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Autor Thema: BA-Chef Weise neuer Präsident des Bamf: Tausende Helfer für Asylanträge geplant  (Gelesen 17780 mal)

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Offline oldhoefi

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Zitat von: Meck am 18. September 2015, 19:28:41
Weise sei einer der hervorragendsten Manager in Deutschland, diese Qualitäten würden nun angesichts der schwierigen Lage des BAMF in der Flüchtlingskrise gefordert.
Haleluja und Amen!
An Selbstbeweihräucherung fast nicht mehr zu überbieten - aber das kennen wir ja bereits.

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich lachen oder weinen soll.

Jedenfalls muss – wieder einmal – die BA ihre Finger überall mit drin haben. Diese Entwicklung betrachte ich mit größter Skepsis, da dieser Wasserkopf immer größer wird und in alle Richtungen quillt.

Auch frage ich mich, ob dem „hervorragenden Manager“ in seinem derzeitigen Amt langweilig oder er etwa nicht ausgelastet ist. Die zusätzliche (!) Leitung eines weiteren Amtes zu übernehmen, kann nicht „so nebenbei“ abgehandelt werden. Die hervorragenden Manager, die ich kenne, konzentrieren sich ausschließlich auf eine Sache und verzetteln sich nicht auf mehreren Hochzeiten– aber ich muss nicht alles verstehen.

Es wird letztendlich darauf hinauslaufen, dass nur hochtrabende leere Reden geschwungen, Statistiken gefälscht und keine aktiven tatsächlichen Hilfen geboten werden – aber das kennen wir ja bereits.

Somit kann dann auch das zusätzliche Arbeitspensum geschafft werden, da die BA im Nichtstun bereits erfahren ist und den Politikern in nichts nachsteht.

Gut, dass ich in Bayern lebe und nicht in Deutschland. :cool: Ansonsten wäre ich gezwungen zu flüchten, allerdings gegen den derzeitigen Strom.

--------------------

Wir in Bayern reden nicht lange, sondern handeln gleich und stellen eigenständig etwas auf die Füße!

Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang einen Artikel aus unserer Heimatzeitung wieder zu geben (anonymisiert).

Es bieten sich viele Chancen

Integration der Flüchtlinge in die Arbeitswelt


„Ich will arbeiten!“ Unendlich oft wenden sich die Flüchtlinge mit diesem Wunsch an die Integrationsbeauftragten. Als Reaktion darauf ist xxx entstanden. Der Pakt für Integration und Arbeit ist so konzipiert, dass Flüchtlinge neben Ausbildung und Anstellung auch über Firmenbesichtigungen, Hospitationen, Praktika, Berufsvorbereitungsschulen, Qualifizierungspakete sowie Asyl-Werkstätten und Start-Up-Unternehmen nachhaltig in die Arbeitswelt integriert werden. Anfang Juli wurde xxx interessierten Arbeitgebern landkreisweit vorgestellt.

„Es ist für viele nicht nachvollziehbar, wie sich Flüchtlinge fühlen, die vorher gearbeitet haben, für ihr Leben selbst aufgekommen sind und nun dem Staat auf der Tasche liegen müssen, obwohl sie das nicht wollen und obwohl wir sie als Arbeitskräfte brauchen könnten“, verdeutlichte Landrat xxx die Situation. Durch die Vollbeschäftigung im Landkreis und den demografischen Wandel ist ein Mangel an Fach- und Hilfskräften vorprogrammiert. Bis 2025 werden 6,1 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer fehlen, rechnete Herr xxx von der Arbeitsagentur xxx vor. „Dagegen müssen wir etwas tun“ bekräftigte er. Immerhin dürfen Flüchtlinge seit November bereits nach drei Monaten arbeiten, vorbehaltlich der Zustimmung der Ausländerbehörde und der Agentur für Arbeit – ein großer Engpass: Die Genehmigung eines Arbeitsantrags dauert mehrere Wochen, solange können aber viele Arbeitgeber nicht warten.

