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Autor Thema: WG mit erwerbstätiger Schwester gründen  (Gelesen 3976 mal)

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Offline Jigme

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Re: WG mit erwerbstätiger Schwester gründen
« Antwort #30 am: 09. Juni 2017, 13:53:48 »
Seit wann berücksichtigt das SGB II das BGB? Genau da liegt doch der Vorwurf, dass über die Spezialnorm des SGB II das Unterhaltsrecht des BGB ausgehebelt wird. Es werden Leute zur Unterhaltspflicht herangezogen, die lt. BGB gar keine haben.

Diese Argumentation ist schlicht und ergreifend unsinnig. Die Unterhaltsvermutung gibt es nicht erst seit Inkrafttreten des SGB II und hat mit dem Unterhaltsrecht soviel zu tun, wie der Mond mit einem Dampfschiff.

Blödsinn. Warum dann EuV "eheänliche Gemeinschaft"? Warum dann Anrechnung EK des unehelichen, neuen Partners für Unterhalt der Kinder aus 1. Ehe und der Parnering?
Stichwort BG, da wird man zum Unterhalt herangezogen, obwohl ein solcher Anspruch laut BGB gegen den Partner, oder der Kinder gegen den Lebensgefährden der Mutter gar nicht besteht.

Zeig mir bitte wo das Gegenteil steht.

Offline Sheherazade

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Re: WG mit erwerbstätiger Schwester gründen
« Antwort #31 am: 09. Juni 2017, 14:35:57 »
Das war aber auch vor ALGII, also vor 2005, bei der Sozialhilfe schon so. Es hat niemand das Gegenteil behauptet, es wird nur gesagt, dass deine Argumentation hinkt.
Hallo liebe "Klartextsprecher", "Wahrheitsager" und "Durchblicker". Begreift es doch endlich: Ihr dürft in diesem Land aussprechen, was ihr möchtet. Immer! Und sei es noch so unsachlich, hasserfüllt und dumm. Ihr dürft einfach nur nicht erwarten, dass andere euch zustimmen. (ruthe.de)

Alles, was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit. (Kofi Annan)

Offline Jigme

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Re: WG mit erwerbstätiger Schwester gründen
« Antwort #32 am: 09. Juni 2017, 18:17:54 »
Das war aber auch vor ALGII, also vor 2005, bei der Sozialhilfe schon so. Es hat niemand das Gegenteil behauptet, es wird nur gesagt, dass deine Argumentation hinkt.

Ich kann hierin kein Fehler erkennen:
Zitat
dass über die Spezialnorm des SGB II das Unterhaltsrecht des BGB ausgehebelt wird. Es werden Leute zur Unterhaltspflicht herangezogen, die lt. BGB gar keine haben.

Aber bitte, mach mich schlau, was daran nicht stimmt. Man lernt ja immer gerne dazu.
Ansonsten hake ich das unter Unsympathie und darum ein bisschen rummobbern ab ;)

Offline Sheherazade

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Re: WG mit erwerbstätiger Schwester gründen
« Antwort #33 am: 09. Juni 2017, 18:23:13 »
Jo, dann mach mal nen Haken.
Hallo liebe "Klartextsprecher", "Wahrheitsager" und "Durchblicker". Begreift es doch endlich: Ihr dürft in diesem Land aussprechen, was ihr möchtet. Immer! Und sei es noch so unsachlich, hasserfüllt und dumm. Ihr dürft einfach nur nicht erwarten, dass andere euch zustimmen. (ruthe.de)

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