig. Irreführung.

„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline Planloser

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Zitat von: Sheherazade am 11. April 2017, 12:54:39
Wie viele sind viele, wer sind die vielen und wann tritt das ein?

Wenn man Mieteinnahmen hat oder ein hohes Barvermögen/Aktienvermögen der hat auch entsprechend zuvor verdient und wird mit der Rente auch weniger Probleme haben - selbst das dritte Standbein der betrieblichen Altersvorsorge wurde vor einigen Monaten komplett vernichtet, das ist ein 0 Summenspiel geworden wie die Riesterrente also können da auch keine Vermögen aufgebaut worden sein die nicht vom Einkommen abhängig sind.

Allerdings muss ich auch sagen das ich selbst mit 2500€ Brutto nur ein bisschen über die GruSi komme - wenn ich nicht noch einmal von Arbeitslosigkeit betroffen, na dann schon mal die Daumen drücken... mit nicht mal 30. Das ist mir alles ein wenig suspekt.

Aber immer wieder taucht das gleiche auf:

"Weil immer mehr Menschen in Rente gehen und immer älter werden, können die Arbeitnehmer dies durch ihre Beiträge nicht mehr finanzieren – deshalb sollen die Renten langsamer steigen als die Löhne. Bis zum Jahr 2030 ist ein Rentenniveau von 43 Prozent erlaubt, derzeit sind es 48 Prozent."

Ich verstehe weder denn Sinn noch den Zusammenhang dahinter. Die Anstalt hat das mal ganz gut auf den Punkt gebracht wie es in Österreich läuft [Quelle] (Relativ am Ende)

Sagen wir mal wir nehmen das österreichische Modell mit 12% und von ehemals 53% auf 43% nicht senken zu müssen würde der Beitrag im schlimmsten Falle auf 15% steigen. D.h. bei einem Einkommen von 2000€ Brutto sind das ganze 60€. Das ist natürlich viel mehr als 100€ für Riester und 100€ für die betriebliche Altersvorsorge um das jetzt auszugleichen wobei man selbst da nicht mal wirklich weiß was man davon Endeffekt noch übrig bleibt, die betriebliche hat man ja quasi um 40% gekürzt und die Auszahlung ist zumeist auch noch zeitlich begrenzt (Gilt meist nur noch 10 Jahre) und Riester ist derart berechnet das man mit 96 bei +/- 0 rauskommt. :weisnich:

Wenn die 60€ mehr zu viel sind gibt es genug Stellräder z.B. die Rente nach oben zu begrenzen oder wieder alle in das Rentensystem einbeziehen. Hier wollen einfach nur dritte daran verdienen, nicht mehr nicht weniger.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline MichaK

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"Weil immer mehr Menschen in Rente gehen und immer älter werden, können die Arbeitnehmer dies durch ihre Beiträge nicht mehr finanzieren – deshalb sollen die Renten langsamer steigen als die Löhne. Bis zum Jahr 2030 ist ein Rentenniveau von 43 Prozent erlaubt, derzeit sind es 48 Prozent."

Die Bevölkerung in D schrumpft seit Jahrzehnten. Produziert wird immer mehr. Produktivität und BIP steigen. Es gibt also ganz objektiv pro Kopf immer mehr zu verteilen. Derzeit Beitragssatz 18,7 Prozent vom Brutto, sagen wir mal 3000, wären das 560 EUR. "Rentenbeitragsnetto" also 2440 EUR. Das Spielchen mit den AG-Anteilen können wir außen vor lassen. Am Ende zahlt der AN das sowieso.
Nehmen wir also "demnächst" in 20 Jahren 25 Prozent Beitragssatz, dann allerdings von 4000 EUR (warum sollte das BIP nicht weiter wachsen?) , hätten wir zu zahlen 1000 EUR und das Rentenbeitragsnetto sinkt nicht etwa, sondern steigt auf 3000 EUR.
Der AN hat also 600 EUR mehr (isoliert auf die RV betrachtet) und der Rentner hat etwa 300 EUR mehr.
Alle haben mehr. Wo ist das Problem?

