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Autor Thema: Umzug  (Gelesen 1685 mal)

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Offline Annemarie

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Umzug
« am: 17. Mai 2017, 00:01:37 »
Folgende Situation : Kaum gedämmte Dachgeschoss Wohnung, im Sommer kaum erträglich, im Winter bei Frostgraden nur höchstens 14 Grad, oft nur 12 Grad. Elektro Nachtspeicherheizung, Stromrechnung 1400 €/Jahr.
Steile Treppe, 2. Stock, unterschiedliche gesundheitliche Probleme, auch durch die Kälte im Winter.
Depressionen, weil kein Garten. Ü 60. Wohnung liegt unter der Einflugschneise eines Flughafens, deswegen Lärm Phobie. Bald wird in kaum 100 m Entfernung eine autobahnähnliche Bundesstraße gebaut, weiterer Lärm.
Vermieter kümmert sich um nichts, kein Licht im Treppenhaus, einige Monate kein warmes Wasser. Untendrunter Gewerbebetrieb mit viel Lärm.   

Gutes Angebot bekommen, total ländlich, absolut ruhig,  Warm - Miete wäre passend, bzw. passend zu machen, allerdings ca. 650 km entfernt = teurer Umzug, kompletter Hausstand einer 55 m ² Wohnung, höchstwahrscheinlich ein kleiner LKW mit starken Helfern.   
Künftig wäre es  eine Hausgemeinschaft mit einem alten Freund, zwei einzelne Wohnungen, ihm gehört das Haus. Für mich eine wunderbare und gesunde Wohnung mit bestem Umfeld. 

Wer kann mir irgendwelche Ratschläge geben, wie ich einen Antrag auf den Umzug schreiben kann ?  Die vollen Umzugskosten kann ich leider selbst nicht tragen.     

Offline coolio

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Re: Umzug
« Antwort #1 am: 17. Mai 2017, 00:34:21 »
Was ist beim JC schon von der jetzigen shit-Wohnung bekannt?
Gibts offiziell festgestellte und angemahnte Mängel der Mietsache?
Zunächst mal: Ratgeber Umzug

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Offline Annemarie

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Re: Umzug
« Antwort #2 am: 17. Mai 2017, 01:20:50 »
Was ist beim JC schon von der jetzigen shit-Wohnung bekannt?
Gibts offiziell festgestellte und angemahnte Mängel der Mietsache?
Zunächst mal: Ratgeber Umzug

Denen vom JC ist bisher nichts, bzw.kaum was bekannt,  habe mit dem JC seit einiger Zeit nichts mehr zu tun. Neuer Antrag, neue Bewilligung, fertig.   Die zahlen ohne mit der Wimper zu zucken die wahnsinnig hohen Heizkosten. Mit der kompletten WM liege ich unter den allgemein anerkannten Mieten in diesem Landkreis. Ist nahe von München, wo die Mieten überall
 wahnsinnig hoch sind.
Möchte auch wegen dieser wahnsinnigen Vergeudung von Energie umziehen, es ist doch echt schlimm, wenn man den Himmel heizt.  Der Vermieter würde nie und nimmer das Haus/Dach für zigtausende Euro, oder gar 100.000 € renovieren. Das Haus ist ungefähr 120 Jahre alt, war früher mal ein landwirtschaftliches Wohnhaus, wo 1965 oder 1970 Wohnungen usw. eingebaut wurden, seit dieser Zeit keine wirklichen Renovierungen.  Er ist nicht mal bereit eine ordentliche Beleuchtung im Treppenhaus einzubauen, mit Schaltern oben und unten, was vielleicht 100 - 150  € kosten würde.
Ich möchte hier einfach nur bis spätestens ! Oktober ausziehen.
     

Offline Annemarie

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Re: Umzug
« Antwort #3 am: 17. Mai 2017, 02:58:11 »
Den Ratgeber Umzug kenne ich.
Private finanzielle  Hilfen kann ich bekommen, werden bei einem Umzug, der ca. 1200 € insgesamt kosten würde , aber nicht ausreichen, habe selbst nur ungefähr 200 € in meiner Spardose. 
 
