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Autor Thema: "Organisierte Kriminalität": BA entdeckt massenhaften Sozialbetrug in Jobcentern  (Gelesen 7690 mal)

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Offline Meck

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Das Jobcenter Bremerhaven muss mehr als 1000 Fälle prüfen, ob Hartz IV-Empfänger ihr Geld zurecht bekommen haben, oder ob ihnen das Geld nie zustand. 1000 Akten wurden bereits beschlagnahmt.

Sie haben viel zu tun im Jobcenter Bremerhaven. Ohnehin, weil die Arbeitslosenquote bei 16 Prozent liegt. Und nun noch mehr, weil ein Team von Mitarbeitern derzeit mehr als 1000 Fälle darauf prüfen muss, ob die Leistungsempfänger ihr Geld zurecht bekommen haben, oder ob ihnen das Geld nie zustand. Betrug in einem solchen Ausmaß – das gab es bei den Jobcentern im Land Bremen noch nie. Das Jobcenter Bremen hat daraus bislang keine Konsequenzen gezogen. Nach wie vor werde jeder Antrag sorgfältig geprüft, sagt ein Sprecher des Jobcenters der Stadt Bremen. So ein Betrug wie in Bremerhaven, glaubt er, wäre hier nicht möglich.


-->> http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-Hartz-IV-Betrugs-_arid,1353015.html

Offline Meck

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Ermittlungen in Bremerhaven: Bulgaren sollen Jobcenter betrogen haben
« Antwort #1 am: 12. April 2016, 09:26:16 »
EU-Zuwanderer und zwei Vereine sollen gemeinsame Sache gemacht haben: Mit Scheinarbeitsverträgen wurden Leistungen beim Jobcenter in Bremerhaven beantragt. Jetzt flog der Betrug auf. Wegen des Verdachts des Sozialbetrugs durch zahlreiche Zuwanderer in Bremerhaven ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Vereine. Ihr Vorsitzender soll fingierte Arbeitsverträge hauptsächlich mit Bulgaren, aber auch mit anderen EU-Zuwanderern abgeschlossen haben, damit sie Leistungen vom Jobcenter erhalten.

Von dem Geld hätten die Betroffenen einen Teil an die Vereine abgeben müssen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Medien hatten zuvor über die Ermittlungen zur Beihilfe zum Betrug gegen den Vorsitzenden berichtet. Der Beschuldigte wollte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht zu den Vorwürfen äußern.


-->> http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/8356084/bulgaren-sollen-jobcenter-betrogen-haben.html

Gast39931

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Zitat von: Meck am 12. April 2016, 09:26:16
Der Beschuldigte wollte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht zu den Vorwürfen äußern.
wie denn auch als Bulgare, nix verstehen
Die waren wohl ein gemeinnützlicher Verein und haben den Sinn und Zweck missverstanden und die Einnahmen überschritten die 35.000 Euro Grenze anscheined.   :lol:

Offline Meck

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Die Quartiersmanagerin des Stadtteils Nikola schlägt Alarm. In der berüchtigten "Drachenburg" in Landshut, so steht es in einem internen Protokoll des Rathauses, soll es einen organisierten Hartz IV-Betrug geben. Sogar ein Pendelbus nach Rumänien wurde offenbar eingerichtet.

Es gibt wohl kein Haus in Landshut, das öfter in den Schlagzeilen ist. Auf den ersten Blick wird klar, warum. Das Gebäude unweit des Rathauses II in der Luitpoldstraße, das bei den Landshutern nur „die Drachenburg“ heißt, sieht verwahrlost aus. Eine Immobilie, die nicht nur Mietrechtsexperten den kalten Schauer über den Rücken jagt, sondern das jetzt offenbar im Mittelpunkt eines Skandals groß angelegter und systematischer Leistungserschleichung steht.


