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Autor Thema: "Perspektivlosigkeit nimmt zu": Hartz-IV-Bezieher sind immer länger arbeitslos  (Gelesen 8504 mal)

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Offline potamopyrgus

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Tja – fängt das Lügenkonstrukt namens BA langsam das Bröckeln an,

Und selbst wenn es komplett zusammenstürzen würde... dann würde drunter ein blitzeblankes, niegelnagelneues zum Vorschein kommen. Ist wie mit Hydra. Wenn man einen Kopf abschlägt, wachsen 2 neue nach.

Offline oldhoefi

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Hartz IV bedeutet Langzeitarbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Verelendung
 
Im letzten Newsletter [Anm: vom 28.06.2017] ging es um die von rot/grün und Schröder gewollte Schaffung eines ausgeweiteten Niedriglohnsektors in Deutschland und darüber, dass dieser 20 % der Bevölkerung betrifft.

Eine neueste Untersuchung hat ergeben, dass der durchschnittliche ununterbrochene Verbleib im SGB II Bezug bei 629 Tagen liegt und dass sich diese Verbleibzeit immer mehr ausweitet.
Nach der ursprünglichen Konzeption des Gesetzgebers sollten die Hartz IV Regelungen Menschen schneller (durch Aushungern und Entrechtung) zurück in Arbeit bringen. Doch die Realität sieht einem Zeitungsbericht zufolge deutlich anders aus.
Die Regelbedarfe waren und sind auf den kurzen Verbleib im Leistungsbezug ausgelegt, da dieser immer länger wird, sind die Regelbedarfe deutlich zu erhöhen.

Artikel vom 11.07.2017 --> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hartz-iv-bezieher-immer-laenger-arbeitslos-15100833.html

(Die Anfrage von Sabine Zimmermann, DIE LINKE ist leider nicht veröffentlicht).

Tacheles hat dazu im Feb. 2016 ein strategisches Forderungspapier veröffentlicht, Arbeitstitel: Notwendige Änderungen im SGB II aus Sicht der Leistungsberechtigten.

Dieses immer noch aktuelle Papier zum Nachlesen. --> http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Aktuelles/18_11_534.pdf

(Zitat und Quelle: Harald Thomé - Newsletter vom 13.07.2017)
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)