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Autor Thema: H&M: Kritik an Arbeitsbedingungen - Arbeiter müssen mit Hartz IV aufstocken  (Gelesen 6196 mal)

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Online Lady Miou

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Zitat von: Turbo am 16. Juli 2017, 23:12:31
Evtl. 2 Jobs annehmen?
Die dann immer noch nicht reichen für das Existenzminimum , trotz Arbeit und Abgaben, hängen die Menschen immer noch in der Knechtschaft/ Überwachungssystemes des ALG II. Während sich andere Menschen auf dem Rücken dieser Menschen ein Luxusleben gönnen und in keinster Weise bereit sind, ein wenig abzugeben!
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline KnotenKurt

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Zitat von: Lady Miou am 17. Juli 2017, 00:16:30
Während sich andere Menschen auf dem Rücken dieser Menschen ein Luxusleben gönnen und in keinster Weise bereit sind, ein wenig abzugeben!

Wer genau sind denn diese Leute, die direkt und unmittelbar  dafür verantwortlich sind?

Offline coolio

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aus dem Impressum:
Zitat
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Offline KnotenKurt

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Zitat von: coolio am 17. Juli 2017, 00:45:29
aus dem Impressum:

Aber doch nicht für die gesamte Weltwirtschaft.

Offline coolio

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Offline KnotenKurt

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Hast du früher gut verdient?

Offline coolio

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OT:
Warum die Frage - ich kann sie aber gerne per PN beantworten.
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Offline KnotenKurt

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ist OT, ja.
ich frage mich, wie viele von den schreibenden Usern leider tief gefallen sind, oder wer noch nie nach oben gelangen konnte.

Offline Atalante

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  • Weg mit den "Agenda 2010-Reformen"!
...
Das ist doch wohl keine ernst gemeinte Frage? Ja, was sollen sie dann nur tun? Evtl. 2 Jobs annehmen? Man darf auch gerne mehr verdienen als diese 450,-, dann isses halt mit Abgaben.

:offtopic:

q.e.d.

ich sag nur "Tipps" ("Dann such Dir halt was anderes..." Weil es  (existenzsichernde) Arbeitsstellen ja auch la mass de meng gibt)  :wand:

Man versuche mit dem "Manko" ALGII eine existenzsichernde Stelle zu finden, VV der JC beschränken sich auf Leihfirmen und eben 450-Euro-Jobs.
Und Ausschreibungen lauten fast nur noch auf 450-Euro-Job, wenn man nicht grad das Glück hat, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, dann wirds ETWAS schwierig, was anderes zu finden als 450-Euro-Jobs.
MfG
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!(B. Brecht)
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)

Online MichaK

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.....Warum das der Staat übernehmen soll ist mir schleierhaft, er hat zu sorgen das die Arbeitssicherheit und das seine Finanzen durch Ausbeutung nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird (Daher der heutige Mindestlohn) da er, also die Gesellschaft, sowieso im Notfall für jeden Sorgen können sollte. Steuern und ähnliche Methoden wirst du nie wirklich durchsetzen können - in einer freiheitlichen Demokratie ist immer jeder gegen Steuren weil Sie letztlich jemanden selbst etwas "wegnehmen" könnte (auch wenn es gar nicht stimmt und einen selbst helfen könnte).

Hallo,

der Staat setzt die Rahmenbedingungen für die Ordnung am Arbeitsmarkt und bestimmt die Wirkung des Sozialstaates. Das sind beides sehr wesentliche Faktoren für die Durchsetzungsmacht höherer Löhne. Natürlich ist das immer ein Kampf innerhalb des Kapitalsystems, wie sonst? Da gibt es keine endgültige Lösung, die uns und kommende Generationen "befreien" kann.

Schließlich wird das System überwunden, was aber keine Frage des Wollens ist, sondern des Könnens. Es müssen objektiv die erforderlichen Produktionsmittel entwickelt sein. Das ist die (objektiv) historische Aufgabe des jetzigen Systems. Das aber nur nebenbei.

In der bürgerlichen Demokratie hat die Klasse der "nützlichen Idioten" die Möglichkeit, Forderungen vorzutragen, öffentlich zu argumentieren, notfalls zu streiken usw.  Das ist sehr positiv und wird letztlich überzeugen. Auch wenn das jetzt noch auf aufgeherrschte Meinung einer Mehrheit trifft. Das kann sich sehr schnell ändern, aber dann kommt es eben auf das Können an, wie schon erwähnt. Es ist überhaupt gar keine Frage, dass die Produktivität über Sieg und Niederlage entscheidet. Alles Andere ist sinnlose Gewalt. .....
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
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Offline Meph1977

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Wie die Bevölkerung zu Streiks mittlerweile steht konnte man sehr gut beim letzten Bahnstreik sehen oder beim Streik der Kita angestellten. Da hätte ich mir am liebsten jeden 2. der da auf dem Lokus ähh Fokus usw einen Kommentar zu abgelassen hat geschnappt und ihm wegen abgrundtiefer Dummheit eine reingepfeffert.

Da hat man mal schön gesehen Solidarität gibt es nur noch solange man keine Nachteile dadurch hat.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Online Lady Miou

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Zitat von: Meph1977 am 17. Juli 2017, 14:10:45
Da hat man mal schön gesehen Solidarität gibt es nur noch solange man keine Nachteile dadurch hat.

Nun ja, das ist eine Nebenwirkung von Wettbewerb in allen Bereichen um jeden Preis, da ist sich jeder der Nächste und Solidarität halt abgeschafft.
Beides in einem Topf klappt nun mal nicht und für die Profite nimmt man gern menschliche Verlierer in Kauf.
Was ich davon halte, brauche ich wohl nicht mehr dazu schreiben, oder?
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Offline KnotenKurt

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Zitat von: Meph1977 am 17. Juli 2017, 14:10:45
Da hat man mal schön gesehen Solidarität gibt es nur noch solange man keine Nachteile dadurch hat.

Die deine würde ich gerne mal sehen, g´hättest du noch etwas, das man dir nehmen könnte.

Offline Meph1977

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und was willst du uns mit dieser unsinningen Aussage sagen?

Versteh mich nicht falsch aber damit kannst du so ziemlich jeden in frage stellen der eine irgendwie geartete meinung hat.
« Letzte Änderung: 17. Juli 2017, 15:11:14 von Meph1977 »
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Online MichaK

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und für die Profite nimmt man gern menschliche Verlierer in Kauf.....

ja, sogar für die Profite der eigenen Sklavenhalter in dem Fall, denn profitieren würde man ja mittel und langfristig eher, wenn man sich solidarisiert. Aber dem steht ja die sogenannte Eigenverantwortung im Wege, mit der man jahrzehntelang beimpft worden ist. 80 Prozent würden ja beim BGE weiter arbeiten und gleichzeitig denken 80 Prozent vom jeweils Anderen, er würde das nicht tun. Daher sind sie dann dagegen. Logisch  :wand:
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