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Autor Thema: Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt  (Gelesen 177 mal)

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Offline Cali

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Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
« am: 21. April 2017, 14:37:45 »
Hallo zusammen  :flag:

ich habe nun, weil auf Grund von Krankheit kein persönliches Gespräch mit meinem SB zustande kam, den angehängten VA bekommen.

Dagegen möchte ich Widerspruch einlegen.

Eine fragwürdige Stelle ist mir bisher aufgefallen:
Bei Pflichten ist die Rede von "3-4 Bewerbungen", das ist mir so zu schwammig. Muss das nicht eindeutig formuliert sein ?

und rein formal :  Beginn der Gültigkeit ist mal 11.4. , mal 6.4. .

Was ist eure Meinung zum VA. Ist der so zu akzeptieren ?


LG Cali.





Offline scire

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Re: Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
« Antwort #1 am: 21. April 2017, 16:06:20 »
Beim Verwaltungsakt ist man jetzt einmal im Hintertreffen, denn der Verwaltungsakt ist mit Zustellung einmal gültig und Verhalten gegen den VA daher sanktionierbar.
Widerspruch gegen den Verwaltungsakt, schriftlich und nachweisbar an das örtliche JobCenter.

Der VA wurde am 6.4. erlassen und gilt mit Zustellung, und hier ging das JC davon aus, dass die Zustellung spätestens am 11.4. erfolgt. Hat rechtlich keine Relevanz.

3-4; was ist da schwammig? Man muß mindestens 3, aber "max." 4, bei 5 Bewerbungen geht das JC von einer Überforderung aus :lachen: :lol:

Eine AU ist kein Grund, einen Termin beim JC wahrzunehmen, es sei denn, man war so ernsthaft erkrankt, dass man einen Termin persönlich nicht wahrnehmen konnte. I.d.R. verlangen die JC für solche Fälle mittlerweie eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung.
Ob die AU ausreichend ist, dass man nicht zu einer Einigung mit dem JC kommen konnte, entscheidet letztendlich ein Sozialrichter. VE

Offline HansHansen

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Re: Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
« Antwort #2 am: 21. April 2017, 17:04:38 »
Also hast Du es tatsächlich geschafft für diesen Termin eine WUB zu erhalten? Oder hat sich das JC doch mit einer AU begnügt?
(Wen es interssiert http://hartz.info/index.php?topic=108469)

Eigentlich könnte es Dir doch völlig egal sein, was in der EGV steht. Ich gehe doch mal nicht davon aus, dass Du vorhast in der Zukunft irgendwelche Termine zur Vorlage der unmenschlich vielen 3-4 Bewerbungen wahr zu nehmen. Wer es schafft vier Monate Terminen zu entgehen, der wird es doch sicher auch in Zukunft schaffen ...



Ja, bin momentan nicht krank.

Ich frage mich nur wie das dann alles im Krankheitsfall mal aussehen soll ...

Wenn ich mich an Februar zurückerinnere (der verpasste Termin) , da hatte ich Grippe inkl. heft. Kopfschmerzen, da war ich definitiv nicht in der Lage mich irgendwie zu konzentrieren und in diesem Zustand Gespräche zu führen die meine Zukunft betreffen.
Dennoch glaube ich nicht, dass mein Arzt mir damals eine Wegeunfähigkeit bescheinigt hätte. (Bewegen konnte ich mich ja noch =) ).

Gruss Cali
Puh, kam die Krankheit doch noch pünklich zum Termin - wir hatten uns hier im Forum schon Sorgen gemacht, dass Du für den 3.4. tatsächlich gesund bleiben könntest.  :lachen: :lachen: :lachen:

Online CHIPI

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Re: Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
« Antwort #3 am: 21. April 2017, 17:10:52 »
Das war klar das ein VA kommt ( du hast es hier vorausgesagt bekommen ) denn wenn man sich den anderen Thread anschaut, hatte die SB keine andere Möglichkeit mehr. Chancen hattest du zu genüge.. warum macht man sich es selber schwer  :weisnich: