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Autor Thema: "Organisierte Kriminalität": BA entdeckt massenhaften Sozialbetrug in Jobcentern  (Gelesen 4673 mal)

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Offline Meck

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Osteuropäische Banden: Massenhafter Sozialbetrug bei deutschen JobCentern
« Antwort #15 am: 26. Oktober 2016, 14:59:36 »
Eine neue Form der organisierten Kriminalität fügt dem deutschen Sozialstaat Schaden in Milliardenhöhe zu. Mit fingierten Arbeitsverträgen erschleichen insbesondere Zuwanderer aus Osteuropa Leistungen der JobCenter.

Untersuchungen der Bundesagentur haben zu Tage gefördert, dass kriminelle Banden es gezielt auf die deutschen JobCenter abgesehen haben. Sie schicken Menschen aus Südost- und Osteuropa im Rahmen der europäischen Freizügigkeit nach Deutschland, versehen sie hier mit fingierten Arbeitsverträgen im Niedriglohnbereich und stellen Anträge auf Aufstockung. Mit dieser Masche sind durch die sogenannten »Sozialbetrugs-Netzwerke« bereits Millionenschäden entstanden.


-->> http://www.freiewelt.net/nachricht/massenhafter-sozialbetrug-bei-deutschen-jobcentern-10068967/

Offline Meck

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Nigerianer lässt sich Sozialleistungen unter falschem Namen auszahlen
« Antwort #16 am: 28. Oktober 2016, 15:45:23 »
Mit einem Flieger aus Spanien reiste am 26.10.16 ein 49-jähriger Nigerianer nach Deutschland ein. Dazu brauchte er kein Visum, weil er eine spanische Aufenthaltserlaubnis hatte. Bei der Passkontrolle stellte ein Beamter der Schleierfahndung Pfronten fest, dass der Mann drei Monate in seinem Heimatland – Nigeria – verbracht hatte.

Soweit wäre alles in Ordnung gewesen, wenn nicht über einen Fingerabdruckabgleich herausgekommen wäre, dass sich der Nigerianer unter anderen Personalien in Deutschland als Asylbewerber hatte registrieren lassen. So erhielt er unberechtigt Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.


-->> http://www.all-in.de/nachrichten/polizeimeldungen/Nigerianer-49-in-Memmingerberg-laesst-sich-Sozialleistungen-unter-falschem-Namen-auszahlen;art2756,2366995

Einen ähnlichen Fall gab es bereits vor drei Wochen -->> Betrugsverdacht - Zweimal Sozialleistungen bezogen

Zitat
Bei der Kontrolle eines Fernbusses haben Schleierfahnder am Donnerstagnachmittag einen Sozialbetrug aufgedeckt. Das teilt die Polizei mit.

Die Beamten überprüften die Grenzübertrittspapiere eines 37-jährigen Mannes. Dabei stellte sich heraus, dass der Nigerianische Staatsangehörige seit 2013 in Italien ein Asylverfahren durchläuft. Im Oktober 2015 stellte er in Deutschland ein weiteres Asylbegehren. Die ersten Ermittlungen deuten laut Polizei darauf hin, dass der Mann zu Unrecht gleichzeitig Sozialleistungen in Deutschland und in Italien bezogen hat. Der Asylbewerber wird nun wegen Betrugsverdachts angezeigt. Die Polizei verständigte auch die zuständigen Asylbehörden in München und in Italien. Der Mann reiste weiter nach Italien.

Offline Meck

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Großkontrollen gegen Sozialbetrug im Ruhrgebiet
« Antwort #17 am: 16. Dezember 2016, 15:52:16 »
Hartz-IV- und Wohngeld-Betrug aufgedeckt. Kontrollen in Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg. Gemeinsame Aktion der Städte, Zoll und Arbeitsagentur.

Die Behörden in NRW sind einem Millionenbetrug auf der Spur. Offenbar haben bulgarische und rumänische Großfamilien jahrelang Sozialleistungen für Menschen kassiert, die überhaupt nicht in Deutschland wohnen. Andere sollen bei Scheinfirmen angestellt gewesen sein und den Staat so betrogen haben. Auf Druck Daten abgeglichen.

Die Städte haben sich über die hohe Zahl der bulgarischen und rumänischen Menschen gewundert, die bei ihnen Sozialleistungen kassieren. Die Zahl hat sich in Dortmund innerhalb weniger Monate verdreifacht, in Duisburg sogar teilweise verfünfacht. Die Oberbürgermeister haben dann Druck auf die Arbeitsagentur ausgeübt, damit das überprüft wird.


-->> http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/grosskontrolle-gegen-sozialmissbrauch-100.html

Offline Meck

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Seit Monaten sitzen Haug Schalk und Jörn Memenga vor roten Heftern mit Akten im Büro der Braunschweiger Polizei. Es sind viele Akten. Die Chefermittler der Braunschweiger "Sonderkommission Zentrale Ermittlungen" (Soko ZErm) haben mittlerweile mehr als 300 auf dem Schreibtisch. 300 Fälle von mutmaßlichem Sozialbetrug, bei denen sich Asylbewerber während der Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr Scheinidentitäten zugelegt haben. "Die haben sich einfach mehrfach registriert", sagt Jörn Memenga, Leiter der Soko ZErm, "teilweise bei den gleichen Mitarbeitern. Aber in der Zeit waren alle sehr überlastet. Da ist das einfach nicht aufgefallen."

