Zur optimalen Funktion verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung von hartz.info stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Autor Thema: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)  (Gelesen 6380 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Gast44150

  • Gast
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #60 am: 23. November 2017, 10:53:28 »
Zitat
Wäre da bei Vertragsabschluss die Festsetzung eines höheren Abschlags nicht zielführender gewesen?

Dann hätte ich die Wohnung nicht bekommen. Außerdem wußte ich das nicht vorher. Habe noch nie Probleme mit Nebenkostennachzahlungen gehabt.

Zitat
Ich nehme mal an, dass das Thermostat funktioniert hat und du jederzeit in der Lage warst die Temperatur von den, vertraglich geforderten, 21 Grad zu erreichen bzw. für dich individuell die Temperatur sogar höher drehen hättest können. Dann fällt der Schadenersatz aus! Du hast keinen rechtlichen Anspruch auf Schadensersatz!

Dann wäre die Rechnung NOCH HÖHER aber das geht nicht in deinen Schädel. Mit dem Argument komme ich bei JEDEM Gericht durch: Mieterin hat Angst  höher zu heizen wegen Angst vor zu hoher Nebenkostennachzahlung. Hohe Nebenkostennachzahlung kommt dann auch tatsächlich und nun hat Mieterein zusätzlich noch Angst die Wohnung zu verlieren.
Schadenersatz für gesundheitliche Folgen ist fällig. Frieren in der Wohnung trotz hohen Nebenkostennachzahlungen PLUS erheblicher Angst vor Wohnraumverlust (Obdachlosigkeit) bei chronischer Krankheit.

Zitat
Du hast aber behauptet dass irgendwas nicht stimmt und als Begründung für den Widerspruch deklariert. Funktioniert beim besten Willen nicht!

Es stimmt ja auch irgendwas nicht. Das ist ja mal klar bei 90 Euro Heiz/Warmwasserkosten.

Zitat
sogar vertragswidriges Verhalten offenbart.

Vertragskonformes Verhalten ist in dieser Wohnung mit dieser Heizungsanlage nicht möglich.

Zitat
Du willst es nicht verstehen, dass ist ein großer Unterschied!

Unterstellung. Gemeldet. Ich komme mit so vielen Zahlen nicht klar.

Zitat
Wenn du deine Abrechnung nicht verstehst, solltest du dir wirklich prof. Hilfe holen. Mieterverein oder Anwalt!

kein Geld vorhanden
wurde hier bereits MEHRFACH VON MIR AUSGEFÜHRT
Tipp: Immer alles lesen UND merken sonst sind Antworten sinnlos.

Zitat
Noch mal du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Selbst wenn die Vorauszahlung die 90 € angepasst werden sollten, dann ergibt sich nach einem Jahr ein Guthaben.

Ich frag demnächst meine Glaskugel. Was anderes machst du ja auch nicht. Sehr hilfreich. Du leugnest immer noch die 90 Euro Heizkosten/Warmwasserkosten. Merkst du noch was?

Zitat
Ich habe Möglichkeiten genannt.

Nö. Du erzählst mir hier nur was von wegen "du hast keine 90 Euro Heizkosten", den Rest verschweigst du.
Möglichkeiten gibt es nicht außer die Rechnung überprüfen zu lassen, dann die Höhe anzupassen und zu hoffen, daß es das nächste Mal nicht mehr so viel wird.
Aber mit 18 Grad werde ich hier so nicht weiter wohnen. Das ist nämlich zu kalt.

Zitat
Und wieder DU HAST KEINE 90 Euro Heizkosten...  Wenn du von deiner eigenen Blödheit ausgehst, ist das deine Sache. ich kann derzeit nur sagen, dass du dich in irgendwas verrennst und es aber nicht einsehen magst.

du solltest dich als Forumstroll bewerben. Du wiederholst tatsächlich immer weiter deine eigenen Lügen.  :wand:

Zitat
Ich bezichtige nicht der Lüge sondern stelle fest, dass du falsch kalkulierst.

Ich kalkuliere nicht, ich sehe die Zahlen SCHWARZ auf WEISS.

Zitat
1. Du hast KEINE eigenen Heizungszähler ergibt sich aus der Abrechnung!

falsch ich habe Funkzähler an jeder Heizung.

