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Autor Thema: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?  (Gelesen 3116 mal)

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Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #15 am: 24. November 2017, 17:02:08 »
Hallo zusammen ,
der Sachverhalt wurde nun noch einmal dargestellt, ein Pflegeberater meiner Krankenkasse (AOK)war bei uns zu Hause. Es war wirklich nur bla bla bla, der gute Berater nennt sich selbst die ärmste Sau in diesen Prozessen, Blitzableiter, Prügelknabe usw. Er hat mir wohl mitgeteilt, dass nun als nächstes ein Gutachter vom Sozialgericht hier erscheint und ein drittes Gutachten erstellt. Dann erst (bei Ablehnung) ist ein Gang vors Sozialgericht möglich. Hat vielleicht jemand Erfahrung mit diesen Gutachtern? Kann man von diesen Personen mehr Neutralität erwarten? oder echte Objektivität? Ich selber stehe wegen der Pflege für meine Frau selbst schon vor einem Kollaps.
Ich möchte mich auch mal für so manch nette Antwort ernsthaft bedanken.
Ein nettes Wochenende
nichtjetzt

Offline sammyboy

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #16 am: 25. November 2017, 14:29:56 »
Hallo nichtjetzt!

Ich kann dir jetzt schon sagen,dass der liebe Herr von der AOK nicht die Wahrheit gesagt hat.
Es werden zwei Gutachten von den Krankenkassen veranlasst,1x Widerspruch dann Begutachtung,bei erneuter Ablehnung Zweiter Widerspruch,dann komm das ganze eine Etage
weiter,wo mehrere Gutachter das ganze nach Aktenlage bewerten, bei erneuter Ablehnung
steht schon in der dritten Ablehnung wenn man nicht damit einverstanden ist steht es einem Frei vor Gericht zu gehen.
Ich habe gedacht Ihr hätte einen Anwalt,der müsste dieses wissen.

Warum ich das weiß,wir haben am Mittwoch die vom Gericht angeordnete Begutachtung und
da wir einen Verschlimmerungs Antrag gestellt haben muss der Gutachter von der Krankenkasse auch am Mittwoch kommen.
Wie ich dir schon geschrieben habe ist dieses schon seit Jan. 2017 vor Gericht.

Aber wir müssen da durch ob es uns passt oder nicht und bei uns passt es zur Zeit überhaupt
nicht den wir stecken in mitten von zwei Umzügen. Einmal wir selbst und noch meine Stieftochter und ich muss alles was Amt usw anfällt alleine erledigen und habe noch die pflege
von meinem Mann und Stieftochter.Einfach Augen zu und durch es wird auch mal besser.

Du könntes auch mal im Internet nach sehen was es noch für Hilfen für dich gibt welche nur

auf Antrag zu erhalten gibt,aber dich nichts kosten aber etwas entlasten.Da gibt es einige
Angebote.

Nicht alles glauben was die Leute von der Krankenkasse sagen sondern im Netz infos sammeln. Du weißt wissen ist macht nicht jammern es gibt Mitmenschen,welchen es noch schlimmer geht .

Ein schönes Wochenende

PS. Wenn ich zeit habe sende ich die § welche ich von der Kasse Rechtsanwalt habe.


Mfg sammyboy

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #17 am: 26. November 2017, 07:26:02 »
Danke für  die Antwort, ich glaube aber dass du nicht alles richtig gelesen hast, bei uns stände nun das dritte Gutachten an und da kommt der Gutachter vom Sozialgericht.
Dennoch wäre ich dankbar für alles was auch mir pers. helfen könnte. Auch die letzte Nacht war alles andere als erholsam. Habe schon mal dran gedacht mich ans Fernsehen, Zeitung zu wenden. Ich denke so eine Sache muss publik gemacht werden.
Wie schon mal sagte: in diesem System scheint kein Platz für Kranke und anders Bedürftige zu sein.

Offline MichaK

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #18 am: 26. November 2017, 10:39:41 »
das SG beauftragt ein Gutachten, bevor eine Klage rechtshängig ist? Hab ich auch noch nicht gehört.
Ich hoffe, ihr wisst noch, was der Anwalt da eigentlich macht.
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Karl Marx (MEW 3/46)

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #19 am: 26. November 2017, 12:16:15 »
Das war die Aussage vom Pflegeberater der AOK. dies alles hat sich erst Ende letzter Woche abgespielt und unser Anwalt  wird darüber erst Montag informiert. Kann aber sein dass das nächste Gutachten direkt zum SG geht, und ich dies falsch verstanden habe.

