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Autor Thema: Modellprojekt Bürgerarbeit  (Gelesen 164475 mal)

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Offline Angela1968

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #45 am: 11. Oktober 2012, 17:15:19 »
Also ein wenig mussich über Deien Meinungden Kopf schütteln.

Sicher habe ich immer eine Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt einer Bürgerarbeit, ABM, 1 Euro Job etc. vorgezogen. Aber solange ich keine Arbeit fand habe ich mich gefreut wenn ich eine 1 Ejuro Job angeboten bekommen habe.

Also ich kann nicht sagen das ich meine Freizeit hätte nicht genügend auslasten können. Mein Verin hätte sich gefreut wenn ich 25 Studen am Tag für ihn tätig geworden wäre. Das hat mir nur kein Geld eingebracht.

Ich weis auch das viele AG skeptisch gegenüber Leuten sind die ABM und dergleichen in die Bewerbung schreiben. Für mich war es wie normale Arbeit und so habe ich es auch in meinen Lebneslauf geschrieben.

Teilweise waren die AG erstaunt was ich schon alles gemahct habe um in Arboet zu kommen. Teilweise bedauerten sie es mich aus finaziellen Gründen nciht nehmen zu können.

Es ist natürlich bescheiden wenn ein IT-Spezialist z.B. den Wald ausfegen soll oder dergleichen. Ich denke da ist so einn Maßnahme reinschreiben eher kontraproduktiv bei der Bewerbung.

Ich selbst habe mich lange bewerben müssen. Habe aber nun den AG gefunden der auch meine ABM, meine Ehreenamtliche Arbeit und dergleichen als Berufspraxis gerechnet hat. Ich bin nun ungefristet in einem Arbeitsverhältnis.

In meinem eigentlichen Beruf wo ich viele SV-pflichtigen Arbeitstellen hatte wurde ich gar nicht mehr genommen und akzeptiert von den AG.

Angela
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Gast20067

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #46 am: 11. Oktober 2012, 17:52:50 »
Liebe Angela - an anderer Stelle, in einer anderen Post, hast Du selbst dafür geworben "frei" die Meinung sagen zu dürfen!
Das willst Du mir doch jetzt nicht absprechen? Entweder - oder!

Was Deinen so hochgeschätzten Arbeitsplatz angeht: Es ist gut, wenn Du dabei glücklich und zufrieden bist. Ich wäre es nicht!
Im Gegenteil!

Roller

Offline Angela1968

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #47 am: 11. Oktober 2012, 17:55:59 »
Roller,

dann schreib mal womit Du leben könntest, wie z.B. Dein Traumjob ausieht und so.

Angela
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Gast7559

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #48 am: 11. Oktober 2012, 20:34:35 »
Liebe Angela - an anderer Stelle, in einer anderen Post, hast Du selbst dafür geworben "frei" die Meinung sagen zu dürfen!
Das willst Du mir doch jetzt nicht absprechen? Entweder - oder!
...

Roller Simpelton,
wo steht, daß sie es Dir abspricht? Sie schüttelt den Kopf - das ist ihre Art, die Meinung zu äußern. Und das willst DU ihr doch wohl NICHT absprechen, oder?!?

...
Was Deinen so hochgeschätzten Arbeitsplatz angeht: Es ist gut, wenn Du dabei glücklich und zufrieden bist. Ich wäre es nicht!
Im Gegenteil!

Roller

Du kennt ihren Arbeitsplatz doch gar nicht - also kannt Du auch nicht sagen, ob Du damit zufrieden wärst oder nicht. Du verdrehst alles...

Offline irene

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #49 am: 11. Oktober 2012, 22:11:33 »
Angela1968 und auch hartsunami

schaut Euch in den anderen Threads um.  Und schaut nach dem Namen. Es lohnt nicht die Mühe eines Austausches.

Ich habe den/die "gefressen".

Darf man das so sagen hier? Ansonsten nehme ich auch dafür eine Verwarnung hin.

HG Irene

Namen korrigiert. LG Meck
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2012, 17:38:17 von Meck »

Offline Angela1968

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #50 am: 13. Oktober 2012, 13:53:10 »
So Roller, nun habe ich Dir genügend Zeit gelassen Deine Meinugsfreiheit über den Idealen Job freien Lauf zu lassen.

Anscheinend Du hast so komplexe Vorstellungen von einem Job das es solange dauert diese aufzuschrieben. Mein Eindruck ist ehr das Du keien Vorstellung hast jemals wieder einen Fuss in ide Arbeitswelt zu setzen. Also weist du nur was Dir nicht gefällt

Abr ich lasse mich gerne eines besseren belehren und entschuldige mich dann auch gerne bei Dir für meine Fehleinschätzung.

Angela
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Offline irene

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #51 am: 19. Oktober 2012, 17:18:12 »
Angela 1986,

endlich mal jemand, der "Roller" auch die Meinung sagt. Diiese Aussagen von Roller, die machen Menschen, die es wirklich versuchen mit einer Arbeit, in einem Job etc. ja nur nieder.

HG Irene

Offline Meck

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #52 am: 18. Januar 2013, 14:10:16 »
Nun gibt es ein Urteil zum Thema Bürgerarbeit -->> VG Potsdam: Subv. Arbeitsverhältnisse bei Bürgerarbeit unterliegen Tarifvertrag

Das die Idee mit der Bürgerarbeit eine Luftnummer war hatte man ja gemerkt und ich vermute das die Bürgerarbeitsplätze auslaufen und sich die Damen und Herren da oben dann neuen " Müll " ausdenken werden.

Offline schattenspiel

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #53 am: 29. Januar 2013, 17:52:09 »
  :flag:
Ich habe eine Frage an die "Bürgerarbeiter" hier im Forum bzw. an "Auskenner"  :zwinker:

Ist das besagte Urteil denn rechtskräftig oder kann da in Berufung gegangen werden?
Was bedeutet:

Zitat
... Uns liegen die Entscheidungsgründe noch nicht vor. Der Beschluss ist mit der Beschwerde anfechtbar.
Quelle: http://www.openpr.de/news/692388/Erhebliche-finanzielle-Auswirkungen-des-Urteils-zu-subventionierten-Arbeitsverhaeltnissen-Buergerarbeit.html

Als Bürgerarbeiter bin ich unsicher, was jetzt zu tun ist. Erst einmal abwarten oder sofort Ansprüche anmelden und notfalls klagen?
Da ich diesen Job brauche, möchte ich keinen "Grund" für eine Kündigung liefern - wenn dann doch alles anders kommen sollte.

Gruß
schattenspiel

Offline Vocans

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #54 am: 30. Januar 2013, 09:21:48 »
Also, dein jetziger AG muss in die AV ( Arbeitslosenversicherung ) einzahlen. Denn die Bürgerarbeit unterliegt dem Öffentlichen Tariflohn. Somit ist dies kein 2ter Arbeitsmarkt mehr, sondern Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt.
Hier solltest du umgehen, meiner Meinung nach, das JC, was ja eigentlich dein Gehalt bezahlt darüber informieren, daß sie gefälligst in die AV Kasse nach zu zahlen haben, unter Berufung dieses Urteils. Auch deinen jetzigen AG, der ja vom JC gesponsort wird, kannst du darauf aufmerksam machen. Denn die Einbehaltung der AV Beiträge ist rechtswidrig. Somit steht dir der volle Lohn nach dem TVÖD ( Tarif öffentlicher Dienste ) zu. Diesen musst du notfalls vorm Arbeitsgericht ( Verwaltungsgericht ) nachklagen. Zusätzlich wäre hier wohl noch eine Klage beim zuständigen SG ( Sozialgericht ) hinfällig. Allerdings wohl erst, wenn dir das Arbeitsgericht ( Verwaltungsgericht ) ein Urteil zugesprochen hat.
So sehe ich dies.
ich bitte hier aber noch um mehr Meinungen, denn hier kann es sein, daß ich auch ein wenig auf dem Holzweg bin ( mit den Gerichten ).
Warte da bitte noch ein paar andere Meinungen ab, bevor du hier tätig wirst.
Der Hirntot bleibt ja bei vielen jahrelang unbemerkt!
FB Spruch.

