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Autor Thema: Modellprojekt Bürgerarbeit  (Gelesen 161003 mal)

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Gast28518

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #120 am: 14. Dezember 2013, 16:07:21 »
Landtag macht sich für Bürgerarbeit stark

Der Landtag von Sachsen-Anhalt macht sich für die Bürgerarbeit stark. Eine große Mehrheit der Abgeordneten forderte am Freitag die Landesregierung auf, sich für ein Nachfolgeprogramm einzusetzen. CDU, SPD und Grüne stimmten dafür, die Linksfraktion enthielt sich, nachdem ein eigener Änderungsantrag abgelehnt worden war. Das Modell Bürgerarbeit läuft spätestens Ende des nächsten Jahres aus.

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landtag-fuer-buergerarbeit100.html

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video166426.html


Offline XxLOSTxX

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #121 am: 18. Dezember 2013, 08:28:05 »
hmmm...irgenwie bin ich nicht überzeugt den das hört sich im kern nach zeitarbeitsfirma oder praktika ect an....wir geben dir vieleicht arbeit solange musst du im niedriglohnsektor  sklavenarbeit machen...

ne danke lehne ich persönlich danked ab
Da die Menschheit in der Mehrheit aus wahrheitsignoranten Lügnern und Betrügern besteht wird man in der Demokratie immer von Lügnern und Betrügern regiert und beherrscht.
Wer also an die Demokratie glaubt, der glaubt an das Recht und die Macht der Dummheit und des Übels.
Und wer die Demokratie will, der will die Herrschaft der Lüge.

Offline Sonnel

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #122 am: 25. Januar 2014, 14:22:00 »
Es gint "Neugikeiten" aus der Irrenhauszentrale:

Bei uns wurden alle Bürgerarbeiter, die in einer privaten Kurklinik gebürgerarbeitet haben - übernommen! Zu einemStundenlohn von sage und schreibe 3.85 Euro !!!
Da find ich einfach keine Worte mehr ...  :no:

Gast28518

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #123 am: 25. Januar 2014, 14:37:57 »
und die haben zugestimmt?

Offline rein

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #124 am: 25. Januar 2014, 15:15:34 »
3.85 Euro
Da sollten die aber nicht mehr als 20 min pro Stunde arbeiten.


»Ich fürchte, daß unbezahlte Bürgerarbeit eingeführt wird«
Ein Gespräch mit Inge Hannemann

http://www.jungewelt.de/2014/01-13/051.php

Gast6430

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #125 am: 25. Januar 2014, 19:29:42 »
Zitat von: rein am 25. Januar 2014, 15:15:34
»Ich fürchte, daß unbezahlte Bürgerarbeit eingeführt wird«
ich verstehe immer besser, warum Ausnahmen von einem Hungermindestlohn gefordert wird^^ :clever:

und ich verstehe auch immer besser warum denen das gelingen wird.

Anstatt Hartzis nun mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen :"Schluß" reagieren die sich bei Themen ab wie
Zitat
Al-Kaida-Gruppen schlachten sich gegenseitig ab
Christen / Muslime kämpfen Hand in Hand gegen d. Terroristen der Westlichen Welt
Rheinland-Pfalz - Initiative "Ich bin dabei" Man braucht noch mehr Ehrenämtler
[/b]
und weil Hartzis sich dabei zu allem Überfluß noch liebend gerne verbal die Köppe einschlagen, kann die Beamtenmafia all sonen schiit ungestraft und ungehindert durchziehen. Weiter so Freunde^^ :clever:
« Letzte Änderung: 25. Januar 2014, 19:38:50 von Gast6430 »

Offline Angela1968

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #126 am: 25. Januar 2014, 19:50:19 »
Also ich hätte einen Sv-pflichtigen Job nicht mal als ich arbeitslos war für 3,85 Euro Stundenlohn angenommen. Da war ich drauf bedacht wenigstens 5 Euro Stundenlohn zu bekommen. Heute wo ich etwas über 8 Euro Stundenlohn habe würde ich auf den neuen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro bestehen.

Angela
« Letzte Änderung: 25. Januar 2014, 19:58:17 von Angela1968 »
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Gast7559

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #127 am: 25. Januar 2014, 19:56:18 »
Zitat von: Gast6430 am 25. Januar 2014, 19:29:42
Anstatt Hartzis nun mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen :"Schluß" reagieren die sich bei Themen ab wie
Zitat
Zitat Al-Kaida-Gruppen schlachten sich gegenseitig ab Christen / Muslime kämpfen Hand in Hand gegen d. Terroristen der Westlichen Welt Rheinland-Pfalz - Initiative "Ich bin dabei" Man braucht noch mehr Ehrenämtler
und weil Hartzis sich dabei zu allem Überfluß noch liebend gerne verbal die Köppe einschlagen,
Sich hoffnungslos zu verzetteln, ist doch des Hartzis liebster Zeitvertreib.