-->> http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Der-organisierte-Hartz-IV-Tourismus-in-der-Drachenburg-Pendelbus-nach-Rumaenien;art67,364712

Online coolio

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Verstehe ich nicht angesichts des überbordenden Kontrollwahns und der verschleppenden Bearbeitung der JC  :weisnich:
Fliesst da Geld?
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Offline Meck

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Kassierte Bande aus Rumänien in Landshut Sozialleistungen ab?
« Antwort #5 am: 23. April 2016, 20:26:55 »
In der bayerischen Stadt Landshut soll sich ein Sozialbetrug in großem Stil abspielen. Im Mittelpunkt: Ein heruntergekommener Apartmentkomplex, der von Anwohnern nur „Drachenburg“ genannt wird. Und eine Gruppe von Rumänen, deren Namen dort zwar offenbar auf den Klingelschildern steht, die dort in Wirklichkeit aber gar nicht leben sollen. Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen sich die Rumänen bei Behörden mit einfachen Tricks Sozialleistungen erschlichen haben. Mit den fingierten Wohnadressen hätten sie Hartz-IV-Leistungen kassiert, obwohl sie eigentlich in Rumänien leben.

Inzwischen beschäftigt der Fall zumindest den Quartierbeirat des Stadtteils Nikola. In einer Sitzung sei von „einem perfekt organisiertem System“ die Rede gewesen. Im Protokoll sei nachzulesen: "Mit regelmäßig verkehrenden Bussen werden die Bewohner aus Rumänien hergebracht, um Job-Center-Leistungen in Anspruch zu nehmen und dann anschließend mit dem Geld wieder nach Rumänien zurückzufahren".


-->> http://www.focus.de/politik/deutschland/mit-hilfe-von-falschen-klingelschildern-kassierten-rumaenen-in-landshut-sozialleistungen-ab_id_5462038.html

Offline Meck

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Landshut: Hartz-IV-Betrug oder doch ein Fall fürs Gesundheitsamt?
« Antwort #6 am: 27. April 2016, 22:44:14 »
In Zusammenhang mit angeblichem Hartz-IV-Betrug war die „Drachenburg“, eine heruntergekommene Wohnanlage an der Luitpoldstraße, jüngst massiv ins Gerede gekommen. Die LZ hat nun mit zwei Betroffenen gesprochen, die in der ganzen Sache keine unwesentliche Rolle spielen, mit denen bisher aber noch kein anderes Medium Kontakt aufgenommen hat. Der mutmaßliche Skandal stellt sich mittlerweile nicht mehr so eindeutig dar, wie zunächst verbreitet.

Wie am Dienstag berichtet, vermietet „Drachenburg“-Besitzer Peter Wellano mit seiner Firma Energetic Bau leerstehende Wohnungen an die La Mari GmbH, die diese wiederum untervermietet. Von den 70 Wohnungen in der „Drachenburg“, Luitpoldstraße 32, sind aktuell 51 bewohnt, wovon 35 im Auftrag der Energetic Bau von La Mari untervermietet werden. Die restlichen 16 Einheiten werden von Alteigentümern oder -mietern bewohnt.


-->> http://www.idowa.de/inhalt.landshuter-drachenburg-hartz-iv-betrug-oder-doch-ein-fall-fuers-gesundheitsamt.8f754332-980c-4e3f-91b5-eef034852aa0.html

Offline Meck

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Der große Sozialbetrug durch Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Jetzt kommen erste Zahlen ans Licht, wie teuer das wird!

In einem vertraulichen „Zwischenbericht des Jobcenters“ (liegt BILD vor) benennt dessen Chef Friedrich-Wilhelm Gruhl genau 574 617,73 Euro – als Verlust! Zitat aus dem Bericht: „Der Kripo wurden 90 Fallakten übermittelt.


-->> http://www.bild.de/regional/bremen/betrug/wie-viele-millionen-euro-kostet-der-sozialbetrug-45971604.bild.html

Offline Meck

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In deutschen Städten sind Sozialbetrugs-Netzwerke entstanden. Die Bundesagentur für Arbeit warnt bereits vor "organisierter Kriminalität". Besonders schlimm seien die Zustände in Gelsenkirchen, Landshut und Offenbach.

Einzelne Jobcenter hätten Leistungsmissbrauch in einem Umfang feststellen müssen, der „in den Bereich der organisierten Kriminalität hineinreicht“, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit zu FOCUS. Neben Offenbach, Gelsenkirchen und Landshut steht auch Bremerhaven im Mittelpunkt staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Bremer Abgeordneter hat wohl jahrelang Jobcenter betrogen.
Der bremische SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Öztürk soll gemeinsam mit seinem Vater über mehrere Jahre Bulgaren missbraucht haben, um Leistungen des Jobcenters in die eigenen Taschen zu lenken.


