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Autor Thema: Bitte lesen,seltsame Einladung nach §59 SGBII erhalten, Seminar Teilnahme  (Gelesen 9570 mal)

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Offline Sari

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@ coolio : Na das macht mir Mut  :sad:
Ja den Antrag zur Kostenerstattung hätte ich gerne.


Offline coolio

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Wieso? Sobald der Tertia Mensch seine Aquisition  beginnt, haust Du ab.
Vorher noch die Schreiben loswerden, bzw. bestätigen lassen.
----------

kommt schon....
Kommt gleich noch ein Link....
hier: http://hartz.info/index.php?topic=39413.0

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
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Offline Beluga

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Im Internet habe ich eine Seite gefunden, die genau die Textbausteine aus den Erklärungen Deiner Beiträge hat:

Bereich Arbeitsvermittlung
Titel: PROJEKT WENDE.PUNKT
Quelle: http://www.jobcenterdortmund.de/site/195/

Kontakt
wende.punkt
Heiliger Weg 74
44141 Dortmund



Außerdem habe ich folgendes über „PROJEKT WENDE.PUNKT“ über die Internet-Suchseite gefunden:

Zitat
Nachrichtendatum: 11.11.2015
Titel: Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=385794

[…]
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Dortmund bewegt sich ebenfalls seit Jahren auf einem hohen Niveau, trotz vielfältiger arbeitsmarktpolitischer Aktivitäten von Agentur für Arbeit und Jobcenter. Zeit, mit einer großen, viele Akteure umfassenden Aktion, Langzeitarbeitslosigkeit in den Fokus zu rücken, die Langzeitarbeitslosen ihrem Stigma zu entreißen und gemeinsam für mehr Arbeitsplätze für diese Menschen zu werben.
Dafür hat sich in Dortmund ein Aktionsbündnis aus Cityring, Handelsverband Westfalen-Münsterland e.V., Sozialdezernat, Wirtschaftsförderung, Bildungskreis Handwerk, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Unternehmensverband der Metallindustrie Dortmund und Umgebung e.V., Agentur für Arbeit Dortmund und Jobcenter Dortmund gegründet. Gemeinsam werben sie für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen und klären über die Vorteile auf, um Vorurteile zu beseitigen.
[…]
Durch die Initiative sollen die verschiedenen Fördermöglichkeiten und Vorteile, die die Einstellung von Langzeitarbeitslosen bietet, näher an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in dieser Stadt gebracht werden. Dafür werden die einzelnen Akteure ihre Mitglieder aktiv ansprechen.
Die Vorstellung der Initiative fand im wende.punkt statt, einer neuen Liegenschaft des Jobcenters Dortmund, Heiliger Weg 74. Hier sollen Langzeitarbeitslose durch spezielle Motivationstrainings auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Wende.punkt ist ebenso ein Baustein der Initiative Arbeit in Dortmund wie das Bundesprogramm, bei dem mit einem Lohnkostenzuschuss von 75% über die ersten sechs Monate
Langzeitarbeitslose gezielt gefördert werden können. Das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Programm bietet aber nicht nur Lohnkostenzuschüsse, auf Wunsch des Unternehmens kann auch ein Jobcoach kostenfrei während der Beschäftigungsphase bei allen Fragen herangezogen werden. Infos hier gibt das Jobcenter gern unter Tel. 842-1682. Weitere Bausteine werden folgen, um die Aktion Arbeit in Dortmund komplett zu machen. Denn dass das Thema Langzeitarbeitslosigkeit weiterhin im Fokus bleibt, dafür werden die Akteure sorgen.
[...]

Offline coolio

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@Beluga:
Da ist aber kein MT genannt?
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Offline Sari

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Der MT versteckt sich hinter dem PDF "Ablauf des Projektes" , im PDF gibt es Links die zu Tertia verlinken.

Offline coolio

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Ich k*** gleich, dagegen ist die Undercover Arbeit eine Ostspions ja Kinderkram.
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Also nochmal:
- Du hast keine Maßnahmezuweisung - interessiert Dich also nicht
- In der EGV / VA ist auch keine versteckte Zuweisung enthalten - interessiert Dich also nicht
Ob Du nun unter Absingung schmutziger Lieder den Saal verlässt und nebenbei andre Hintergangene aufklärst, musst Du selbst wissen. Ich wette, da unterschreiben 90% der Anwesenden die Vergeudung Ihrer Lebenszeit mit gesenktem Kopf zu Gunsten eines professionellen Abzockers von Steuermitteln.
Ich würde die einladende SB nicht so leicht davonkommen lassen, scheint aber nicht ganz Deine Fachrichtung zu sein.
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Offline oldhoefi

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Zitat von: Sari am 28. Mai 2016, 22:17:47
der Maßnahmeträger "Tertia" heist
Dann verwundert mich rein gar nichts mehr – schlimmer geht’s nimmer.

Wie bereits von mir angedeutet, dürfte es sich dabei um eine unzulässige Maßnahmezuweisung – und um keine Meldeaufforderung - handeln.

Soweit ich es im Kopf habe, wird von/mit diesem Maßnahmeträger immer so vorgegangen.

Diese vermeintliche Meldeaufforderung sollte demnach mit Samthandschuhen behandelt werden. Sobald man dort aufkreuzt, steckt man in dieser Maßnahme drin.