Für die künftige Wohnung bräuchte ich keine Kaution zahlen, halt nur die normale Miete plus Nebenkosten. Aber wie kann ich das jetzige JC überzeugen, daß ein Umzug wirklich wichtig ist ? Sie mir Zuschüsse gewähren ? Ich denke, es geht um einen Betrag von 400 - 600 €.

Möchte halt einfach meine künftige Renter Zeit woanders leben, mit dem alten Freund(mein Jahrgang) eine künftige Rentner Hausgemeinschaft aufbauen. Keine Sorge, er lebt  seit über 16 Jahren in einer Teilzeit Ehe, hat mit der Frau auch  eine 15 jährige  Tochter. Es wäre bei uns wirklich nur eine Hausgemeinschaft, die Ehefrau und die Tochter kommen Freitag, Samstag und Sonntag, wohnen irgendwo in einer nahen Großstadt, wollen dort bleiben.
Wir haben aber nun vereinbart, daß wir in seinem Haus zusammen wohnen wollen, ich wäre Mieterin, hätte eine  eigene Wohnung:  eigener Eingang, einen großen Lebens/Wohnraum, eine kleine Küche, Bad, Waschküche, Abstellraum -insgesamt so um die 50 - 60 m², plus Garten von 100 - 1000 m², was ich haben will.     
.

Offline coolio

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Re: Umzug
« Antwort #4 am: 17. Mai 2017, 03:01:15 »
Zitat
Gibts offiziell festgestellte und angemahnte Mängel der Mietsache?
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Offline Annemarie

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Re: Umzug
« Antwort #5 am: 20. Mai 2017, 00:42:12 »
Zitat
Gibts offiziell festgestellte und angemahnte Mängel der Mietsache?

Warum muß das offiziell sein ?
Ich weis selbst um diese Mängel, mein Nachbar auch, Freunde und mein Hausarzt auch.
Hier in diesem Gebiet ist leider kaum eine kleine Wohnung zu bekommen, für den Preis des Jobcenters sowieso nicht, allerhöchstens in schlimmen Wohnblocks im Industriegebiet neben dem Autobahnzubringer.
Ich hab ja schon überlegt mit einer Freundin bzw. einem Freund ein ländliches Haus zu mieten, pustekuchen, da werden oft die einfachen Häuser zimmerweise an Zeitarbeiter für monatlich fast 300 € vermietet, weil ein großes Industriewerk nahe ist.

Offline coolio

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Re: Umzug
« Antwort #6 am: 20. Mai 2017, 03:15:11 »
Zitat
Warum muß das offiziell sein ?
Weil Du beim JC ohne Handfestes nicht durchdringst.
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Offline potamopyrgus

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Re: Umzug
« Antwort #7 am: 20. Mai 2017, 08:58:06 »
Elektro Nachtspeicherheizung, Stromrechnung 1400 €/Jahr.

1400Euro/Jahr bei einer schlecht gedämmten Wohnung und Nachtspeicherheizung ist nicht übermäßig viel. Zahlt das JC denn bisher die Strom-Heizungskosten? Oder gab es da schonmal Probleme?

Wie lange wohnst du schon dort? Seit wann bestehen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Wohnung? Könntest du von deinem Hausarzt einen Attest bekommen, der besagt, dass es dir gesundheitlich unzumutbar ist dort wohnen zu bleiben?

Hast du den Vermieter schonmal darauf angesprochen, dass die Dämmung ungenügend ist? Wenn eine Wohnung im Winter trotz Heizung nur auf 12° zu bekommen ist, wäre das eigentlich schon ein Grund für Mietminderung. Ebenso, wenn der Vermieter keine Möglichkeit bereitstellt warmes Wasser zu erzeugen.

Offline Annemarie

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Re: Umzug
« Antwort #8 am: 24. Mai 2017, 02:39:25 »
Elektro Nachtspeicherheizung, Stromrechnung 1400 €/Jahr.

1400Euro/Jahr bei einer schlecht gedämmten Wohnung und Nachtspeicherheizung ist nicht übermäßig viel. Zahlt das JC denn bisher die Strom-Heizungskosten? Oder gab es da schonmal Probleme?