Der eigentliche Schlüssel zur Arbeitsmarkt-Integration ist die Sprache, umgekehrt ist Arbeit aber auch die beste Integration, um mit Sprache und Mentalität vertraut zu werden. Hier bringt xxx frischen Wind in die Segel: Über Praktika und Hospitationen erfolgt ein beiderseitiges Kennenlernen und der Flüchtling lernt dabei die Fachsprache des Betriebes kennen. Eine weitere Idee sind Sponsoring-Projekte: Ein Flüchtling arbeitet drei Monate in einem Betrieb und bekommt dafür einen Sprachkurs gesponsert.

Das Ziel von xxx ist, dass Flüchtlinge jeden Alters und jeder Ausbildung so schnell wie möglich einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Dies fördert Anerkennung und Integration, gibt Selbstwertgefühl und finanzielle Unabhängigkeit und entlastet gleichzeitig die Sozialkassen. Auch für diejenigen, die durch ein Standard-Bewerberraster fallen, hat xxx was im Programm: In sogenannten Asylwerkstätten könnten traditionelle Produkte hergestellt und im Eine Welt Laden verkauft werden.

„Wir haben viel mehr Chancen, als wir Ängste haben müssen, wir müssen uns nur ein bisserl darauf einstellen“, bekräftige xxx’s Integrationsbeauftragter Herr xxx, der zusammen mit Herr xxx (Integrationsbeauftragter des Landkreises xxx) und Herr xxx (Vorsitzender Bürgerstiftung xxx) zu den Machern von xxx gehört. Unternehmen können per E-Mail über xxx einen Erfassungsbogen für den Bedarf an Arbeitskräften anfordern. Die Integrationsbeauftragten, die die Flüchtlinge persönlich gut kennen, sorgen dann dafür, dass die richtigen Leute an den richtigen Platz kommen.
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline Meck

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Zitat von: oldhoefi am 19. September 2015, 00:16:26
Auch frage ich mich, ob dem „hervorragenden Manager“ in seinem derzeitigen Amt langweilig oder er etwa nicht ausgelastet ist. Die zusätzliche (!) Leitung eines weiteren Amtes zu übernehmen, kann nicht „so nebenbei“ abgehandelt werden. Die hervorragenden Manager, die ich kenne, konzentrieren sich ausschließlich auf eine Sache und verzetteln sich nicht auf mehreren Hochzeiten– aber ich muss nicht alles verstehen.

Hatte es ja oben bereits geschrieben und hier und da "die Fingerchen" mit drin -->>

Zitat von: Meck am 18. September 2015, 20:10:06
Leitungsfunktion bei der Bundesagentur für Arbeit, dann zusätzlich noch die Leitung der neuen Bundeswehr-Strukturkommission und nun noch Präsident des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Zitat von: Meck am 18. September 2015, 20:10:06
Seit September 2012 gehört er dem 6. Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an. 2013 wurde er Sprecher des Beirats der Clausewitz-Gesellschaft.

Am 12. März 2014 ernannte ihn das Kuratorium der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung zum Vorstandsmitglied ab 1. April 2014. Daraufhin wählte ihn der Vorstand zu seinem Vorsitzenden. Dieses Amt wird er ehrenamtlich ausüben. Er ist Mitglied der CDU und des Kuratoriums von ProChrist, einem dem CVJM nahestehenden Verein und Organisator von Massenevangelisationen.

Die nehmen das ja nicht so genau in der Politik -->>

Zitat von: Meck am 18. September 2015, 20:10:06
Was die ganzen Posten betrifft, sieht man doch bei den Ministern in der Politik. Egal ob da jemand Ahnung hat, wird da ein Arbeitsminister zum Verteidigungsminister etc. Wenn da jemand vorher im Justzibereich war, wechselt der z.B. in den Gesundheitsbereich - Vom Bäcker zum KFZ Schlosser und vom Maler zum Gärtner  :coffee: .

