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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu anderen Problemen => Thema gestartet von: Commander501 am 10. Januar 2017, 09:58:05

Titel: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 10. Januar 2017, 09:58:05
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage bezüglich möglicherweise verjährter Forderungen.

Ich hatte im Jahr 2011 einmal Kontakt zum Mieterschutzbund, da ich eine Frage bezüglich meines damaligen Stromanbieters hatte. Am Telefon sagte man mir damals, dass man mir Helfen könne, aber dazu müsse ich erst Mitglied im Mieterschutzbund sein. Als trat ich bei und bezahlte auch einen Mitgliedsbeitrag. Sobald ich Mitglied war, bekam ich die Antwort, dass man mir in diesem Fall nun doch nicht Helfen könne.

Darüber Enttäuscht kündigte ich meine Mitgliedschaft wieder. Ich erhielt allerdings nie eine Bestätigung meiner Kündigung, sondern immer neue Forderungen über Mitgliedsbeiträge, Erinnerungen und Mahnungen.

Im letzten Jahr wurde es mir zuviel und ich habe denen schriftlich noch einmal mitgeteilt, dass ich meine Mitgliedschaft schon lange gekündigt hatte.

Nun bekam ich einen Mahnbescheid über Forderungen und Zinsforderungen.

Diesem Mahnbescheid habe ich natürlich im vollem Umfang widersprochen.

Nun habe ich Bedenken, da ich mich dazu habe hinreißen lassen, mich noch einmal schriftlich zu Erklären, dass eine eventuelle Verjährungsfrist nicht mehr greift.

Ich habe im Netz nach Regeln der Verjährung gesucht, allerdings sind die Informationen sehr Oberflächlich.

Ist diese Forderung von 2011 nun verjährt und sollte ich noch einmal Schreiben und denen Schreiben, dass sie in meinen Augen nie bestanden hat und Notfalls auch längst verjährt ist ?

Ich bin Dankbar über Informationen die ich bekomme, denn einen Anwalt einzuschalten, wäre unter Umständen wieder mit Kosten verbunden.

Viele Grüße,
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Ottokar am 10. Januar 2017, 10:54:04
Zitat von: Commander501 am 10. Januar 2017, 09:58:05
Am Telefon sagte man mir damals, dass man mir Helfen könne, aber dazu müsse ich erst Mitglied im Mieterschutzbund sein. Als trat ich bei und bezahlte auch einen Mitgliedsbeitrag. Sobald ich Mitglied war, bekam ich die Antwort, dass man mir in diesem Fall nun doch nicht Helfen könne.
Sowas nenne ich arglistige Täuschung. Leider kann man solche telefonischen Aussagen i.d.R. nicht beweisen.

Zitat von: Commander501 am 10. Januar 2017, 09:58:05
Darüber Enttäuscht kündigte ich meine Mitgliedschaft wieder. Ich erhielt allerdings nie eine Bestätigung meiner Kündigung
Auf eine solche Bestätigung hast du auch keinen Anspruch. Vielmehr musst du nachweisen, dass die Kündigung dort eingegangen ist, wozu sich z.B. die Zustellart Einwurfeinschreiben anbietet.

Zitat von: Commander501 am 10. Januar 2017, 09:58:05
Ist diese Forderung von 2011 nun verjährt
Das kann man mangels Daten nicht beantworten.
Kannst du nachweisen, das und wann deine Kündigung dort eingegangen ist?
Hast du die Kündigungsfrist eingehalten?
Hast du die Beiträge bezahlt, die für die Dauer der Mitgliedschaft bis zum Wirksamwerden der Kündigung angefallen sind?
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 10. Januar 2017, 11:22:59
Hallo Ottokar,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe damals schriftlich gekündigt und den Beitrag für ein Jahr bezahlt, denn sonst hätte ich keine schriftliche Antwort zu meinem Problem bekommen. Da die Antwort Sinngemäß nur daraus bestand, dass man mir mitteilte mir nicht Helfen zu können, habe ich schriftlich meine Enttäuschung mitgeteilt und meine Mitgliedschaft gekündigt.

Der Mieterschutzbund hat diese Kündigung wohl ignoriert und versucht für eine weiteres Jahr bei mir abzubuchen. Glücklicherweise war mein Konto nicht gedeckt und so wurde die Lastschrift nicht eingelöst.

Ich bekam Erinnerungen und Mahnungen über diesen Beitrag. Ein weiterer Versuch bei mir abzubuchen hat es nicht gegeben.

