Zur optimalen Funktion verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung von hartz.info stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Autor Thema: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!  (Gelesen 507 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Luftblase

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Guten abend zusammen,

Ich habe ein Problem :-) und bin auch sehr verwirrt über die ganze Situation...

Um die ganze Situation kurz zusammen zu fassen, im Januar diesen Jahres Bekam ich Schreiben Nummer 1 (Seite 1 und 2 im Anhang),
hierbei wurde ich aufgefordert eine überzahlung aus den Jahre 2010, welche angeblich bis zum 01.01.2011 fällig gewesen wäre zu leisten.
Anfangs hielt ich das ganze für einen schlechten scherz, denn ich habe vorher NIE eine Mahnung oder Aufforderung diesbezüglich erhalten...und das ganze ist ja nun auch mehr als 6Jahre her, was die Pürfung schwer macht, denn alle Kontoauszüge und dergleichen aus diesen Jahr habe ich auch nicht mehr griffbereit... Also habe ich ein Brief an die nette "inkasso-stelle" geschrieben, mit den inhalt...das ich mit der Aufforderung nichts anfangen kann, ich vorher nie darüber informiert wurde, dass eine offene Forderung da ist oder dergleichen.

Daraufhin folgte vor etwa 4 Wochen schreiben nummer 2, wo direkt mit einer eintreibung etc. gedroht wird... Daraufhin bin ich auf das Örtliche Jobcenter gefahren und habe mir einen Termin für kommenden Dienstag geholt um das ganze persönlich zu klären und natürlich auch um weitere kosten etc. zu vermeiden.

Meine Frage jetzt zu der ganzen Sache, ist es überhaupt rechtens nach mehr als 6 Jahren eine Rückzahlung zu fordern, die auf eine angebliche Forderung beruht, die ich NIE erhalten habe. Und wieso kam in der Zwischenzeit nie eine weitere Mahnung oder dergleichen, dass alles klingt sehr Skuriel und zweifel auch irgendwie die Seriösität des schreibens an.(Gibt es bei den ganzen nicht auch irgendwie eine verjährung und wäre das Jobcenter nicht in der Pflicht zu beweisen das ich damals über das ganze informiert wurde, was ja nie der fall war).
Ich vermute irgendwie das da damals etwas schief gelaufen ist und sie nun versuchen diesen Fehler eben mit den Brecheisen zu korregieren!?

lg von der etwas überforderten
Luftblase



[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46595
Re: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!
« Antwort #1 am: 22. April 2017, 21:38:14 »
Laut Seite2.jpg hast auf den Forderungsbescheid bereits eine Zahlung geleistet ??
Den genannten Bescheid findest Du nicht oder nicht mehr?
Gabs überhaupt mal einen Erstattungsbescheid vom JC?
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline Luftblase

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Re: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!
« Antwort #2 am: 22. April 2017, 21:54:13 »
Laut Seite2.jpg hast auf den Forderungsbescheid bereits eine Zahlung geleistet ??
Den genannten Bescheid findest Du nicht oder nicht mehr?
Gabs überhaupt mal einen Erstattungsbescheid vom JC?

Ähm ja, das steht auf Seite 2, aber das ich nur einen Teil von einer Forderung bezahlt haben soll, ist mir auch neu ist. Also natürlich kann mir mein Gedächtnis einen Streich spielen. Aber ich war zwischenzeitlich auch in Arbeit und die Tilgung der schulden wäre kein Problem gewesen. Aber das jetzt nach 6 Jahren plötzlich noch eine Forderung offen sein soll, scheint mir sehr Skuriel zu sein. Leider habe ich von damals auch nahezu keine Unterlagen mehr, der ein oder andere Umzug hat da seinen Tribut gefordert.
Aber selbst wenn ich vom Worst-Case ausgehe, dass ich es damals schlichtweg vergessen haben soll (was nicht meine art ist, im schlimmsten fall hätte ich damals eine Ratenzahlung vereinbart und das über einen Dauerauftrag gelöst) Wieso kam in den letzten Jahren nichts mehr? Ich meine selbst im Brief nummer 1 wird sich ja auf eine Zahlung bis zum 01.01.2011 bezogen, sprich sie gestehen ja auch ein, dass es seitdem keinen Kontakt diesbezüglich mehr gab. Und ich weiß auch nicht ob verlangt werden kann das man alles über einen solchen Zeitraum aufbewahren muss? Natürlich wenn Schulden da sind, aber wie gesagt von jenen wusste ich schlichtweg nichts, da ich sie sonst ja auch getilgt hätte...

Ich bin Felsenfest der überzeugung, dass ich nie ein schreiben erhalten habe, wie die Teiltilgung zustande kommt...kann ich mir nicht erklären, ich hoffe hier am Dienstag mehr zu erfahren.

Offline coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46595
Re: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!
« Antwort #3 am: 22. April 2017, 22:10:27 »
Bei den Fristen kann ich Dir leider nicht helfen.
In jedem Fall notwendig ist aber ein Bescheid des JC - und DIE Akte muss 10 Jahre aufbewahrt werden vom JC.
Oft aber wird an das Inkasso Recklinghausen Blödsinn / nicht rechtmässiges gemeldet.
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline Spiritfanthasy

  • neu dabei
  • Beiträge: 9
Re: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!
« Antwort #4 am: 23. April 2017, 00:59:27 »
Dieser Fall kommt mir sehr bekannt vor auch mit den fehlenden Mahnungen und Bescheide.
Und mich stellt sich da genau die selben fragen.  :scratch:

Offline Jigme

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 476
Re: Problem bzw. eine Zahlungsaufforderung aus den Jahre 2010?!
« Antwort #5 am: 24. April 2017, 18:46:54 »
Muss ja nur mal was schief gelaufen sein bei der Überweisung.
Falsches Aktenzeichen z. B., dann kann das Inkasso die Zahlung nicht zuordnen, oder es wird einem anderen zugeordnet.

Es ist ja z. B. möglich, dass ein anderer Kontoinhaber (Eltern, Opa etc.) für dich überweisen, dann kann das Inkasso die Zahlung auch nicht über den Namen zuordnen.
Wenn man selbst überweist und ein falsches Aktenzeichen angibt, könnte man ja noch sagen, das müssten die merken, dass Name Überweiser und Schuldner nicht die selben sind.
Was für Kontrollmechanismen die da haben, weiß ich leider nicht.

Zum Glück hebe ich meine Auszüge immer mindestens 10 J. auf. Titulierte Dinge sollte man im Prinzip sogar 30 J. aufheben und stets beobachten. Aber klar, wenn da jahrelang keine Mahnungen kommen, kann da mal was durchrutschen.