....und Gelder fliessen auch noch fleissig. Bei ihm kommt es auf ein paar Euro mehr oder weniger sicher nicht an und er schrieb mal in einem Artikel, dass er ja viel an Aufgaben und Arbeit delegiert  :coffee: . Das klingt dann auch logisch, wenn man die Arbeit an andere abgibt, hat man noch etwas mehr Zeit für andere Dinge.

Zitat von: oldhoefi am 19. September 2015, 00:16:26
Die zusätzliche (!) Leitung eines weiteren Amtes zu übernehmen, kann nicht „so nebenbei“ abgehandelt werden.

Das habe ich mich auch gefragt, denn wer sich richtig in seinen Job "reinkniet" und alles gibt, der braucht Zeit für seine Ideen und um alles korrekt abzuarbeiten, umzusetzen und muss sich auf seine Arbeit konzentrieren.

Ich vermute der macht sich keinen grossen Kopf und sagt sich, läuft schon und wenn es mal nicht mehr läuft, oder er nicht mehr mag, gehts dann in Pension.

Habe weiter unten noch was geschrieben, passt auch hier noch als Antwort mit dazu in Bezug, warum er soviel Zeit für diese ganzen Jobs hat -->> http://hartz.info/index.php?topic=95137.msg990300#msg990300
« Letzte Änderung: 19. September 2015, 00:46:11 von Meck »

Offline coolio

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Mit Weise sind nun die schlimmsten Unkereien manifestiert.
Wer schon seit 10 Jahren keine echten Vermittlungsbemühungen vorzuweisen hat, bekommt nun mehr Kohle aus einem anderen Topf für 'Arbeitsmarktinstrumente' - sprich Maßnahmeträger, kostenlose Praktika und weitere alt eingesessene Fehlinvestitionen.
Dafür wird sicherlich um ein Stockwerk für die Statistikabteilung aufgestockt das neue Layout für einige 100-tsd. € EU weit ausgeschrieben und neue Pressemikros angeschafft.
Deutschland - quo vadis?
Das politische Bayern ist schon da!
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Wer redet oder telefoniert, der verliert!
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Offline Meck

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Zitat von: coolio am 19. September 2015, 00:30:02
Wer schon seit 10 Jahren keine echten Vermittlungsbemühungen vorzuweisen hat......

Wenn ich ihn in irgendwelchen Talkshows habe reden hören, genau wie damals immer mal den Herrn Alt, dachte ich immer: Mein Gott, aber viel Ahnung von Hartz IV / ALG II können sie nicht haben  :grins: . Aber sie delegieren ihre Aufgaben ja auch nur an die Mitarbeiter, wie Herr Weise mal schrieb  :coffee: .

Ob er das SGB II oder SGB X mal gelesen hat ? Ich möchte ihm ja nicht zu Nahe treten, aber ist ja nur meine Meinung und ich bezweifele es, dass er da entsprechendes tiefgründiges Wissen hat  :cool: . Die haben ja auch für alles ihr "Personal", die sämtliche Reden vorbereiten und alles erledigen. Fragste die mal nach nem § 7 oder § 10 oder § 15 SGB II, schauen die Dich dann nur an und zucken mit den Schultern.

Damals Frau v.d.Leyen - ebenso auffällig und wenn sie über Hartz IV sprach, alles 0815 Zeug wie aus der Zeitung, aber Konkretes wurde auch nur abgelesen.

Dadurch das die alle ihr "Personal" haben fürs Konkrete, funktioniert auch das nach dem Motto: "Wir Chef - wir lassen machen und schauen von oben drauf und zeichnen alles ab, wenns andere nochmal geprüft haben"  :cool: -->>

Zitat von: Meck am 18. September 2015, 20:10:06
Was die ganzen Posten betrifft, sieht man doch bei den Ministern in der Politik. Egal ob da jemand Ahnung hat, wird da ein Arbeitsminister zum Verteidigungsminister etc. Wenn da jemand vorher im Justzibereich war, wechselt der z.B. in den Gesundheitsbereich - Vom Bäcker zum KFZ Schlosser und vom Maler zum Gärtner  :coffee: .