-->> http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitslosengeld/organisierte-kriminalitaet-millionenschaden-ba-entdeckt-massenhaftem-sozialbetrug-in-jobcentern_id_5922700.html

Offline MichaK

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Re: "Organisierte Kriminalität"
« Antwort #9 am: 11. September 2016, 12:02:55 »
erstaunlich ist eigentlich nur, wie solche dummdreiste Kriminalität jahrelang unentdeckt bzw. ohne staatsanwaltliche Ermittlung betrieben werden kann. Ähnlich wie die Millionenschwindeleien bei Pflegediensten, Pflegeheimen, Krankenhäusern usw.
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Offline Meck

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Millionenschaden durch falsche Aufstocker: Welche Strafe droht ?
« Antwort #10 am: 12. September 2016, 17:14:53 »
In zahlreichen Deutschen Städten sind Sozialbetrugs-Netzwerke aufgeflogen. Drahtzieher war ein Bremer SPD-Abgeordneter, der Bulgaren ausnutze, um Leistungen zu erschleichen. Der Betrug könnte ihn nun die Karriere kosten - und nicht nur das.

Jahrelang sollen Gelder aus der Sozialhilfe auf illegalen Wegen in die Taschen des Bremer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Patrick Öztürk geflossen sein. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Millionenschaden. Die SPD hat bereits ein Parteiordnungsverfahren gegen Öztürk eingeleitet, das ihn das Parteibuch und - spätestens bei der nächsten Wahl - seinen Posten kosten könnten.
Doch welche zivilen Strafen drohen dem Politiker und seinen Mittätern?


-->> http://www.focus.de/finanzen/recht/sozialbetrug-millionenschaden-durch-falsche-aufstocker-welche-strafe-droht-den-hartz-iv-betruegern_id_5926855.html

Offline MichaK

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Re: "Organisierte Kriminalität":
« Antwort #11 am: 12. September 2016, 19:46:24 »
da gibt es noch viel mehr dubiose Vereine, die Staatsknete abgreifen unter sehr merkwürdigen Umständen. Ich denke, Spitze vom Eisberg.
Um das gesamte Sozialsystem hat sich ein Netzwerk von abzockenden angeblichen Förderern und Helfern gezogen, teils vom Gesetzgeber sogar vorgegeben. Kostet nur alles Geld ohne Ende, was den Berechtigten dann vorenthalten wird.
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Offline castagir

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Ein "bremischer" SPD-Abgeordneter Namens ÖZTÜRK der mit Bulgaren betrügt?

Ist das jetzt versteckte Kamera oder so? Ein Wahlspot für die AfD?  :lachen: :lol: Nö. Scheint echt zu sein. Klischee allerunterster Klasse wird erfolgreich bedient!  :mocking:

Wieviele solcher Netzwerke wird es unentdeckt geben? Wieviele Vereine, Hilfsorganisationen und andere "Konstrukte" sind da noch unterwegs - egal, welcher Herkunft die Täter sind? Wieviele davon sitzen in den Ämtern und Behörden? Gerichten? Parlamenten? In der Regierung???

Offline MichaK

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Re: "Organisierte Kriminalität":
« Antwort #13 am: 12. September 2016, 21:32:10 »
in der Landes - Lotto GmbH ........ :grins:
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Offline Meck

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Ein Bremer SPD-Abgeordneter soll jahrelang mit einem Netzwerk aus Mitläufern Hartz IV kassiert haben. Erst jetzt fiel der Betrug auf. Die Jobcenter schieben die Schuld von sich: Ihnen seien auf der Suche nach Betrügern die Hände gebunden.

Betrüger haben in Jobcentern leichtes Spiel: "Wir können grundsätzliche den Arbeitsvertrag prüfen und darauf achten, ob der Antragssteller Mindestlohn verdient. Ansonsten haben wir nicht viele andere Möglichkeiten", sagte ein Sprecher der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg FOCUS Online. '"Wenn ein Verdacht besteht, schalten wir das Hauptzollamt ein."


-->> http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/sozialbetrug-in-bremerhaven-gelsenkirchen-und-landshut-jobcenter-kapitulieren-vor-sozialbetruegern-wir-haben-keine-andere-moeglichkeit_id_5938537.html