Nun werden Beiträge von 2011 bis Heute geltend gemacht. Darüber hinaus wird natürlich auch mit SCHUFA Einträgen gedroht.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Ottokar am 10. Januar 2017, 11:29:56
Du hast leider zwei der maßgeblichen Fragen nicht beantwortet:
Zitat von: Ottokar am 10. Januar 2017, 10:54:04
Kannst du nachweisen, das und wann deine Kündigung dort eingegangen ist?
Hast du die Kündigungsfrist eingehalten?
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 10. Januar 2017, 11:40:01
Du hast leider zwei der maßgeblichen Fragen nicht beantwortet:
Zitat von: Ottokar am 10. Januar 2017, 10:54:04
Kannst du nachweisen, das und wann deine Kündigung dort eingegangen ist?
Hast du die Kündigungsfrist eingehalten?

Die Frist habe ich eingehalten. Ich habe unmittelbar nach dem Antwortschreiben meine Enttäuschung und meine Kündigung abgeschickt.

Leider kann ich den Eingang nicht nachweisen, denn es war ein normaler Standard Brief.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Ottokar am 10. Januar 2017, 12:30:39
Zitat von: Commander501 am 10. Januar 2017, 11:40:01
Leider kann ich den Eingang nicht nachweisen, denn es war ein normaler Standard Brief.
Sofern sich der Erhalt der Kündigung nicht aus Schreiben des Mietervereins ergibt, hast du hier leider Pech und musst zahlen.
Lt. Gesetz musst du nachweisen, dass der Mieterverein die Kündigung erhalten hat, das kannst du nicht. Damit besteht der Vertrag bis zum heutigen Tag fort. Du musst also die geforderte Summe zahlen und darüber hinaus den Vertrag erneut kündigen. Diesmal aber so, dass du nachweisen kannst, dass der Mieterverein die Kündigung erhalten hat.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Freimensch am 11. Januar 2017, 15:52:18
Des Pudels Kern ist die Frage, wie die Mitgliedschaft gekündigt werden kann.
Wenn beispielsweise vereinbart ist, dass die Kündigung frühestens nach Ablauf von 12 Monaten möglich ist, dann wäre die Kündigung bereits im 1. Monat gar nicht wirksam, weil vertraglich erst nach 12 Monaten erstmals kündbar gewesen wäre.
Da eine Kündigung immer eine einseitige Willenserklärung ist, ist der andere Vertragspartner gesetzlich nicht verpflichtet,  auf das Kündigungsschreiben zu reagieren oder den Eingang zu bestätigen.

Fazit: wurde die Kü nicht nach den vertraglichen Vereinbarungen erklärt, ist diese nicht wirksam geworden und infolgedessen sind die weiteren Beiträge zu entrichten.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Kati65 am 11. Januar 2017, 16:17:23
Hi,

natürlich kann man die Mitgliedschaft sofort wieder kündigen, auch wenn der Vertrag dann noch z. B. 11 Monate läuft (Jahresbeitrag wurde ja bezahlt).
Ich kündige alle Verträge, die ich abschließe, direkt nach deren Entstehung. Das garantiert mir, keine Kündigungsfristen zu vergessen.

Hast Du denn wenigstens noch eine Kopie der Kündigung? Ich weiß, was jetzt für Einwände kommen....

Gr. Kati
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: BigMama am 11. Januar 2017, 18:24:29
Zitat von: Freimensch am 11. Januar 2017, 15:52:18
Da eine Kündigung immer eine einseitige Willenserklärung ist, ist der andere Vertragspartner gesetzlich nicht verpflichtet,  auf das Kündigungsschreiben zu reagieren oder den Eingang zu bestätigen.

Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Und wenn der Empfang nachgewiesen werden kann, muss auch auf die Kündigung reagiert werden. Bestätigt muss sie allerdings nicht werden, aber bearbeitet.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: lunamae am 11. Januar 2017, 22:05:08
Kündigungsfrist DMB Siegerlang als Beispiel:

Zitat
Wie ist die Kündigungsfrist für meine Mitgliedschaft?

Die Kündigungsfrist für die Mitgliedschaft im Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e.V. beträgt drei Monate zum Ende eines Kalenderjahres. Eine Mitgliedschafts-Kündigung muss uns spätestens am 30. September zugegangen sein, um noch zum Ende des selben Jahres wirksam zu werden. Kündigungen die wir verspätet erhalten, werden automatisch zum Ende des Folgejahres wirksam.

