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Autor Thema: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent  (Gelesen 2544 mal)

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Offline MichaK

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #30 am: 13. September 2017, 13:44:19 »
Wieviel gibt der Steuerzahler für Personen (Politiker) aus die nur Müll produzieren und Ihm  zum Großteil nur Verschlechterungen serviert?

Steuern sind die Versicherungsprämie, die die Eigentümer an den Staat zahlen. Dafür gewährleistet der Staat ihnen , sich als herrschende Klasse zu behaupten. Das ist im Grunde das "Geheimnis". Letztlich gehen alle Steuern in die Preiskalkulation ein.
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline götzb

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #31 am: 13. September 2017, 14:46:53 »
Das Modell der FDP (Bürgergeld) ist immer noch mit Sanktionen behaftet.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Der evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Legale Sabotage gegen Zwangsmaßnahmen und Ausbeuterfirmen, niemals Verträge bei Zwangsmaßnahmen unterschreiben, und Lebensläufe vorlegen.

Offline KnotenKurt

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #32 am: 13. September 2017, 14:59:01 »
Man kann auch einfach aufhören zu kürzen. Keine Sanktionen mehr, keinerlei Maßnahmen, nur noch die Auszahlung von Regelsatz und KdU. Nicht mehr, nicht wenger.
Das wäre aber sozial ungerecht.

Findest du?
Wenn ich von Regelsatz und KdU schreibe, meine ich auch nur Regelsatz und KdU, nichts weiter. Nachzahlungen dürfen dann zukünftig selbst geleistet werden, Guthaben aber auch behalten, muss ja ein kleiner Anreiz geschaffen werden.
Und zumindest die Arbeitsvermitllung sollte einem gewissen Niveau aufrecht erhalten werden, aber nur ein einem gewissen Rahmen. Die Initiative sollte hauptsächich seitens der Empfänger erfolgen.
Wer dann nicht möchte, muss eben schauen, wie er mit seinem Geld zurecht kommt.

Offline Martell

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #33 am: 13. September 2017, 15:11:51 »
nun ja, 5 oder 6 Millionen in Hartz IV halten weitgehend die "Füße" still. Der soziale Friede ist schon eine Gegenleistung.
Du magst es Gegenleistung nennen, mich erinnert das an Schutzgelderpressung.

Wieviel gibt der Steuerzahler für Personen (Politiker) aus die nur Müll produzieren und Ihm  zum Großteil nur Verschlechterungen serviert?
"nur Müll", "nur Verschlechterungen". Steile These. Tatsächlich sehe ich die von dir propagierten Ideen als Verschlechterung für den Steuerzahler. Angefangen bei den Steuererhöhungen selbst. Aber du lenkst ab.

Somit werden Menschen mutwillig in der Abhängigkeit vom Staat gehalten, siehe die immer größere Zahl an Aufstockern, dank Mindestlohn!
Ich bin da gegenteiliger Ansicht. Meiner Meinung nach erzieht der bemutternde Sozialstaat erst zur Abhängigkeit. Erlernte Hilflosigkeit. Unvergessen, dass laut BSG die Leistungsempfänger nicht einmal selbst darauf achten müssen, wann ihre die Existenz sichernden Leistungen auslaufen und sie einen neuen Antrag stellen müssen. Nein, selbst daran muss das Jobcenter sie erinnern. In dieser Hinsicht hatte Dr. Westerwelle absolut recht: Ein Sozialstaat erzieht zur Unmündigkeit, zur Unselbständigkeit. In letzter Konsequenz führt der üppige Sozialstaat zur Abhängigkeit von ihm selbst.

Findest du?
Wenn ich von Regelsatz und KdU schreibe, meine ich auch nur Regelsatz und KdU, nichts weiter. Nachzahlungen dürfen dann zukünftig selbst geleistet werden, Guthaben aber auch behalten, muss ja ein kleiner Anreiz geschaffen werden.
Und zumindest die Arbeitsvermitllung sollte einem gewissen Niveau aufrecht erhalten werden, aber nur ein einem gewissen Rahmen. Die Initiative sollte hauptsächich seitens der Empfänger erfolgen.
Wer dann nicht möchte, muss eben schauen, wie er mit seinem Geld zurecht kommt.
Ja, finde ich. Wer nicht möchte, muss eben schauen, wo er das Geld herbekommt. Bei Verweigerungshaltung sehe ich weder eine rechtliche noch eine moralische Verpflichtung der Solidargemeinschaft, auch nur Regelsatz und KdU zu leisten. Ich halte es auch nicht für gerecht, einen solchen Leistungsanspruch festzuschreiben, der ohne Erwerbsobliegenheit besteht.

Offline KnotenKurt

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #34 am: 13. September 2017, 15:15:18 »
Zitat von: Martell am 13. September 2017, 15:11:51
sehe ich weder eine rechtliche noch eine moralische Verpflichtung der Solidargemeinschaft, auch nur Regelsatz und KdU zu leisten. Ich halte es auch nicht für gerecht, einen solchen Leistungsanspruch festzuschreiben, der ohne Erwerbsobliegenheit besteht.

Meine Gednken hatte ich halt als Kompromiss betrachtet.
Natürlich widerspricht er auf beiden Seiten den Polen.

Offline Martell

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #35 am: 13. September 2017, 15:20:06 »
Ich sehe in der jetzigen Rechtslage bereits einen gewaltigen Kompromiss, indem die Mitmenschen enteignet werden und den Lebensunterhalt der Bedürftigen zu sichern, die allerdings eine Selbsthilfeobliegenheit haben, deren Verletzung mit einer Leistungskürzung einhergeht. Die "Pole" wären eher einerseits: Es gibt überhaupt keine Fürsorgeleistungen. Und andererseits: Fürsorgeleistungen ohne Selbsthilfeobliegenheit.

Online CCR

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #36 am: 13. September 2017, 15:22:01 »
Das hat Lindner ein paar mal im Fernsehen gesagt

DER ERZÄHLT VIEL WENN DER TAG LANG IS :lachen:
aber hallo, der kommt doch im Fernsehen smart rüber 3Tage Bart und ein hübscher der Frauen optisch anspricht und ein Wahlprogramm der gerechtigkeit vermittelt.
Wie es nach der Wahl ausschaut keine Ahnung hauptsache wieder dabei.
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Offline MichaK

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Re: Klaus-Peter Schule: Hartz IV-Sanktionen bei Jugendlichen konsequent
« Antwort #37 am: 13. September 2017, 16:15:02 »
Ich sehe in der jetzigen Rechtslage bereits einen gewaltigen Kompromiss, indem die Mitmenschen enteignet werden und den Lebensunterhalt der Bedürftigen zu sichern...

enteignet stimmt, aber nicht von den Bedürftigen, sondern von den Eigentümern, die die "Sozialprämie" aus Eigennutz zahlen bzw die Zahlung auf die "Steuerzahler" umwälzen. Im Übrigen wahrscheinlich die kostengünstigste Variante. Keine Fürsorge wäre entsprechen mit mehr Polizei und Justiz zu bezahlen. Wer wird es wohl bezahlen?
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)