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Autor Thema: Bundesregierung erwägt höheres Wohngeld wegen Mietkosten  (Gelesen 86787 mal)

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Offline Meck

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„Wir begrüßen die angekündigte Reform des Wohngeldes, weil die Menschen, die es brauchen, davon profitieren.“ Das erklärte der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, am Freitag aus Anlass der 2. und 3. Lesung des entsprechenden Gesetzentwurfes im Bundestag. Es handele sich um einen längst überfälligen Schritt, der angesichts der steigenden Mietpreise vor allem in städtischen Ballungsräumen dringend notwendig sei.

„Positiv ist, dass mit dieser Reform viele Bezieher von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nicht mehr auf diese Fürsorgeleistung angewiesen sind“, betonte Friedersdorff. Bedauerlich sei aber, dass die Bundesregierung von ihrem verkündeten Vorhaben, eine Energiekostenkomponente beim Wohngeld einzuführen, wieder abgerückt sei. „Die Volkssolidarität fordert weiterhin, dass auch die Energiekosten stärker berücksichtigt werden“, erklärte der Verbandspräsident. Ebenso solle die Höhe des Wohngeldes regelmäßig an die Mitpreisentwicklung angepasst werden. „Die Wohngeldreform wird allerdings verpuffen, wenn es nicht gelingt, vor allem in städtischen Ballungsräumen den Mietpreisanstieg stärker zu dämpfen.“


Quelle: http://www.sozialticker.com/mehr-wohngeld-ist-gut-fuer-viele-reicht-aber-nicht-aus_20150525.html

Offline Meck

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Die Große Koalition in Berlin will das Wohngeld deutlich erhöhen. Davon sollen künftig auch viele Duisburger profitieren, sagen unsere SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir. Das neue Gesetz solle vor allem Familien, Rentner und Aufstocker entlasten. Für einen Zweipersonenhaushalt wird sich das Wohngeld im Schnitt von 112 auf 186 Euro im Monat erhöhen. Das Gesetz soll nach zu Beginn nächsten Jahres in Kraft treten. Vorher müssen aber noch Bundestag und Bundesrat darüber beraten.

Quelle: http://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2015/05/25/article/-9cc828b1a8.html

Offline Meck

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Ab Januar 2016 soll es mehr Mietgeld geben. Was sich gut anhört, bedeutet für viele Sozialhilfeempfänger, dass am Ende noch weniger Geld übrig ist.

Es ist ein Kuriosum, aber nicht jeder Begünstigte freut sich über mehr Sozialleistungen wie das erhöhte Wohngeld, das ab Januar 2016 kommen soll. „Am Ende könnte ich weniger Geld zur Verfügung haben“, befürchtet Lotte K., Frührentnerin in Berlin-Steglitz. Die 45-Jährige bezieht derzeit eine kleine Frührente und dazu aufstockende Grundsicherung für Erwerbsunfähige, die den Hartz-IV-Leistungen entspricht. Durch das erhöhte Wohngeld könnte ihr Anspruch auf die Grundsicherung erlöschen – mit gravierenden Folgen.


-->> http://www.taz.de/!5215572/

Offline KnotenKurt

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Das ist doch meine Rede- wenn Zahlungen wegfallen und somit Ansprüche auf GruSi oder ALG II, zahlt man all das, was jetzt durch diese Bescheinigungen gestrichen wird- Sozialticket, Rundfunkbeitrag, Sozialtarif Telekom, um nur einige Bsp. zu nennen.

Offline eder

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Zitat von: KnotenKurt am 27. Juli 2015, 15:39:18
Sozialticket, Rundfunkbeitrag, Sozialtarif Telekom, um nur einige Bsp. zu nennen.

Sicher  :sleep:um das mal klar zu sagen die Ausführungen in dem Artikel sind absolut überzogen, es gibt nicht wenige die am Wohngeld scheitern weil das Einkommen zu gering ist und auf SGB 4 oder schlimmer noch auf SGB12 verwiesen werden und damit die Kette an den Hals bekommen.
Und nee solche „Vergünstigungen“ kann man sich an die Backe nageln sind halt  nicht verfügbar.