-->> http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Scheinidentitaeten-Sozialbetrug-in-Millionenhoehe,scheinidentitaet100.html

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Dresden: Sozialbetrug durch Flüchtlinge in Sachsen
« Antwort #19 am: 03. Januar 2017, 15:16:32 »
Vereinzelt haben Flüchtlinge in Sachsen versucht, Sozialleistungen zu erschleichen.

Von Januar bis September 2016 wurden insgesamt 31 Zuwanderer als Tatverdächtige ermittelt, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Im Jahr 2015 waren es demnach 21 Fälle.

Sozialleistungsbetrug durch Asylbewerber sei in Sachsen aber kein Kriminalitätsschwerpunkt, betonte eine Sprecherin des Innenministerium. Details, wie der Betrug vonstatten ging, konnten nicht genannt werden.


-->> https://www.tag24.de/nachrichten/sachsen-chemnitz-leipzig-dresden-fluechtlinge-sozialbetrug-leistungen-erschlichen-199430

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Polizist warnt vor vielfachem Sozialbetrug durch Asylbewerber
« Antwort #20 am: 07. Januar 2017, 14:35:39 »
In ganz Deutschland hat es vielfachen Sozialbetrug durch Flüchtlinge gegeben, das sagt der niedersächsische Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch.

Derzeit verfolge eine Sonderkommission in Braunschweig mehr als 300 Fälle in Niedersachsen, in denen sich Asylbewerber offenbar mehrfach registrieren ließen, um sich Sozialleistungen zu erschleichen. „Wir stellen immer mehr dieser Mehrfachidentitäten fest“, sagte Küch in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Die Polizisten gehen davon aus, dass es in anderen Städten ähnlich aussieht.


-->> https://www.welt.de/politik/deutschland/article160885523/Polizist-warnt-vor-vielfachem-Sozialbetrug-durch-Asylbewerber.html

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Das baden-württembergische Innenministerium kann bisher keinen mehrfachen Bezug von Sozialleistungen durch Asylsuchende in größerem Umfang feststellen – so wie in Niedersachsen, wo bisher Hunderte Fälle aufgedeckt wurden. Wäre dies noch immer möglich?

Eine Braunschweiger Sonderkommission ermittelt in Niedersachsen in gut 300 Fällen von Sozialbetrug. Demnach haben sich Asylsuchende mit wechselnden Identitäten in mehreren Gemeinden registrieren lassen, um mehrfach Sozialleistungen zu kassieren. Vielfach soll es sich dabei um Flüchtlinge aus dem Sudan handeln. Der Gesamtschaden wird mit drei bis fünf Millionen Euro beziffert.


-->> http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ist-braunschweig-ein-sonderfall-im-suedwesten-lediglich-einzelfaelle-von-sozialbetrug.65fceab5-cbff-45f1-a7fa-aabd4fc9c078.html

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Missbrauch von Sozialleistungen: Arbeitsgemeinschaft bringt Erfolge
« Antwort #22 am: 07. Januar 2017, 14:38:07 »
Kommunen unterstützen in vielen Bereichen Bürgerinnen und Bürger in schwierigen Lebenssituationen und Familien.

Die Stadt Offenbach hat 2015 allein für Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II über 100 Millionen Euro ausgegeben. Dieses Geld wird nach geltenden Gesetzen den Anspruchsberechtigten zum größten Teil zur Finanzierung der Unterkunft ausgezahlt. Doch nicht immer erhalten die Menschen die Unterstützung, die sie wirklich benötigen. Immer wieder nutzen Menschen die Leistungen, die keinen Anspruch haben. Es gibt viele Beispiele: Vermieter verlangen deutlich überhöhte Mieten von Leistungsempfängern häufig in überbelegten Wohnungen die sie nicht versteuern. Staat und Kommune entgeht hier die Steuereinnahme, während zugleich durch die zu teure Miete zu viel für die Kosten der Unterkunft gezahlt wird. Manche Leistungsempfänger existieren nur virtuell, andere haben Einnahmen aus Vermietung oder unversteuerte Vermögenswerte, die aus Straftaten resultieren.


-->> http://www.focus.de/regional/hessen/offenbach-am-main-stadt-offenbach-am-main-missbrauch-von-sozialleistungen-arbeitsgemeinschaft-bringt-erfolge_id_6444503.html

Offline Meck

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Nicht nur in Braunschweig haben sich Asylbewerber mit Scheinidentitäten mehrfach Sozialleistungen erschlichen: Auch im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück sind 2016 rund 100 ähnliche Fälle angezeigt worden.

Dabei geht es um Betrug zum Nachteil von Sozialversicherungen und Sozialleistungsbetrug durch Flüchtlinge, so Sarah Gebbiken, Sprecherin der Polizeidirektion Osnabrück auf Nachfrage unserer Redaktion.