Wie lange wohnst du schon dort? Seit wann bestehen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Wohnung? Könntest du von deinem Hausarzt einen Attest bekommen, der besagt, dass es dir gesundheitlich unzumutbar ist dort wohnen zu bleiben?

Hast du den Vermieter schonmal darauf angesprochen, dass die Dämmung ungenügend ist? Wenn eine Wohnung im Winter trotz Heizung nur auf 12° zu bekommen ist, wäre das eigentlich schon ein Grund für Mietminderung. Ebenso, wenn der Vermieter keine Möglichkeit bereitstellt warmes Wasser zu erzeugen.

Der Vermieter steckt kaum einen Euro in die Renovierung des Hauses, eine Sanierung/Isolierung des Daches  und der Außenwände würde zigtausend oder mehr Euro kosten. Er liess sich auch mehrmals bitten, die Beleuchtung im Treppenhaus zu reparieren, klappt aber immer noch nicht wirklich, läuft über meinen Stromzähler für drei Parteien, oder eventuell das Treppenhaus nebenan auch noch.    Wegen meiner Mietminderung, da drohte er mit einer Kündigung, war mir aber total egal. Der Mann ist zwar erst so um die 48 / 50, scheint aber Gedächtnisstörungen zu haben, merkte ich bei unseren Mails wegen den groben Mängeln. Er ist eigentlich ein etwas minder gebildeter Typ, der sich aber auf seine ererbten Immobilien groß was einbildet, aber nichts tut, um sie zu erhalten - nur Mieten kassieren, sonst nix. Sein 21 jähriger Sohn lässt auch schon den großen Macker raus. 
Das JC Center zahlt die hohen Heizkosten, ohne mit der Wimper zu zucken, die Gesamtmiete passt. Eigentlich wäre das hier eine Wohnung für zwei Wochenend Heimfahrer, also Arbeiter, die eigentlich nur hier schlafen wollen und in der Firma duschen können.
Mein Hausarzt würde mir alle gewünschten Atteste ausstellen. 

Nächste Woche werde ich mehr wissen, habe eine Verabredung mit meinem wahrscheinlich  künftigen Vermieter. Ist wirklich weit entfernt von hier, deswegen bräuchte ich Hilfe bei den Kosten für den Umzug vom JC. Wie hoch die gesamten Kosten sein werden kann ich nicht sagen, ich schätze aber: ein kleiner LKW oder zwei Sprinter mit zwei Helfern. Ich selbst kann/will solche Fahrzeuge nicht fahren. Mit meinem Auto samt größerem Hänger( bis 1. 200 Kilo) müsste ich zwei mal fahren, das wären dann insgesamt an die 2.700 km., schaffe ich nicht in drei Tagen, mag nicht so viel selbst fahren, meine alten Augen usw., bräuchte trotzdem zwei Helfer, die mir das ganze Zeugs ein und ausladen, habe erhebliche Probleme im Rücken, kann/darf kaum 25 Kilo heben/tragen. Ich  könnte privat zwei oder drei starke Leute organisieren, würde ihnen mindestens 10 -12 € /Std. plus Brotzeit  zahlen, aber ob das Jobcenter so weit über dem Mindestlohn solch eine Arbeit erstattet ?  Das wäre ja auch Privat Arbeit - irgendwie "Schwarzarbeit".     

Offline Terra

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Re: Umzug
« Antwort #9 am: 24. Mai 2017, 07:04:36 »
Die Fragen hast du nicht beantwortet.

Wie lange wohnst du schon da? Du schreibst was von Mietminderung, wurde das auch an das JC weitergemeldet, hast du irgendwelche Nachweise inkl. Reaktionen das du die Mängel angemahnt hast?

Das braucht das Amt, nicht was du in der Nachbarschaft oder bei Bekannten erzählt hast.

Offline Annemarie

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Re: Umzug
« Antwort #10 am: 24. Mai 2017, 22:58:13 »
Die Fragen hast du nicht beantwortet.

Wie lange wohnst du schon da? Du schreibst was von Mietminderung, wurde das auch an das JC weitergemeldet, hast du irgendwelche Nachweise inkl. Reaktionen das du die Mängel angemahnt hast?

Das braucht das Amt, nicht was du in der Nachbarschaft oder bei Bekannten erzählt hast.