Gast22060

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #55 am: 30. Januar 2013, 12:45:43 »
Hallo, mich würde ja auch mal interessieren wie so ein Antrag aussehen soll und was da rein geschrieben werden muß und wer den bekommt? Meinen Chef habe ich in Kenntnis darüber gesetzt der hat genauso wie 0 Ahnung davon. Mit den Jobcenter habe ich nichts zu tun, bekomme Wohngeld.

Offline schattenspiel

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #56 am: 30. Januar 2013, 22:41:10 »
Hallo
@Vocans
Das Jobcenter zahlt, so glaube ich, nicht mein "Gehalt", sondern der Bund und dieser wiederum teilweise mit EU-Fördergeldern. Mein Ansprechpartner müsste wohl mein AG sein, also in meinem Fall die Stadt.

Ich würde auf jeden Fall meinen Teil beanspruchen,  aber ist das nicht derzeit verfrüht? Kann denn das Urteil noch gekippt werden, das würde ich gern wissen.

@Maxe204
Ich habe auch nichts mehr mit dem Jobcenter zu tun, durch diese Bürgerarbeit. Der "Antrag" wird dann eher eine Zahlungsaufforderung sein, die sich auf den Richterspruch bezieht. Wird freiwillig nichts gezahlt, bleibt nur die Klage. Besser man hat dann einen Anwalt.

Aber ob man das JETZT SCHON machen sollte ?   :weisnich:

Gruß
schattenspiel

Offline irene

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #57 am: 30. Januar 2013, 22:57:15 »
Da ich hier im Park einige "Bürgerarbeiter" jeden Tag sehe, und auch jeden Morgen Guten Tag zu ihnen sage und sie jeden Tag, wenn ich dann zu einer regulär bezahlten Arbeit gehe, erlebe, werde ich morgen oder bis max. Monatag versuchen, mit irgenjemanden ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch eine Antwort zu bekommen, wie sie bezahlt werden.

Diese Menschen haben in/während der Kälte z. T. draussen gestanden und aufgepasst. Keine Ahnung, wo sie sich aufwärmen konnten.

HG Irene


Gast11928

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #58 am: 30. Januar 2013, 23:12:34 »
Zitat
kann da in Berufung gegangen werden?
Kann denn das Urteil noch gekippt werden,
Ja.

Zitat
Aber ob man das JETZT SCHON machen sollte ?
Das bleibt jedem selbst überlassen- geht aber dann nur 6 Monate rückwirkend.

Zitat
Erst einmal abwarten oder sofort Ansprüche anmelden und notfalls klagen?
Worauf warten? Wie lange warten?

Zitat
Da ich diesen Job brauche, möchte ich keinen "Grund" für eine Kündigung liefern - wenn dann doch alles anders kommen sollte.
Naja, ist immer ein gewisses Risiko, aber du hast ja einen gültigen Vertrag; aus dem kann man auch nicht so ohne weiteres gekündigt werden.


Gast22060

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #59 am: 31. Januar 2013, 11:10:45 »
Wie es momentan aussieht  weiß wohl keiner wie das ganze ablaufen  soll :wand:
Mein Chef meinte nur ich soll mir einen Anwalt nehmen um ein Schreiben aufsetzen zu lassen um meine Forderungen zu stellen. Im gleichen Atemzug meinte er dann aber auch, dass es die Kündigung zu Folge haben wird, da es ein gemeinnütziger Verein ist und die kein Geld haben um mich zubezahlen.