Rund drei Viertel der Anzeigen sind laut Gebbiken in der Polizeiinspektion Osnabrück eingegangen.
Versuchter Identitätsschwindel in Bramsche

Weitere Inspektionen gibt es in Aurich, Leer und Lingen. Die Betrüger erschlichen sich auch hier Leistungen mit Hilfe von mehreren Scheinidentitäten, wie die Sprecherin in einem Beispiel der Landesaufnahmebehörde (LAB) Niedersachsen am Standort in Bramsche schildert: Demnach meldete sich hier ein angeblich sudanesischer Flüchtling Anfang September 2016 als asylsuchend. Er führte keinerlei Ausweispapiere mit sich, die auf seine Identität hinwiesen.


-->> http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/830166/betrugsverdacht-durch-fluechtlinge-auch-in-osnabrueck

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Memmingen: Schleierfahnder ermitteln wegen Sozialleistungsbetrug
« Antwort #24 am: 07. Januar 2017, 14:40:28 »
Im Reisebus unterwegs · Ein angeblich 26 Jahre alter Pakistani kontrollierte die Schleierfahndung Pfronten am 4.1.2017 in Memmingen. Der Mann war mit einem Bus von Frankfurt unterwegs nach Italien.

Den Polizeibeamten legte er seinen Reisepass und eine italienische Aufenthaltserlaubnis vor. Als die Beamten die Daten überprüften, stellte sich heraus, dass der Mann mit einem anderen Geburtsdatum in Deutschland Asyl beantragt hatte.

Weil er sich bessere Chancen in Deutschland ausgerechnet habe, habe er sich sechs Jahre jünger gemacht. Gegen den Pakistani ermitteln die Beamten unter anderem wegen Sozialleistungsbetrugs.


-->> http://www.all-in.de/nachrichten/polizeimeldungen/Nach-Kontrolle-eines-Mannes-in-Memmingen-Schleierfahnder-ermitteln-wegen-Sozialleistungsbetrug;art2756,2397792

Offline CCR

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Schlaraffenland Deutschland - die Erwartungen von Flüchtlingen

https://www.youtube.com/watch?v=xUHFaNiPKUI

und wenn dann natürlich die Erwartungen nicht eintreffen und die Gläubiger die die Flucht bezahlt haben Kasse fordern wird eben Betrogen um sein Leben nicht zu gefährten.
"Ja, mein Userbild ist ein Meerschweinchen im Grünen... aber ich bin der Freundliche."

Offline Wäller

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Zitat von: CCR am 07. Januar 2017, 21:02:46
wird eben Betrogen um sein Leben nicht zu gefährten.

Ja klar, immer die "kriminellen Flüchtlinge", kanns nimmer hören. Man sollte eher die Schleusser(Gläubiger?) radikal aus dem Verkehr ziehen, denn die sind es
die der Betrügerei diesbezüglich Tür und Tor öffnen.

Online dagobert1

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Re: Polizist warnt vor vielfachem Sozialbetrug durch Asylbewerber
« Antwort #27 am: 08. Januar 2017, 03:31:50 »
Derzeit verfolge eine Sonderkommission in Braunschweig mehr als 300 Fälle in Niedersachsen, in denen sich Asylbewerber offenbar mehrfach registrieren ließen, um sich Sozialleistungen zu erschleichen.
Wieviele Flüchtlinge hat Niedersachsen eigentlich insgesamt?
Nur mal so zu Vergleichszwecken ...

Online Lady Miou

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Zitat von: dagobert1 am 08. Januar 2017, 03:31:50
Wieviele Flüchtlinge hat Niedersachsen eigentlich insgesamt?
Nur mal so zu Vergleichszwecken ...

Vllt. hilft dir der Link beim vergleichen.
http://www.fluechtlinge.niedersachsen.de/startseite/koodinierung_fluechtlingsversorgung/fluechtlinge_niedersachsen/grundsaetzliches/entwicklung-der-zugangszahlen-139059.html
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline Atalante

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  • Weg mit den "Agenda 2010-Reformen"!
Sorry, aber darüber:
Zitat
Ein Bremer SPD-Abgeordneter soll jahrelang mit einem Netzwerk aus Mitläufern Hartz IV kassiert haben. Erst jetzt fiel der Betrug auf. Die Jobcenter schieben die Schuld von sich: Ihnen seien auf der Suche nach Betrügern die Hände gebunden.
hab ich dann doch schmunzeln müssen.
Andererseits wird jeder noch so kleine "Hinweis" eines "besorgten" Nachbarn aufgegriffen, um ALGII-Beziehenden jeden Cent "Sozialleistungsbetrug/-erschleichung" nachzuweisen, aber in solch großem Umfang über Jahre ist das nicht möglich?
Der 10-jährige, der von der Oma zu Weihnachten 50 Euro bekommt, DAS bekommen die JC mit, aber sowas nicht? Ja nee, ist klar...
Für wie blöd halten die einen denn?

MfG
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!(B. Brecht)
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)