Zitat
2. Du hast KEINE Zähler für Warmwasser
3. Du heizt mit Fernwärme. Der teuersten Heizart!
Dein Verbrauch richtet sich am Gesamtverbrauch im Haus. Du zahlst das Duschen deiner Nachbarn mit. Ja, das darf der Vermieter machen!

wenn das so ist dann ist das ungesetzlich.

Zitat
Wenn wir von einem doppelten Verbrauch ausgehen dann hättest du reine Heizkosten von 720,- und die sind zu hoch angesetzt.

falsch es sind 1080 Euro im Jahr inkl. Warmwasser. (12 x 90 Euro)

Zitat
Völlig normal wären Kosten von 650,- und drüber landest du nicht. Eben weil du den Betrag nicht einfach verdoppeln kann. Du heizt im Oktober anders als im Januar etc. Grob kalkuliert kommst du im Jahr auf einen Betrag zwischen 700 und 800,- an Heiz- und Warmwasserkosten.

falsch.

Zitat
Das gilt aber nur, wenn deine Nachbarn einen ähnlichen Verbrauch haben. Wenn du alleine sparsam bist, hilft dir das am Ende recht wenig.

eben.

Grußlos M.











Online Keen

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 301
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #61 am: 23. November 2017, 11:24:26 »
Die Sache mit den eigenen Heizungszählern muss ich tatsächlich zurücknehmen. Der Verbrauch ist natürlich in Einheiten bemessen und sichtbar. Habe ich auch gesehen, habe ich aber dank der wilden und sinnlosen Vorwürfe dann verwechselt. Dein Warmwasser aber nicht! Selbst wenn beides so wäre, dann wäre es nicht ungesetzlich.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Dann hätte ich die Wohnung nicht bekommen. Außerdem wußte ich das nicht vorher. Habe noch nie Probleme mit Nebenkostennachzahlungen gehabt.
Nicht relevant. Du hattest selbst gesagt, dass du die Befürchtung einer Nachzahlung hattest. Also entweder wird die Wohnung dann gleich oder in sechs Monaten unangemessen und du bist mit Kalkül an die Sache herangegangen.
Dann auf einmal hat dich die Nachzahlung der Heizkosten vollkommen überrascht.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Dann wäre die Rechnung NOCH HÖHER aber das geht nicht in deinen Schädel.
Natürlich höherer Verbrauch höhere Rechnung. Aber das hast du entweder kalkuliert in dem du weniger heizt (vertragswidrig) oder du hast von dir aus, weniger geheizt ohne ersichtlichen Grund.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Es stimmt ja auch irgendwas nicht. Das ist ja mal klar bei 90 Euro Heiz/Warmwasserkosten.
Da stimmt was nicht und ist halt so, sind keine schlüssigen Begründungen auf denen man einen Widerspruch aufbauen kann. Mit Vermutungen kommst du nicht weit. Nachweise sind erforderlich.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Mit dem Argument komme ich bei JEDEM Gericht durch: Mieterin hat Angst  höher zu heizen wegen Angst vor zu hoher Nebenkostennachzahlung. Hohe Nebenkostennachzahlung kommt dann auch tatsächlich und nun hat Mieterein zusätzlich noch Angst die Wohnung zu verlieren.
Fern jeglicher Realität! Dann hättest du die Wohnung überhaupt nicht erst anmieten dürfen, wenn dir das Problem schon vorab klar gewesen ist.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Vertragskonformes Verhalten ist in dieser Wohnung mit dieser Heizungsanlage nicht möglich.
Natürlich ist das möglich! Thermostat drehen, schon wird es wärmer und die Temperatur wird eingehalten. Du hast nicht einzigen Nachweis, dass irgendwas mit der Anlage nicht stimmt.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
kein Geld vorhanden
wurde hier bereits MEHRFACH VON MIR AUSGEFÜHRT
Tipp: Immer alles lesen UND merken sonst sind Antworten sinnlos.
Du hast quasi 10-12 Monate um 15,- anzusparen wurde ebenfalls ausgeführt!
Wenn du nicht glauben kannst, was man dir schreibt, dann gibt es nur diese Alternative. Wo du hoffentlich glauben schenkst.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Ich frag demnächst meine Glaskugel. Was anderes machst du ja auch nicht. Sehr hilfreich. Du leugnest immer noch die 90 Euro Heizkosten/Warmwasserkosten. Merkst du noch was?
Du hast KEINE 90,-. Da kannst du so viel argumentieren wie du willst! Wie wäre es du schaust die selbst deine Zählerstände an (Energieberatung hilft da auch weiter) und rechnest mit den Zahlen bis Dezember hoch. Dann kannst dir deine Kosten etwas genauer kalkulieren.