Bei Riester und bAV kann da nur weniger herauskommen bzw. wird es teuerer, weil jede Menge Langfinger bedient werden müssen. Und die sogenannte Privatvorsorge ist , ganz objektiv betrachtet, auch nix Anderes als eine Umlage. Gerade verteilt kann nur werden, was gerade produziert wird. Luftbuchungen können nicht verteilt werden. Natürlich kann ich mir heute für 50 EUR ein "Luftrecht" kaufen, das mir in 20 Jahren 100 EUR einbringen soll. Die 100 EUR müssen aber dann auch produziert werden, also umgelegt.  :grins: Sollte dies nicht der Fall sein, bekomme ich keine 100 EUR , egal ob privat oder gesetzliche RV. Es gibt also gar keinen Unterschied, außer einem dekloratorischen, ganz genau so, wie bei den sogenannten AG-Beiträgen. Es gibt nur die eine Säule, egal was erzählt wird.
« Letzte Änderung: 15. April 2017, 14:54:23 von MichaK »
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
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Offline Planloser

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Zitat von: MichaK am 15. April 2017, 14:33:59
Das Spielchen mit den AG-Anteilen können wir außen vor lassen. Am Ende zahlt der AN das sowieso.

Ist natürlich betrachtet. Deswegen lasse ich AG Anteile einfachhalber außen vor.

Zitat von: MichaK am 15. April 2017, 14:33:59
Alle haben mehr. Wo ist das Problem?

Weiß nicht, aber es schreien zu viele nach "mehr Netto vom Brutto" - ich vermute das es daran liegt.

Zitat von: MichaK am 15. April 2017, 14:33:59
Bei Riester und bAV kann da nur weniger herauskommen bzw. wird es teuerer, weil jede Menge Langfinger bedient werden müssen.

Riester ja, bei der BAV nicht. Bei der BAV wurde das wie bei einem Bausparvertrag angelegt gewesen - man zahlt nicht die vollständigen Abzüge und legt es zurück. Nun hat man entschlossen das man bei Inanspurchnahme der BAV alle daraus entgangenen Zahlungen für Sozialversicherungen nachgeholt werden und bei der Auszahlung dann gleich nochmal berechnet werden - das war vor 2 Jahren noch nicht. Zudem verringern solche Pakete sowieso noch einmal die Einzahlung in die gesetzliche RV. Stell dir mal vor das würde mit einen Bausparvertrag geschehen, den meisten wird es erst auffallen wenn es zu spät ist. Der Vorteil beim BAV war das AG häufig bis zu einem gewissen Beitrag verdoppelt hat und die Zinssätze garantiert wurden. Gleicht aber den genannten Änderung nicht mehr aus.

Zum anderen wird BAV derzeit als Refinanzierungsmöglichkeit der eigenen Firma angesehen, viele BAV stehen seitdem es Auszahlungen gibt stark unter Druck - nicht bei der Dachdeckerfirma, mehr bei solchen Firmen wie Siemens.

Zitat von: MichaK am 15. April 2017, 14:33:59
Es gibt nur die eine Säule, egal was erzählt wird.

und die hat man abgebaut und als Lösung für eine mögliche Finanzierungslücke angeboten. Verkauft wurde das ganze als Steuerentlastung und als zusätzliche Finanzfreiheit da man nun entscheiden kann ob man solche Säulen in Anspruch nehmen will oder nicht - meine Güte ich war in der Zeit doch voll dabei als die Diskussion losging. Jetzt rennen Sie dem Geld hinterher.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline Meck

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Die Chefin der Deutschen Rentenversicherung sieht die staatliche Altersvorsorge gut aufgestellt: „Die Rente sinkt nicht. Das ist gesetzlich ausgeschlossen“, sagt sie. Stattdessen werde sie künftig um zwei Prozent steigen - jedes Jahr. Doch nicht alle sind so zuversichtlich.

Es hört sich beruhigend an für die 21 Millionen Rentner in Deutschland: Das Rentenniveau liegt dank guter Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes bei 48 Prozent, der Beitragssatz zur Rentenversicherung bei 18,7 Prozent vom Brutto. Ab 1. Juli gibt es im Westen 1,9 Prozent höhere Bezüge, um 3,6 Prozent steigen die Renten sogar im Osten.