Gast2063

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Der Um- und Ausbau der BA zur Neo-Stasi reicht den neoliberalen Strippenziehern nicht.

Mit dem Fuß im BMFA wird die BA engültig zur Super-Stasi und unkontrollierbarem Megastaat innerhalb der BRD AG.
DAS ist genauso gewollt. Errichtung der neuen Staatssicherheit durch die Hintertür. Unverhohlen und frech eingefädelt.

Aus dem Duckhome-Artikel:
Frank-Jürgen Weise hat sich als Chef der Bundesagentur in vorbildlicher Weise mit äußerster Härte bei der Bekämpfung der Arbeitslosen und
vor allem der Hartz IV Empfänger ausgezeichnet.
Er hat unendliches Leid über die Menschen gebracht und je mehr er andere quälen konnte, desto breiter wurde sein Lächeln.


Solche Figuren wie der Weise sollten sich eher auf seine geliebte Massenevangelisation beschränken.

Aber so läuft das halt im heiligen neoliberalen Reich deutscher Nation.
Eine lupenreine Wirtschaftsdiktatur terrorisiert seine Bürger und sch... auf die Demokratie.

Eiskalte und skrupellose Bürokratie- und Wirtschaftstechnokraten haben ja Tradition in Deutschland.

http://www.insm.de/insm/deutschland-prinzip/die-menschen/frank-juergen-weise.html

Was ist das Ziel des Pseudoweisen und seiner Auftraggeber? Wollen sie aus Deutschland ein gigantisches Job-Center machen?

Gute Nacht Deutschland.  :schock:
« Letzte Änderung: 19. September 2015, 09:09:50 von Gast2063 »

Offline Sonnel

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Zitat
Es bieten sich viele Chancen
Tatsächlich? Welche genau denn?  :sleep:

Zitat
Integration der Flüchtlinge in die Arbeitswelt
Aaaja, weil die Arbeitsplätze ja auch massenweise auf der Straße rumliegen ...  :nea:

Zitat
„Ich will arbeiten!“
Jo ... ich auch!  :flag:

Offline MaxMustermann00

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BA-Chef Weise neuer Präsident des Bamf

 :grins: ich dachte schon schlimmer als Leyen als Verteidigungsministerin gehts nicht

Offline Meck

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Zitat von: MaxMustermann00 am 19. September 2015, 15:44:51
:grins: ich dachte schon schlimmer als Leyen als Verteidigungsministerin gehts nicht

Die tauchen doch alle irgendwo wieder aus der Versenkung auf und müssen ja auch noch etwas arbeiten und Geld verdienen  :cool: .

Apropo ehemaliger Verteidigungsminister -  auch der Herr zu Guttenberg tauchte wieder auf nach der Plagiatsaffäre -->> Karl-Theodor zu Guttenberg: Neuer „Job“ für den Ex-Minister!

Vom Verteidigungsminister zum Berater der Lufthansa und da sind wir wieder bei den Beispielen, egal was man kann oder auch nicht, egal in welchem Bereich  :coffee: -->>

Zitat von: Meck am 18. September 2015, 20:10:06
Was die ganzen Posten betrifft, sieht man doch bei den Ministern in der Politik. Egal ob da jemand Ahnung hat, wird da ein Arbeitsminister zum Verteidigungsminister etc. Wenn da jemand vorher im Justzibereich war, wechselt der z.B. in den Gesundheitsbereich - Vom Bäcker zum KFZ Schlosser und vom Maler zum Gärtner  :coffee: .

Aus dem oben verlinkten Artikel:

Zitat
Auch auf die Frage nach der Bezahlung gibt es bereits eine klare Antwort. Eine Sprecherin erläuterte der Nachrichtenagentur „dpa“, dass die Berater-Tätigkeit nicht vergütet wird. Zu den halbjährlichen Treffen würde die Lufthansa lediglich für den Flug und die Unterkunft aufkommen.