Ich habe keine Glaskugel gefragt sondern einfach nur grob gerechnet. Die Mühe einer genaueren Rechnung werde ich mir nicht machen. Glaubst eh nicht was dabei rauskommt.

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Aber mit 18 Grad werde ich hier so nicht weiter wohnen. Das ist nämlich zu kalt.
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!

Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
Ich kalkuliere nicht, ich sehe die Zahlen SCHWARZ auf WEISS.
Nein siehst du nicht!
Zitat von: Gast44150 am 23. November 2017, 10:53:28
falsch es sind 1080 Euro im Jahr inkl. Warmwasser. (12 x 90 Euro)
Und diese Rechnung ist falsch!

Dir bleibt nur der Weg zu einem Anwalt in der Hoffnung, dass du ihm dann wenigstens glaubst! Aber mit dem habe ich mich dann wahrscheinlich verschworen.

Gast44150

  • Gast
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #62 am: 23. November 2017, 11:49:59 »
Blödsinn.
Deine "Beiträge" wimmeln von Unterstellungen. Ich investiere keine Zeit mehr damit deine Unterstellungen und Lügen gerade zu richten.

Jetzt unterstellst du mir sogar Kalkül:
Ich mußte die vorherige Wohnung wechseln aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme. Andere freie Wohnungen gab es nicht.

Du bist KRANK IM KOPF:
Zitat
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!

Ah ja. Mehr zahlen geht aber nicht. Du Flachbirne. Das schnallst du einfach nicht, es geht nicht in deine hohle Rübe. ich kann nicht mal die 18 Grad Raumtemperatur bezahlen.


Ich setze dich jetzt auf Ignore da die Forumsleitung bei dir nicht einschreitet, offfensichtlich bist du hier der Troll, der ungestraft andere beleidigen darf.

Mit mir nicht mehr.

M.

Offline blaumeise

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 738
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #63 am: 23. November 2017, 12:13:23 »
Zitat von: Keen am 22. November 2017, 20:17:41
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen.
Zitat von: Keen am 23. November 2017, 11:24:26
Mit 18 Grad darfst du da auch nicht Wohnen!
@Keen: Wie kommst du denn darauf. Kein Mieter ist verpflichtet, die Wohnung permanent auf 21 Grad zu heizen. Das kann nicht sein. Man muss darauf achten, dass die Leitungen nicht einfrieren, das ja. Und natürlich, dass durch eigenes Verschulden kein Schimmel entsteht. Aber mehr auch nicht.

Hier steht was dazu: https://www.berliner-mieterverein.de/recht/infoblaetter/fl014.htm

In Mariannes Mietvertrag steht vermutlich, dass der Vermieter verpflichtet ist, dafür zu sorgen, dass eine Mindesttemperatur von 21 Grad erreicht werden kann in den Räumen. Das ist wohl eher mit der vertraglichen Vereinbarung gemeint:
Unwirtschaftlich geheizt habe ich nicht bei einer Raumtemperatur von 18 Grad. Im Mietvertrag steht sogar, es solle gewährleistet sein, tagsüber (Zeit angeben) 21 Grad in allen Räumen vorhanden sein.
Das geht mit dieser Heizung nicht, weil die wohnung einfach kalt ist und wie hoch würden dann wohl die Heizkosten sein, wenn ich immer voll aufdrehen würde, um 21 Grad Raumtemperatur zu erhalten?

Gast44150

  • Gast
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #64 am: 23. November 2017, 12:21:06 »
Ja, richtig, so steht das im Mietvertrag.

Aber Keen will mir jetzt, weil ich sparsam war, sogar daraus einen Strick drehen.

Wie ich dann eine noch höhere Nebenkostenabrechnung bezahlen soll, darüber schweigt Keen sich aus.

Außerdem sind diese exorbitant hohen Kosten laut Keen "völlig normal".

Ist ja alles ganz normal und ich bin die Blöde, so Keens Tenor. Ich kann nicht richtig heizen, nicht richtig lüften und diese Wohnung habe ich nur bekommen durch Kalkül, so Keens Unterstellungen.
Alles pure Absicht von mir, auch die hohe Nachzahlung, sagt Keen.