Ersichtlich auch daran, dass bereits in der Meldeaufforderung aufgeführt ist, dass das Seminar vom 30.05.2016 bis 10.06.2016 stattfindet – demnach bereits abschließend vom JC entschieden. Was wiederum ausschließlich einer Maßnahmezuweisung (und keiner Meldeaufforderung) vorbehalten ist.

Diese Meldeaufforderung soll für den 30.05.2016 um 08:00 Uhr gelten, also somit für mich eindeutig der Maßnahmebeginn/-antritt – an Zufälle glaube ich nicht.

Da würde ich einen formellen Widerspruch empfehlen, da mit einer Meldeaufforderung gem. § 59 SGB II i. V. m. § 309 SGB III nicht in eine Maßnahme gem. § 16 SGB II i. V. m. § 45 SGB III zugewiesen werden kann.

Zumal dieses JC gerade macht, was es will. Die EinV aus dem Parallel-Thread war auch alles andere als rechtens, vor dem ersetzenden EinV-VA graut mir jetzt schon.
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline coolio

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@Sari
hältst Du 10% Sanktion vom Regelsatz über 3 Monate aus?
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Offline Beluga

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In einem anderen Forum hat man sich zum Thema PROJEKT WENDE.PUKT bereits geäußert.

Quelle: https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/168752-sinnlose-massnahme-bekommen-ohne-gueltige-egv.html
Threaderöffungs-Datum: 20.04.2016
Threaderöffung durch niny mit dem
Betreff: Sinnlose Maßnahme bekommen ohne gültige EGV
niny hat eine „Einladung“ zum"Projekt wende.punkt beim Bildungsträger Tertia in Dortmund“ bekommen.
Die Antwort von Forenmitglied Tante Berta in Beitrag#8 vom 20.04.2016 besagt: „wende.punkt ist eine freiwillige Maßnahme!“ Für die dazugehörige Erläuterung hat sie auf einen Link verwiesen.
In Beitrag#14 vom 26.04.2016 berichtet niny von ihrer Erfahrung am Meldetermin.


Stand: 19. November 2014
Titel: Förderrichtlinie zum ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Quelle: http://www.esf.de/SharedDocs/Downloads/DE/esf-programm-zum-abbau-von-langzeitarbeitslosigkeit-foerderrichtlinie.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Zitat
Punkt 2 Gegenstand der Förderung
[…]
Die Teilnahme am Programm ist freiwillig. Die Programmteilnahme wird in die Eingliederungsvereinbarung aufgenommen.
[...]

Offline coolio

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hmmm - ist diese Verknüpfung zum ESF Programm aus dem ELO Forum wirklich sicher?
Dann hätten sie das Ding gleich dreifach eingewickelt - täuschen und tarnen?
Ist selbst für JC reichlich betrügerisch.
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Offline Sari

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@coolio
ich halte 10% aus, wären ca. 40 Euro pro Monat weniger. Aber wenn es sich vermeiden ließe, hätte ich auch nix dagegen.
Übrigens ist mir die SB die sich gerade so nett um mich bemüht völlig unbekannt, aus einem komplett anderem Team.

Nochmal für mich zum mitschreiben:
Ich geh hin, las mir die Teilnehmerbescheinigung quittieren und beantrage Fahrtkosten.
Und das wars. Ich kann gehen.

@oldhoefi
Widerspruch wäre auch eine Idee, klingt für mich plausibel.
Meinst du dann gar nicht hingehen?

@Beluga
ich schau mir das aus dem Elo Forum mal an.

 


Offline coolio

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Nach der Aussage von @oldhoefi, würde ich sagen, gar nicht hingehen.
Vor einer Sanktion muss eine Anhörung kommen, da können wir dann wieder eingreifen mit einem Schreibeschreib Vorschlag.
Den Namen der einladenden SB hast Du?
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Offline Sari

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Den Namen hab ich.

Offline coolio

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Sollen wir scharf schiessen? (Fachaufsichtsbeschwerde an den Geschäftsführer)?
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Offline oldhoefi

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Zitat von: Sari am 28. Mai 2016, 23:34:57
@oldhoefi Widerspruch wäre auch eine Idee, klingt für mich plausibel. Meinst du dann gar nicht hingehen?
Ob Du dann hingehst, kannst nur Du alleine entscheiden. Ich persönlich halte es für nicht ratsam.

Ich will auf folgendes hinaus:

Meldeaufforderung = Pflichtverletzung daraus gem. § 32 SGB II mit 10 % des maßgeblichen Regelbedarfes sanktionierbar.

Maßnahmezuweisung = Pflichtverletzung daraus gem. § 31 SGB II, die Rechtsfolge ergibt sich aus § 31a SGB II mit 30% des maßgeblichen Regelbedarfes.

Diese „Einladung“ ist für mich keine Meldeaufforderung und auch keine Maßnahmezuweisung (sondern ein Zwitter :mocking:), so dass daraus weder eine Pflichtverletzung noch eine Rechtsfolge abgeleitet werden können.

Ich würde zu dieser „Einladung“ (die ein VA ist) in dem Widerspruch einen Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit von Amts wegen stellen, gem. § 40 Abs. 5 SGB X.
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