Liest sich sehr nach Ehrenamt :coffee: - aber das nehme ich mal nur zur Kenntnis  :grins:.

Aber da gibt es ja noch was wo man verdienen kann und das vermutlich nicht schlecht -->>

Karl-Theodor zu Guttenberg hat einen neuen Job: Er berät ein Start-up für Cyberwährungen.

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, hat der Ex-Bundesverteidigungsminister beim US-Start-up Ripple Labs als Berater angeheuert und will das weltweite Geldsystem umkrempeln. „Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient“, sagte Guttenberg. Das junge Unternehmen Ripple Labs will Überweisungen so einfach wie E-Mail-Senden machen. Mit dem Netzwerk können Cyberwährungen wie Bitcoin, aber auch Dollar oder Euro gebührenfrei verschickt werden. Zudem gibt das Unternehmen eine eigene virtuelle Währung namens Ripple heraus.


Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/it/neuer-job-fuer-ex-minister-guttenberg-arbeitet-fuer-bitcoin-start-up/10185784.html
« Letzte Änderung: 26. September 2015, 23:13:00 von Meck »

Offline Atalante

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...

Was ist das Ziel des Pseudoweisen und seiner Auftraggeber? Wollen sie aus Deutschland ein gigantisches Job-Center machen?

Gute Nacht Deutschland.  :schock:

Jop, man will die vorhandene Arbeitskraft der "einfachen" (also denen, die nicht auf Millionen € hocken, die sie sich durch die Ausbeutung anderer angeeignet haben) Menschen zum Wohle einiger wenigen Reichen frei verfügbar machen, sodass diese sich an der Arbeitskraft bedienen können wie sie wollen, und das möglichst, ohne sie zu bezahlen. Millionen willenloser SKLAVEN, die auch noch DANKBAR sind, dass sie arbeiten dürfen (egal zu welchen Bedingungen)! DAS ist das Ziel!
Die Initiative Neue Sadistische Marktwirtschft (INSM) propagiert doch genau DAS: Arbeit um jeden Preis, wer nicht einer Arbeit nach INSN/Neolib-Definition nachgeht, ist sowas wie ein Aussätziger, unwertes Leben usw...
Als neuer Chef des BAMF hat er doch jetzt Zugriff auf noch mehr Arbeitskraft, die er seinen "Freunden aus der Wirtschaft" fürn Appel und 'n' Ei zuschustern kann. Eine "Belohnung" ist ihm schon sicher.
Gebt ihm gleich noch das Kriegsministerium, dann kann der die "Unwerten" gleich mal als Kanonenfutter losschicken.
Oder er einigt sich genau darauf mit der Flinten-Uschi...wir werden sehen...
Ich trau dieser Bagage alles zu!

MfG
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.  (J. M. Keynes?)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!(B. Brecht)
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)

Gast38010

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Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Weise aufgrund (s)einer Qualifikation dies Amt angetragen bekam. Für mich hat es nur bewiesen das alles rund um Statistiken " gut" zu ihm passt. Ich denke ihr wisst was ich meine.  :zwinker:

Erstellt und wendet er diese so wie bei ALG, eLB an, dann könnte auch ein anderer weiterer Hintergrund für seine Bestallung liegen: Nämlich unbedingt den Schein wahren und aufrecht erhalten, alles ist gut und hat Erfolg. Bloss keinen politischen Sprengstoff zulassen bzw. eben abwenden.
Man darf gespannt sein wenn die Statistiken vorgebracht werden, ob uns die Jubelarien bekannt vorkommen.


Online Lady Miou

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Zitat von: Atalante am 19. September 2015, 16:11:21
Als neuer Chef des BAMF hat er doch jetzt Zugriff auf noch mehr Arbeitskraft, die er seinen "Freunden aus der Wirtschaft" fürn Appel und 'n' Ei zuschustern kann.