Voraussetzung für eine wirksame Kündigung ist, dass Sie schriftlich erfolgt und die zweijährige Mindestdauer für die Mitgliedschaft abgelaufen ist. Nach Erhalt einer Kündigung versenden wir eine Kündigungsbestätigung.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Ottokar am 12. Januar 2017, 14:34:20
Zitat von: Freimensch am 11. Januar 2017, 15:52:18
Des Pudels Kern ist die Frage, wie die Mitgliedschaft gekündigt werden kann.
Die Frage stellt sich nicht, denn das ist im BGB geregelt.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 27. Mai 2017, 06:59:14
Der Mieterschutzbund beauftragt nun eine "Anwalt für Familienrecht" und verklagt mich auf Zahlungen. Meine Briefe an den Anwalt und den Mieterschutzbund werden leider immer noch ignoriert, obwohl ich sie per Einschreiben verschickt habe. Weiß jemand gute Argumente die ich vor Gericht vorbringen könnte und kennt jemand darüber hinaus eine Stelle wo ich mich über das Vorgehen des Mieterschutzbundes beschweren könnte ?
Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr Dankbar.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: coolio am 27. Mai 2017, 07:04:52
Hast Du einen Mahnbescheid bekommen?
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 27. Mai 2017, 13:52:59
Hallo Coolio,

Ja, dem Mahnbescheid habe ich Widersprochen und nun habe ich 14 Tage Zeit mich einem Richter zu erklären oder die Forderung anzuerkennen.

Weder Mieterschutzbund noch deren Anwalt reagieren auf meine Schreiben. Trotz Einschreiben. Der Mieterschutzbund hat noch nie auf meine Schreiben reagiert. Auch auf meine Kündigung im Jahre 2011 wurde nicht reagiert. Es kamen immer nur neue Forderungen vom Mieterschutzbund. Nach so vielen Jahren kann ich leider nicht mehr Nachweisen denen geschrieben zu haben, weil ich meine Schreiben leider nicht kopiert habe. Ich kann dem Gericht höchstens an Eidesstatt versichern form und fristgerecht gekündigt zu haben.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Turbo am 27. Mai 2017, 15:12:21
Du schreibst, du hättest die Kündigungsfrist eingehalten. Meinst du wirklich die Frist, die in der Satzung unter Kündigung angegeben ist? Oder gab es evtl. doch eine ähnliche Voraussetzung, wie bereits @lunamae  verlinkt hat?
Zitat von: lunamae am 11. Januar 2017, 22:05:08
Voraussetzung für eine wirksame Kündigung ist, dass Sie schriftlich erfolgt und die zweijährige Mindestdauer für die Mitgliedschaft abgelaufen ist. Nach Erhalt einer Kündigung versenden wir eine Kündigungsbestätigung.


Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 27. Mai 2017, 23:37:10
Ich hatte den Mieterschutzbund telefonisch, wegen eines Problems kontaktiert. Am Telefon ließ man sich das gesamte Problem schildern und sagte mir, dass man erst für mich Tätig werden könne, wenn ich Mitglied werde. Paralel mit der Beitritzerklärung und dem Überweisen des Mitgliedbeitrages, habe ich mein Problem schriftlich mitgeteilt. Dabei habe ich mich auf das geführte Telefonat berufen. Man teilte mir nur formlos mit, dass man mir bei dem Problem nicht helfen könne. Enttäuscht darüber habe ich dann meine Mitgliedschaft gekündigt. Von 2012 bis 2014. Ab 2014 bekam ich keine Post mehr.  Der Mahnbescheid erreichte mich wohl gerade noch Rechtzeitig vor einer Verjährung. Ich wurde wohl arglistig getäuscht um Mitglied zu werden. Sämtliche Schreiben meinerseits an den Mieterschutzbund, auch per Einschreiben, blieben bis Heute unbeantwortet. Der Anwalt des Mieterschutzbundes ist merkwürdigerweise ein Anwalt für Familienrecht.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Turbo am 28. Mai 2017, 08:34:44
Es ist das normale Prozedere, dass man erst Mitglied werden muss, bevor die tätig werden. Dass sie dir dann nicht helfen konnten, kann man als arglistige Täuschung ansehen, muss man aber nicht. Wenn du das so gesehen hast, hättest du versuchen können, den Vertrag zu widerrufen.
Stattdessen hast du deine Mitgliedschaft gekündigt. Bei dieser Kündigung hast du dich aber an die vertraglich vereinbarten Fristen und Voraussetzungen zu halten.