Als ich kein warmes Wasser hatte ( von einer Woche vor Weihnachten bis Anfang Juni) mußte ich bei Freunden duschen, dafür 30 km fahren. Im Mai duschte ich kalt. Oder ich mußte auf dem Elektroherd einige Kochtöpfe heißes Wasser machen, was ja meinen Haushaltsstrom belastete.  Wenn es im Winter an vielen Tagen zu kalt war, setze ich mich ins Auto und fuhr etliche km, um mich aufzuwärmen. Das kostete mich im Monat bald eine Tankfüllung, also so um die 60 €.  Selbst ist die Frau !
Warum soll ich mich mit dem Jobcenter wegen der Mietminderung auseinandersetzen ? 100 Anträge stellen ? Wo ein Antrag zwei oder drei  Wochen zur Bearbeitung dauert, und dann die Bearbeiterin kaum die Grundrechenarten beherrscht.
Die sollen mir regelmäßig mein Existenzminimum zahlen, mehr will ich nicht, will mit denen kaum was zu tun haben. Bin ü 60, war eigentlich fast immer selbständig, traf immer eigene Entscheidungen.
Mir geht es eigentlich nur darum, ob ich Zuschüsse zu einem Umzug bekommen kann, hier ist es dauerhaft nicht erträglich.  Bis September hatte ich einen kleinen selbständigen Job und noch einen Nebenjob, das über einige Jahre. Dort hatte ich auch einen zweiten Wohnsitz mit "eigenem" Garten über viele Wochen, gar Monate im Jahr, deswegen war diese Wohnung hier ja auch halbwegs erträglich. Ist aber nicht mehr, leider. 
Möchte außerdem auch umziehen, daß ich meinen alten Eltern, so um die 88/90, näher sein kann, ihnen gelegentlich mal helfen kann. Zur Zeit wohne ich über 700 km entfernt.
Mein wahrscheinlich künftiger Vermieter, ein alter Freund, ist gesundheitlich nicht mehr wirklich ok, will da weit ab auf dem Land nicht mehr wirklich alleine in dem Haus wohnen. Er hätte eine passende einfache und schlichte
 Wohnung, steht leer, seine alte Mutter lebt nicht mehr.
Von den eventuellen Zuschüssen vom Jobcenter, wäre ich nicht unbedingt abhängig, müßte halt dann vorher
einige 100 € irgendwie nebenbei erarbeiten, oder von privat was leihen.
Noch mehr Argumente ?

Offline Terra

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Re: Umzug
« Antwort #11 am: 25. Mai 2017, 08:43:44 »
Du bekommst die Miete vom Amt gezahlt und hast die Miete lt. deinen Angaben gemindert. Hast du wenigsten die Minderung irgendwann dem Amt mitgeteilt?

Wenn du finanzielle Zuschüsse für einen Umzug haben möchtest, musst du die Unzumutbarkeit der Wohnung nachweisen können. Das heißt irgendwelchen Schriftverkehr mit dem Vermieter, Gutachten etc..

Dieses "selbst ist die Frau" ist zwar toll, aber das hilft dir gerade kaum weiter eine finanzielle Unterstützung zu bekommen. Du musst wahrscheinlich noch aufpassen das du wegen der Mietminderung (sofern du sie nicht dem Amt gemeldet hast) nicht noch Ärger bekommst.

Offline NevAda

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Re: Umzug
« Antwort #12 am: 25. Mai 2017, 09:28:51 »
Es geht NICHT darum, ob WIR verstehen, dass es nicht schön ist in Deiner Wohnung.
Es geht darum, dass jemand, der Dir nicht von vornherein wohlgesonnen ist, sondern im besten Fall objektiv Deinen Problemen gegenüber steht, nachvollziehen kann, was passiert ist. Und auf diesen (dauerhaft und objektiv) nachvollziehbaren Angaben basierend Dir helfen kann und darf.

Offline Birgit63

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Re: Umzug
« Antwort #13 am: 26. Mai 2017, 07:04:22 »
Vielleicht hättest du in deiner jahrelangen Selbständigkeit besser vorsorgen sollen. Dann wärst du jetzt nicht vom JC abhängig und könntest dein Ding machen.