-->> http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/rentenversicherung-rente-steigt-bis-2030-jedes-jahr-um-zwei-prozent_id_6972052.html

Offline Quinky

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Das hier:

Ab 1. Juli gibt es im Westen 1,9 Prozent höhere Bezüge, um 3,6 Prozent steigen die Renten sogar im Osten

gilt nur für die reichen und reicheren Rentner.
Für ALLE, die Grundsicherung beziehen gilt das NICHT!!!

Beispiel:
600€ Rente im Osten, 3,6% ab 1.7. mehr = 21,60€. Die Bezüge steigen um 0,00€, da die Grundsicherung zum gleichen Zeitpunkt um 21,60€ gekürzt wird.

Da die Grundsicherung = Sicherheit der Regierung für ein frühes Sterben, jährlich nur geringfügig steigt, geringer als Löhne und Rente, werden Millionen Menschen "beschi...sen".

Gruß
Ernie

Offline Sheherazade

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Für ALLE, die Grundsicherung beziehen gilt das NICHT!!!

Die Rentenerhöhung gilt für ALLE Rentner. Das die, die ergänzend Grundsicherung beziehen müssen, nichts von der Erhöhung haben, steht auf einem anderen Blatt.
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Offline Quinky

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Sheherazadeh,

ich habe mich auf das Wort höhere BEZÜGE bezogen, d.h. hier wird die SUMME der Einkünfte gerechnet.
Arme Rentner bekommen NICHTS!

Gruß
Ernie

Offline MichaK

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Die Chefin der Deutschen Rentenversicherung sieht die staatliche Altersvorsorge gut aufgestellt: „Die Rente sinkt nicht. Das ist gesetzlich ausgeschlossen“, sagt sie.

jaja, für die Bestandsrentner. Gibt aber auch noch zukünftige Rentner.
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Offline KnotenKurt

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Sheherazadeh,

ich habe mich auf das Wort höhere BEZÜGE bezogen, d.h. hier wird die SUMME der Einkünfte gerechnet.
Arme Rentner bekommen NICHTS!

Gruß
Ernie

Doch, mehr Rente und entsprechend weniger Grundsicherung.
Aber immer noch die Rundfunkgebühren und teilweise Nachzahlungen aus der Heiz- und Betriebskostenabrechnung.

Ich persönlich betrachte mich nicht als arm, da ich habe, was ich zum Leben benötige- zumindest materiell.

Offline MichaK

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mehr Rente und entsprechend weniger Grundsicherung.

könnte man doch wie bei Riester machen. Es bleibt ein Sockelbetrag von 100 EUR mindestens anrechnungsfrei bei der GS. Warum sollte die GR anders behandelt werden wie die Riesterrente oder die bAV ? Ich sehe da keinen zwingenden Grund.

„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
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Offline Sheherazade

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ich habe mich auf das Wort höhere BEZÜGE bezogen, d.h. hier wird die SUMME der Einkünfte gerechnet.

Nein, das Wort Bezüge bezieht sich auf den Rentenbezug, das Wort Rente steht auch im zweiten Teil des gleichen Satzes.

Zitat
Arme Rentner bekommen NICHTS!

Doch, Rente und Grundsicherung.

Warum bastelst du dir selbst Sachen zurecht, über die du dich dann bis zum Hyperventilieren aufregen kannst?
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Offline MichaK

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Warum bastelst du dir selbst Sachen zurecht, über die du dich dann bis zum Hyperventilieren aufregen kannst?

Naja, hat jeder seine individuelle Art.
Arme Rentner in dem Sinne sind ja Aufstocker , bekommen also in der Summe dann auch mehr, wenn der Regelbedarf angehoben wird. Die Anpassung ist jetzt ja etwas anders geregelt und nicht mehr an die Rentenanpassung gekoppelt. Es ist aber nicht unbedingt gesagt, dass dies weniger ergibt, mittel und langfristig.
Wie gesagt, 100 EUR sollten personengebunden bei "Armen Rentnern" anrechnungsfrei bleiben. Egal ob die Rente nun aus der GRV kommt oder Riester usw. Wäre dann quasi eine Regelsatzaufstockung für Altersrentner. Finde ich jedenfalls gut . Unkompliziert zu machen, mit Bedarfsprüfung und auch nicht teurer wie die anderen Ideen die da diesbezüglich bei Sozialpolitikern "kreisen".
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