Zitat von: Commander501 am 27. Mai 2017, 13:52:59
Ich kann dem Gericht höchstens an Eidesstatt versichern form und fristgerecht gekündigt zu haben.
Ob das so wirklich so war, zeigt dir ein einfacher Blick in die Satzung, die du mit deiner Unterschrift akzeptiert hast.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 28. Mai 2017, 20:40:20
Es wurmt mich einfach, dass meine Schreiben vom Mieterschutzbund ignoriert werden. Auch als ich schriftlich um Hilfe, als damals zahlendes Mitglied gesucht habe, bekam ich keine Antwort. Erst jetzt, kurz vor der Verjährung, macht der Mieterschutzbund genau das, wo andere Hilfe suchen würden und klagt.
Ich habe im Netz gesucht und auch keinen Verband gefunden, wo man sich über die Methoden eines eingetragenen, allgemeinnützigen Vereins beschweren könnte. Vielleicht weiß jemand eine Anlaufstelle ???
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 28. Mai 2017, 22:21:42
Es wurmt mich einfach, dass meine Schreiben vom Mieterschutzbund ignoriert werden. Auch als ich schriftlich um Hilfe, als damals zahlendes Mitglied gesucht habe, bekam ich keine Antwort. Erst jetzt, kurz vor der Verjährung, macht der Mieterschutzbund genau das, wo andere Hilfe suchen würden und klagt.
Ich habe im Netz gesucht und auch keinen Verband gefunden, wo man sich über die Methoden eines eingetragenen, allgemeinnützigen Vereins beschweren könnte. Vielleicht weiß jemand eine Anlaufstelle ???

Leider bin ich juristisch nicht besonders versiert, allerdings kam mir auch der Gedanke einer Widerklage. Wenn jemand darüber Informationen liefern kann, wäre ich sehr Dankbar
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Gast42227 am 28. Mai 2017, 22:34:30
Frag doch mal beim Verbraucherschutz, ob die dir helfen können.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: coolio am 28. Mai 2017, 22:35:26
Frag doch mal beim Verbraucherschutz, ob die dir helfen können.
Aber nicht kostenpflichtig beitreten !  :lachen:
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Turbo am 28. Mai 2017, 22:36:42
Dass du dich ärgerst, ändert aber nichts daran, dass du die Forderung bezahlen musst.
Du hast den Vertrag unterschrieben, diesen nicht widerrufen und hast dich somit an die Kündigungsfristen zu halten. Dass sie dir damals nicht helfen konnten, spielt auch keine Rolle.
Hättest dir für diese einmalige Sache ja auch einen Beratungsschein holen und zu einem RA gehen können.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 29. Mai 2017, 02:08:18
Es ist nicht so das der Mieterschutzbund mit nicht Helfen wollte, sondern mir nicht Helfen WOLLTE. Sämtliche Schreiben über Jahre hinweg blieben unbeantwortet.

Meine Mitgliedschaft habe ich bereits im Jahre 2012 form und fristgerecht gekündigt.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Terra am 29. Mai 2017, 07:01:30
Lieber Commander,

du hast aber den Extrakt aus den Antworten verstanden? Du musst nachweisen das du gekündigt hast, nicht der Mieterbund muß beweisen das du ihm was zugeschickt hast. Das ist der Knackpunkt, da kannst du noch ein paar Mal wiederholen du hast 2012 gekündigt, wenn du es nicht beweisen kannst, hast du ein Problem.

Ob der Mieterbund dir nicht helfen wollte oder konnte, ist für uns nicht erkennbar. Niemand kennt wertneutral den Sachverhalt, die Frage kann auch sein, hast du es zu optimistisch gesehen und am Ende konnte rechtlich nichts gemacht werden.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Commander501 am 29. Mai 2017, 08:53:44
Ich mache es daran fest, dass der Mieterschutzbund auf keines meiner Schreiben geantwortet hat, Nicht nur meine Kündigung, sondern auch meine Versuche die Angelegenheit zu Klären über Jahre hinweg, wurden einfach ignoriert. Das ist es, was mich so wütend macht.
Titel: Re: Mieterschutzbund Beiträge von 2011 , ständige Mahnungen und nun Mahnbescheid
Beitrag von: Simsalabim am 07. Juni 2017, 18:02:04
Wieso hast du nicht bereits bei der ersten Mahnung reagiert? Seltsam jetzt dem Mieterbund den schwarzen Peter zuzuschieben, wenn man selber gepennt hat. Und jeder weiß doch, dass man Kündigungen nicht mit einem einfachen Brief verschickt. Die Suppe musst du jetzt wohl auslöffeln und es unter Lehrgeld verbuchen.