Seine Freunde aus diesem Verein http://www.icv-controlling.com/de/verein/unsere-mitglieder/firmenmitglieder.html werden sich schon ordentlich bedanken!
Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.          -Thèophile Gautier

Offline Meck

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Deutschland muss Hunderttausende Flüchtlinge zu Arbeitern machen. Mit den bisherigen Strukturen wird das nicht klappen. Deshalb braucht die Kanzlerin einen Masterplan - und setzt auf die Arbeitsagentur.

Michael Strucken träumt von einer idealen Welt. „In dieser idealen Welt“, sagt der Kölner Arbeitsvermittler, „säße der Asylbewerber, vier Tage nachdem er in Deutschland ankommt, in meinem Büro.“ Am ersten Tag erfasst der Bund seine Daten, am zweiten Tag wird der Bewerber dem Bundesland Nordrhein-Westfalen zugewiesen, am dritten Tag reist er nach Köln, und am vierten Tag klopft der Bewerber im 12. Stockwerk der Bundesagentur für Arbeit an Struckens Bürotür. Mit der Realität hat das nichts zu tun.


Artikel Seite 1 -->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/integration-von-fluechtlingen-eine-jahrhundertaufgabe-fuer-deutschland-13810973.html

Artikel Seite 2 -->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/integration-von-fluechtlingen-eine-jahrhundertaufgabe-fuer-deutschland-13810973-p2.html

Artikel Seite 3 -->> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/integration-von-fluechtlingen-eine-jahrhundertaufgabe-fuer-deutschland-13810973-p3.html

Offline coolio

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Und hurra - wieder ein Anlass, am Datenschutz zu schrauben.....
Liegt zum Datenaustausch nicht schon eine Ermächtigungsgrundlage im SGB X vor?
Nur die 'Beamten' und die Papierakten bekommen sowas nicht hin.
Zitat
In Zeiten von elektronischen Akten und moderner IT-Verwaltung nennen es Insider schlichtweg „absurd“, dass Flüchtlinge mehrmals ihren Fingerabdruck abgeben und immer wieder dieselben Fragen zu ihrer Herkunft beantworten müssen.
Und:
Zitat
Damit die Behörden künftig enger und schneller zusammenarbeiten können, will die Regierung schon während des Flüchtlingsgipfels am 24. September im Kanzleramt ein entsprechendes Gesetzespaket verabschieden. Dabei geht es vor allem um den Datenschutz. Der verhindert bislang den Austausch grundlegender Informationen und macht mehrmalige Registrierungsprozesse nötig.
Lüge oder grosse Lüge?
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Offline Meck

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Mit den Erwerbslosen und allen Langzeitarbeitslosen können die Jobcenter scheinbar nichts mehr anfangen  :scratch: . So wie sich jetzt die Medien überschlagen in Sachen Jobcenter und Flüchtlinge und Jobcenter und Arbeitsagenturen nun ihre Aufgabe bei der Integration der Flüchtlinge sehen, mit sämtlichen Angeboten und Lehrgängen, 20.000 Gutscheine für Sprachkurse von McDonalds, Telefonaktionen der BA und der JC für Fragen zu Integration und massig Sprachkursen, wird die Arbeitslosenstatistik ja bald wieder etwas mehr nach oben korrigiert werden können :grins: .

Man denkt ja langsam, bei den vielen Meldungen, die haben aber nicht viel zu tun in den Ämtern und nun gibts wieder massig zu tun.

Das liest sich so, die Erwerbslosen sind erst mal abgehakt und eh nicht vermittelbar und nun vermitteln wir mal die Flüchtlinge.

Auch die Firmen, wie Thyssen, Deutsche Post oder Mercedes, die nach Flüchtlingen "rufen" und sie in Ausbildung bringen wollen und sie in Arbeit bringen wollen.