Offline KnotenKurt

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wenn du meinst.

Offline Clivie

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hallo zusammen,
mal eine bescheidene Nachfrage, ist denn das Wohngeld jetzt erhöht worden?

Offline ella

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 :smile: ja und du hättest vom Wohngeld amt ein Schreiben kriegen müssen,war jedenfalls bei uns so in Hannover.

Offline Clivie

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mir ging es dabei,  um  Neuanträge, also ob man überhaubt berechtigt ist,
imSauerland - NRW sind die nicht fix^^ :grins: :grins:

Offline Meck

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Zitat von: Clivie am 02. März 2016, 15:49:57
ist denn das Wohngeld jetzt erhöht worden?

Dazu stehen hier weitere Infos -->> http://www.wohngeld.org/

Zitat
Zum 01.01.2016 gibt es erstmalig seit 2009 wieder eine Wohngeldreform.

Was ändert sich mit der Wohngeldreform 2016?

Nach aktuellen Angaben könnten rund 870.000 Wohngeldempfänger von der Reform profitieren, darunter 90.000 Empfänger von Grundsicherungsleistungen. Entsprechend der aktuellen Situation auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, soll die Höhe des Wohngelds an die Entwicklung der Einkommen, Warmmieten und Nebenkosten angepasst werden. Die Höhe des Zuschusses soll sich künftig an der Miethöhe orientieren. Dabei werden die Miethöchstbeträge, also die Mietstufen der Städte bzw. Kreise, um sieben bis 27 Prozent angehoben. Die Höhe der Wohngeldleistungen (Tabellenbeträge) soll um durchschnittlich 39 Prozent steigen.

Offline Clivie

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Danke für die Info Meck

Offline Meck

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Bundesregierung erwägt höheres Wohngeld wegen Mietkosten
« Antwort #56 am: 05. Juli 2017, 15:30:22 »
Die Regierungskoalition erwägt angesichts steigender Mietkosten in Ballungsräumen eine weitere Erhöhung des Wohngeldes. "Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, könnte ihr mit einer Leistungsanpassung des Wohngeldes begegnet werden", heißt es im "Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft" der Regierung. Ziel einer neuen Bundesregierung müsse es sein, dass das Wohngeld seinen realen Wert für die Bewohner behalte - auch, wenn die Mieten weiter stiegen. Geprüft werden soll zudem die Einführung einer zusätzlichen Klimakomponente im Wohngeld, womit Mieterhöhungen nach einer energetischen Sanierung von Häusern abgefangen werden könnten.

-->> http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.deutschland-kabinett-beraet-ueber-neue-rezepte-fuer-bezahlbares-wohnen.245b8575-43c2-4529-b581-f3c573ec5e41.html

Offline Meck

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Soziales: Mehr Haushalte bekommen Wohngeld
« Antwort #57 am: 07. Oktober 2017, 08:20:25 »
Nach der Wohngeldreform bekommen mehr Haushalte in Niedersachsen und Bremen wie auch deutschlandweit einen Zuschuss zur Miete.

Rund 61 733 Haushalte und damit 1,6 Prozent habe Ende 2016 in Niedersachsen Wohngeld bezogen, in Bremen waren es 5588 Haushalte und ebenfalls 1,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. 2016 wurden in Niedersachsen 115,5 Millionen Euro an Wohngeld gezahlt, in Bremen 10,7 Millionen Euro. Bei der 2016 in Kraft getretenen Reform wurden neben dem Anstieg der Bruttokaltmieten und der Einkommen auch die höheren Nebenkosten berücksichtigt. „Von der Erhöhung des Wohngelds profitieren insbesondere Familien sowie Rentner“, stellen die Statistiker fest. Bund und Land bezahlen jeweils die Hälfte des Wohngeldes. Bundesweit bezogen Ende 2016 rund 631 000 Haushalte und damit 1,5 Prozent 2016 Wohngeld. Ein Jahr zuvor waren es nur 1,1 Prozent (460 000 Haushalte).


-->> http://www.focus.de/regional/niedersachsen/soziales-mehr-haushalte-bekommen-wohngeld_id_7677050.html