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Hi,
mein Onkel verstarb vor 3 Monaten. Er war wie ein 2. Vater für mich, weshalb ich ihn auch die ltzten 3 Monate pflegte, was seine Frau nicht konnte.

Jetzt, 3 Monate nach seinem Tod meinte meine Tante, ob ich nicht den "Soundtower" haben wollte und den Plattenspieler, weil er ihr noch nie gefiehl. Ich fand den super, weil er hatte nen Kassettendeck und nen stylischen alten Tuner.

Nun hab ich mal geschaut, was das Zeug wert ist und es wird doch tatsächlich für 2500 bis 3000 Euro gehandelt (insgesamt).

Jetzt frage ich mich gerade, ob ich mich damit aus den Bezug katapultiert habe oder ob ich das lieber weder zurückgeben soll?

Ich würde es gern hier haben, aus nostalgischen Gründen und weil ich den Plattenspieler nutzen möchte.

Ich wusste den Wert nicht und meine Tante wohl auch nicht (ok, sie ist gut betucht und sowas interessiert sie nicht, es gefällt ihr einfach nicht. Es wäre sonst auf den Müll gelandet). Aber rein rechtlich stellt es doch eine Schenkung dar, oder? Muss ich jetzt, nachdem ich den Wert erfahren habe, es anmelden als Vermögen? Wenn ja, würde ich es natürlich sofort wieder zurückgeben. Denn Verkaufen würde ich es nicht.
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Naja, man kann MichaK ja nix vorwerfen - viele gingen ja auch noch davon aus das die Aufklärung erst irgendwann Anfang des 20 Jahrhundert stattfand - was hat sich wirklich seit 100 Jahren geändert? Transistoren - ansonsten waren die Alltagsgegenstände die wir heute nutzen bereits erfunden, von Kühlschrank über Fernseher bis hin zum Handy (War mehr ein Walkie Talky) - das muss damals ein Schock gewesen sein. Dumm waren Sie damals absolut nicht, im Gegenteil - viele beglückwünschten den Fortschritt anstatt ihn wie heute zu lamentieren.

Zitat von: Der Bote am 21. Oktober 2017, 23:23:06
Galileo Galilei - quasi der erste Physiker - fällt mir da grade ein.

War das nicht ein Astronom :schaem: Die gabs allerdings schon zu ägyptischen Zeiten, Mesopotanien war glaube auch nicht ganz ohne Astronomie und beide waren 3000 Jahre vor Christus - Mit Physik hatten die auch schon einiges am Hut, Archimedes ist auch ein recht bekannter mit seinen Hebelgesetzen - lange vor Christus. Galileo war letztlich nur jemand der gegen die Kirche gerichtet hat und ihr Weltbild an die Realität anpassen wollte wofür er dann Hausarrest bekam, köpfen konnte man ihn ja nicht sonst wäre er ein neuer Mehrtürer geworden :grins:

Was lernen wir aber daraus? Es wird irgendwann Rückschritte geben um danach wieder Fortschritte zu machen. Bin gespannt ob ich noch den Rückschritt erleben darf oder ob er bereits im Gange ist - so richtig bekommt man das ja nicht mit, subjektiv betrachtet ist Nahles Zustimmung irgendwie weder etwas neues noch etwas bahnbrechendes, letztlich zahlt man die 28/h Woche dann doch selber indem man ein geringeres Gehalt erfährt... wobei ich bin selber unter der IG-Metall und kann mich nicht beklagen wenn man Unternehmen mit anderen Gewerkschaften sieht.

Zitat von: coolio am 22. Oktober 2017, 03:25:54
==> "roboti, roboti!!!" (russisch) für Dich 

Das wird er kennen, in NRW heißt es übrigens "Rabotti Rabotti"  :grins: So groß sind die kulturellen Unterschiede dann doch nie gewesen  :zwinker:
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nach da fang mal im alten Griechenland an....
paar Jahre vor Galileo
==> "roboti, roboti!!!" (russisch) für Dich  :lachen:
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OK Freunde - ich denke ich hab genug Futter.
Besonders danke ich für die (bei meinen Anliegen) ungewohnt fruchtbare intensive Diskussion.  :empathy:
Leider ists nicht ganz so einfach, wie zu Anfang gedacht, aber zu bewältigen!
Den Anwalt mach ich nackich - hab ich zumindest vor.  :mocking: (gerade weil ich dessen 'Kompetenz' schon kenne)
Muss aber erstmal sacken lassen und mir eine Strategie ausarbeiten.
Danke nochmals - auf Kommando: Alles husch husch in die Haia!
 :sehrgut:



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Das habe ich gerade gefunden betrifft Ferienwohnungen/Zweitwohnsitz mit einigen Urteilen:

http://www.mietrecht.org/eigenbedarf/eigenbedarf-kuendigung-wegen-nutzung-als-ferienwohnung-moeglich/

Da bin ich nach vielen Wochen mal wieder hier und schon hau ich mir die Nacht um die Ohren.