Offline MichaK

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #20 am: 26. November 2017, 12:27:26 »
Kann aber sein dass das nächste Gutachten direkt zum SG geht, und ich dies falsch verstanden habe.

ok. Falls ihr Klage erhebt, gehen sowieso alle Gutachten mit zum SG. Das versteht sich von selbst. Das Gericht ist nicht an irgendwelche Feststellungen, Schätzungen gebunden und kann selbst ermitteln (also bspw. eine Untersuchung anordnen).
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Online Keen

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #21 am: 26. November 2017, 13:03:55 »
Wenn die Situation so schwerwiegend ist, warum eröffnet der Anwalt kein Eilverfahren?

Online The Witch

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #22 am: 26. November 2017, 13:22:42 »
Dennoch wäre ich dankbar für alles was auch mir pers. helfen könnte.

Mir erscheint es etwas schwierig, dir zu helfen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, deine diversen Stränge hier nachzulesen. Es sieht irgendwie so aus, als hättet ihr sowohl bei der Beantragung eines GdB als auch bei der Beantragung des Pflegegrades ausschließlich auf die Diagnosen gesetzt. In beiden Fällen ist das aber nicht zielführend.

Hinsichtlich des Pflegegrades muss zwingend nachgewiesen werden, was an Pflege geleistet werden muss. Wer kocht das Essen? Kann deine Frau alleine zur Toilette? Sich waschen und anziehen? Alleine ihre Tabletten nehmen? Alleine essen? Die Tatsache, dass sie zu Arzt- und Therapieterminen begleitet werden muss, reicht jedenfalls nicht aus. Zu diesem Komplex wurde dir schon einmal geraten, sowas schriftlich festzuhalten, beispielsweise in einem Pflegetagebuch.

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #23 am: 26. November 2017, 15:16:40 »
Ich kenne den Unterschied von krank, schwerbehindert und pflegebedürftig, nichts von dem was du aufgeführt hast kann meine Frau noch selbstständig.  Wenn du schreibst du hast die ganze Sache von vorn bis hinten nochmals durch gescheckt, dann ist es mir ein Verlangen Dir mitzuteilen,dass sich die Krankheiten meiner Frau extrem verschlimmert haben.
Dennoch danke ich Dir für Dein Interesse.

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #24 am: 27. November 2017, 11:34:25 »

Hallo mal wieder
Ich würde gerne mal erfahren wie ich WAS beweisen kann, was die Pflegebedürftigkeit betrifft, wenn vorhandende Atteste ignoriert werden.
Ein Beispiel:  Meine Frau leidet  u.a. an einer chronischen Durchfallerkrankung mit einer Harn. u. Stuhlinkontinenz. Was das bedeutet kann man sich vorstellen. Eine Dauerverordnung für Inkontinenzmaterial liegt vor. Dass grad die Zonen am Darmausgang und Umgebung eine besondere Behandlung, Reinigung, Wundverarsorgung erfordern ist wohl klar, und dass man dies nicht alleine machen kann wohl auch. Diese Behandlungen werden auch täglich von Krankenschwestern ausgeführt oder auch von Mitarbeitern der Pflegedienste.
Wo und wie soll und muss ich nun noch was beweisen? Dies ist nur eins von mehreren Beispielen. Ich nehme jede Art von Hilfe, Ratschläge sowie alle Informationen was dieses Thema betrifft dankend an.
nichtjetzt

Offline MichaK

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #25 am: 27. November 2017, 12:05:07 »
ehrlich mal. Irgendwo ist mal Schluss mit helfen. Sie stellen sich hin und behaupten, sie würden den Unterschied zwischen krank, schwerbehindert und pflegebedürftig kennen. Ratschläge, die bereits gegeben wurden, weisen sie zurück oder behaupten neue Tatbestände.
Sie werden doch anwaltlich in der Sache vertreten? Dann fragen sie doch den Anwalt.
Ich bin ein geduldiger Mensch, aber bei mir ist hier die Grenze erreicht.
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Karl Marx (MEW 3/46)

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #26 am: 27. November 2017, 16:27:12 »
Dann lass es bleiben, nicht eine Antwort von dir war in irgend einer Weise brauchbar. Bitte lass du es. Recht muss ich dir geben was den Anwalt betrifft, er schein wohl nur geldgeil zu sein.