Selten so einen Schwachsinn gelesen wie hier. Mods gibt es hier wohl gar nicht. Oder warum schreitet keiner bei solchen Beiträgen ein?

Na ja egal. Forum ist überflüssig geworden dank solcher Vorfälle. Hier hält man sich nicht länger freiwillig auf.

Dies ist KEIN Hilfe-forum. Ihr fallt noch über die Leute her, die hier Hilfe suchen.

Ich lösche mein Profil, dem Hass hier setze ich mich NICHT MEHR AUS.ö

M.

Offline Ottokar

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 39110
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #65 am: 23. November 2017, 12:49:17 »
Vielleicht liest die TE ja noch mit.

In der Betriebskostenabrechnung erscheinen mir einige Positionen unplausibel.
Die Kosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten mit insgesamt 0,69€/m² (im Monat) erscheinen mir extrem überteuert. Der Betriebskostenspiegel des DMB weist nur etwa 50% davon aus, d.h. ca. 0,39€/m² (im Monat) wären normal. Auch die Kosten für die Gebäudeversicherung erscheinen mir extrem hoch.
(Hierin liegt die Ursache für die hohe Nebenkostennachzahlung.)
Der Verbrauch des Heizkörpers im Wohnzimmer mit 2660 Einheiten erscheinen mir extrem überhöht, 1/10 davon wäre normal und hinsichtlich der Verbräuche der anderen Heizkörper plausibel. (Hier liegt die Ursache für die Heizkostennachzahlung.)
Der Gesamtverbrauch an Warmwasser aller Mieter mit 360m³ erscheint sehr gering. Da müsste jeder Mieter nur ca. 4m³ Warmwasser verbraucht haben. Das ist mehr als unwarscheinlich. Oder der Gebäudeleerstand ist sehr hoch.

Insgesamt betrachtet ist die Abrechnung schon sehr merkwürdig.
Bedenklich ist insbesondere, dass fast 40% der Nebenkosten - und damit fast die gesamte Vorauszahlung - für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigung drauf gehen. Rechnet man noch die hohe Gebäudeversicherung dazu, reicht die Vorauszahlung schon nicht mehr zur Kostendeckung aus - und da sind weitere Fixkosten wie Haftpflicht und Grundsteuer noch nicht dabei.
Betrachtet man die Nebenkosten im Verhältnis zur Höhe der Abschlagsforderung bedeutet dies, dass der Abschlag nicht mal die Fixkosten deckt, geschweige denn die verbrauchsabhängigen Kosten wie Wasser und Müll.
Das lässt nur den Schluss zu, dass der Vermieter absichtlich, d.h. vorsätzlich eine viel zu geringe Vorauszahlung angesetzt hat. Denn das die Höhe der Vorauszahlung nicht mal die Fixkosten deckt, muss er gewusst haben.
Hier kann man durchaus betrügerische Absicht unterstellen und Schadensersatz einklagen, da diese Wohnung ja offenbar niemals angemietet worden wäre, wenn die tatsächliche Höhe der erforderlichen Nebenkostenvorauszahlung bekannt gewesen wäre.
« Letzte Änderung: 23. November 2017, 13:06:12 von Ottokar »
Meine Antworten basieren auf den zuvor genannten Fakten. Durch neue oder geänderte Fakten kann sich jedoch die Rechtslage ändern und bisherige Antworten dadurch ungültig werden.


Online KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5880
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #66 am: 23. November 2017, 15:13:13 »
Die Wirtschaftlichkeitsrichtlinien des DMB sind ein Witz. Natürlich setzen sie die Kosten gering an und meinen, jeder Vermieter habe sich dem zu fügen. Mal die realen Preise der Kommunen gesehen?

Offline Ottokar

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 39110
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #67 am: 24. November 2017, 13:57:32 »
Darum geht es nicht.
Das 50% der Nebenkosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten drauf gehen, ist maßlos.
So eine Wohnung würde ich nie mieten.
Meine Antworten basieren auf den zuvor genannten Fakten. Durch neue oder geänderte Fakten kann sich jedoch die Rechtslage ändern und bisherige Antworten dadurch ungültig werden.


Online KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5880
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #68 am: 24. November 2017, 14:37:51 »

Das 50% der Nebenkosten für die Pflege der Außenanlagen sowie die Reinigungskosten drauf gehen, ist maßlos.
So eine Wohnung würde ich nie mieten.