Übrigens sitze ich auf dem gleichen Pulverfass, coolio, ich weiß nur noch nicht genau, wann es mich trifft.
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naja - sinngemäss in den unverständlichen Satz hineninterperetiert.
genaue Daten hole ich mir noch.
Und wenn mich das Pferd tritt, fordere ich ihn auch gleich noch auf, mich an die Widerspruchsfrist in 7 Monaten zu erinnern   :lachen:
Ich glaub bei dem Anwalt war ich selbst schon mal , habe aber kein Mandat in einer Mietsache erteilt, da erkennbar *öööörgs*
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Zitat
laut Aussage des (wohl kommenden) gegnerischen Anwalts 3 von 6 Monaten,

Wo liest Du das? Steht da nicht, die Eltern kommen alle 3 Monate für 3 Monate, also eine völlig unklare Angabe.  :weisnich:

Genau, eine reine Ferienwohnung, der Wohnsitz der Eltern ist in der Türkei, heißt die haben einen Wohnsitz und sind in Deutschland nicht gemeldet.
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Zitat
Die §§ 463 und 577 BGB normieren, dass der Mieter über sein Vorkaufsrecht informiert werden muss, sobald der Verkäufer mit einem Käufer einen Kaufvertrag geschlossen hat. Für den Fall, dass der Mieter von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch machen möchte, kann er dieses zu den gleichen Konditionen ausüben, es sei denn, der Alteigentümer möchte die Wohnung an einen Angehörigen verkaufen.
Das ist die falsche Marschrichtung.
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@turbo
laut Aussage des (wohl kommenden) gegnerischen Anwalts 3 von 6 Monaten, wobei der eigene Wohnsitz (in der Türkei) beibehalten werden soll. Arbeit in D liegt auch nicht vor - also eine reine 'Ferienwohnung'
==> das sind nicht die Schwiegereltern sondern die Mutter des Vermieters!!!! (steht schon hier)
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Zitat von: Glaskugel am 22. Oktober 2017, 02:03:20
...und das Wohneigentum veräußert worden

Zitat
Voraussetzungen der Kündigungssperrfrist

Ein Umwandlungsfall liegt nur vor, wenn die Umwandlung nach Abschluss des Mietvertrages und nach Überlassung der Wohnräume an den Mieter erfolgt. Insbesondere muss ein Verkauf erfolgen. Die bloße Aufteilung des Gebäudes in Wohneigentum genügt nach dem Wortlaut des Gesetzes nicht.

    Der Mieter muss in der Mietwohnung wohnen.
    Nach dem Einzug des Mieters wird die Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt.
    Nach der Umwandlung verkauft der Eigentümer die Wohnung an einen Dritten.
http://www.mietrecht.org/eigenbedarf/eigenbedarfskuendigung-sperrfrist/
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...und das Wohneigentum veräußert worden...Turbo

und das hier:

Zitat
Hier wurde die Zulässigkeit der Kündigung bejaht, wenn der auswärts wohnende Mieter die Wohnung wenigstens acht bis 10 Arbeitstage pro Monat benötigt

Hier bleibt festzustellen, wie oft im Jahr die Schwiegereltern aus der Türkei die Wohnung im Jahr nutzen.

"Für Vermieter dagegen gelten gestaffelte Kündigungsfristen. Bis zu einer Mietdauer von 5 Jahren können auch Vermieter, wenn sie einen Kündigungsgrund haben, mit einer Frist von 3 Monate kündigen. Dauert das Mietverhältnis länger als 5 Jahre, beträgt ihre Kündigungsfrist 6 Monate, und wohnt der Mieter schon länger als 8 Jahre in der Wohnung, gilt eine Kündigungsfrist von 9 Monaten. In alten, bis Herbst 2001 abgeschlossenen Mietverträgen steht oft, dass nach 10 Jahren Mietzeit eine 12-monatige Kündigungsfrist durch den Vermieter einzuhalten ist. Diese Regelung ist auch heute noch wirksam. Der Vermieter muss sich an diese vertragliche Regelung halten, er kann dann nur mit einer Frist von 12 Monaten kündigen. Für den Mieter gilt eine entsprechende Vertragsregelung heute nicht mehr. Hier ist das Gesetz zwingend."
https://www.mieterbund.de/index.php?id=466

Bis 2001 abgeschlossenen Mietverträgen trifft auf Coolio wohl nicht zu. 
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