Online The Witch

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #27 am: 27. November 2017, 20:02:19 »
Ein Beispiel:  Meine Frau leidet  u.a. an einer chronischen Durchfallerkrankung mit einer Harn. u. Stuhlinkontinenz. Was das bedeutet kann man sich vorstellen. Eine Dauerverordnung für Inkontinenzmaterial liegt vor. Dass grad die Zonen am Darmausgang und Umgebung eine besondere Behandlung, Reinigung, Wundverarsorgung erfordern ist wohl klar, und dass man dies nicht alleine machen kann wohl auch. Diese Behandlungen werden auch täglich von Krankenschwestern ausgeführt oder auch von Mitarbeitern der Pflegedienste.

Dabei handelt es sich um medizinische Behandlungspflege, die auf Verordnung eines Arztes durchgeführt und von der Krankenkasse bezahlt wird. Die hat nichts mit der allgemeinen Pflegebedürftigkeit zu tun und begründet erstmal keinen Anspruch auf die Zuerkennung eines Pflegegrades. Das ist ein rein medizinisches Problem.

Für einen Pflegegrad muss mehr dazu kommen, nämlich Grundpflege (Waschen, Betten, Hilfen bei alltäglichen Verrichtungen wie Essen, ...) und/oder hauswirtschaftliche Versorgung (Kochen, Putzen, ...) und/oder permanenter Betreuungsbedarf (weil beispielsweise jemand nicht mehr orientiert ist und permanent wegläuft). Und für diese ganzen Punkte reichen ärztliche Atteste nicht aus, das muss anders dokumentiert werden. Kein ärztliches Attest kann bescheinigen, dass jemand sich nicht selbst waschen oder sich einen Tee machen kann. Wie oft nachts was getan werden muss und warum. Deshalb gab man dir den Rat, ein Pflegetagebuch zu führen.

Offline nichtjetzt

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #28 am: 28. November 2017, 05:51:13 »
Erstmal danke ich Dir für Deine Antwort, die auch irgendwie verständlich ist, aber wer kommt nachts z. B. raus wenn saubermachen, Wundversorgung usw. ansteht? Ein Tagebuch habe ich geführt, selbst bei einem Beratungsgespräch hat man mir erzählt das dies ein alter überholter Schinken ist in dem man schreiben kann was man möchte. Das klingt auch  plausibel, oder? Die Darmgeschichte meiner Frau ist nur eine Sache, wie auch mitgeteilt. Weiter hat Sie kognitive Probleme, Verwirrtheit, PA und starke rezidierene Depressionen. Dazu mehrere Bandscheibenvorfälle, wobei einer dafür sorgt dass Ihre kpl. Bewegungen wegen Schmerzen und Sensibilitätsstörungen gestört sind. Und dieser kaum zu operieren ist. Ein Waschen alleine ist deswegen nicht möglich, sowie fast alle tägl. anfallenden Tätigkeiten. Auf alle Fälle danke ich Dir, ich merke schon dass ich hier verkehrt bin. michak  lass deinen Kommentar bitte aus, lebe deine zwanghafte Störung auf alles zu antworten hier im Forum nicht aus, die meisten brauchen echte Hilfe und keine Zurechtweisungen

Offline sammyboy

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Re: MDK/Widerspruch/erneute Sachverhaltsklärung?
« Antwort #29 am: 28. November 2017, 22:03:26 »
Hallo nichtjetzt!
Ich habe das Gefühl du willst dir nicht helfen lassen,es gibt in diesem Forum bestimmt einige
Leute welche mehr Belastungen aus gesetzt sind. Denn bei allen Krankheiten deiner Frau
welche du hier auf zählst kannst du es Alleine nicht ansatz  weise alleine schaffen. Aber hilfe
willst du auch keine.
Ein Tip Suche einen guten Rechanwalt.
Mfg sammyboy