Da gebe ich dir wiederum recht. Da stimmen die Relationen schlicht nicht.
Könnte man max. Angebote einholen, wieviel Fachfirmen für die ausgeführten Arbeiten nehmen würden, um einen Vergleich zu haben.

Offline blablabla

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1028
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #69 am: 24. November 2017, 17:00:58 »
Ich glaube, die Kosten sind realistisch.
Bei der Gebäudereinigung reichen 6176€ bei wöchentlichem Putzen und 17€ pro Stunde für die Putzfirma genau ein Tag pro Woche für ein Objekt mit 2600m^2 Wohnungen. Ich glaube, das ist nicht zu viel.
Bei der Grauflächenreinigung kommt jemand mit Kärcher und nimmt wahrscheinlich inkl. MwSt 35€ pro Stunde. Dann reichen die Kosten für 5,5 Stunden pro Monat.
Der Gärtner hat bei 40€ pro Stunde knapp 10 Stunden pro Monat. Für Rasenmähen, Hecke Schneiden, Pflanzen etc.etc. Blätter zusammenfegen.

Offline Ottokar

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 39110
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #70 am: 25. November 2017, 10:31:17 »
Ich weis nicht, was du da gerechnet hast.
Bei uns ist auch eine Reinigungsfirma tätig und wenn ich deren Arbeitszeit ins Verhältnis zur Anzahl der Wohnungen setze, komme ich bei deinen 17€/h gerade mal auf 3536€ im Jahr.

Zitat von: blablabla am 24. November 2017, 17:00:58
Bei der Grauflächenreinigung kommt jemand mit Kärcher und nimmt wahrscheinlich inkl. MwSt 35€ pro Stunde.
Wo lebst du denn? Da kommt einer alle 2 Wochen mit dem Laubsauger und fitschelt drüber und das wars.
Auch da kannst du höchstens 17€/h ansetzen und nicht länger als 1h pro Einsatz.

Zitat von: blablabla am 24. November 2017, 17:00:58
Der Gärtner hat bei 40€ pro Stunde knapp 10 Stunden pro Monat.
Nie und nimmer.
Der Gärtner kommt höchstens einmal im Monat für 17€/h und braucht sicher auch nicht länger als 1 1/2 Std.

Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen ansehe, handelt es sich offenbar um einen Plattenbau.
Bei der Anzahl der Wohnungen wohl ein 10geschosser mit 3 Wohnungen pro Etage und insgesamt 3 Eingängen.
Oder ein langer 5geschosser mit 3 Wohnungen pro Etage und insgesamt 6 Eingängen.
Die einzigen Grauflächen sind der Plattenweg vor und hinter dem Gebäude und Grünflächen gibt es da üblicherweise so gut wie keine.
Ich bleibe dabei: die angesetzten Kosten sind mMn doppelt so hoch wie üblich und plausibel.
Außerdem scheint das Gebäude unsaniert und ziemlich marode zu sein, sonst wäre die Gebäudeversicherung nicht so teuer.
Meine Antworten basieren auf den zuvor genannten Fakten. Durch neue oder geänderte Fakten kann sich jedoch die Rechtslage ändern und bisherige Antworten dadurch ungültig werden.


Offline blablabla

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1028
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #71 am: 27. November 2017, 09:30:32 »
Und Du glaubst, von den 17h/Stunde für einen Gärtner zahlt er Mehrwertsteuer, die Anfahrt, Abschreibung und Unterhaltung seines Werkzeugs und die Entsorgung des Laubs und Abschnitts? Plus Gemeinkosten wie Büro, Buchhaltung etc.? Und den Lohn während des Urlaubs und Krankheit musst Du von den 17€ ebenfalls finanzieren.
Vernünftig organisierte Handwerksfirmen bekommst Du niemals unter 30€/Stunde.
Und mit irgendwelchen günstigen Kleinstunternehmern, die bei Krankheit keinen Ersatzmitarbeiter stellen können, arbeiten Hausverwaltungen nicht zusammen.

Online KnotenKurt

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5880
Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #72 am: 27. November 2017, 09:46:49 »
Musst dir doch nur mal die vom DMB veranschlagten Preise je qm Wohnfläche anschauen, dann weißt du, warum bei Mietern gerne Aufstand herrscht. Die Zahlen sind jenseits von gut und böse, bzw ebenso an der Realität vorbei wie die hier bemängelten Posten des Regelsatzes.
http://mieterschutz-do.de/betriebskostenspiegel/