Siehe auch -->>

Integration: Thyssen-Krupp richtet Arbeitsplätze für Flüchtlinge ein

In den nächsten zwei Jahren will Thyssen-Krupp rund 150 Ausbildung- und 230 Praktikumsplätze sowie Facharbeiter- und Akademikerstellen einrichten.

Thyssen-Krupp wird zusätzliche Arbeitsplätze für Flüchtlinge anbieten. Dies kündigte der Essener Konzern am Freitag an. In den nächsten zwei Jahren werde der Konzern rund 150 Ausbildungsplätze, rund 230 Praktikumsplätze sowie weitere Facharbeiter- und Akademikerstellen in verschiedenen deutschen Standorten einrichten.

„Arbeit ist ein Motor für Integration. Ausbildung und Arbeit bieten den Menschen die Möglichkeit, aus eigener Kraft ein Leben in Deutschland aufzubauen. An vielen Thyssen-Krupp-Standorten helfen unsere Mitarbeiter Flüchtlingen ganz unmittelbar. Das ist großartig. Daneben ist ein fester Arbeitsplatz für Menschen, die dauerhaft hier bleiben, die beste Chance auf erfolgreiche Integration“, sagte Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Thyssen-Krupp AG.


-->> http://www.derwesten.de/staedte/essen/thyssen-krupp-richtet-arbeitsplaetze-fuer-fluechtlinge-ein-id11081787.html#plx474543011

Quelle: http://hartz.info/index.php?topic=95188.0

Deutsche Post startet mit Partnern Hilfsprogramm für Flüchtlinge

Die Deutsche Post startet mit Hilfsorganisationen eine Initiative zur Flüchtlingshilfe und Integration von Asylbewerbern. Liegenschaften der Post sollen als Unterkünfte genutzt werden, zudem will das Unternehmen etwa 1000 Praktikumsplätze für Asylbewerber anbieten, wie der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post DHL Group, Frank Appel, am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms in Berlin sagte. Für das erste Jahr stellt der Konzern eine Million Euro bereit.

Quelle: http://www.zeit.de/news/2015-09/17/deutschland-deutsche-post-startet-mit-partnern-hilfsprogramm-fuer-fluechtlinge-17170206

Quelle: http://hartz.info/index.php?topic=95187.0

Daimer-Chef Dieter Zetsche will Flüchtlinge als Arbeitskräfte werben

Daimler-Chef Dieter Zetsche will nach eigenen Worten in Flüchtlingszentren nach Arbeitskräften suchen und für sein Unternehmen werben. Er könne sich vorstellen, "dass wir in den Aufnahmezentren die Flüchtlinge über Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren, in Deutschland oder bei Daimler Arbeit zu finden", sagte Zetsche der "Bild am Sonntag". Viele Flüchtlinge seien jung, gut ausgebildet und hoch motiviert. "Genau solche Leute suchen wir doch", sagte der Daimler-Chef.

-->> http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/Daimer-Chef-will-Fluechtlinge-als-Arbeitskraefte-werben;art29,325226

Quelle: http://hartz.info/index.php?topic=94713.0


Wie sich alles widerpricht, zeigen ja auch viele Artikel. Erst heisst es viele Fachkräfte und dann heisst es wieder wenige mit Schulabschluss und ohne Abitur und kaum vermittelbar.

Das Kaschperletheater bei den Jobcentern geht in eine neue Runde  :coffee: .

In Sachen Zeitarbeit "klingeln schon wieder überall die Glocken" und man liest es hier und da, billige Arbeitskräfte stehen zur Verfügung  :coffee: .

Da werden noch mehr Firmen und Konzerne mitmischen in nächster Zeit.
« Letzte Änderung: 20. September 2015, 01:53:01 von Meck »

Offline coolio

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aber aus dem selben Artikel auch:
Zitat
Den Verantwortlichen ist eines klar: Scheitert dieses Projekt, droht die Stimmung in der Bevölkerung zu kippen.
Gibts doch noch eine Rest-Macht beim Volk (und seis auf dem Umweg über negative Presse)?
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