Gast28010

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #128 am: 15. März 2014, 07:21:23 »
Vielleicht hilft auch dieser Link. Danach muß equal pay geleistet werden dort wo kein Zeitarbeitstarifvertrag eingesetzt wird. Und eine Abweichung unter verbindliche Lohnuntergrenzen ist auch nicht möglich. Davon ab ist ein Lohn von 3,85 Euro wie hier angeführt sittenwidrig. In diesem Fall sollte man einfach mal zum regionalen GEZ-Fernsehen. Die werden sich hüten, darüber nicht zu berichten. Und bei solch einem Lohn braucht man keine Angst vor Repression haben.

http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Grundsicherung/Buergerarbeit/Fragen-und-Antworten/inhalt.html?cms_gtp=54758_list%253D6

Gast32888

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #129 am: 18. Juni 2014, 19:43:24 »
Sittendwidrig wäre ein Stundenlohn dann, wenn er weniger als 70% des orstüblichen oder des tariflich vereinbarten Lohns beträgt. Sollte eine Tarifbindung vorliegen, gilt die natürlich.

Offline Vocans

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #130 am: 26. Juni 2014, 10:45:57 »
Berater, du irrst dich gewaltig. Hier das Urteil vom 22.04.2009:
- Urteil vom 22.04.09, Az. 5 AZR 436/08:

Sittenwidriger Lohn liegt dann vor, wenn Arbeitsvergütung nicht einmal zwei Drittel eines in der betreffenden Branche und Wirtschaftsregion üblicherweise gezahlten Tariflohns erreicht.
Maßgebend ist der Vergleich mit der tariflichen Stunden- oder Monatsvergütung ohne Zulagen und Zuschläge.
http://hartz.info/index.php?topic=65071.0
Also nix mit 70% weniger.....wäre ja noch schöner......
Der Hirntot bleibt ja bei vielen jahrelang unbemerkt!
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Offline Ottokar

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #131 am: 26. Juni 2014, 14:13:12 »
Zitat von: Vocans am 26. Juni 2014, 10:45:57
Also nix mit 70% weniger
Das steht da nicht. Da steht: weniger als 70% ...
Berater hatte geschrieben, bei einer Vergütung von weniger als 70% des orstüblichen oder Tariflohnes wäre der Lohn sittenwidrig.
2/3 sind 66%, wenn die Vergütung weniger 2/3 = als 66% beträgt, ist lt. BAG der Lohn sittenwidrig.
Das ist also nicht falsch.

Mit der Aussage "orstüblichen oder tariflich" liegt Berater auch nicht falsch, denn lt. BAG ist die Tarifvergütung nur dann anzunehmen, Zitat:
Eine Üblichkeit der Tarifvergütung kann angenommen werden, wenn mehr als 50 % der Arbeitgeber eines Wirtschaftsgebiets tarifgebunden sind oder wenn die organisierten Arbeitgeber mehr als 50 % der Arbeitnehmer eines Wirtschaftsgebiets beschäftigen.
Ansonsten gilt der ortstübliche Lohn.
Meine Antworten basieren auf den zuvor genannten Fakten. Durch neue oder geänderte Fakten kann sich jedoch die Rechtslage ändern und bisherige Antworten dadurch ungültig werden.


Offline Vocans

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #132 am: 26. Juni 2014, 14:21:23 »
Danke ottokar, dann hatte ich dies mißverstanden  :flag:
Der Hirntot bleibt ja bei vielen jahrelang unbemerkt!
FB Spruch.

Gast34969

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #133 am: 17. November 2014, 14:57:57 »
Die Rede (bei Lutz) war von Bahnhöfen, deshalb meine Annahme, das es sich um die DB handelt.  ...

Exakt, Lutz meinte Bahnhöfe, die von der Deutschen Bahn betrieben wurden.

Gast34409

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Re: Modellprojekt Bürgerarbeit
« Antwort #134 am: 18. November 2014, 14:50:20 »
Wenn es keine Erwerbsarbeit mehr gibt (Ein Segen des technischen Fortschritts), dann wird eben welche erfunden, um den Pöbel (also die 99%) in Schach zu halten. So einfach ist das in der nahrungskette.. oder soll ich sagen Hackordnung?! Soweit ich weiß, hat sich an der Einführung von bürgerarbeitsähnlicher SinnfreiBeschäftigung zu null Euro in Hamburg nixx geta. Sie werden also als Erstversuch mit einer Anzahl von 520 Zwangsarbeitern eingeführt. Nun ratet, was bei Erfolg geschieht? :P  :nea: :nea: :lol: