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Autor Thema: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger Jobcenter ein  (Gelesen 33492 mal)

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Offline Meck

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Gefährlicher Angriff in Hattingen. Gegen 15 Uhr am Montagnachmittag stach ein Hattinger (37) laut Polizei einen Sachbearbeiter des Hattinger Jobcenters an der Hüttenstraße nieder. Mit einem Messer traf er den Mann am Bauch und am Oberkörper.

Der Sachbearbeiter konnte sich gerade noch rechtzeitig hinter einer Zugangstür in Sicherheit zu bringen. Der Angreifer floh daraufhin. Jobcenter hatte Leistungen gekürzt.

Die Polizei rückte unmittelbar nach dem Angriff zu einer Fahndung aus und und schnappte den Mann in der Nähe des Jobcenters. Er ließ sich ohne weiteren Widerstand festnehmen. Auch die Tatwaffe wurde wenig später entdeckt.


-->> https://www.derwesten.de/region/leistungen-gekuerzt-mann-37-sticht-sachbearbeiter-in-hattinger-jobcenter-nieder-id212738195.html

Offline Meck

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Attacke im Jobcenter: Sachbearbeiter rechnete mit Problemen
« Antwort #1 am: 05. Dezember 2017, 14:06:59 »
Wie Fachbereichsleiter Heiner Dürwald am Dienstagmittag erklärte, gehe es dem Mitarbeiter "den Umständen entsprechend gut". Er habe den Sachbearbeiter bereits im Krankenhaus besuchen können.

Der Kollege habe bereits im Vorfeld Probleme mit dem Kunden erwartet. Direkt beim Öffnen der Tür sei er dann von dem 37-Jährigen angegriffen worden.

Dass die Mitarbeiter im Jobcenter die Aggressionen der Kunden zu spüren bekommen, ist laut Dürwald kein Einzelfall. Es sei nicht so schlimm wie in den Großstädten, aber ab und an müsse die Polizei kommen. "Es ist schwierig, die richtige Balance zwischen Vorsicht und Zuwendung zu finden für unsere Bezugsberechtigten."


-->> https://www.waz.de/staedte/hattingen/attacke-im-jobcenter-sachbearbeiter-rechnete-mit-problemen-id212738219.html

Offline götzb

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Tja wer Sanktionen unter das ex.Minium befürwortet, nimmt unter Umständen in Kauf, das Mitarbeiter im JC verletzt, oder gar getötet werden.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Der evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Legale Sabotage gegen Zwangsmaßnahmen und Ausbeuterfirmen, niemals Verträge bei Zwangsmaßnahmen unterschreiben, und Lebensläufe vorlegen.

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Re: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2017, 14:33:50 »
Jedesmal, wenn ein Mitarbeiter des JC mit Waffen oder wie auch immer bedroht, verletzt oder gar getötet !!!! wird, muss man
so etwas
Zitat von: götzb am 05. Dezember 2017, 14:15:14
Tja wer Sanktionen unter das ex.Minium befürwortet, nimmt unter Umständen in Kauf, das Mitarbeiter im JC verletzt, oder gar getötet werden.
lesen.
Und ich sage dir klar NEIN. Keiner muss mit so einem Verhalten rechnen müssen.
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Offline götzb

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Re: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2017, 14:44:31 »
Und ich sage dir klar NEIN. Keiner muss mit so einem Verhalten rechnen müssen.
Doch, sicherlich nur in wenigen Fällen,(und jeder ist einer zu viel)  und dabei spielen eben nicht nur
Verzweiflung sondern auch Hass nebst Rachegedanken durchaus bei manchen eine Rolle.

Zudem gibt es durchaus Möglichkeiten auf Seiten der Mitarbeiter, um Sanktionen gar nicht erst aussprechen zu müssen.
Die müssten dann auch nicht gesetzwidrig handeln, da vieles im SGB oder in Gesetzen sehr schwammig formuliert ist.
(sollen - und nicht muss oder ist)
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 15:09:29 von götzb »
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Der evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Legale Sabotage gegen Zwangsmaßnahmen und Ausbeuterfirmen, niemals Verträge bei Zwangsmaßnahmen unterschreiben, und Lebensläufe vorlegen.

Offline Hexe

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Zitat von: Nö am 05. Dezember 2017, 14:33:50
Jedesmal, wenn ein Mitarbeiter des JC mit Waffen oder wie auch immer bedroht, verletzt oder gar getötet !!!! wird, muss man
so etwas
Zitat von: götzb am 05. Dezember 2017, 14:15:14

    Tja wer Sanktionen unter das ex.Minium befürwortet, nimmt unter Umständen in Kauf, das Mitarbeiter im JC verletzt, oder gar getötet werden.

lesen.
Und ich sage dir klar NEIN. Keiner muss mit so einem Verhalten rechnen müssen.


Wenn man Menschen die Existenzgrundlage entzieht ,aufgrund der HartzIV Gesetze, dann muss man damit rechnen.
LG Hexe
Ich erteile keine Rechtsberatung sondern gebe nur meine eigene Erfahrung weiter

Offline TazD

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Re: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger
« Antwort #6 am: 05. Dezember 2017, 15:06:00 »
Doch, sicherlich nur in wenigen Fällen,(und jeder ist einer zu viel)  und dabei spielen eben nicht nur
Verzweiflung sondern auch Hass nebst Rachegedanken durchaus bei manchen eine Rolle.

Wenn man Menschen die Existenzgrundlage entzieht ,aufgrund der HartzIV Gesetze, dann muss man damit rechnen.
LG Hexe
Was so ein Verhalten trotzdem weder rechtfertigt, noch legitimiert.

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Re: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger
« Antwort #7 am: 05. Dezember 2017, 15:06:12 »
Jetzt fehlen noch die letzten beiden User.......
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
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Offline Meph1977

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Wenn Unrecht zu Recht wird wird Widerstand zur Pflicht. Das schliest gewaltsamen Widerstand mit ein wenn der friedliche nix bringt.

Bleibt nur die Frage wo fängt das Unrecht an.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline AlterGaul

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Echt unglaublich wie eine schwere Straftat nach StGB hier kleingeredet oder auch toleriert wird. Da spricht schon eine ziemliche Verbittertheit dazu. Die Diskussion wird ja jedesmal geführt, wenn mal wieder was passiert ist.
Dann hoffe ich echt, das den Befürwortern sowas nie passiert.
"The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants."
Thomas Jefferson

Offline NevAda

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Ich will jetzt nichts beschönigen. Aber wenn Du findest, das legitimiert jemanden, jemanden körperlich zu bedrohen bzw. sogar wirklich zu verletzen - was haben denn dann Menschen, die eine solche Existenzgrundlage gar nicht erst "versprochen" (von ihrem Staat oder auch von der BRDt. aus irgendwelchen Gründen) bekommen haben für Rechte ?
Wem dürfen die was antun Deiner Meinung nach?

Zitat von: AlterGaul am 05. Dezember 2017, 15:09:09
Dann hoffe ich echt, das den Befürwortern sowas nie passiert.
Ja, das hoffe ich auch. Für alle. Wen meinst Du? Befürworter wofür?

Offline CCR

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Messerangriff da kann ich als deutscher nur vermuten ein integrierter mit ausländischen oder deutschen Reisepaß.
Wir leben in einem System,  in dem man entweder Rad sein muss  oder unter die Räder gerät.

„Es irrt der Mensch, solang er strebt.“
     Johann Wolfgang von Goethe

Offline Lady Miou

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Zitat von: TazD am 05. Dezember 2017, 15:06:00
Was so ein Verhalten trotzdem weder rechtfertigt, noch legitimiert.

Nee, es ist ja nicht ins Gesetz geschrieben das sich LE gegen Existenzvernichtung, Körperverletzung per Federstrich spontan wehren dürfen, sie müssen den Rechtweg wählen, der ihr Leiden verlängert oder es beendet durch Tod.

Dieses Vorgehen sorgt doch erst für solche rechtwidrige Gewalttaten durch LEs. Aber die Hintergründe ja ausblenden!
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline MichaK

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Re: Leistungen gekürzt: Mann sticht auf Sachbearbeiter in Hattinger
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2017, 15:13:43 »
Keiner muss mit so einem Verhalten rechnen müssen.

dem widerspreche ich. ganz klar. Man muss damit rechnen, dass Wasser bergab fließt.
Zitat
Dass die Mitarbeiter im Jobcenter die Aggressionen der Kunden zu spüren bekommen, ist laut Dürwald kein Einzelfall.

Wenn es also kein Einzelfall ist, muss mit Wiederholung gerechnet werden.

Gewalt muss deshalb nicht kleingeredet werden. Es ist Unsinn, dass man etwas kleinredet, wenn man auf Ursachen hinweist. Gerade das Ausblenden von Ursachen redet die Sache als unerklärbar etc,, klein. Indem wir immer wieder den Einzelfall betonen, lehnen wir die Verantwortung ab. Das ist ein Muster.
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline Orakel

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Wenn Unrecht zu Recht wird wird Widerstand zur Pflicht. Das schliest gewaltsamen Widerstand mit ein wenn der friedliche nix bringt.

Und woher hast du diese Weisheit? Jetzt komm mir aber bitte nicht mit Art. 20 Abs. 4 GG ...

Was so ein Verhalten trotzdem weder rechtfertigt, noch legitimiert.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
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